Interview mit Uwe Frers
Geschäftsführender Gesellschafter, Escapio
Tags: Tourismusforschung, Travel 2.0, Trends, Zukunft
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Interview mit Uwe Frers
Geschäftsführender Gesellschafter, Escapio
Gastbeitrag von Erik Riegler, Partnermanagement
Alles gab es bereits: Flugbuchungsmaschinen, Hotelbuchungsplattformen – nur kein Buchungsportal für Touren, Exkursionen und Sehenswürdigkeiten für individuelle Reiseprogramme. Johannes Reck, CEO GetYourGuide AG, stellte das Portal www.getyourguide.com vor. Das kann das alles bereits – frei nach dem Motto „Discover, experience, and share the world!”.
Daniel Amersdorffer, Managing Partner von Tourismuszukunft, spricht über aktuelle Entwicklungen im Bereich Social Media und Tourismus.
Eine in mehrerer Hinsicht spannende Website liefert tiefe Informationen zum momentanen Stand der Mobilen Smartphone-Nutzung.
Interessant, weil es sich um sehr ausführliche Informationen (erhoben vom Marktforschungsunternehmen IPSOS) in 30 Ländern im Vergleich handelt. Untersucht wurde die Marktdurchdringung, Aktivitäten, Such- und Kaufverhalten auf Smartphones, Interesse an mobiler Werbung, etc..
Interessant aber vor allem auch, weil man sich alle Daten indivdiualisiert online darstellen lassen kann. In Kooperation mit Google wurde ein einfach zu bedienendes Darstellungssystem entwickelt. So kann man Ergebnisse von z.B. Österreich im Vergleich zu Deutschland heruntergebrochen auf Alterskategorien und Nutzungshäufigkeit darstellen lassen.
Aber wie so häufig steckt die Arbeit darin, aus der Vielzahl der Daten die richtigen Ableitungen für die eigene Mobile-Strateige zu treffen. Die Nuss muss man dann doch immer noch selbst knacken.
Name des Projekts: Our Mobile Planet => LINK

“Couchsurfing” ist ja nicht wirklich neu und wurde über die letzten Jahre beliebter. Mittlerweile tummeln sich auf der größten Couchsurfing-Website couchsurfing.org ca. 2,7 Mio. Couchsurfer weltweit. Während das Couchsurfing an sich keine kommerziellen Interessen verfolgt, sind in der Zwischenzeit Start-Ups auf dem Markt, die die Idee des Couchsurfings mit Gewinnorientierung verbinden. Das US-Unternehmen airbnb.com lässt seit 2008 Privatpersonen auf einer Internetplattform ihre Zimmer vermitteln. Seit 2009 bietet gloveler.com einen ähnlichen Service an. Wimdu.at ist eine weitere Plattform. Stärkeren Schwung bekommt der Trend zur privaten Zimmervermittlung durch die Gründung des Start-Ups 9flats.com des deutschen Entrepeneurs Stephan Uhrenbacher, der sich auch schon für Qype verantwortlich zeigte. Im Grunde ist 9flats.com eine Kopie des airbnb.com Konzepts. Das Konzept von 9flats.com: Jeder Onliner kann über die Plattform seine Wohnung, ein Zimmer oder eine Couch im Wohnzimmer kostenlos anbieten. Bei jeder Buchung bekommt 9flats.com eine Provision. Die Zahlung zwischen Mieter und Vermieter übernimmt 9flats.com dabei komplett selbst. Ausgezahlt wird der Übernachtungsbetrag allerdings erst nach der ersten Nacht, um den Reisenden abzusichern, dass das Geld erst überwiesen wird, wenn die Leistung erbracht wurde. Bei einem ersten Check der Angebote stelle ich fest, dass die Appartments/Zimmer teilweise wirklich toll sind, aber auch nicht unbedingt billig. Es stellt sich schon die Frage, warum man für ein Privatzimmer ohne Frühstück fast so viel zu zahlen bereit wäre wie für ein Hotelzimmer incl. Frühstück. Auf der anderen Seite hat man die Möglichkeit in wirklich guten Appartments unterzukommen mit authentischem Flair. Hier ein typisches Beispiel einer Wohnung in Wien: Link. Wird jetzt jeder Besitzer einer interessanten Wohnung zum potenziellen Touristiker? Wer füllt die Meldezettel aus?
Screenshot 9flats.com

KLM hat gemeinsam mit Yahoo eine interessante simple Art der Reiseempfehlungssuche entwickelt. Zu Beginn steht die Frage: “Was wollen Sie in ihrem Urlaub tun oder sehen?”, die der Nutzer mit Schlagworten beantwortet. Dann wird nach dem persönlichen Budget für die Reise gefragt. Die dann präsentierten Infos speisen sich aus WikiTravel, Twitter, Flickr und Google Maps. Der Reisende bekommt so einen recht persönlichen Eindruck von möglichen Reisezielen.
Hier der Link: KLM Travlr
Screenshots:


Content is King! Doch was ist die Aufgabe als Destination in diesem Bereich? Darüber sprachen wir auf der ITB mit Benjamin Jost von TrustYou: