Welttourismus bis August: -7%

Laut World Tourism Organization (UNWTO) wurden zwischen Jänner und Augst 2009 weltweit ca. 600 Mio. internationale Ankünfte gezählt, das sind um 7% oder ca. 43 Mio. weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (vorläufige Daten).

Im ersten Halbjahr 2009 schrumpften die internationalen Ankünfte um 8%. Die Rückgänge haben sich im Hochsommer deutlich abgeschwächt (Juli und August: jeweils -3%). Die UNWTO deutet dies als Hinweis darauf, dass der Tiefpunkt der Nachfragerückgänge bereits vorbei sein könnte. Die Abwärtsentwicklung im Welttourismus begann im August 2008.
Für 2009 rechnet die UNWTO mit Rückgängen von -4% bis -6%. Und für 2010 wird eine leichte Erholung (+1% bis +3%) im Welttourismus erwartet.

Quelle: UNWTO World Tourism Barometer October 2009.
Zusammenfassung hier.



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 Bettina Kuprian am 11.11.2009  

Welttourismus Jänner bis Juli: -7%

Zwischen Jänner und Juli 2009 wurden laut UNWTO weltweit ca. 500 Mio. internationale Ankünfte gezählt, das sind um 7% oder ca. 40 Mio. weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die ersten 7 Monate des Kalenderjahres machen ca. 57% der Tourismusnachfrage eines Jahres aus.

Der Rückgang der internationalen Ankünfte in Westeuropa beträgt -7,3%. Das heißt, dass die Entwicklung in  Österreich (-3,9% bei den internationalen Ankünften) deutlich besser verläuft.

Aus derzeitiger Sicht behält die UNWTO ihre Prognose der weltweiten internationalen Ankünfte 2009 mit -4 bis -6% bei. In Europa wird ein Rückgang zwischen -5% und -8% erwartet.

Eine deutsche Zusammenfassung der Entwicklung mit Informationen zu den internationalen Ankünften in den Weltregionen steht Ihnen unter www.austriatourism.com/tourismusforschung zur Verfügung.

Das Original in Englisch  (UNWTO World Tourism Barometer Interim Update September 2009) befindet sich auf der Website der UNWTO.



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 Bettina Kuprian am 13.10.2009  

Insights zu Kanada

Die Kanadier gaben 2008 ca. 27 Mrd. U$ für Auslandsreisen aus und stehen damit an 8. Stelle weltweit.
7 von 10 Auslandsreisen haben die USA zum Ziel, d.h. ca. ein Drittel aller Auslandsreisen geht in den Rest der Welt.  Und wiederum ein Drittel davon hat Europa zum Ziel.
Die Top Destinationen in Europa sind: UK, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande.

Im kostenlosen Market Insight Kanada der European Travel Commission finden sich noch weitere interessante Eckdaten zum Markt auf einigen wenigen Seiten.

2008 wurden in Österreich ca. 89.000 Ankünfte (+1%) und ca. 225.000 Nächtigungen (+0,1%) aus Kanada registriert. Zwischen Jänner und August 2009.



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 Bettina Kuprian am 07.10.2009  

World Tourism Highlights 2009

Mit den World Tourism Highlights 2009 veröffentlicht die  UNWTO einen kostenlosen Folder mit Eckdaten zur weltweiten Tourismusentwicklung 2008.  Letztes Jahr wurden weltweit 922 Mio. internationale Ankünfte registriert (+2%). Nach einer guten Entwicklung im ersten Halbjahr waren die Auswirkungen der Finanzkrise im zweiten Halbjahr deutlich zu spüren. 
 
Österreich steht 2008 weltweit nach Einnahmen aus dem internationalen Reiseverkehr an 10. und europaweit an 7. Stelle.  Im Ranking nach internationalen Ankünften befindet sich Österreich weltweit an 12. und europaweit an 8. Stelle.
 
Die stärksten relativen Zuwächse 2008 bei internationalen Ankünften verzeichneten 2008 die Türkei, Bulgarien (je +12%), die Ukraine (+10%) und Österreich (+6%).
Spanien, Italien, Frankreich, Uk mussten Rückgänge hinnehmen. Die Schweiz und Deutschland verbuchten Steigerungen von je ca. 2%.
 


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 Bettina Kuprian am 05.10.2009  

„Die Urlauber kommen natürlich nicht von allein nach Österreich.“

Dieses Zitat von Martin Gross, Direktor Emirates Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, hören Sie beim “FORMAT-Tourismusgipfel”. Eine Diskussion der ExpertInnen aus der Tourismusbranche, organisiert von FORMAT und Trimedia Communications Austria.

Dabei ging es um die Frage: Welche Art Lobbying braucht der Tourismus?

Format-Diskussion

Mit dabei waren auch Petra Stolba/ÖW, Sepp Schellhorn (ÖHV), Rudolf Tucek (Vienna International Hotelmanagement AG), Rainer Ribing (WKO), Christof Zernatto (Trimedia Communications Austria GmbH), Martin Fast, (Rewe Austria Touristik GmbH), Norbert Draskovits
(ÖRV).



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 Martina Pürkl am 03.08.2009  

Google und die Schweinegrippe

Google beobachtet mit Hilfe der Suchanfragen von Internetnutzern die Ausbreitung der Schweinegrippe in Mexiko. Man hat dies in der Vergangenheit für Grippen und Allergien in den USA durchgeführt und sehr hohe Kollerationen zwischen der Anfrage nach bestimmten Suchbegriffen zum Thema Grippe (z.B. Suche nach Medikamenten) und der tatsächlichen Ausbreitung von Grippe festgestellt. Diesen Ansatz hat man jetzt auf Mexiko umgelegt und das Ergebnis kann man hier sehen:
http://www.google.org/flutrends/intl/en_mx/

google_flu

Warum ist das relevant für Tourismus? Eigentlich nicht auf den ersten Blick. Allerdings könnte die Schweinegrippe, vor allem die Angst vor einer Pandemie große Auswirkungen auf das Reiseverhalten haben. Es ist wichtig die Entwicklung auch unter touristischen Aspekten genau zu beobachten. Dazu gibt es z.B. Seiten wie www.sos.travel der UNWTO. Zweitens ist der Ansatz von Google natürlich grundsätzlich interessant für Tourismus. Man könnte von der Idee her das Reiseverhalten anhand der Suche nach bestimmten urlaubsrelevanten Begriffen prognostizieren. Ich habe das auch schon versucht, bin aber noch nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen gekommen.



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 Holger Sicking am 30.04.2009  

Ankünfte 2008 weltweit +2%

Die UNWTO meldet für 2008 ca. 924 Mio. internationale Ankünfte, das entspicht einem Zuwachs von 2%.
Es ist das fünfte Wachstumsjahr in Folge, die Dynamik hat letztes Jahr jedoch deutlich nachgelassen, nachdem in der zweiten Jahreshälfte ein Rückgang von -1% zu verzeichnen war.

Die internationalen Ankünfte in Europa stagnierten (+0,1%), alle anderen Regionen sind im Plus. Der Mittlere Osten weist die höchsten relativen Wachstumsraten auf (+11%).

Die Wachstumsdynamik Europas verläuft seit Jahren unterdurchschnittlich, der Marktanteil liegt 2008 bei 53%.

Für 2009 geht die UNWTO bestenfalls von einer Stagnation aus. Je nachdem, wie sich die Wirtschaft weiter entwickelt, sind aus dzt. UNWTO Sicht -3% bis +1% möglich.

Mehr Details erhalten Sie hier: http://www.austriatourism.com/xxl/_site/int-de/_area/465219/tourismusforschung.html



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 Bettina Kuprian am 09.02.2009