Was bewegt den deutschen Sommergast wohin?

In den letzten Jahren musste das Image der Alpenländer vermehrt Federn lassen. Auf der steten Suche nach Ruhe, Ausgeglichenheitund Abstand zum Alltag zog es die Deutschen vermehrt in die Mittelmeerregionen.

 

fernglas„Die Alpen haben sich in den letzten 20, 30 Jahren von einem Reiseziel für jeden zu einem Reiseziel für Natur- und Aktivurlauber mittleren Alters entwickelt“ (Lohmann, 2011). Genau dieses Potential scheint sich Österreich in diesem Sommer  zu Nutzen gemacht zu haben.

Schaut man sich die derzeitigen Prognosen für den Sommer an (die endgültigen Zahlen standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest), so verzeichnet Deutschland in den Monaten Mai bis Juli ein gutes Plus sowohl bei den Ankünften als auch bei den Nächtigungen! Und eben letztere gingen in den letzten zehn Jahren eher zurück. Die Deutschen reisten zwar noch fleißig nach Österreich, blieben aber immer kürzer.

Eine spezielle Erhebung der Österreich Werbung mittels tiefenpsychologischer Interviews (Morphologische Untersuchung) stellte heraus, dass die deutschen Gäste Österreich als heile Welt empfinden. Besonders das Bekenntnis der Österreicher zu Tradition und Werten wird sehr geschätzt, ging doch genau dies in Deutschland selber in den letzten Jahren immer mehr verloren (siehe Bankenkrise und ähnliche Skandale). In der Suche der Deutschen nach Geborgenheit, Ruhe und einfach mal dem Alltagsstress entfliehen, bildet Österreich die perfekte Oase an der südlichen Grenze der Bundesrepublik.

Liest man dies, so fragt man sich, warum die Deutschen denn in den letzten Jahren nicht länger geblieben sind. Die Antwort ist simpel: die heile Welt, die zunächst gesucht wird, fällt einem nach wenigen Tagen dann doch auf den Kopf. Der deutsche Gast sucht nach Abwechslung und Anregung für Geist und Körper. Findet er dies nicht, so fährt er wieder nach Hause, oder aber weiter über die Grenze nach Italien.

Mit diesem Wissen schafft die österreichische Tourismusbranche nun neue Angebote um dem Aufenthalt der deutschen Gäste die richtige Balance zwischen sinnstiftender Ruhe und der nötigen Anregung für Geist und Körper zu geben.

Die Österreich Werbung in Deutschland zum Beispiel schuf mit den Sommerglücksmomenten bereits im Jahre 2010 eine Kampagne, die genau in diesen Topf einzahlt. Ziel der Kampagne ist es die Aufmerksamkeit für die entfaltende Wirkung von prachtvoller Natur, Bewegung, Gastfreundschaft und Wohlfühlen in Österreich zu erreichen. Gemeinsam mit den teilnehmenden Partnern möchte man begeistern, Neugierde und Begehrlichkeiten wecken.

All diese Maßnahmen haben ein Ziel: dem deutschen Gast mehr Gründe nicht nur für ein „Kommen“ nach Österreich zu bieten, sondern vor allem für ein „längeres Bleiben“. Und anscheinend sind wir da auf einem guten Weg – die Kunst ist nur, diesen konsequent weiter zu gehen!

Mehr zur Kampagne “Sommerglücksmomente 2012″ hier.



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 Yvonne Beckers am 22.09.2011  

Statistik blüht auf…

Statistik kann so schön sein wenn man sie in der richtigen Verpackung transportiert. Die OECD hat jetzt einen “Better Life” Index veröffentlicht, der interaktiv erlebbar wird.
Nackte Zahlen wie das BIP, Lebenserwartung, Haushaltseinkommen, etc. werden zu Leben erweckt. Man kann den Index nach seinen persönlichen Präferenzen gewichten und die unterschiedlichen Länder auf Basis von 11 Indikatoren miteinander vergleichen. Für jedes Land gibt es gesonderte Auswertungen (u.a. auch Urlauber pro Jahr). Am besten selbst ausprobieren.
Hier der LINK

oecdbetterlife



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 Holger Sicking am 26.05.2011  

3. Eurobarometer Tourismus Studie der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission hat im Februar die dritte Erhebung zum Reiseverhalten der Europäer durchgeführt und die Ergebnisse nun gratis veröffentlicht.
=> Link zum vollständigen pdf-Bericht
Es wurden wieder Themen wie die Reiseplanung 2011, Informationsverhalten, Organisation der Reise, Urlaubsarten, etc. untersucht. Es ist in dieser Form die umfassendste gratis öffentlich zugängliche Untersuchung in immerhin 27 europäischen Ländern.

Hier einige interessante Ergebnisse der Untersuchung:

Eurobarometer1
Angeführt ist die Reiseintensität (Inland- und Auslandsreisen mit mindestens einer Übernachtung) im europäischen Vergleich. Die nordischen Länder haben die höchste Reiseintensität. Fast 90 Prozent der Bevölkerung hat 2010 eine oder mehr Reisen unternommen.

Eurobarometer2
Die Grafik zeigt die genutzten Verkehrsmittel im Vergleich der letzten 3 Jahre. Es wird immer mehr mit dem Flugzeug verreist zu Lasten des Autos. Hier hat über die letzten Jahre begünstigt durch die Budget-Airlines und z.B. der kommerziellen Nutzung / Öffnung von Regionalflughäfen eine kräftige Veränderung stattgefunden. Die Europäer sind es mittlerweile gewohnt, schnell, bequem und günstig in ihr Urlaubsziel zu fliegen. Österreich steht hier vor großen Herausforderungen.

Eurobarometer3
Das Internet wird bei der Reiseplanung und Informationsbeschaffung immer wichtiger. Soviel ist bekannt. Wie sich die europäischen Länder bei der Informationsbeschaffung über das Internet unterscheiden zeigt die obige Grafik.

Eurobarometer5
Die Bedeutung von klassischen Reiseveranstaltern sinkt seit Jahren zu Gunsten des Internets. Die höchste Bedeutung für die Informationssuche haben Reiseveranstalter momentan in Italien und Spanien.

Eurobarometer4
Die höchste Bedeutung des Inlandstourismus hat für 2011 die Türkei. 78% der Reisen gehen ins Inland. Österreich liegt mit 32% im Mittelfeld. Bei den Österreichischen Befragten waren allerdings zum Zeitpunkt der Erhebung noch 21% unentschlossen, bzw. gaben an, keinen Urlaub machen zu wollen. Im letzten Jahr waren in Österreich zum gleichen Zeitpunkt noch 33% unentschlossen (bzw. gaben an, keinen Urlaub machen zu wollen). Für den Inlandsurlaub hatten sich nur 20% entschieden. Das deutet darauf hin, dass die Urlaubsplanung wieder “nachkrisenbedingt” stabiler geworden ist und dass das Inland als Reiseziel nichts an Attraktivität verloren hat.



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 Holger Sicking am 24.05.2011  

Interview mit Oliver Puhe von TrendOne

TrendOne arbeitet mit 80 Trendscouts weltweit und identifiziert die wichtigsten Microtrends, die in eine Datenbank eingespeist werden und den Nutzern online zur Verfügung stehen. Die Trendscouts berichten von den weltweit innovativsten Produkten, neuen Technologien und kreativen Marketingansätzen. Die Trendanalysten von TrendOne analysieren die Innovationen und ordnen sie Microtrends zu.

Die Innovationen müssen dabei folgende Kriterien erfüllen:

  • neu
  • intelligent
  • leistungsstark
  • strukturverändernd

Die neuesten Tourismusmicrotrends, die von TrendOne identifiziert werden, finden sich übrigens seit neuestem auch in der “Bulletin”-Zeitschrift der Österreich Werbung.
Ich habe ein interessantes Interview mit Oliver Puhe (Senior TrendAnalyst bei TrendOne) auf der itb geführt. Er hat auch gleich eine interessante Innovation auf seinem ipad vor der Kamera vorgeführt. Anschauen.



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 Holger Sicking am 18.03.2011  

Interview mit Ulf Sonntag, Deutsche Reiseanalyse

Die Deutsche Reiseanalyse veröffentlichte pünktlich zur itb Berlin die Deutsche Reiseanalyse 2011 mit interessanten Ergebnissen zu den Urlaubsreisen der Deutschen.
Die wichtigsten Ergebnisse finden sich hier.

Nach der Veröffentlichung der Zahlen habe ich den Marktforscher der Reiseanalyse Ulf Sonntag zu den wichtigsten Ergebnissen interviewt:



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 Holger Sicking am 14.03.2011  

Die Deutschen reisen wieder mehr

Ich hatte gestern einen Marktforschungs-Vortrags-Marathon hinter mir und bin bombardiert worden mit neuen Zahlen, Fakten, Analysen. Ich werde versuchen die wichtigsten Tendenzen aus den neuesten Umfragen auf einen gemeinsamen Punkt zu bringen. Dieses ist nicht so einfach, da die Quellen recht unterschiedlich ausfallen. Es stehen Daten zur Verfügung von IPK International, der Deutschen Reiseanalyse, ADAC Reise-Monitor, BAT Stiftung für Zukunftsfragen, GFK Travelscope bzw. GFK Travel Insight und der Commerzbank Studie. Wir verlassen uns in unseren Analysen zum deutschen Markt in der Regel auf die Auswertungen der Deutschen Reiseanalyse, da die Studie mit 7.700 persönlichen Interviews pro Jahr aus unserer Erfahrung über Jahre die validesten Ergebnisse liefert. Auf internationaler Ebene sind die Ergebnisse von IPK International dank großer Stichprobe und gesicherter Methodik über Jahre die valideste Quelle. GFK geht mit dem Travel Insight methodisch einen interessanten Weg, da nicht Urlauber befragt werden, sondern direkt auf Buchungszahlen von internationalen Reisebüros zugegriffen wird. Seit 2011 werden erstmals auch 20 Online-Buchungsplattform in die Auswertung aufgenommen.

Kurz die wichtigsten Aussagen:
2010 war touristisch bei den deutschen Urlaubern insgesamt ein gutes Jahr, 2011 sollte noch besser werden. Es wird sowohl international als auch bei den Urlaubsreisen der Deutschen von einem Wachstum ausgegangen. Österreich wird von diesem Wachstum aller Voraussicht nach weniger in Bezug auf die Haupturlaube als vielmehr bei den Kurzreisen profitieren können.
Die Zahl der Reisen der Deutschen mit 5+ Tagen Dauer stagnierte 2010 auf hohem Niveau und liegt nun bei 63,3 Mio. Urlaubsreisen. Die Kurzreisen konnten stark zulegen und stiegen von 74,1 Mio. auf 79,7 Mio. Reisen. Österreich liegt bei den Reisen mit 5+ Tagen Dauer hinter Deutschland, Spanien, Italien und der Türkei auf Rang 5 und hat leicht Marktanteile von 5,9% auf 5,6% verloren. Bei den Kurzreisen ist Österreich das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen im Ausland mit insgesamt 4,3 Mio. Kurzreisen in 2010.

IPK International hat gestern die Pressemitteilung zu den aktuellen Ergebnissen des Europäischen Reisemonitors versendet. Hier liegt Österreich mit einem Marktanteil von 17% bei den Europäischen Urlaubsreisen der Deutschen mit einer Reisedauer von 1 Übernachtung und mehr auf dem 1. Platz vor Spanien und Italien. Österreich konnte demnach sogar leicht zulegen während Spanien und Italien leicht verloren in 2010. Hier die vollständige Pressemitteilung.

Erfreulich haben sich die Ausgaben für Urlaubsreisen insgesamt der Deutschen entwickelt in 2010. Hier war ein Plus zu verzeichnen. Für 2011 stehen die Ampeln auf grün. Die wirtschaftlichen Aussichten werden positiv gesehen, die Absicht in den Urlaub zu fahren ist schon zu Jahresbeginn so konkret wie lang nicht. Die Ausgabebereitschaft steigt weiter. Das zeigt sich auch in den tatsächlichen Buchungsdaten laut GFK für den Sommer 2011. Allerdings wird auch auf mögliche Störfaktoren hingewiesen. Belastend für die Nachfrage nach Urlaub in Österreich könnten sich steigende Benzinpreise erweisen. Auch das Thema Inflation könnte in 2011 eine wichtige Rahmenveränderung darstellen.

Die Reisedauer der Deutschen Urlaube insgesamt konnte sich stabilisieren und liegt nunmehr nach 12,2 Tagen in 2009 bei 12,3 Tagen in 2010. Laut den Experten der Dt. Reiseanalyse sollte sich in Bezug auf die Reisedauer mittlerweile ein Boden gebildet haben.

Information / Buchung:
Bei der Organisation und Buchung von Urlaubsreisen setzt sich die Strukturverschiebung fort. Bei den Buchungsstellen gewinnen die Onlineportale und Unterkünfte (direkt) zulasten der Reisebüros. Es werden vermehrt Einzelleistungen auf Kosten von Pauschalreisen gebucht. IPK International weist darauf hin, dass das „Dynamic Packaging“ immer wichtiger wird, also die flexiblere Zusammenstellung von Einzelleistungen in ein Paket.

Die Dt. Reiseanalyse hat 2011 einen interessanten Blick in die Tiefe der Online-Suche geworfen und stellt fest, dass die Online-Urlaubsinformationssucher im Durchschnitt 13 verschieden Websites zur Urlaubsvorbereitung besuchen. 22% der Online-Informierer suchen sogar auf über 20 verschiedenen Websites. Im Durchschnitt verbringen die Online-Informierer 9 Stunden! mit der Urlaubsvorbereitung im Internet. Insgesamt haben 70% der deutschen Bevölkerung einen Online-Zugang, 50% nutzen das Internet für die Urlaubsvorbereitung und 30% buchen über das Internet.
Der Kampf um den Gast wird auf jeden Fall härter. Die vorliegenden Daten zeigen, dass vor allem der deutsche Urlauber immer reiseerfahrener wird und sich für eine immer weiter ansteigende Anzahl von Reisezielen und Urlaubsformen interessiert. Sie sind „multioptional“ und sehen verschiedene Möglichkeiten ihre Urlaubsbedürfnisse zu befriedigen. Destinationen werden dadurch immer austauschbarer, selbst wenn sie sich objektiv betrachtet unterscheiden. Das stellt das Marketing im Tourismus vor große Herausforderungen. Gepaart mit der Tendenz zur vollen Angebots- und Kostentransparenz durch das Internet, wird der Urlauber immer mehr zum „lachenden Dritten“ im harten Wettbewerb der Anbieter. Konsequente Kundenorientierung ist erfolgsrelevant. Eine starke Marke und eine gute Position im „Potential Set“ wichtiger denn je.

Ein weiterer Punkt, der mir erwähnenswert scheint, sei kurz angerissen. Es geht um den Zeitpunkt der Reiseplanung. Gemäß dem ADAC-Reise-Monitor fangen 2/3 der Urlauber spätestens ½ Jahr vor der Reise an, ihren Urlaub zu planen. ½ Jahr vor Reisebeginn haben bereits 65% sich für das Land entschieden, 59% für den Ort und 45% für die Unterkunft. Während Land und Ort konstant blieben, wird die Unterkunft immer später geplant. Das hat sicherlich mit den besseren Hotel-Recherchemöglichkeiten über das Internet zu tun. Betrachtet man sich die tatsächlichen Buchungen über Reisebüros und über Online-Buchungsplattformen (Quelle GFK), zeigt sich, dass 35% aller Reisebüroumsätze 6 Monate und früher (61% 4 Monate und früher) und 26% aller Online-Buchungsumsätze 6 Monate und früher (52% 4 Monate und früher) verbucht werden.

GFK liefert gleich auch die Länderunterschiede mit. So wird die Spitze bei den Buchungen für den Sommerurlaub bei Reisebüros in den Niederlande, Deutschland und Großbritannien bereits im Jänner erreicht, bei Frankreich im März und bei Italien und Russland im Juni/Juli. Die Daten beziehen sich auf Auslandsurlaube insgesamt, also auch auf Fernreisen, die einen längeren Planungshorizont haben und sind nicht eins zu eins auf Österreich übertragbar. Die Informationen in Kombination mit österreichspezifischen Kennzahlen sind aber sicher hilfreich für die Marketingplanung.
Zusammengefasst: Der Deutsche Urlauber scheint die Krise überwunden zu haben und wird in 2011 wieder mehr reisen und auch mehr Geld ausgeben. Österreich ist bei den Kurzreisen stärker gefragt als bei den längeren Aufenthalten. Internet wird noch wichtiger. Der Gast ist multioptional und wird immer anspruchsvoller und differenzierter.

Die Studien:
Dt. Reiseanalyse (aktuelle Ergebnisse online noch nicht verfügbar)
ADAC Reise-Monitor
GFK Travelscope
GFK Travel Insight
 (ITB Präsentation nicht online verfügbar)
Commerzbank Studie
World Travel Monitor IPK International: Weltweite Reisetrends und ITB Travel Trends  Report
Tourismusanalyse 2011 BAT Stiftung für Zukunftsfragen



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 Holger Sicking am 10.03.2011  

Unterschätzen Sie die Tschechen im Sommer nicht!

Tatjana Kucharova, Miss World 2006, als Wander-Testimonial bei einer Pressefahrt für tschechische Journalisten Ein Gastbeitrag von Ingrid Sieder, Markt Managerin der ÖW Tschechien

Als Winterurlauber sind die Tschechen in vielen österreichischen Skiregionen ja nicht mehr wegzudenken, doch verstärkt entdecken unsere nördlichen Nachbarn unsere Attraktionen im Sommer. Autos mit Fahrräder hinten drauf und einem tschechischen Kennzeichen sind keine Seltenheit auf Österreichs Straßen. Auch die tschechischen Journalisten und die Reisebüros bestätigen uns wachsendes Potential für Sommerurlaub und 643.000 Nächtigungen (+3,5%) im letzten Sommer schlagen sich schon in der Tourismusstatistik deutlich zu Buche. Die Österreich Werbung wollte es aber genau wissen und startete 2010 eine große Befragung.

Die Ergebnisse der Länderstudie Tschechien untermauern eindrucksvoll, dass es ein sehr großes Wachstumspotential im Sommer gibt, aber auch, dass das sommerliche Angebote noch gar nicht so bekannt sind, wie wir gemeint haben. Das Image vom Urlaubsland Österreich ist sehr positiv, aber stark vom alpinen Skiurlaub geprägt. Viele Tschechen können sich oft gar nicht vorstellen, dass man in den verschneiten Alpentälern im Sommer auch ins Schwitzen kommen kann oder dass man in unseren Seen sogar genüsslich baden kann ohne dass die Zehenspitzen einfrieren.

Das wollen wir natürlich ändern und die vielfältigen Facetten ums Wandern, Radl‘n und Baden aufzeigen. Heuer starten wir Ende März eine große Werbekampagne bei der wir mittels Duftanzeigen auf emotionale und sympathische Art erhöhte Aufmerksamkeit erreichen wollen. Dieser Duft, der neue sogenannte „Corporate Scent“ der Österreich Werbung, der diese Woche bei der ITB vorgestellt wird, wird auf unseren Anzeigen in führenden Frauenmagazinen und einem Selfmailer zum Rubbeln und in Folge zum Erraten sein. Auf das wir im Tourismusmarketing auch olifaktorisch verführen … Beispielexemplare zum Riechen senden wir gerne zu!

Im Bild: Tatjana Kucharova, Miss World 2006, als Wander-Testimonial bei einer Pressefahrt für tschechische Journalisten



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 Martina Pürkl am 06.03.2011  

10 österreichische Regionen unter den besten 15 im Alpenraum

Das Forschungsinstitut BAK Basel Economics hat auch dieses Jahr wieder den internationalen Benchmarkvergleich alpiner Destinationen aufgestellt. Aus österreichischer Sicht ein voller Erfolg. 10 der 15 erfolgreichsten Destinationen im Alpenraum sind österreichisch. Beim Benchmark-Index wird die Marktanteilsentwicklung, die Auslastung der Hotellerie und die Ertragskraft einer Region auf eine Kennzahl verdichtet. Der Bettenauslastung kommt mit 50% das höchste Gewicht im Index zu. Die Skala reicht von 1 bis 6, wobei 6 der Höchstwert ist. Über Zusammensetzung und Gewichtung lässt sich sicher streiten, aber häufig sind solche Benchmarkvergleiche als Ausgangslage für tiefergehende Diskussionen nicht schlecht.

2011 Benchmark Tourismus International

Die österreichischen Destinationen liegen vor allem durch die besseren Auslastungswerte auf den vorderen Plätzen. Vor allem im Winter sind die österreichischen Destinationen nahezu unschlagbar. Im Sommer schaut das Konkurrenzbild schon heterogener aus. Der große Gewinner im Sommer ist Rennweg / Katschberg, die von Rang 64 auf Rang 12 aufgestiegen sind.

Im Winter ist die Region Lech-Zürs spitze, im Sommer Achensee und insgesamt das Grossarltal.

Die gesamt Studie gibt es hier. Eine Zusammenfassung findet sich hier.



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 Holger Sicking am 01.03.2011  

Urlaub der Zukunft

Das Market-Institut hat jetzt 500 Österreicher gefragt, wie sich verschiedene Urlaubsarten in den nächsten 20 Jahren entwickeln könnten. Bei welchen Urlaubsarten wird das Interesse sich sehr verstärkt haben? Mal abgesehen davon, dass solche Fragen nach zukünftigen Entwicklungen immer mit etwas Vorsicht zu genießen sind (wer hätte vor 20 Jahren die Entwicklung des Internets vorhersagen können?), lassen sich aber doch einige Tendenzen ablesen.

Zukunft_Urlaub_Market

Link: Market Artikel

Was mir auffällt, sind gesellschaftliche Trends, die sich in den veränderten Urlaubsgewohnheiten widerspiegeln.
Es vollzieht sich ein demographischer Wandel. Menschen werden älter, dementsprechend können Seniorenreisen zunehmen. Menschen werden individualistischer, das Modell der lebenslangen Partnerschaft erodiert. Individualreisen, Singlereisen und Urlaub als Partnerbörse könnten profitieren. Urlaub war immer schon Gegenwelt zum Alltag. In dem Maße wie der Beruf(stress) immer mehr den Alltag bestimmt, wird in Zukunft der Urlaub noch stärker zum Ort des Abschaltens, Kraft tankens, Auszeit. Folgerichtig steht der Punkt “Reisen als Entgegensteuerung von Burn-Out-Syndromen” auf einem vorderen Platz.
In dem Maße wie man sich im Alltag verausgabt, dient der Urlaub immer stärker zum Aufladen der Batterien. Entsprechen bietet Urlaub die Möglichkeit, sich um sich selbst zu kümmern. Dieses Kümmern betrifft Körper, Geist und Seele. Daher gewinnen nicht nur Gesundheitsurlaube, sondern auch Urlaubsformen, die die geistigen und seelischen Energieressourcen wieder aufladen (Selbstfindungsreisen, Weiterbildungsreisen). Was die Ergebnisse nicht zeigen, ist die gesteigerte Multioptionalität der Urlauber. Es wird versucht immer mehr in einen Urlaub zu packen, d.h. dass die Anzahl der genannten Urlaubsarten für einen einzigen Urlaub, Anzahl der Aktivitäten, etc. immer weiter zunimmt.
Plastische Chirurgiereisen muten sehr exotisch an, aber im Trend liegen die Schönheitsoperationen ja und durchaus möglich, dass in Zukunft mehr Moskauer zum Schlemmen in die Steiermark und anschließendem Fettabsaugen nach Wien fliegen. Dr. Worseg wird es freuen.



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 Holger Sicking am 03.09.2010  

Preise bei der Reise

Der oft zitierte Big-Mac Index gibt an, wie sich die Kaufkraft von Land zu Land unterscheidet. Mittlerweile wird immer öfter der Ikea-Billy-Regal-Index ins Spiel gebracht, der das gleiche Ziel verfolgt und auch ein recht verlässlicher Indikator zu sein scheint.

Die Idee eines simplen Index gefällt mir gut, also habe ich mich auf die Suche nach simplen Indikatoren für den Tourismus gemacht, allerdings weniger in Bezug auf die Kaufkraft eines Erdbürgers, sondern eher in Bezug auf das Preisniveau in einem Urlaubsland. Simpel und aussagefähig wären z.B. die Kosten für eine Kugel Eis in einem Urlaubsland. Ist aber schwierig zu erheben. Fündig geworden bin ich im Internet bei drei anderen Indikatoren, die den Tourismus tangieren und schnell und aktuell verfügbar sind. Zum einen der Hotel-Preis-Index von trivago. Die Hotelpreise ermitteln sich monatlich aus den Preisen von 53 Hotelketten und Onlinereisebüros.  Zweitens die Spritpreise. Sind online vom arbö erhältlich für die europäischen Länder. Drittens, und jetzt geht es in Richtung Big-Mac-Index, die Bierpreise in den europäischen Ländern. Auf der Website pintprice.com haben tausende von Nutzern Bierpreise für die europäischen Länder eingegeben und der Durchschnittspreis wird berechnet. Wer also seine Urlaubsplanung vom Alkoholpreis abhängig machen möchte wird hier fündig. Der Bierpreis korreliert übrigens weniger mit den Spritpreisen, aber stark mit den Hotelpreisen eines Landes und ist sicher kein schlechter Indikator für das generelle Preisgefüge bei den Urlaubsausgaben.

Für die grafische interaktive Darstellung habe ich ein Tool im Internet genutzt, das man kostenlos verwenden kann.

Man kann hier jeweils auf die folgenden Charts clicken und gelangt dann zu den interaktiven Grafiken. Viel Spass.

scatter

balken

weltkarte



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 Holger Sicking am 09.07.2010  

Neues aus der Trendforschung

Bei uns in der Tourismusforschung ist Ruth Rosendorf für die Trends zuständig. Aber eigentlich sind wir alle für Trendbeobachtung verantwortlich, und so macht das auch Sinn. Trends beobachten, Ableitungen für den Tourismus treffen, nach vorne schauen und Entwicklungen antizipieren ist eine Herausforderung, die immens wichtig ist, aber häufig im Alltagsgeschäft zu kurz kommt und meistens auf der Agenda weit hinten gereiht ist. In Wahrheit ist jeder ein Trendbeobachter, man ist sich dessen vielleicht nicht immer so bewussst. Wenn man sich im Thalia die Bestsellerlisten anschaut, und feststellt, dass die Bestseller von Wandern, Pilgern und Selbstfindung handeln, hat man unter Umständen bereits einen Trend gesichtet.
Wir gehen natürlich bei der Recherche und der Trendverdichtung systematischer vor, aber im Prinzip speist sich die Trendforschung neben der reinen Zahlenauswertung und Studienrecherche aus Beobachtungen und internen Diskussionen. Dazu veranstalten wir z.B. alle zwei Wochen interne moderierte Brainstormingmeetings zu ausgewählten Trendthemen. Am Ende sollte bei der Analyse allgemeiner Trends immer der Versuch stehen, konkrete Ableitungen für den Tourismus zu treffen. Es ist jedem Touristiker geraten, solche internen Trenddiskussionen im eigenen Haus von Zeit zu Zeit durchzuführen. Es gibt nämlich nicht nur inhaltlich wertvollen Input, sondern regt die Mitarbeiter zu kreativen Gedankenspielen an und ist eine wirklich motivierende Abwechslung zum operativen Alltag.

Einige Ergebnisse der bisherigen Arbeit von Ruth finden sich in unserer Rubrik Trends. Gestern ist der neue Trendletter “Trends on Tour” von Ruth erschienen und sie hat die Website-Bereiche Lebenswelten, Mobilität und Nachhaltigkeit mit Leben gefüllt. Für Touristiker sei vor allem ihr Bericht zu den Sommertrends als Lektüre empfohlen.

Trend_blog



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 Holger Sicking am 30.06.2010  

Wo sind die Touristen?

Die neuen Technologien eröffnen auch der Tourismusforschung neue Möglichkeiten, Informationen über die Touristen und die Reiseströme zu erlangen. Eine spannende Innovation ist das Geotagging, bei dem Photos mit dem geographischen Aufnahmeort versehen werden und anschließend auf die bekannten Photoplattformen wie Flickr oder Picasa geladen werden. Das kann mittlerweile jedes Iphone und immer mehr GPS-Handies anderer Hersteller. Was es bringt? Man kann ziemlich genau sagen, wo sich Touristen prinzipiell aufhalten. Es wird aufgezeichnet, wo genau ein Photo geschossen wurde und da Touristen ja eigentlich ständig Photos knipsen (vor allem die Asiaten), bekommt man ein recht gutes Bild.

Hier zwei prominente Beispiele:
Es wurden die Informationen aus Panomario Photos ausgewertet und an Hand einer Heatmap dargestellt. Gelb signalisiert hohe Tourismusintensität, rot mittlere und blau geringe Tourismusintensität.

Heatmap Touristen Europa

Hier der Link zur Originalseite Bluemoon.

Spezifischer wird es in den genialen Darstellungen von Eric Fischer, der die Geoinfos von Flickr und Picasa dazu verwendet Stadtkarten zu visualisieren, auf denen man sieht wo Touristen und Einheimische ihre Photos schießen.
Hier dier Link zur Flickrseite von Eric Fischer.

Für Wien sieht die Visualisierung wie folgt aus. Die roten Markierungen sind Photostandorte von Touristen, blaue von Einheimischen und gelbe sind nicht eindeutig zuordenbar.

Eric Fischer Wien farbig groß

Unten links erkennt man übrigens das Schloss Schönbrunn, unten rechts den Zentralfriedhof.
Wer noch genauer hineinzoomen möchte kann sich hier das Originalbild (6 MB) downloaden, dann erkennt man
die Touristenintensität auf einzelnen Straßenzügen in Wien. Jetzt brauchen wir das Ganze nur noch für Gesamtösterreich!



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 Holger Sicking am 22.06.2010  

Trend: näher, kürzer, billiger

Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, Teamleiter im Bereich International Market Management, Österreich Werbung.

ITB BERLIN 2010Im Rahmen der ITB Future Days wurden aktuelle Tendenzen am Reisemarkt diskutiert. Stefan Nigg von GFK präsentierte aktuelle Ergebnisse der GFK Travel Insights (Verkaufsdaten von Reiseveranstalter/-büros).

Grundaussagen: In Deutschland und Großritannien stabilisiert sich die Urlaubsnachfrage für die Sommersaison nach den starken Rückgängen in den letzten 1,5 Jahren.

Die größten Gewinner des kommenden Sommers sind Türkei und Ägypten. “All inclusive” und Kreuzfahrten sind weiterhin sehr gefragte Reiseangebote. Zur Buchung entschließen sich weiterhin sehr kurzfristig. In der obersten Schicht hat die Reiseintensität noch zugenommen, die Mitte stagniert, während die unteren Schichten sich aufgrund der Krise noch weniger Reisen leisten (können).



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 Martina Pürkl am 17.03.2010  

Die Exotik der Nähe

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, Teamleiter im International Market Management, Österreich Werbung.

regionaleEiner interessanten Frage ging eine bemerkenswerte Diskussionsrunde nach: “Kann eine Reise in die nahe Umgebung eine exotische Erfahrung sein?”

Unter der Moderation von Dr. Wolfgang Isenberg (Thomas Morus Academy Bensberg) diskutierten Christoph Melcher (BSP Business School Potsdam), Reimar Molitor (Regionale 2010) und Auliana Poon (Tourism Intelligence International). Poon zeigt in ihrer Eingangspräsentation das Potential für Creative Tourism international auf.

Immer mehr Menschen interessieren sich für die kulturellen Hintergründe eines Events und einer Destination. Zunehmend wollen Touristen nicht nur konsumieren sondern sich auch in kulturelle Ereignisse involvieren. Einen sehr spannenden Einblick in Praxis gab Reimar Molitor von der Regionale 2010, einer Kulturinitiative im Umkreis von Köln. Zielsetzung dabei ist den Blick auf die kleineren regionalen Kulturattraktionen zu richten und damit das Bild der Region neu zu prägen. Identität ist nicht nur eine wichtige Frage für die Reisenden sondern auch für Bewohner, die zuerst unter den Einheimischen geklärt werden muss. Es dürfen jedoch keine Gegensätze zwischen Touristen und Besucher aus der Region aufgebaut worden. Die Bewohner sollten sich mit ihrer Rolle als Gastgeber anfreunden.

Melchers merkte an, das Bedarf nach sinnstiftenden Angeboten das ist, sie jedoch sehr schwierig – da komplexe Pakete – anzubieten sind.

Poon erinnerte daran, dass man Gästen Erlebnisse bieten und damit Gründe geben muss, wieder zu kehren. Wenn die sogenannten „Checklist-Touristen” alle Sehenswürdigkeiten abgehakt hätten, gebe es kein Bedürfnis zu bleiben.

Isenberg brachte die beiden Grundströmungen auf den Punkt:

  1. Reisende im globalen Zusammenhang haben immer stärkeres inhaltliches Interesse an tiefergehenden Informationen über eine Destination.
  2. Ebenso findet eine gewisse Distanzreduzierung statt, da man sich auch stärker mit seinem eigenen Umfeld auseinandersetzen will.


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 Martina Pürkl am 16.03.2010  

ITB World Travel Trends Report

Ein Gastbeitrag von Erich Neuhold, Bereichsleiter International Market Management, Österreich Werbung

Forecasting Global and European Tourism – in Cooperation with IPK Int.
Berlin, 10.03.2010

KopfhörerSechs Milliarden Umsatz macht das Tourismus- und Marktforschungsunternehmen IPK weltweit, mit dem IPK „Travel Monitor“ werden seit 1988 in über 60 Ländern Daten analysiert und 500.000 Befragungen zu „Outbound Travel“ durchgeführt. Die Teilnahme an der Präsentation der „World Travel Trends“ bei der ITB ist daher für viele Touristiker ein „Muss“. Die Ergebnisse von Rolf Freitag, dem CEO von IPK Int. in aller Kürze:

2009 hat erstmals eine „Schuldenkrise der Banken“ (und nicht SARS, die Schweinegrippe oder ein Terroranschlag) auf den Tourismus eingewirkt. Wie und ob die Konjunkturpakete greifen werden, bleibt abzuwarten.

„Worst Case“ wäre, wenn die „Schuldenkrise der Banken“ in eine langfristige „öffentliche“ Krise einmünden und eine „Epidemie“ auslösen würde (das gilt insbesondere für Irland, GB, Spanien, Portugal und Griechenland).

Ankünfte, Umsätze und Rentabilität sind gesunken, nicht aus mangelndem Interesse an Urlaubsreisen, sondern aufgrund der gesunkenen „consumer confidence“.  Die Reisen sind kürzer geworden, kein Verzicht, aber bei der Reise wird gespart. Wertschöpfung, Umsätze und Übernachtungen sind zurückgegangen, die Währungsabwertungen z.B. in GB und Schweden haben die Lage noch zusätzlich verschärft, die Urlaubsreisen wurden dadurch teurer.

Langstrecken-Reisen waren stärker betroffen als Kurzreisen, ein für Krisenzeiten typisches Verhalten (nicht zu weit weg von zu Hause). „High End“-Reisende machen zwar nur 1 Prozent der Reisenden aus, auf Ihr „Konto“ gehen jedoch 27 % der Ausgaben.

Der Buchungsanteil im Internet steigt, zurückzuführen u.a. auf die verbesserten Buchungsplattformen.

Bei den Verkehrsmitteln haben der Flug- und der Busverkehr am stärksten gelitten, PKW-Reisen haben zugenommen.

In Deutschland nehmen Inlandsreisen kontinuierlich zu, gerade im Hinblick auf nachhaltige und „gesunde“ Reisen wurden neue Produkte entwickelt. Schnee, -Sport- und Eventreisen liegen ebenfalls im Trend, negative Entwicklung bei den Geschäftsreisen.

PK ITBFür 2010 wird langsamer Aufschwung erwartet, aber es gibt nach wie vor Gefahren und noch keine klaren Signale für ein nachhaltiges Wachstum. Siemens z.B. sagt „Jahre des langsamen Wachstums“ voraus, es zeichnet sich ein zwar langsamer aber kontinuierlicher Aufwärtstrend ab. Erstmals nicht getrieben von Europa (Prognose Auslandsreisen plus/minus 1 %) oder Nordamerika (hohes Staatsdefizit, hohe Schulden,  Prognose minus 5 %), sondern durch Asien (China boomt, sehr dynamisch, Prognose plus 4 %).

Vortrag mit den detaillierten Analysen und Prognosen



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 Martina Pürkl am 15.03.2010