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Österreichisches...
Alle Infos darüber und wie man es bekommt, gibt...
Martina - 6. Okt, 19:53
PPS: Es ist immer der...
... mit den Gästen der es uns ermöglicht...
Martin Schobert - 6. Okt, 17:26
hq versus authentischem...
die high quality produktionen sind natürlich so...
Christian Lendl - 6. Okt, 17:18
Nur durch Diskussion...
Vielen Dank für das Feedback. Es ist ein erster...
Martin Schobert - 6. Okt, 17:10
top blogs
wirf mal einen blick auf www.topblogs.de www.to p100-business-blogs.de be i...
Christian Lendl - 6. Okt, 16:05
Videokommunikation :...
Videokommunikation, die den Anspruch ha viral zu sein,...
MVC - 6. Okt, 15:26
Gute Leistung gehört...
... um anderen als "Benchmark" zu zeigen wie es gehen...
Martin Schobert - 6. Okt, 13:11
Besten Dank
@ Martin Schobert Ich lese diesen Blog zwar regelmäßig,...
waldviertel blogger - 6. Okt, 11:06

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Wer nutzt Suchmaschinen?

55% des Traffics am B2C-Länderportal der Österreich Werbung kommt über Suchmaschinen. Insofern gibt es eine spannende Frage auf die wir gerne eine Antwort hätten:

Wer nutzt Suchmaschinen?

Natürlich versuchen wir die Antwort herauszufinden. So wissen wir durch die "Analyse von Zielgruppen die es wirklich gibt" (O-Ton Sociovision), dass in der Sinus - Milieu-Typologie die "Established" (in Westeuropa in der Gesellschaft etablierte, gutsituierte, gebildete, konsum- und reisefreudige Lebensstil-Gruppierung) und die "Intellectuals" (Intellektuelle, postmaterielle Millieus in Westeuropa) überdurchschnittlich stark Suchmaschinen zur Informations-Gewinnung nutzen (im Vergleich zu anderen Sinus-Millieus).

Doch dies sind und bleiben Marktforschungs-Untersuchungen. Vielmehr interessiert uns PraktikerInnen doch das tatsächliche Verhalten der User im Web, oder?

Matthias Wieser vom Katschberg hat mich auf das neue "Mafo-Service" von Google "Full Value of Search" aufmerksam gemacht, auf der Google heute diese GFK-Chart zur Altersverteilung der Nutzer von Google veröffentlicht hat:

Google-Wer-nutzt-Suchmaschinen3

Die Seite ist aber darüberhinaus für uns Touristiker hochinteressant, da wir damit ganz simpel Marktforschung zum Suchverhalten unserer potentiellen Gäste machen können - wir bekommen Antworten zu folgenden Fragstellungen:

1. Was führt zu Suchanfragen im Internet?

2. Wie und wonach wird gesucht?

3. Wie wird die Suchergebnis-Seite (SERP) betrachtet?

4. Welche Effekte auf die (Marken-)Wahrnehmung löst die SERP aus?

5. Und welche Effekte auf die Kaufentscheidung löst die SERP aus?

Alles in allem seeeeehr spannende Fragestellungen die uns Touristiker brennend interessieren. Google will mit diesem neuen Studien-Darstellung sichtlich Adwords - Kunden dazu zu bringen Google Insights for Search zu nutzen (das MAFO-Tool für Suchwort-Relevanz - wohl mit dem Ziel durch diese Dienstleistung wiederum mehr Adwords an den Mann/die Frau zu bringen ... - ist doch schlaue Geschäftspraxis, oder? Was können wir Touristiker uns da wohl von dem Service-Design Googles "abschauen" ...).

Wie auch immer - für uns TouristikerInnen ist schon die Möglichkeit über Google Trends oder Trends for Websites unser Suchmaschinen-Marketing zu optimieren genial. Darüberhinaus bietet jedoch das neue Google-Service angreifbare Fallbeispiele, Studien und Analysen zur Interpretation des Suchverhaltens unserer Zielgruppen zu bekommen.

Und das dzt. kostenlos. Ist doch genial, oder?

Schön wäre hier die eine oder andere Meinung oder Erfahrungsberichte zu diesen neuen Google-Tools aus Sicht der TouristikerInnen lesen könnten.

Wer-nutzt-Suchmaschinen (pdf, 15 KB)

Themen:

Recruiting 2.0

Wir suchen einen Online Projekt-Manager. Einen Guten, natürlich. Und gut mit Österreich und der Marke "Urlaub in Österreich" auskennen, sollt' er sich auch, natürlich.

Helfen wird uns vielleicht dies: Helge, ein österreichischer gut gelesener Blogger hat heute darüber geschrieben. Danke für deine "Vorschuss-Lorbeeren" und dein Blog-Post. Das ist gar nicht selbstverständlich, natürlich.

Ein weiteres, geniales Job-Recruiting, nein eine geniale Job-"Bewerbung" betreibt auch die Region Zell am See / Kaprun. Sie stellen das Recruiting-Video nicht auf die eigene Website, nein. Sie machen sich als Arbeitgeber dort attraktiv, wo die Anderen - potentielle Bewerber - schon sind - im Web 2.0.



Der Clou daran: Die Aktion ist nicht nur perfekt um als Arbeitgeber zu glänzen und zu attraktiven Bewerbern zu kommen. Sie ist auch perfekt geeignet die Region zu bewerben: Heute hat der wohl meistgelesenste, private deutschsprachige Blogger (den täglich bis zu 40.000 Leser lesen !!!!) über dieses Recruiting-Video hier gebloggt.

Genial einfach. Einfach Genial. @ Rainer - eine der gelungensten Online-Werbeaktionen die ich kenne. Gratulation.

Themen:

Guideline nutzerfreundliche Buchung

Vor einigen Wochen gab es am informativen und äusserst kompetenten Tourismus-Weblog Tourismus-Zukunft eine bemerkenswerte Diskussion über die Usability von Travel-Websites, v.a. hinsichtlich deren mangelnder Usability. Der Titel dieses Blog-Beitrags bringt auch schon das Ergebnis der Diskussion ziemlich treffend auf den Punkt: Warum die heutigen Online Reiseportale eher ein Rueckschritt statt ein Fortschritt sind.

Wahrscheinlich empfinden viele Touristiker-Kollegen es ähnlich wie ich - sogar die eigenen Buchungstools (also in meinem Falle die META-Buchungs-Engine unseres internationalen Länderportals) erfüllen NICHT die Anforderungen die User hinsichtlich Serviceorientierung, einfacher Bedienbarkeit, selbsterklärender Abfragen & Ergebnisse und Problemlösungskompetenz (nämlich ein perfekt geeignetes Hotel für die schönsten Wochen meines Jahres zu finden & zu buchen).

Fazit dieser Diskussion: Es gibt großes Entwicklungspotential für die Zukunft! V.a. hinsichtlich des Service-Designs und der bedingungslosen Kundenorientierung wird sich in den nächsten JJahren einiges verändern, da ist dzt quer über alle Travel-Sites noch eine Menge Handlungspotential ....

startseite-eResult

Nun bin ich über Kollegen zu einer ausgezeichneten Präsentation einer deutschen Full Service Usability-Agentur (eResult) gestossen. Darin empfehlen die Usability-Profis einige simple aber doch so selten eingehaltene Empfehlungen für Touristiker um eine gute Usabilty im Online-Buchungsprozess zu erreichen.

Zum Nachlesen ein paar Zitate aus der Präsentation:

Eine unkomplizierte Buchung wird von Nutzern als wichtiges Kriterium für die Auswahl und Präferenz einer Reisewebseite angesehen.

Der "typische" Buchungsprozessgliedert sich in folgende
Bereiche bzw. Phasen: Ausgehend von

(1)der Schnellsuche wird der Nutzer
(2)zu Trefferlistenund
(3)Hoteldetailseitengeleitet.
Vorausgesetzt er hat ein passendes Reiseangebot
gefunden, kann er dieses Angebot
(4)im CheckOut-Prozessverbindlich buchen.


Bei diesen vier Schritten werden auf bestehenden
Reiseangeboten viele Barrieren und Hindernisse aufgebaut.
In dem vorliegenden aktuellen eResult-Forschungsbeitrag werden daher Richtlinien für nutzerfreundliche Buchungsprozesse dargestellt, ergänzt um Bad-und Best-Practices.


Guidline zur Position der Schnellsuche:
Die Schnellsuchmaske ist für Nutzer eines der wichtigsten Seitenelemente. Hierüber kann der Nutzer seinen Reisewunsch formulieren, seine Reiseanfrage starten.
Die Schnellsuchmaske ist daher im sofort sichtbaren Seitenbereich der Startseite zu positionieren.


Guideline zu Sortiermöglichkeiten:
Auf langen Trefferlisten mit Hotels (oder Flügen, etc.) sollten Sortiermöglichkeiten angeboten werden. Dem Nutzer wird somit die Möglichkeit gegeben die Angebote entsprechend seinen Wünschen anzuordnen, wodurch er schneller sein gewünschtes Angebot findet.


Guideline zum Zugang zu den Hotelinfos:
Der Zugang zu den Hotelinformationen sollte mit möglichst wenig Klicks möglich sein. Idealerweise sind Hotelinformationen gleich von der Trefferliste aus aufrufbar.


Guideline-Buchungs-Usability (pdf, 3,429 KB)

Themen:

Das Wachstum des Web als Informationsquelle stagniert ...

... ist als Schlagzeile immer spannend, oder?

pixelio

Die Schweizerischen Blogschreiber vom spannend lesbaren "web 2.0 im Tourismus"-Blog zitieren dabei eine Studie der Uni St. Gallen zum "Reisemarkt Schweiz". Unsere Blogger-Kollegen zitieren die Studien-Autoren und schließen daraus:

"Sources of information: three major sources of information exist: the WWW, friends and relatives, and destination brochures. Occasionally (and especially when travelling internationally), tour operator brochures and travel guides inhibit prominent position. However, and most importantly, the major source of information is previous experi-ence."

Internet ist und bleibt wichtig. Aber auch Broschüren scheinen nebst den Empfehlungen von Freunden eine wichtige Rolle zu spielen.


Wozu schreibe ich darüber denn jetzt hier eigentlich? Vielleicht hinterfragt der eine oder andere auch die Relevanz eines einzigen Marktes um "Trend-Aussagen" zu tätigen. Stimmt.
D
Interessant ist allerdings, dass wir in der Analyse der deutschen Onliner im Zuge der FUR Deutschen Reiseanalyse zum gleichen Ergebnis kommen. Einen interessanten Bericht dazu gab es im Bulletin der Österreich Werbung.

Deutsche-Onliner_Bulletin-Artikel-2008 (pdf, 15 KB)

Dann sind es schon 2 Märkte. Und wohl auch nicht gerade die unbedeutendsten Herkunftsmärkte unserer Gäste in denen eine klare Entwicklung absehbar ist: Das Internet als Informationsquelle für Reisen ist besonders wichtig. Aber nicht alleine. Sondern in Kombination mit integriert geplanten Kampagnen, gutem Prospekt- und Infomaterial, Anzeigen und Reportagen in Printmedien oder mit persönlichen Empfehlungen von Freunden (Anm: Schon wieder Empfehlungen? Landen diese möglicherweise über kurz oder lang auch im Web ...?)

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RSS Lesetipps für Touristiker

Letztens habe ich ein Kommentar zu RSS abgegeben und hatte dabei den Eindruck, dass dieses kleine orange Zeichen die wohl wichtigste Entwicklung des Internets darstellt - und doch weiss niemand was darüber.

RSS-FEED

Durch die Nutzung und Verbreitung von Feedreeder (RSS oder das neuere Atom-Format) wurde es wohl erst möglich, dass sich das Informations-, Kommunikations- und Sozialverhalten im Web grundlegend ändern kann - und das Internet zum Web 2.0 wurde. Das Erschreckende - erst wenige wissen davon, inklusive renommierter Agenturen im IT- und Webbereich. Erst gestern hat mir ein befreundeter Touristiker so seine Erfahrungen mit vermeintlichen Web-Spezial-Agenturen verraten, die zwar gerne die schönsten und aufwendigsten Dinge programmieren - aber für die einfachen und dann doch entscheidenden Dinge keine Zeit finden (ist ja mit RSS auch kein Geschäft zu verdienen, oder etwa doch ...?)

Und wer nicht hören lesen sondern sich lieber "berieseln" lassen will, bitte - nur los. Ein gelungenes Video in "plain english". Ich mag das ja auch, ist ja (inter-)nett so ein wenig Fernschauen...



Im Tourismus wird sich RSS definitiv durchsetzen. Ich prognostiziere: In 5 Jahren gibt es keine touristischen EMail-Newsletter mehr, weil sie von intelligenten RSS-Strategien abgelöst wurden. Warum? Weil der Gast entscheidet welche Information er konsumieren möchte und nicht der Email-Versender ... . Dies ist deswegen so wesentlich, weil künftig der Kunde bestimmen wird, welche Reisen nachgefragt, im Reise-Business gekauft werden. Und nicht mehr das Angebot was angeboten werden soll und der Kunde kaufen kann ...

Also - wer jetzt mehr RSS-"Wissen" will, hier habe ich interessante Lesetipps für Touristiker parat, die mir in den letzten Wochen beim lesen meines RSS-Readers (Anm.: ich habe mich für den google/reader entschieden) untergekommen. Wer RSS aber noch überhaupt nicht kennt: hier nachlesen. Aus meiner Sicht wird sich RSS in Zukunft zu einem der wichtigsten Online-Marketing-Tools für Touristiker entwickeln. Und (eher) früher oder (als) später EMail-Newsletter ablösen.

Hier gleich einen guten Beitrag von Robert Basic dazu.

Und noch einen von Ed Wohlfahrt.

Übrigens: Für ähnlich taltentierte Sprachvirtuosen wie mich gibt es dieses ausgezeichnete Video bei Sevenload auch auf Deutsch übersetzt. In jedem Fall also - anschauen!

Link: sevenload.com

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Optimierung touristischer Online-Strategien durch neues Google - Tool

Für Touristiker, die sich professionell mit der Optimierung ihrer Website in Suchmaschinen auseinander setzen, hat Google ein hilfreiches Tool gelauncht Google Insight for Search. Natürlich macht das größte Werbeunternehmen weltweit dies nur um wieder seine Werbeeinnahmen zu optimieren - je besser Unternehmen ihre Online-Budgets bei Google investieren desto mehr werden sie auch bei Google platzieren. Getreu dem Prinzip: "Eine Hand wäscht die Andere" sollen wir unsere Google-SEM-Kampagnen mit Hilfe des Tools auch selbst optimieren können.

http://www.google.com/insights/search/#

Jens von Tourismus Zukunft
http://www.tourismus-zukunft.de/2008/08/google-insight-for-search/

hat es schon umfassend analysiert. Mir ist bewusst, dass "normalo"-Tourismusdirektoren sich nicht mit Analysen von Suchbegriffen die weltweit in google eingegeben werden auseinander setzen möchten (wiewohl dies sinnvoll wäre, weil man sich damit nicht nur bei Google Adwords oder auch bei Teilnahme an Affiliate-Programmen einige tausend Euros sparen könnte, in jedem Fall sind die Informationen genial um die wichtigsten SEO-Aktivitäten im Contentbereeich auf der eigenen Website zu setzen.

In jedem Fall ist das Tool eine hilfreiche Unterstützung für jeden Online-Verantwortlichen die eigene Online Kommunikationsstrategie exakter auf den Informationsbedarf der User im WWW zu optimieren. Und so nebenbei erhält man noch dazu kostenlos spannende Daten zur Ergänzung jeder Tourismusforschung über das Informationsverhalten unserer Gäste ...

Themen:

Social Web für Touristiker = Stammgäste-Marketing 2.0

Reinhard Lanner, Tourismusdirektor und innovativer touristischer Vordenker aus dem Salzburger Land, hat in einem Blog-Artikel auf dem Punkt gebracht, was Web 2.0 für TouristikerInnen bedeutet: Beziehung nicht Technologie - Tourismusmanagement 2.0

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Schöner als im Originalzitat zum Finale des Beitrags kann man es kaum formulieren:

Märkte sind Gespräche. Gespräche sind Beziehungen. Wann reservieren wir Zeit für die Gespräche? Worüber? Wie stehts mit unseren empathischen Fähigkeiten, verstehen wir die Gefühle anderer? Unvoreingenommen zuhören? Welche Elemente fördern eine gute Beziehung, welche stören?

Soziale Netzwerke sind ein Geflecht von Beziehungen, Stammgäste oder auch neue Gäste wie eine(n) unter vielen zu behandeln, erzeugt keine Beziehung.

Destinationen und (Tourismus)Unternehmen werden dann Erfolg haben, wenn deren Entwicklungsprogramm das fachliche Web2.0 Training plus das persönliche uns soziale Verhalten berücksichtigen.

Themen:

Virale Video Kommunikation - Teil 1.

Willkommen auf You Tube. Österreich. Der erste Schritt der Österreich Werbung.



Ein kleiner Schritt für ein Land. Ein erster für eine Organisation. Und hoffentlich ein großer für den Tourismus mit vielen "Followers" aus Österreich.

Die Dokumentation folgt hier am Tourismus Know How Blog. Dank an Christian - unseren Social Web Profi im Team.

Themen:

Silver "Surfers" werden Realität

Habe gerade am Blog des Online-PR-Profi Ed Wohlfahrt einen Beitrag zu einer aktuellen Online-Studie der ARD/ZDF gefunden, die klar belegt: Die höchsten Zugewinne bei der Nutzung des Webs in Deutschland gibt es in der Alters-Kategorie 60-79 Jahre. Unglaubliche 29 Prozent dieser Alterstruppe ist online (eine Steigerung im Vergleichszeitraum von 11 %).

Generell bestätigt die Erhebung unsere eigenen Erfahrungen und Ergebnisse vergleichbarer Studien wie z.B. hier die Analyse der deutschen "Online", eine Detail-Studie der Deutschen Reiseanalyse.

Die wichtigsten Fakten/Details der ARD/ZDF-Studie:
Die Deutschen verbringen immer mehr Zeit im Netz: Im Schnitt widmet sich jeder Erwachsene täglich 58 Minuten (2007: 54 Minuten) dem Internet. Parallel zur Zunahme der Internetnutzung bleibt der Fernseh- und Hörfunkkonsum im 1. Halbjahr 2008 mit 225 Minuten (1. Halbjahr 2007: 225 Minuten; GfK) beziehungsweise 186 Minuten (ma 2008/I; ma 2007/I: 185 Minuten) täglich auf hohem Niveau stabil. Das heißt: Der Medienkonsum steigt weiter an, das Internet ist auf Platz 3 der tagesaktuellen Medien fest etabliert.

Die wahre Botschaft liegt aber im Detail. Zwar identifizieren die Autoren der Studie dass das Mitmach-"web 2.0" AKTIV noch nicht sehr genutzt wird. Allerdings übersehen sie dabei die passive Konsumation entsprechend darzustellen:

UNGLAUBLICHE 60% der deutschen Online-Nutzer ab 14 Jahren lesen Wikipedia!!! Immerhin 25% regelmäßig mindestens 1 mal wöchentlich. Geschätzte Leser - erahnen Sie wie ich die Bedeutung für den österreichischen Tourismus?!?

ARDZDF-Studie

Weiter geht's: 51 % konsumieren oder suchen nach Videos in You Tube - 21 % mindestens 1 x wöchentlich. Geschätze Hoteliers und Destinations-Geschäftsführer: Also auf und Video's uploaden und mit den Schlüsselwörtern Ihrer Marke taggen (wir arbeiten gerade an einem viralen Bilder- & Video-SEO-Konzept. Natürlich kostet das Zeit, demgegenüber gibt es aber wohl kaum eine einfachere Gelegenheit stimmig, effizient und v.a. kostengünstig seinen Markenkern zu kommunizieren.)

Themen:

Benchmarking & strategische Planung im Tourismus kann man lernen ...

Wir Touristiker scheitern doch oft am selben Problem: Wie schaffe ich es aus Marktforschungsdaten, Statistiken, Zahlen, Fakten oder Gäste-Typologien taktische Ableitungen zu entwickeln um damit eine verlässliche Entscheidungs-Grundlage zur Ausrichtung meiner Marketing-Strategie oder Auswahl der bearbeiteten Zielgruppen oder Märkte zu erhalten?

MAFO-20Grafik

Viele agieren daher auf Basis ihrer Erfahrungen und ihres Bauchgefühls. Was ja durchaus auch legitim sein kann: Wir kennen unsere Gäste persönlich, schließlich erleben wir sie ja tagtäglich in unseren Betrieben, in unserer Destination. Manche von uns analysieren diese auch professionell durch eigene Befragungen oder indem Sie sich einfach mit Ihrer Statistik auseinander setzen. Manche kennen und arbeiten auch mit TourMIS. Gehören Sie dazu?

Screenshot

Wenn Sie jetzt nicht wissen, was TourMIS ist, was es Ihnen als Touristiker bringt und wie sie die Statistiken Ihrer Mitbewerber oder Ihrer Haupt-Quellmärkte interpretieren sollen haben Sie nun 2 Möglichkeiten:

  1. 1. Entweder Sie lesen hier nach.
  2. 2. Oder Sie lassen sich von Experten im Umgang mit dem genialen Online-Statistik-Tool schulen. Vom 11 – 12 September 2008 findet nämlich an der Modul Universität in Wien der 4. TourMIS Users’ Workshop der Europäischen Tourismus Commission in Kooperation mit European Cities Marketing statt.

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Letzteres würde ich Ihnen empfehlen. Dafür gibt es mehrere Gründe: Erstens findet er an der Modul Universität statt die Ihnen einen der spektakulärsten Ausblicke über die Stadt Wien bietet.

OK - vielleicht nicht der entscheidende Grund. Möglicherweise überzeugt sie, dass zweitens die Teilnahme - kostenlos (!) ist. Wenn Sie jetzt helllhörig werden und sagen "Interessant!", dann wird sie der dritte Grund jetzt überzeugen:

Das Seminar ist ein Doppel-Seminar. Am 2. Tag gibt es nämlich ein geniales (und noch immer kostenloses) Gemeinschafts-Seminar der Welt-Tourismus-Organisation UNWTO mit der ETC zum für Touristiker nicht unwesentlichen Thema: "Tourism Forecasting and Strategic Planning".

Ein kurzer Auszug aus den Inhalten des 2. Tages, im Detail hier nachzulesen:

John Kester, "Chief of Market Trends and Competitiveness" der UNWTO präsentiert das ETC/UNWTO Handbuch " Tourism Forecasting Methodologies" und skizziert in seiner "Session" unterschiedliche Methoden und Zugänge für strategische Planung im Tourismus.

Scott Sperling, ein "Senior Economist" von "Tourism Economics" (ein Tochterunternehmen der Oxford Economics Company) präsentiert unterschiedliche Prognose-Modelle aus der Praxis, die Destinationen einsetzten um Marketing-Strategien und zu entwickeln.

Andreas Zins und Uli Bauernfeind von der Modul Universität Wien präsentieren ein komplexes aber simpel einsetzbares Prognose-Modell, daß sie für Wien entwickelten.

Alles in allem - die Teilnahme an der Veranstaltung wäre ein "must" für jeden Entscheider der 88 österreichischen Tourismus-Destinationen bzw. sicherlich eine wichtige Fortbildungs-Veranstaltung für alle regionalen oder lokalen Tourismus-Direktoren Österreichs.

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