Am 28. April gab es den Startschuss zur Aktion „Frühlingsstimmenwalzer“ in Warschau. Auf der klassizistischen Fassade der Polnischen Akademie der Wissenschaften, mitten in Warschau, tanzte Wien in Form eines Video Mappings zu den Klängen des Frühlingsstimmenwalzers und moderner Loungemusik, die eigens für diese Produktion von einem polnischen Musiker kreiert wurde. 12 Minuten dauerte ein Mapping mit bewegten Bildern und zeigte Schönbrunn, den Klimt-Kuss, die Spanische Hofreitschule, das Wiener Kaffeehaus und andere Wiener Impressionen.
Zwischen 700 und 1000 Menschen bewunderten über zwei Wochen lang täglich die innovativen Vorführungen. Die Mund zu Mund Propaganda ließ viele neugierige Warschauer zur Fassade pilgern, Busse und Taxis fuhren langsamer, Spaziergänger blieben stehen, junge Leute warteten geduldig sitzend vor der Fassade und es wurde heftig fotografiert und gefilmt. Unzählige kleine Videos landeten so im social web.
Beworben wurde die Aktion hauptsächlich online. Zusätzlich konnte im 1. Staatlichen Radioprogramm eine 3-Stunden Wiensendung unter dem Titel „Die 4 Jahreszeiten“ gebucht werden. Etwa 100 Gäste aus der Medien- und Reiseveranstalterbranche folgten der Einladung zum Wienabend und zur Premiere der Videomapping Aktion und zeigten sich begeistert.
Kevin May ist Gründer und Herausgeber der Online-Plattform Tnooz, die sich als AnbietervonNachrichten,Analysen undKommentaren zum Thema eTourisms versteht.
Als Branchenkenner haben wir ihn zum Thema Video- und Bewegtbild im Tourismus sowie nach seiner Einschätzung zum Verhältnis von Suchmaschinen und Social Media gefragt:
Im Forschungslabor «Medienwandel – Gesellschaftswandel» des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IMPZ) der Universität Zürich ist eine spannende Zeitreise durch die Mediennutzung entstanden. Vier Minuten, die die Dimension des Wandels eindrücklich aufzeigen.
Der Steffelbauer von der Hebalm und sein Jo-Jo brachten der Steiermark Tourismus GmbH nun auch beim CIFFT-Festival (Comité International des Festivals du Film Touristique) die Auszeichnung zum “Weltbesten Tourismusfilm 2010″. Die Begründung für den Preis (gedreht von Andreas und Renate Meschuh, Art Media): mit dem humorvollen Zugang zur Steiermark wurde eine neue Art des Tourismusfilms kreiert. Jo, jo – mir gefällt er auch, er bringt mich zum Schmunzeln … aber sehen Sie selbst:
Ein zweiter österreichischer Film ist unter den CIFFT-Preisträgern, der “Adlerweg” der Tirol Werbung. Er bringt ganz andere Seiten in mir zum Schwingen.
Unter den weiteren Preisträgern sind 2 polnische Filme, die sich vor allem mit Frederic Chopin befassen (Chopin-Jahr 2010), ein dänischer und einer aus Mozambique (wo mir vor allem beeindruckende Aufnahmen sehr großer Echsen in Erinnerung geblieben sind). Der Film über Riga, wo der Weihnachtsbaum “erfunden” wurde und der vor allem zur Jahreszeit passt, verführte mich in ein Advent-Aufklappbuch. Für verspielte Menschen wie mich was ganz Besonderes:
Eines der besten Beispiel für Viral Marketing der letzten Zeit ist wohl der mit dem Bären und dem Jäger. Die Kunst ist es, nicht nur möglichst viele UserInnen dazu zu bringen, das Video anzuklicken, sondern auch seine Markenbotschaft “rüberzubringen”. Wissen Sie noch, um welche Marke es geht? Dann dürfte die Botschaft angekommen sein. Für alle, die ihre Erinnerungsgabe überprüfen wollen oder das Video noch nicht kennen:
Wie einem so ein Wurf gelingen kann? Tipps dazu finden Sie in dieser Anleitung:
… Menschen zum Schmunzeln zu bringen und dabei auch gleich Werbung für ein Urlaubsland zu machen. Dabei sollte man die Präsenz im Web 2.0 nicht unterschätzen – das Video von Italien wurde 1,5 Mio Mal betrachtet.
Die Österreich Werbung beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion Schule macht Wirtschaft des Magazins FORMAT. Im Zuge dessen besuchte Dr. Petra Stolba die Tourismusschule Krems und gab dort in einem Vortrag Einblicke in ihre Arbeit als Geschäftsführerin. Um noch mehr über die Arbeit an der Spitze eines Unternehmens zu erfahren, konnten sich die Schülerinnen und Schüler für einen Tag mit einer Geschäftsführerin / einem Geschäftsführer bewerben.
Martina Kiraly, Schülerin der HAK Mödling, war glückliche Gewinnerin des „Cheftages“ und durfte einen Tag mit Dr. Petra Stolba verbringen. Die Geschäftsführerin der ÖW zeigte der Schülerin aber nicht den „normalen Büroalltag“ in Wien, sondern nahm sie für einen Tag zur weltgrößten Tourismusmesse, der ITB in Berlin, mit.
Für alle, die nicht auf der ITB in Berlin zu Gast waren, gibt es – spät aber doch – ein kurzes Video zum Messeauftritt der Österreich Werbung auf der diesjährigen Messe:
(Anmerkung: Der fußballspielende Drache war nicht Teil des österreichischen, sondern des slowenischen Messeauftritts)
In dieser Sache gleich ein Aufruf: Wenn Sie Anregungen oder Ideen zum Messeauftritt oder -stand haben, Ihnen etwas weniger oder besonders gut gefallen hat, dann posten Sie einen Kommentar. Dies gilt natürlich auch, wenn Sie bei einem Messestand eines anderen Urlaubszieles ein Feature gefunden haben, dass uns Ihrer Meinung nach noch fehlt. Als Inspiration dafür gibt es im folgenden Video ein paar Impressionen eines Rundgangs durch die ITB:
Die Deutsche Reiseanalyse ist eine der größten Urlaubsverhaltenserhebungen in Deutschland. Sie findet seit ca. 40 Jahren statt, wodurch z.B. die Analyse langfristiger Trends möglich ist. Auf der itb haben wir Ulf Sonntag, Marktforschungsleiter des verantwortlichen Instituts N.I.T., zu den wichtigsten Ergebnissen der aktuellen Erhebung interviewt.
Michael Scheuch (Bereichsleiter Brand Management) und Ulrike Rauch-Keschmann (Unternehmenssprecherin der ÖW) waren in diesem Jahr zum ersten Mal auf der ITB zugegen. Im Interview beschreiben sie, wie es ihnen dabei ergangen ist und welche Eindrücke nach zwei Messetagen hängen geblieben sind:
Wie auch schon in den letzten Jahren wurde der Messestand der Österreich Werbung von Haubenkoch Franz Raneburger, Küchenchef auf Schloss Glienicke, kulinarisch betreut. Im Interview erzählt er, was auf der Speisekarte steht und welche Besonderheiten das Kochen auf der Messe mit sich bringt:
Unterstützung bekommt Franz Raneburger von Schülern und Schülerinnen aus österreichischen Hotelfachschulen. Jedes Jahr kommt ein anderes Bundesland zum Zug, 2010 sind die Salzburger Schulen an der Reihe. Eine Schülerin gibt im folgenden Interview einen Einblick in ihre Arbeit auf dem Messestand der ÖW:
Rainer Edlinger, Social Web Fachmann der Region Zell am See/Kaprun und Organisator des jährlich stattfindenden Castle Camps auf der Burg Kaprun, erzählt im folgenden Gespräch über neue Trends auf der ITB und sich verändernde Denkweisen in Sachen Social Web.
PS.: Das Castle Camp 2010 findet am 4. und 5. September 2010 wieder auf der Burg Kaprun statt!
PPS: Den von Rainer erwähnten Social Web Guide gibt es hier!
Barbara Sammt – verantwortlich für den Auftritt der Österreich Werbung auf der ITB 2010 – lässt im folgenden Interview die ersten Tage der ITB Revue passieren und erzählt, worauf sie sich nach der Messe besonders freut.
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