MIT DEM LEIH-PAD DEN URLAUBSORT ENTDECKEN

39EuroDas Madrider Unternehmen PadInTheCity bietet Stadtreisenden an, tageweise iPads zu mieten, die mit einer Reihe von Reise-Applikationen und 3G ausgestattet sind. Die iPads müssen vorab online bestellt und per PayPal oder Kreditkarte bezahlt werden. Die Miete für die Geräte kostet 39 Euro pro Tag. Dafür erhalten die Madrid-Besucher eine Datenflatrate über 3G und iPad-Apps wie “Metro Madrid”, “Lonely Planet Madrid” oder “iSpain”. Die iPads werden zu dem Kunden geliefert und wieder abgeholt. Eine Kaution in Höhe von 390 Euro sorgt dafür, dass das iPad zu seinem regulären Besitzer zurückkehrt.

Quelle: EXECUTIVE TRAVEL TRENDREPORT 5/2011 von trendne

 

In Österreich bietet z.B. die Firma skill3d ein ähnliches Service: “Mobile Concierge” ist eine mobile Anwendung für Tablets, die Gästen eine Reihe von bequemen Möglichkeiten eröffnet: mehrsprachig, mobiler Reiseführer mit Tipps für Sehenswürdigkeiten, Wanderrouten und kulinarische Angebote …



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 Martina Pürkl am 17.05.2011  

Interview mit Oliver Puhe von TrendOne

TrendOne arbeitet mit 80 Trendscouts weltweit und identifiziert die wichtigsten Microtrends, die in eine Datenbank eingespeist werden und den Nutzern online zur Verfügung stehen. Die Trendscouts berichten von den weltweit innovativsten Produkten, neuen Technologien und kreativen Marketingansätzen. Die Trendanalysten von TrendOne analysieren die Innovationen und ordnen sie Microtrends zu.

Die Innovationen müssen dabei folgende Kriterien erfüllen:

  • neu
  • intelligent
  • leistungsstark
  • strukturverändernd

Die neuesten Tourismusmicrotrends, die von TrendOne identifiziert werden, finden sich übrigens seit neuestem auch in der “Bulletin”-Zeitschrift der Österreich Werbung.
Ich habe ein interessantes Interview mit Oliver Puhe (Senior TrendAnalyst bei TrendOne) auf der itb geführt. Er hat auch gleich eine interessante Innovation auf seinem ipad vor der Kamera vorgeführt. Anschauen.



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 Holger Sicking am 18.03.2011  

Die neue Magie des Ortes

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung

Am Freitag nachmittag stand im ITB Convention Program der Städtetourismus im Blickpunkt. Die Tourismusdirektoren von Berlin, Wien und Stockholm berichteten über die Entwicklung in diesen Tourismusmetropolen, über ähnliche Herausforderungen aber auch Unterschiede. Burkhard Kieker/CEO von VisitBerlin erklärte den Erfolg von Berlin als Destination (und verglich Berlin sogar mit „Atlantis“, aufgetaucht aus der Versenkung) als Stadt des ewigen Wandels und Fokuspunkt der Geschichte. 60% der Besucher der Hauptstadt stammen noch immer aus Deutschland, obwohl die internationalen Märkte verstärkt im Fokus der Marktbearbeitung stehen. Die Top-4 der ausländischen Märkte sind derzeit Italien (und dies obwohl bisher vorwiegend nur Medienarbeit eingesetzt wurde), Großbritannien, Spanien und USA. Viele Gäste Berlins kommen heute hierher weil sie den spezifischen „Lebensstil“ erleben wollen. In Berlin trifft sich also nicht zur ITB die Welt.

Liveable City. Sustainable Quality of Life as Success Driver of Urban Branding

Andreas Reiter (ZTB) gab einen Überblick zu aktuellen Aspekten der Stadtentwicklung im Hinblick auf Freizeit- und Tourismuswirtschaft. Vor dem Hintergrund des steigenden Wettbewerbs- und Innovationsdruck stehen Städte in einem Wettbewerb um Talente, Investoren und Touristen. Dabei hilft integriertes Standortmarketing, wo Tourismus und Standortpolitik gemeinsam entwickelt werden.

Die 4 Erfolgsfaktoren der urbanen Erlebnisökonomie sind:

  • Attractions
  • Amentities
  • Access
  • Authenticity.

Auffällig ist für Reiter eine sog. „repetitive Produkt-Semantik“ d.h. eine weitestgehende Homogenisierung der Städte und kaum Differenzierung (z.B. City Beaches, keine markenkonforme Events). Gleichzeitig entstehen neue Kreativ-Touristen im Sinusmilieu „Postmaterielle“. Diese sind „Trüffelschweine der Exzellenz“, die sehr gut informiert und bestens vernetzt der Destination begegnen.

Die Key Values dieser Klasse sind: Inspiration, Self-Experience, Easy Going, Sustainability, Community.

Boutiquehotel Stadthalle Wien

Boutiquehotel Stadthalle Wien

Ökonomie und Ökologie wird verbunden. Die Entwicklung geht weg von creative cities hin zu “liveable cities“ mit hoher Lebensqualität für Bewohner und Besucher. Der Wohlstand einer Region wird künftig nicht nur monetär/wirtschaftlich sondern verstärkt über Softfaktoren bewertet („Beyond GDP discussion”). Weltweit wird ein neuer Fortschrittsindex diskutiert und bereits mancherorts komplementär zum BIP eingeführt. Die Lebensqualität dient als Grundmelodie eines holistischen Place Branding von der Strategie über das Urban Setting zur Kommunikation. Zu beachten ist dabei, die neue heimliche Leitwährung Zeit – „Maximum emotion in minimum time“. Die wachsende Gruppe der modernen Urbaniten sind Einheimische auf Zeit (z.B. couchsurfing oder www.lifelikealocal.com). Das „Greening“ der Städte leitet einen Paradigmenwechsel ein (von den Green Games of London 2012 zum enorm spannenden Projekt der Müllverbrennungsanlage in Kopenhagen die von der Bjarke Ingels Group zu einer Wintersportdestination ausgebaut wird).

Präsentation Andreas Reiter



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 Martina Pürkl am 13.03.2011  

Erstes Alpen-Forum auf der ITB: Branding Excellence in der Alpenregion

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung

Moderiert von Prof. Dr. Klaus Pechlaner (Kath.-Univ. Eichstätt) gaben Klaus-Dieter Koch (Brand:Trust) und Ariane Ehrat (Engadin-St. Moritz) einen Einblick in das Markenmanagement von Alpenregionen. Koch stellte die Markenstudie von Brand:Trust vor. Darin wurden die 40 attraktivsten Wintersportgebiete in Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol analysiert.

Wie Koch ausführte, sind Marken wie ein Eisberg zu sehen: Der häufigste Fehler ist, dass alle bei den sichtbaren Aspekten verändern (Logo, Werbemittel etc.) und es bei  Oberflächenmanagement bleibt.  Dieser Ansatz ist jedoch nicht erfolgreich, da die Ursachen nicht erkannt werden. Unter der Oberfläche befinden sich die wesentlichen Faktoren im Markenmanagement. Es geht um Spitzenleistungen einer Destination und um die Frage: „Was können wir besser als andere?“

Der Brand:Trust Performance Monitor ist eine Portfolioanalyse, die Marken nach ihrer Bekanntheit und Begehrlichkeit positioniert. Dabei gibt es No Brands, In-Brands, Out-Brands und Star Brands. Ehrat berichtete aus der Markenpraxis einer erfolgreichen Tourismusregion: Im Zusammenschluss der 12 Engadiner Orte plus Starbrand St. Moritz war der Markenbildungsprozess entscheidend. Koch ergänzt, das Menschen grundsätzlich eine einfache und sichere Kaufentscheidung wollen und Marken müssen dies leisten. Wichtig ist es, neben der Bekanntheit, auch Begehrlichkeit auszulösen. Koch hat Maßnahmen dazu in seinem Buch  „Was Marken unwiderstehlich macht – 101 Wege zur Begehrlichkeit“ aufgezeigt.

Markenbotschafterin Christina Guidon vom Engadiner Sommerlauf

Markenbotschafterin Christina Guidon vom Engadiner Sommerlauf

Die größte Hürde im Markenprozess sind die Bewohner einer Destination (vom touristischen Leistungsträger bis zu den lokalen Bewohnern). Marken wachsen immer von innen heraus. Die Menschen müssen mitgenommen werden. Der Prozess beginnt bei den Bewohnern, wie Ehrat aus eigener Erfahrung ergänzt. Dzt. gibt es 80 Markenbotschafter im Engadin (vom Liftwart zur Verkäuferin) und bis zu 300 sind geplant. Diese sind wichtige Multiplikatoren der Marke.

Koch appelliert nochmals, nicht mehr „alles für alle anzubieten“ und erinnert an den Ursache/Wirkungs-Zusammenhang: Wenn man alle für alles anbietet, dann sind auch alle der Wettbewerb. Wenn man aber das richtig Gute für eine bestimmte Zielgruppe anbietet, dann sind es auch nur wenige, bestimmte Mitbewerber.



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 Martina Pürkl am 13.03.2011  

Back to the future – Tourismus 2050

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung

Der neuseeländische Universitätsprofessor Ian Yeoman (www.etfi.eu) nahm die Teilnehmer des ITB Marketing & Distribution Days mit auf eine Reise in die Tourismuszukunft. Die drei wesentlichen Faktoren, die die Zukunft der Welt beeinflussen werden, treiben auch den Tourismus an:

  • Wohlstand
  • Ressourcen und
  • Technologie.

Layar-App

Layar-App

Ja, das Wachstum kommt aus Asien. Aber nein, der Wohlstand wird nicht unbedingt gleichmäßiger verteilt. Die neuen/jungen Märkte sind vor allem in Indien und Brasilien zu finden. Die europäischen Märkte altern rapide – soweit altbekannte demografische Entwicklungen. Die offenen Münder im Publikum entstanden dann jedoch bei der Vorstellung von neuen hochtechnologischen Entwicklungen, die schon bald auch den Tourismus maßgeblich beeinflussen werden: Gestural interfaces, Besucherzentren mit Robotern (Banco Santander), Hologramme (japanisches Popkonzert) und den Brillen und Kontaktlinsen mit “augmented reality-Funktionen”. Yeoman spannte den Bogen weiters über viele Facetten des gesellschaftlichen Wandels und wie Experience Economy, Fluid Identity und dem Spannungsfeld zwischen Materialismus und der Balance zwischen Fortschritt und Ökologie.

Fazit trotz allem technischen Fortschritts: Der Mensch bleibt im Mittelpunkt und die Marke wird wichtiger denn je. Zum Abschluss gab uns Prof. Yeoman noch einen Tipp mit: Die gelungene Marketingkampagne von Südkorea Tourismus, die einige der erwähnten Strömungen bereits jetzt mit Storytelling intelligent verbindet: „An extraordinary journey“: www.haru2010.com

Download der Präsentation



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 Martina Pürkl am 13.03.2011  

“12 ways to seduce consumers to your destination“ – Erfolgsfaktor PR

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

Zum Abschluss des ITB Future Days gab Keith Bellows, der Chefredakteur des renommierten Reisemagazins National Geographic Traveler  den Teilnehmern eine treffende Analyse zur Situation des Reisejournalismus sowie hilfreiche Tipps für die erfolgreiche PR Arbeit mit auf den Weg. In Zeiten eines tiefgreifenden sozialen, demografischen und technologischen Wandels sind die  aktuellen Herausforderungen im Tourismusmarketing und in den Reisemedien sehr ähnlich gelagert. Es geht für beide darum, die Reiseinhalte in den neuen Kanälen und angepasst an die, sich laufend ändernde, Mediennutzung so attraktiv wie möglich aufzubereiten. Bellows zeigte einige aktuelle Reisegeschichten die in Kurzvideos und mittels Social Web Aktivitäten erzählt werden. Zusammengefasst kann man sagen: „It’s a story that matters, not a place“.

Um die erfahrenen und gestressten Reisejournalisten heutzutage noch von einer Destination überzeugen zu können, bedarf es einer sehr sensiblen und professionellen Vorgehensweise in der PR. Bellows illustrierte dazu – jeweils mit sehr anschaulichen Beispielen – 12 Regeln, wie eine Destination erfolgreich in den Medien wahrgenommen wird:

  1. naionalThe virtual experience leads to an actual one
  2. Be a discovery not a vacation
  3. Have a unique selling proposition
  4. Be sustainable. Honor your best
  5. Steal from the leaders
  6. Tell stories
  7. Use your citizens
  8. Be aggressively social
  9. Be comfortable being different
  10. Stay true to yourself
  11. Keep innovating
  12. Look forward – the next generation will drive the bus

PR bekommt in Zeiten sozialer Netzwerke und medialer Reizüberflutung eine neue Bedeutung. Werden die von Bellows postulierten Ansätze eingehalten, sind die Chancen groß, dass eine Destination Aufmerksamkeit und Begehrlichkeit auslösen kann. Bellows schloss seinen Vortrag mit einer Liste von Signalwörtern, die symbolisch für die momentane Wertewelt seiner Leser und gleichzeitig für künftig am stärksten nachgefragte Themen in der Reiseberichterstattung stehen:  caring, true, deep, authenticity…



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Mobile first!

 Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

googleChristine Petersen von Tripadvisor zeigt im Interview zwei wesentliche aktuelle Trends im Online Travel Bereich auf: Einerseits “From Wisdom of crowds to wisdom of friends!“ (Online Freundschaftsempfehlungen) und andererseits „Movement from desktop to second screens (tablets, smart phones)”. Bedeutet also: Mobiles Internet wird zunehmend zum wichtigsten Onlinezugang. Dr. Bernd Fauser von Google schlägt mit seinen Aussagen wie „Mobile first!  in dieselbe Kerbe. Das heisst, in Zukunft werden alle neuen Google-Entwicklungen zuerst für mobile Anwendungen konzipiert. Aus der explosionsartigen Verbreitung von mobilen Onlinezugängen entstehen interessanterweise auch neue Buchungsmuster wie „Most bookings on mobile are on Friday, while most bookings on desktop are on Monday“. Bereits 10% der Google-Suche stammt von Smartphones. Zum Abschluss seiner Präsentation beeindruckt Google das Publikum mit Demos von Google Places (Augmented Reality) oder Google goggles. Ganz nach dem Firmenmotto „Don’t be evil!“



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Ausblick in die Tourismuszukunft 2020

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

Zu Beginn des ITB Future Day warf Christian Böllhoff von der Berliner Prognos AG (European Centre for Economic Research and Strategy Consulting) einen Blick in die wirtschaftliche Glaskugel. Der Wirtschaftsexperte zeigte in sehr anschaulichen Charts die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge und ihre Auswirkungen auf den Tourismus der Zukunft.

Wealth GapSo zeigt die „Wealth Gap Chart“ auf einen Blick die wirtschaftlichen Größenverhältnisse in den nächsten 20 Jahren. Sein Fazit: Die Menschen werden künftig weniger Zeit am Stück für Reisen haben. Das verfügbare Einkommen für Reisen steigt jedoch. Arbeitszeit und Freizeit verschwimmen immer mehr und vor allem die Überalterung der Gesellschaft wird starke Auswirkungen auf das Reiseverhalten haben. Aufgrund der hohen Umweltbelastung durch Fernreisen wird wohl – besonders in der westlichen Welt – in Zukunft noch ein weiterer wichtiger Faktor bei der Reiseentscheidung hinzukommen: So entspricht nur ein einziger Neuseelandurlaub einem ähnlich hohen CO2-Ausstoss, als wenn man täglich ein Jahr lang 5 km mit einem LKW zur Arbeit fahren würde. Ob da nicht viele künftig wieder vermehrt das Outdoor-Abenteuer in den nahen Alpen suchen werden?

In Summe ein gelungener Blick auf die nahe Tourismuszukunft mit wenig neuen Erkenntnissen aber vielen sehr plakativen Darstellungen. Hier die Präsentation.



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

KUONI's Global Holiday Report

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

KuoniDer Schweizer Reisekonzern KUONI präsentierte zum Start der ITB 2011 erstmals den KUONI Global Holiday Report. Mit der Übernahme von GTA (Gulliver Travel) wieder auf Expansionskurs, schlägt KUONI eine klare Differenzierungsstrategie im Wettbewerb mit den großen Mitbewerbern TUI und Co. ein: KUONI will gleichzeitig „Trusted advisor“ und „Destination insider“ für den anspruchsvollen, reiseerfahrenden Gast sein. Dazu gehört fundiertes Wissen über die Zielgruppe und deren Reiseverhalten und –bedürfnisse. Mit dem Global Holiday Report liegt ein aufschlussreiches Psychogramm über die KUONI-Kunden vor: In 12 Märkten wurden 12.000 Kunden vor und nach einer Reise im November/Dezember 2010 befragt. Spannende kulturelle Unterschiede wurden durch diese Consumer Insights deutlich wie z.B. Franzosen sparen beim Essen und Spanier gehen am lockersten mit dem Geld um. Sehr wichtiges Marktwissen, das auch österreichischen Anbietern helfen kann ihr Angebot noch besser auf die Gästebedürfnisse auszurichten. Einziger Wermutstropfen: Der wichtigste Reisemarkt Deutschland ist nicht in der Studie zu finden, da KUONI dort (noch) nicht am Markt präsent ist.

Download unter: www.kuoni.com/holidayreport



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Blick zu den Nachbarn – Deutsche Zentrale für Tourismus

Ein Gastbeitrag von Heidi Tscharf, Strategie & Unternehmensentwicklung in der Österreich Werbung urban20110209-01-029-350x233

Selbstbewusst und vor Erfolg strotzend präsentiert die DZT ihre Erfolgstory auf der diesjährigen itb. Mit 60,3 Mio. internationalen Übernachtungen hat Deutschland 2010 ein Rekordergebnis gelandet: + 10 % an internationalen Übernachtungen. Insbesondere die Märkte NL (+5,4%), Schweiz (+8,6%), UK (+13%), Italien (+6,2%) boomten, ebenso die Märkte aus Übersee, die in Summe wiederum 2 Mio. mehr Übernachtungen für Deutschland brachten. Zum Vergleich – Österreich bilanzierte 2010 mit 89,9 Mio. ausländischen Übernachtungen und konnte mit dem Ergebnis das Vorjahresniveau halten.

Von den Zugewinnen profitierten innerhalb Deutschlands insbesondere die Bundesländer Bayern (+10,9%), Berlin (+14,1%), NRW (+10,5%), Niedersachen (+11%), Hamburg (+11,9%), Sachsen (+11,3%), Brandenburg (+13,8%).

2011 setzt Deutschland auf die Top Events: FIFA Frauen-Weltmeisterschaft, 125. Geburtstag des Automobils, 200. Geburtstag von Franz Liszt, auf Wellness – und Gesundheitsreisen und das Messe- und Kongressgeschäft.

Bis zum Jahr 2020 prognostiziert das Reiseland Deutschland ein mögliches Wachstum von 20 Mio. Übernachtungen. Ein ambitioniertes Ziel. Respekt.



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 Martina Pürkl am 10.03.2011  

Nachhaltigkeit in Deutschland – Randthema oder Massenbewegung?

„Die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sind für viele Menschen von großer Bedeutung.“, verlautbart eine aktuelle Studie der deutschen Karl Kübler Stiftung unter Berufung einer Online Umfrage des Institutes YouGov.[1] Im Rahmen dieser Befragung stimmten 90 Prozent der Teilnehmer der Aussage zu, dass „wir auf lange Sicht nicht auf Kosten der Menschen in anderen Regionen der Erde und auf Kosten anderer Generationen leben dürfen“.

Aber wie sieht es aus, wenn es ums Eingemachte geht? Laut dem aktuellen Umweltbericht des Bundesumweltministeriums geben 20 Prozent der Bevölkerung an, dass Umwelt- und Klimaschutz unter den politischen Aufgabenbereichen an erster oder zweiter Stelle stehen sollten.[2] Schaut man sich die Bereitschaft an, persönlich für nachhaltige Produkte tiefer in die Tasche zu greifen, sind immerhin noch 77 Prozent bereit einen Aufpreis zu zahlen. Ab zehn Prozent steigen jedoch 39 Prozent der Verbraucher aus. Immerhin 29 Prozent der Befragten würden einen Aufpreis von bis zu 20 Prozent akzeptieren.[3]

Nachhaltigkeit in Politik & Wirtschaft

Generell ist das Thema „Nachhaltigkeit“ in der gesamten Bundesrepublik als solches angekommen. Die breite Masse erwartet hier klare Maßnahmen von Staat und Industrie, die diesem Ruf immer mehr nachkommen.[4] Allein am Beispiel Treibhausgasemissionen zeigt sich, dass Deutschland bereits Vorreiter in Sachen Klimaschutz ist. Das Ziel einer Minderung der Treibhausgasemissionen um 21 Prozent bis zum Jahre 2010 wurde bereits im Jahre 2008 mit 22,4 Prozent überschritten. Auch Deutschlands Unternehmen bemühen sich zunehmend dem Ruf nach umweltbewusstem Handeln gerecht zu werden.

Gelebte Nachhaltigkeit in der Bevölkerung

Für 82 Prozent der Bevölkerung wird ein hohes Umweltbewusstsein und umweltfreundliches Verhalten nicht mehr nur mit Verzicht, sondern auch mit hoher Lebensqualität verbunden. Der Anteil der Menschen, die sich im Umwelt- und Naturschutz aktiv engagieren hat sich von 4 % (2008) auf 9 % mehr als verdoppelt! [5] Dies zeigt sich auch im täglichen Kaufverhalten: der Anteil an Biolebensmitteln mit vorzugsweise regionaler Herkunft steigt stetig. Regional ist „in“ wie lange nicht mehr.

Nachhaltigkeit bei den Postmateriellen & Etablierten© Kai Gaedtke_Berlin

Für Etablierte ist der Umweltschutz kein Herzensanliegen. Jedoch gehört ein gewisses Maß an Umweltschutz zum guten Ton. Da man es sich leisten kann, ist man durchaus bereit mehr Geld für nachhaltige Produkte zu zahlen. Der Trigger ist in diesem Fall jedoch nicht die Nachhaltigkeit, sondern die damit verbundene (oder zumindest vermutete) bessere Qualität. Der Erhalt natürlicher Lebensräume zum Beispiel ist den Etablierten vor allem daher wichtig, weil diese für die Erholung des Menschen wichtig sind. Und genau hier unterscheidet sich dieses Milieu sehr von den Postmateriellen. Diese schützen die Umwelt nicht aus reinem Selbstzweck, sondern weil sie es einfach wichtig finden, dass die Umwelt geschont wird und die Artenvielfalt erhalten bleibt. Sie lehnen z.B. mit einer deutlichen Mehrheit (im Vergleich zu allen anderen Milieus) den Einsatz von Gentechnik ab. Jeder zweite Postmaterielle würde niemals gentechnisch veränderte Produkte erwerben. Sie sind im Gegensatz zu Etablierten auch bereit unkomfortable Veränderungen und Einschränkungen zu Gunsten der Nachhaltigkeit in Kauf nehmen. Genauso wie Etablierte sind sie bereit mehr Geld für nachhaltigen Konsum auszugeben – die Motive sind jedoch unterschiedlich. Auch hier geht es vor allem um den guten Zweck der Sache.[6] Werblich müssen diese beiden Zielgruppen also zum gleichen Thema komplett anders angesprochen werden.

Nachhaltigkeit darf nicht zum Goldesel mutieren!

Die Themen „Nachhaltigkeit & Umweltbewusstsein“ sind in der gesamten Bevölkerung hochsensibel und werden sehr kritisch beäugt. Aus diesem Grund müssen auch Unternehmen, die damit werben, stets authentisch auftreten. Jüngstes „negativ-Beispiel“ in Deutschland ist die Marke „Bionade“. Die Marke, ursprünglich von einem eher kleinen Getränkehersteller auf den Markt gebracht, schaffte es innerhalb kürzester Zeit zum absoluten Kultgetränk in Deutschland zu werden. Bionade galt als DAS nachhaltige Getränk. Der Hersteller verschrieb sich mit einem Teil der Einnahmen fix der Unterstützung diverser nachhaltiger Projekte. Die Limonade selber ist komplett „Bio“. Im Jahre 2008 machte man allerdings zwei entscheidende Fehler: zum Einen wurde die Marke aus „kleinem Hause“ an den Oetker-Konzern verkauft und verlor dadurch das Image der Underdog Firma. Zum anderen wurde der Preis für einen Kasten Bionade von 13 auf ganze 18 Euro angehoben. „Jetzt sind sie gierig geworden“ kommentierten dies zahlreiche, verärgerte Verbraucher in einschlägigen Foren. Als dann auch noch der neue Konzern die finanzielle Unterstützung einiger nachhaltiger Projekt versagte, fielen die Umsätze der einstigen Vorzeigemarke tief in den Keller.[7] Das Thema „Nachhaltigkeit“ darf nicht als Goldesel missbraucht werden! Die Abgrenzung zu Konsumriesen ist (insbesondere der gebildeten Schicht in Deutschland) immens wichtig.   

Bedeutung der Nachhaltigkeit im Tourismus

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Menschen, denen die Nachhaltigkeit im Alltag wichtig ist, dies auch im Urlaub begrüßen. Belege dafür lieferte unlängst die TUI Deutschland. Eine Umfrage aus dem Jahre 2010 bestätigt, dass bereits 12,8 Prozent der Bundesbürger einmal einen Urlaub in einem Hotel mit Umweltsiegel verbracht haben. Besonders hohen Wert auf das Thema legten auch in dieser Studie wieder Urlauber mit Hochschulabschluss (18,2 %), sowie leitende Angestellte bzw. Beamte (23,4 %). Harald Zeiss, Umweltmanager bei TUI Deutschland sagt dazu: „Das Umweltbewusstsein der Urlauber steigt, Urlaubsqualität heißt für immer mehr Menschen auch Umweltqualität. Das bestätigen unsere internen Zahlen: Die Anzahl der Wiederholer ist in den TUI Umwelt Champion Hotels doppelt so hoch wie in Hotels ohne Umweltsiegel.“ Die TUI als Deutschlands größter Reiseveranstalter setzt hier Maßstäbe: bereits seit 1990 setzt sich die Gruppe für umweltschonenden Urlaub ein. Ein Beispiel ist der TUI Wald auf Mallorca: jeder Urlauber, der mit der TUI auf die Balearen fliegt leistet automatisch einen Beitrag zur Wiederaufforstung eines Waldes auf Mallorca.[8] 

Bedeutung des Trends für das Urlaubsland Österreich

Insbesondere Österreich als das Land mit einer der höchsten Bioanbauflächendichte Europas kann von diesem Trend sehr gut profitieren. Österreich hat praktisch von Natur aus alles, was der nachhaltige Gast wünscht: Regionalität ist Tradition, die ganz selbstverständlich gelebt wird. Thematisch eignet sich hier ganz besonders der klassische Wander- und Erholungsurlaub im Sommer und Herbst. Was viele deutsche Gäste noch nicht oder nur sehr wenig kennen, sind z.B. die wunderschönen National- und Naturparks in Österreich. Diese kombiniert mit einer nachhaltigen Anreise mittels der Bahn und dem Angebot regionaler Speisen ist sicher ein Muss für die wachsende Anzahl der Deutschen, denen unsere Umwelt und der Erhalt dieser sehr am Herzen liegen.

 


[1] Studie des Institutes YouGov in Auftrag der Karl Kübler Stiftung,  2010

[2] Umweltbewusstsein in Deutschland 2010 – Hrsg. Umweltministerium der Bundesrepublik Deutschland

[3] LOHAS – Ernst & Young , 2007

[4] Umweltbewusstsein in Deutschland 2010 – Hrsg. Umweltministerium der Bundesrepublik Deutschland

[5] Umweltbewusstsein in Deutschland 2010 – Hrsg. Umweltministerium der Bundesrepublik Deutschland

[6] Umweltbewusstsein und Umweltverhalten der sozialen Milieus in Deutschland, 2008, Umwelt Bundesamt

[7] Quelle: Welt online

[8] Quelle: TUI Deutschland



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 Yvonne Beckers am 08.03.2011  

Vortrag beim Symposium „Tourismus in neuen Medien im Alpen-Adria-Raum"

Beim Symposium „Tourismus in neuen Medien im Alpen-Adria-Raum“ (Presseinfo) in Klagenfurt war ich eingeladen, über die Zukunft des Tourismusmarketings zu sprechen.
Ohne Glaskugel ist es jedoch schwierig, die Zukunft vorherzusagen. Allerdings sagt William Gibson „The future is already here – it’s just not very evenly distributed.“ Im Falle des digitalen Tourismusmarketings kann dies bedeuten, dass viele innovative Projekte bereits umgesetzt wurden, die zeigen, in welche Richtung sich die Branche entwickeln wird.
Für den Vortrag habe ich die aus meiner Sicht für das Tourismusmarketing wichtigsten Trends zusammengefasst und mit Beispielen belegt. Die Klammer der aktuellen Entwicklungen habe ich als „digitale Nähe“ bezeichnet. Hier die Folien meines Vortrags:





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 Olaf Nitz am 10.10.2010  

Wie kommuniziert die Branche?

Facebook, Bewertungsplattformen & Co sind wohl jetzt auch schon bei den kleinen Tourismusverbänden und Privatzimmervermietern angekommen. Was uns derzeit beschäftigt, ist die Frage, wie kommuniziert die Tourismusbranche untereinander? Reichen HomepageNewsletter und Email oder wollen die TouristikerInnen Infos über Marktforschung, Marketingtipps etc. auch über Facebook oder Xing erhalten? Soll Facebook privat bleiben oder wäre es bequem auch die Geschäftskommunikation damit abzuwickeln? Wie sehen Sie das?

Do's and Don'ts of Social Media for Business

 

Auf jeden Fall berücksichtigen werden wir in der B2B-Kommunikation die Tipps von US-Autor Dave Steel, Verfasser des Buches “The Do’s and Don’ts of Social Media for Business”.

Via: The Steel Method



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 Martina Pürkl am 31.08.2010  

iAlps – schon installiert, die neue Sommer-App?

Die ÖW stellt nun auch für den Sommer eine kostenlose App zur Verfügung: „iAlps“, eine Applikation für das Apple iPhone, liefert aktuelle und  umfangreiche Informationen aus Österreich - und das in mehreren Sprachen.

Mit „iAlps“ können detaillierte Infos z.B. über Routen, Wetter, Anreisemöglichkeiten, Infrastruktur punktgenau abgerufen werden. Ziemlich top ist die Anzeige von Routen für jegliche Art der Fortbewegung. Egal ob Radfahren, Klettern, Wandern oder Mountainbiken – nach Ermittlung des genauen Standortes per GPS werden die in der Nähe des jeweiligen Aufenthaltsortes liegenden Tourenmöglichkeiten vorgeschlagen. 

Auch der offizielle Online-Reiseführer für Österreich www.austria.info steht ab sofort als mobile Website zur Verfügung. Damit ist der Zugriff auf Informationen über Urlaub in Österreich von unterwegs jetzt noch einfacher und schneller möglich.

Ob wir damit richtig liegen?

Keinen Zweifel lässt daran die neue Studie zur Smartphonenutzung 2012 (von Otto GroupGoogleTNS Infratest und Trendbüro). Mit der zunehmenden Verbreitung von multifunktionalen Smartphones verändert sich unsere Art zu kommunizieren, zu konsumieren und zu interagieren. Die Studie “GO SMART 2012″ beleuchtet das Internetverhalten und die Smartphoneroutinen der Deutschen im Kontext der gesamten Mediennutzung und zeigt ein umfassendes Zukunftsszenario auf, das den Blick auf Mobile Commerce als zukünftigen Marktplatz schärft.
Die gesamte Studie finden Sie zum kostenlosen Download hier.



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 Martina Pürkl am 29.06.2010  

VOM IMPULS ZUR IDEE

Innovative Tourismusprodukte für den tschechischen Markt

 

Workshop Innovation

Am 23.März hat in Linz der erste Innovationsworkshop der Österreich Werbung stattgefunden. Gemeinsam mit Oberösterreich Tourismus und 15 Teilnehmern (u.a.: Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH, ÖBB, Ferienregion Böhmerwald, Hotel am Domplatz Linz, Hotel Post Weyer, Ferienregion Traunsee, OÖ Touristik) wurden rund um das  Thema „Wettbewerbsvorsprung am Markt Tschechien“ mehr als 125 kreative Produktideen entwickelt.

Basierend auf den fachlichen Impulsen der Österreich Werbung über die Marke „Urlaub in Österreich“ , Zielgruppen und den Markt Tschechien, haben die Workshopteilnehmer die anschließende „Ideenwerkstatt“ genutzt, um Ihrer Kreativität nach dem Motto „Alles ist erlaubt!“ freien Lauf zu lassen. Um die Ideen in diesem Kreativprozess wirklich frei fließen lassen zu können, hat es in dieser Phase keine Fragen nach Budgets, Machbarkeitsstudien oder anderen Einschränkungen gegeben – was zählt, ist die Idee.
„Radfahrer-Wallfahrt“, der „Radlbeißer“ für Radurlaube mit Hund oder „Singletreff-Radeln“ sind nur einige der spontan erdachten Produktideen. In einem nächsten Schritt sind die chancenreichsten Ansätze (Was passt am besten zu den Ansprüchen der Zielgruppe? Welche Idee hat die größten Marktchancen? etc.) von Oberösterreich Tourismus und Österreich Werbung ausgewählt worden. Hier sind jetzt auch die zuvor bewusst ausgeblendeten Grenzen der reellen Machbarkeit berücksichtigt worden.

Trotzdem haben es 15 wirklich spannende, und definitiv innovative Produktideen durch diesen Filter geschafft. Im nächsten Schritt machen sich Touristiker aus OÖ auf den Weg nach Tschechien um ihre Marktkenntnisse vor Ort zu vertiefen. Manche der oberösterreichischen Rad-Ideen können also vielleicht schon bald „erradelt“ werden.

Kontakt für weitere Informationen und Rückfragen: innovation@austria.info



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 Florian Felder am 06.05.2010