Europatourismus bis zum 3. Quartal

Die Nachfrage in Europa verläuft 2011 sehr gut, mit Ausnahme von Montenegro melden alle europäischen Destinationen Zuwächse bei den internationalen Ankünften. Erkennbar ist eine Abschwächung der Zuwächse mit fortschreitendem Jahresverlauf.

 Europatourismus_AN  in Destinationen 2011_Stand 02 11 2011.pptx

 

In ihrem Report „European Tourism – Trends and Prospects Quarterly Report 3/2011 bringt die European Travel Commission Informationen über die Wirtschaftslage und die Reiseströme wichtiger Herkunftsländer in Zielgebiete.
Oxford Economics verweist  darauf, dass die  Euro-Zonen-Krise und die Tatsache, dass die  USA in eine erneute Rezession rutschen könnten, eine Bedrohung für die Weltwirtschaft darstellen.

Den Originalbericht der ETC sowie die Charts zur Entwicklung der Ankünfte/Nächtigungen in Europa 2011 bisher finden Sie hier



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 Bettina Kuprian am 03.11.2011  |   Keine Kommentare

Austrian Innovation Forum 2011

AIF2011Im Rahmen des diesjährigen Austrian Innovation Forum am 13. Oktober 2011 in Klosterneuburg, wurde in zahlreichen Vorträgen, Diskussionen und Workshops darüber diskutiert, wie man Innovation im eigenen Unternehmen fördern und unterstützen kann, und welche die wichtigsten Treiber und Trends im zeitgemäßen Innovationsmanagement sind.

 

Intelligenz der Schwärme

Im Mittelpunkt vieler Beiträge stand der Open-Innovation-Ansatz  – die Einbindung vieler verschiedener, auch externer, Partner. Dieses Modell basiert auf der wissenschaftlich fundierten Theorie der Schwarmintelligenz, die davon ausgeht, dass speziell bei komplexen Fragestellungen eine möglichst heterogene Gruppe immer über umfangreicheres und exakteres Wissen verfügt, als der einzelne Experte. Als positive Nebeneffekte schaffen offene Innovationsprozesse eine erhöhte Partnerbindung und Transparenz, und fördern den Dialog und Austausch über die jeweils aktuelle Fragestellung hinaus.schwarm

Auch die Österreich Werbung verfolgt diesen offenen Ansatz im Rahmen ihrer Innovationsworkshops mit der österreichischen Tourismusbranche. Wir versuchen im Entwicklungsprozess innovativer touristischer Angebotsideen möglichst viele unterschiedliche Teilnehmer entlang der gesamten Wertschöpfungskette einzubinden.

 

Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen: florian.felder@austria.info



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 Florian Felder am 17.10.2011  

Innovationen für den Tiroler Winter

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Österreich Werbung und Tirol Werbung haben am 4. Oktober 2011 einen Innovationsworkshop veranstaltet, um gemeinsam neue Angebotsideen für den Tiroler Winter – speziell für Ski-Anfänger und -Wiedereinsteiger aus Deutschland und den Niederlanden – zu entwickeln.IMG_1513

Auf beinahe 2.000 Metern Seehöhe in der Alpenlounge Seegrube Innsbruck, wurde über die Anforderungen und Bedürfnisse der deutschen und niederländischen Gäste, sowie die allgemeinen Trends und Herausforderungen rund um das Thema Winterurlaub diskutiert.

Unter den von der Tirol Werbung eingeladenen Teilnehmern waren neben zahlreichen Vertretern aus Tiroler Regionen und Tourismusverbänden, auch der Tiroler Skilehrerverband und Verkehrsträger wie ÖBB und Air Berlin.

In moderierten Kleingruppen wurde gemeinsam an innovativen Produktideen für das perfekte Winterangebot gearbeitet. Die Ergebnisse sind vielfältig und vielversprechend, und werden allen Teilnehmern für die weitere Produkt- und Themenentwicklung zur Verfügung gestellt.

 

Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen: florian.felder@austria.info



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 Florian Felder am 06.10.2011  

Mein Resümee

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Ein stimmiger Auftritt und spürbarer Rückenwind vom Markt

Nahezu zwei Monate sind vergangen, seit  die 45.  ITB ihre Tore geschlossen hat. Die Zwischenzeit haben wir intensiv genutzt um selbst sowie gemeinsam mit unseren mehr als 60 Ausstellern eine umfassende Manöverkritik zu absolvieren.

In einem Satz zusammengefasst kann man festhalten: Die überwältigende Mehrheit aller Beteiligten waren sowohl mit dem Gemeinschaftsstand der Österreich Werbung sowie mit den bei der Messe gewonnenen Kontakten sehr zufrieden. Einige schöne Aspekte möchte ich besonders herausstreichen:

  • Das durchwegs positive Feedback der Fachbesucher am Stand.
  • Durch die Integration des Wiener Würstelstandes und den Auftritt der „Merry Poppins“ am Österreich Abend, wurden die Sujets der Österreich Werbung zum Leben erweckt. Großes Kompliment gab es für die neuen, hinterleuchteten Stelen. Diese sorgten für eine zusätzliche Emotionalisierung der Präsentation und ließen den Stand noch heller, einladender und freundlicher erscheinen.
  • Die gastronomische Bewirtung am Stand ist seit Jahren ein Aushängeschild. Sternekoch Franz Raneburger, sein Team von Edelweiß Catering sowie die Schülerinnen und Schüler der Tourismusschulen Semmering schafften es, die Latte noch höher zu legen.
  • Mit der erstmalig gestalteten Tirol-Lounge wurde gemeinsam mit der Tirol Werbung ebenfalls ein neuer Akzent gesetzt, der zusätzlichen Besprechungsraum für Aussteller und Besucher bot.
  • So duftet „Urlaub in Österreich“ – die Präsentation des „Coporate Scent“ durch Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung sowie die Präsentation der neuesten Reisetrends im Rahmen des Pressegesprächs gemeinsam mit Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Reinhold Mitterlehner und dem Bundesspartenobmann der Wirtschaftskammer Johann Schenner, vermittelten spannende Inhalte für eine umfassende und tagesaktuelle Berichterstattung in den österreichischen Medien.

Und was mir sonst noch Berichtenswertes aufgefallen ist:

Eine gute Vorbereitung für die Messe und Kommunikation vor der Messe macht sich mehr denn je bezahlt. Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit und Termine mit Fachbesuchern steigt unvermindert an. Auch wenn die ITB sich als „Internationale“ Tourismusbörse erfolgreich positioniert hat, ist die Anzahl der Fachbesucher aus Ländern außerhalb Deutschlands meiner Meinung nach noch ausbaufähig.

Ebenso scheint sich das Verhalten der Besucher auf der Messe zu ändern. Die Anzahl sowie das Interesse der Messeteilnehmer im Rahmen der ITB auch Fachveranstaltungen und -vorträge zu besuchen steigt. Auch wenn bis zum Start der ITB 2012 noch Zeit bleibt, die Website www.itb-kongress.de sollte bei Ihren Favoriten gespeichert werden. So sehr ich ein attraktives Programm an Fachvorträgen – und diese gibt es noch dazu kostenlos! – begrüße, so wollen wir gleichzeitig auch sicherstellen, dass diese neue Interessenten anziehen und nicht zu einer Konkurrenz für den Messe-/Standbesuch werden.

„Neue und erfolgreiche Vertriebswege öffnen“ ist eines der aktuell wichtigsten Themen in unserer Branche. Dies ist u.a. eine zentrale Funktion des ITB-Auftrittes und heuer haben wir deshalb das erste Mal die Angebote der Aussteller auch auf iPads präsentiert. Wie sich im Informationstechnologie-Sektor die Unternehmen, Strukturen und Prozesse ändern, konnte man am besten in Halle 7.1. in der „e-Travel World“ erleben. Dort ist große Dynamik  spürbar. Das umfassende Angebot an Information, neuen Distributionskanälen und Dienstleistern verändert auch das Verhalten der Aussteller insofern, dass bei der ITB nicht nur „Zeit zum Verkaufen“ sondern auch zum Informieren eingeplant wird

Und was können Sie für den Österreich-Auftritt bei der ITB 2012, vom 7. – 9. März erwarten? Wir haben die Rückmeldungen und Anregungen aufgenommen und wollen ein Konzept realisieren, das die Aufmerksamkeit des Österreich-Gemeinschaftsstandes weiter steigert. So soll der Stand ein verbessertes Leitsystem durch alle Bundesländer haben,   noch mehr Emotionen wecken und unseren Partnern noch individuellere Präsentationsflächen bieten.

Ideen und Vorschläge sind gerne willkommen.

Bis spätestens zur ITB 2012,

Oskar Hinteregger



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 Markus Aspetzberger am 05.05.2011  

Privatzimmervermittlung 2.0

Couchsurfing” ist ja nicht wirklich neu und wurde über die letzten Jahre beliebter. Mittlerweile tummeln sich auf der größten Couchsurfing-Website couchsurfing.org ca. 2,7 Mio. Couchsurfer weltweit. Während das Couchsurfing an sich keine kommerziellen Interessen verfolgt, sind in der Zwischenzeit Start-Ups auf dem Markt, die die Idee des Couchsurfings mit Gewinnorientierung verbinden. Das US-Unternehmen airbnb.com lässt seit 2008 Privatpersonen auf einer Internetplattform ihre Zimmer vermitteln. Seit 2009 bietet gloveler.com einen ähnlichen Service an. Stärkeren Schwung bekommt der Trend zur privaten Zimmervermittlung jetzt durch die Gründung des Start-Ups 9flats.com des deutschen Entrepeneurs Stephan Uhrenbacher, der sich auch schon für Qype verantwortlich zeigte. Im Grunde ist 9flats.com eine Kopie des airbnb.com Konzepts. Das Konzept von 9flats.com: Jeder Onliner kann über die Plattform seine Wohnung, ein Zimmer oder eine Couch im Wohnzimmer kostenlos anbieten. Bei jeder Buchung bekommt 9flats.com eine Provision. Die Zahlung zwischen Mieter und Vermieter übernimmt 9flats.com dabei komplett selbst. Ausgezahlt wird der Übernachtungsbetrag allerdings erst nach der ersten Nacht, um den Reisenden abzusichern, dass das Geld erst überwiesen wird, wenn die Leistung erbracht wurde. Bei einem ersten Check der Angebote stelle ich fest, dass die Appartments/Zimmer teilweise wirklich toll sind, aber auch nicht unbedingt billig. Es stellt sich schon die Frage, warum man für ein Privatzimmer ohne Frühstück fast so viel zu zahlen bereit wäre wie für ein Hotelzimmer incl. Frühstück. Auf der anderen Seite hat man die Möglichkeit in wirklich guten Appartments unterzukommen mit authentischem Flair. Hier ein typisches Beispiel einer Wohnung in Wien: Link. Wird jetzt jeder Besitzer einer interessanten Wohnung zum potenziellen Touristiker? Wer füllt die Meldezettel aus?
Screenshot 9flats.com
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 Holger Sicking am 04.05.2011  

Interview mit Florian Bauhuber, Tourismuszukunft

Florian Bauhuber, Gründer und Geschäftsführer von Tourismuszukunft, berichtet über Veränderungen in der Wahrnehmung von Social Media, wachsendes Know How der Kunden und Leuchttürme in Bezug auf den Einsatz von Social Media im Tourismus.



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 Österreich Werbung am 19.03.2011  

Interview mit Oliver Puhe von TrendOne

TrendOne arbeitet mit 80 Trendscouts weltweit und identifiziert die wichtigsten Microtrends, die in eine Datenbank eingespeist werden und den Nutzern online zur Verfügung stehen. Die Trendscouts berichten von den weltweit innovativsten Produkten, neuen Technologien und kreativen Marketingansätzen. Die Trendanalysten von TrendOne analysieren die Innovationen und ordnen sie Microtrends zu.

Die Innovationen müssen dabei folgende Kriterien erfüllen:

  • neu
  • intelligent
  • leistungsstark
  • strukturverändernd

Die neuesten Tourismusmicrotrends, die von TrendOne identifiziert werden, finden sich übrigens seit neuestem auch in der “Bulletin”-Zeitschrift der Österreich Werbung.
Ich habe ein interessantes Interview mit Oliver Puhe (Senior TrendAnalyst bei TrendOne) auf der itb geführt. Er hat auch gleich eine interessante Innovation auf seinem ipad vor der Kamera vorgeführt. Anschauen.



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 Holger Sicking am 18.03.2011  

Back to the future – Tourismus 2050

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung

Der neuseeländische Universitätsprofessor Ian Yeoman (www.etfi.eu) nahm die Teilnehmer des ITB Marketing & Distribution Days mit auf eine Reise in die Tourismuszukunft. Die drei wesentlichen Faktoren, die die Zukunft der Welt beeinflussen werden, treiben auch den Tourismus an:

  • Wohlstand
  • Ressourcen und
  • Technologie.

Layar-App

Layar-App

Ja, das Wachstum kommt aus Asien. Aber nein, der Wohlstand wird nicht unbedingt gleichmäßiger verteilt. Die neuen/jungen Märkte sind vor allem in Indien und Brasilien zu finden. Die europäischen Märkte altern rapide – soweit altbekannte demografische Entwicklungen. Die offenen Münder im Publikum entstanden dann jedoch bei der Vorstellung von neuen hochtechnologischen Entwicklungen, die schon bald auch den Tourismus maßgeblich beeinflussen werden: Gestural interfaces, Besucherzentren mit Robotern (Banco Santander), Hologramme (japanisches Popkonzert) und den Brillen und Kontaktlinsen mit “augmented reality-Funktionen”. Yeoman spannte den Bogen weiters über viele Facetten des gesellschaftlichen Wandels und wie Experience Economy, Fluid Identity und dem Spannungsfeld zwischen Materialismus und der Balance zwischen Fortschritt und Ökologie.

Fazit trotz allem technischen Fortschritts: Der Mensch bleibt im Mittelpunkt und die Marke wird wichtiger denn je. Zum Abschluss gab uns Prof. Yeoman noch einen Tipp mit: Die gelungene Marketingkampagne von Südkorea Tourismus, die einige der erwähnten Strömungen bereits jetzt mit Storytelling intelligent verbindet: „An extraordinary journey“: www.haru2010.com

Download der Präsentation



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 Martina Pürkl am 13.03.2011  

Mobile first!

 Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

googleChristine Petersen von Tripadvisor zeigt im Interview zwei wesentliche aktuelle Trends im Online Travel Bereich auf: Einerseits “From Wisdom of crowds to wisdom of friends!“ (Online Freundschaftsempfehlungen) und andererseits „Movement from desktop to second screens (tablets, smart phones)”. Bedeutet also: Mobiles Internet wird zunehmend zum wichtigsten Onlinezugang. Dr. Bernd Fauser von Google schlägt mit seinen Aussagen wie „Mobile first!  in dieselbe Kerbe. Das heisst, in Zukunft werden alle neuen Google-Entwicklungen zuerst für mobile Anwendungen konzipiert. Aus der explosionsartigen Verbreitung von mobilen Onlinezugängen entstehen interessanterweise auch neue Buchungsmuster wie „Most bookings on mobile are on Friday, while most bookings on desktop are on Monday“. Bereits 10% der Google-Suche stammt von Smartphones. Zum Abschluss seiner Präsentation beeindruckt Google das Publikum mit Demos von Google Places (Augmented Reality) oder Google goggles. Ganz nach dem Firmenmotto „Don’t be evil!“



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Die Top-Social Networks im Tourismus

Quelle: housetrip.com

  • Tripatini = Frag einen Spezialisten
    Das „ Facebook für Reisende“ (New York Post) schließt Touristen mit Profis (Reisebürovertreter, Reisejournalisten etc.) zusammen und ermöglicht den Usern, Fragen an Insider zu stellen und individuelle Antworten zu bekommen.
  • Boots N All und Lonely Planet Thorntree Forum = Frag einen Reisenden
    Solide Plattformen mit Foren und message boards, die sehr viele Tipps liefern und wo man seine Fragen stellen kann. BootsnAll liefert Hitlisten der populärsten Reiseziele, Informationen über Schnäppchen und bietet Argumente, warum man gerade jetzt dort oder dahin reisen sollte.
  • TripWolf = Tipps von Experten und Reisenden
    Kombiniert Berichte, Erfahrungen von Reisenden mit jenen von Reise-Spezialisten (z.B. Footprint Reiseliteratur). Es gibt sogenannte „Trip-Gurus“, die Reisetipps geben und ihre Lieblingsorte beschreiben. Über einen Reise-Planer kann jeder sein persönliches Reise-Handbuch produzieren und es mit Freunden teilen.
  • Trip Advisor / Virtual Tourist = Berichte von Reisenden
    Trip Advisor ist mit 35 Millionen monatlichen Usern die größte Reisecommunity weltweit. Virtual Tourist gehört seit 2008 zum Trip Advisor Media Network. Beide sind sehr nützlich, um sich Informationen zu Hotels und Restaurants weltweit zu verschaffen. Qualitätsmängel werden gnadenlos aufgedeckt. In der Facebook-Applikation von Trip Advisor kann ich mir anschauen, welche meiner Freunde in Orten waren, für die ich mich gerade interessiere („Cities I‘ve visited“)
  • Dopplr = Erfahre, wohin deine Freunde reisen werden
    Kategorie ”smart trip planning”. Dopplr zielt auf aktive und regelmäßig kommunizierende  Reisende ab.
  • TripSay
    Kategorie „smart trip planning“. Es erleichtert die Reisevorbereitungen und bringt Abwechslung in die Planung, da Informationen gefiltert angeboten werden, die auf die eigenen Urlaubspräferenzen abgestimmt sind.  Es verbindet  mich mit anderen Reisenden, denen die gleichen Orte gefallen wie mir und zeigt neue Möglichkeiten auf.
  • WAYN = Social Network mit Reisebezug
    “where are you now?” ist weltweit die größte Reise- und Lifestyle Community. Mitglieder müssen sich im System anmelden und eine Profil-Seite erstellen (wie bei Facebook). WAYN verbindet Menschen mit ähnlichen Vorlieben, Gesinnungen auf Basis ihrer Aktivitäten in der Vergangenheit und ihrer Wünsche/Planungen für die Zukunft. Man kann über instant messaging, Email oder SMS mit anderen kommunizieren.
  • Foursquare = “Twitter for travel”
    Ist eine sogenannte „location-based“ Applikation, mit der über Erfahrungen/Ereignisse z.B. am Wohnort berichtet werden kann. Foursquare wird hauptsächlich mobil genutzt und oft mehr als Spiel gesehen, es gewinnt stark an Beliebtheit.


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 Bettina Kuprian am 05.10.2010  

Bevölkerungsstrukturen und ihre Veränderungen

Falls Sie nicht am International Seminar on Demographic Change and Tourism an der Modul University Vienna teilnehmen konnten -  schade, es war wirklich gut – stehen Ihnen die Präsentationen online zur Verfügung (auf der Site hinunterscrollen).

Auftakt des Tages bildete die Einführung in eine neue Publikation der Welttourismusorganisation (UNWTO)  und European Travel Commission (ETC), das  ”Handbook on Demografic Change and Tourism” (erhältlich um 75 Euro online bei der European Travel Commission).

Nach einer Einführung in internationale Bevölkerungsbewegungen und zukünftige Szenarien/Herausforderungen widmeten sich die Teilnehmer in Arbeitsgruppen  der Frage, wie die Tourismuswirtschaft mit den demografischen Veränderungen umgehen kann.  Refereten aus Österreich, Schweden, Irland, UK und den USA zeigten Ansätze für Produktentwicklungen und Strategien auf, die im Werben um die agilen 50+ Reisenden  erfolgversprechend sein werden.



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 Bettina Kuprian am 28.09.2010  

Urlaub der Zukunft

Das Market-Institut hat jetzt 500 Österreicher gefragt, wie sich verschiedene Urlaubsarten in den nächsten 20 Jahren entwickeln könnten. Bei welchen Urlaubsarten wird das Interesse sich sehr verstärkt haben? Mal abgesehen davon, dass solche Fragen nach zukünftigen Entwicklungen immer mit etwas Vorsicht zu genießen sind (wer hätte vor 20 Jahren die Entwicklung des Internets vorhersagen können?), lassen sich aber doch einige Tendenzen ablesen.

Zukunft_Urlaub_Market

Link: Market Artikel

Was mir auffällt, sind gesellschaftliche Trends, die sich in den veränderten Urlaubsgewohnheiten widerspiegeln.
Es vollzieht sich ein demographischer Wandel. Menschen werden älter, dementsprechend können Seniorenreisen zunehmen. Menschen werden individualistischer, das Modell der lebenslangen Partnerschaft erodiert. Individualreisen, Singlereisen und Urlaub als Partnerbörse könnten profitieren. Urlaub war immer schon Gegenwelt zum Alltag. In dem Maße wie der Beruf(stress) immer mehr den Alltag bestimmt, wird in Zukunft der Urlaub noch stärker zum Ort des Abschaltens, Kraft tankens, Auszeit. Folgerichtig steht der Punkt “Reisen als Entgegensteuerung von Burn-Out-Syndromen” auf einem vorderen Platz.
In dem Maße wie man sich im Alltag verausgabt, dient der Urlaub immer stärker zum Aufladen der Batterien. Entsprechen bietet Urlaub die Möglichkeit, sich um sich selbst zu kümmern. Dieses Kümmern betrifft Körper, Geist und Seele. Daher gewinnen nicht nur Gesundheitsurlaube, sondern auch Urlaubsformen, die die geistigen und seelischen Energieressourcen wieder aufladen (Selbstfindungsreisen, Weiterbildungsreisen). Was die Ergebnisse nicht zeigen, ist die gesteigerte Multioptionalität der Urlauber. Es wird versucht immer mehr in einen Urlaub zu packen, d.h. dass die Anzahl der genannten Urlaubsarten für einen einzigen Urlaub, Anzahl der Aktivitäten, etc. immer weiter zunimmt.
Plastische Chirurgiereisen muten sehr exotisch an, aber im Trend liegen die Schönheitsoperationen ja und durchaus möglich, dass in Zukunft mehr Moskauer zum Schlemmen in die Steiermark und anschließendem Fettabsaugen nach Wien fliegen. Dr. Worseg wird es freuen.



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 Holger Sicking am 03.09.2010  

Seminar "Demographic Change and Tourism"

Freitag, 17. 9. 2010, Modul University Vienna am Kahlenberg, Eintritt frei, Programm und Info
Anmeldung erbeten bei bozana.zekan@modul.ac.at

Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Tourismus, Trends und Tendenzen

9.45 Uhr: Begrüßung
10.00 bis 11.15 Uhr: Präsentation der UNWTO/ETC-Studie “Demographic Change and Tourism”
11.15 bis 11.45 Uhr: Pause
11.45 bis 12.45 Uhr: Marketingbeispiele aus Österreich, Irland, Schweden
12.45 bis 14.15 Uhr: Mittagspause
14.15 bis 15.15 Uhr: Zukünftige Herausforderungen für das Marketing
15.15 bis 15.45 Uhr: Pause
15.45 bis 17.00 Uhr: Workshop/Think Tank

 

Am 16.9. findet der ETC/ECM -TourMIS User Workshop an der Modul Universität Vienna statt.  Der Teilnehmerkreis rekrutiert sich hauptsächlich aus VertreterInnen von europäischen nationalen Tourismusorganisationen und Städtetourismusorganisationen, die Daten in das TourMIS einwarten. Alle Touristiker, die sich dafür interessieren, wie und welche Daten aus dem TourMIS genutzt werden können, sind herzlich willkommen.  Über das  TourMIS (Tourismus Marketing Informationssystem) können kostenlos  Ankünfte/Nächtigungen in Österreich bzw. in europäischen Ländern und Städten abgerufen werden.



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 Bettina Kuprian am 12.08.2010  

Neues aus der Trendforschung

Bei uns in der Tourismusforschung ist Ruth Rosendorf für die Trends zuständig. Aber eigentlich sind wir alle für Trendbeobachtung verantwortlich, und so macht das auch Sinn. Trends beobachten, Ableitungen für den Tourismus treffen, nach vorne schauen und Entwicklungen antizipieren ist eine Herausforderung, die immens wichtig ist, aber häufig im Alltagsgeschäft zu kurz kommt und meistens auf der Agenda weit hinten gereiht ist. In Wahrheit ist jeder ein Trendbeobachter, man ist sich dessen vielleicht nicht immer so bewussst. Wenn man sich im Thalia die Bestsellerlisten anschaut, und feststellt, dass die Bestseller von Wandern, Pilgern und Selbstfindung handeln, hat man unter Umständen bereits einen Trend gesichtet.
Wir gehen natürlich bei der Recherche und der Trendverdichtung systematischer vor, aber im Prinzip speist sich die Trendforschung neben der reinen Zahlenauswertung und Studienrecherche aus Beobachtungen und internen Diskussionen. Dazu veranstalten wir z.B. alle zwei Wochen interne moderierte Brainstormingmeetings zu ausgewählten Trendthemen. Am Ende sollte bei der Analyse allgemeiner Trends immer der Versuch stehen, konkrete Ableitungen für den Tourismus zu treffen. Es ist jedem Touristiker geraten, solche internen Trenddiskussionen im eigenen Haus von Zeit zu Zeit durchzuführen. Es gibt nämlich nicht nur inhaltlich wertvollen Input, sondern regt die Mitarbeiter zu kreativen Gedankenspielen an und ist eine wirklich motivierende Abwechslung zum operativen Alltag.

Einige Ergebnisse der bisherigen Arbeit von Ruth finden sich in unserer Rubrik Trends. Gestern ist der neue Trendletter “Trends on Tour” von Ruth erschienen und sie hat die Website-Bereiche Lebenswelten, Mobilität und Nachhaltigkeit mit Leben gefüllt. Für Touristiker sei vor allem ihr Bericht zu den Sommertrends als Lektüre empfohlen.

Trend_blog



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 Holger Sicking am 30.06.2010  

iAlps – schon installiert, die neue Sommer-App?

Die ÖW stellt nun auch für den Sommer eine kostenlose App zur Verfügung: „iAlps“, eine Applikation für das Apple iPhone, liefert aktuelle und  umfangreiche Informationen aus Österreich - und das in mehreren Sprachen.

Mit „iAlps“ können detaillierte Infos z.B. über Routen, Wetter, Anreisemöglichkeiten, Infrastruktur punktgenau abgerufen werden. Ziemlich top ist die Anzeige von Routen für jegliche Art der Fortbewegung. Egal ob Radfahren, Klettern, Wandern oder Mountainbiken – nach Ermittlung des genauen Standortes per GPS werden die in der Nähe des jeweiligen Aufenthaltsortes liegenden Tourenmöglichkeiten vorgeschlagen. 

Auch der offizielle Online-Reiseführer für Österreich www.austria.info steht ab sofort als mobile Website zur Verfügung. Damit ist der Zugriff auf Informationen über Urlaub in Österreich von unterwegs jetzt noch einfacher und schneller möglich.

Ob wir damit richtig liegen?

Keinen Zweifel lässt daran die neue Studie zur Smartphonenutzung 2012 (von Otto GroupGoogleTNS Infratest und Trendbüro). Mit der zunehmenden Verbreitung von multifunktionalen Smartphones verändert sich unsere Art zu kommunizieren, zu konsumieren und zu interagieren. Die Studie “GO SMART 2012″ beleuchtet das Internetverhalten und die Smartphoneroutinen der Deutschen im Kontext der gesamten Mediennutzung und zeigt ein umfassendes Zukunftsszenario auf, das den Blick auf Mobile Commerce als zukünftigen Marktplatz schärft.
Die gesamte Studie finden Sie zum kostenlosen Download hier.



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 Martina Pürkl am 29.06.2010