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Die in diesem Blog getroffenen Aussagen geben ausschließlich die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und stellen keinen offiziellen Standpunkt der Österreich Werbung dar.

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Die Autoren dieses Weblogs übernehmen keine Verantwortung oder Haftung für die Inhalte externer Websites.

Trends im Tourismus

Interview mit Uwe Frers
Geschäftsführender Gesellschafter, Escapio



Tags: Tourismusforschung, Travel 2.0, Trends, Zukunft
Martina Pürkl am 17.03.2013  |   Keine Kommentare

World Travel Monitor

Interview mit Rolf Freitag, Geschäftsführer von IPK International



Tags: ITB2013, Marktforschung, Tourismusforschung
Holger Sicking am 15.03.2013  |   Keine Kommentare

Deutsche Reiseanalyse 2013

Interview mit Ulf Sonntag von FUR



Tags: deutsche Reiseanalyse, Deutschland, ITB2013, Marktforschung, Tourismusforschung
Holger Sicking am 14.03.2013  |   Keine Kommentare

“Das Gehirn ist der wichtigste Muskel beim Klettern.”

Wolfgang Güllich (deutscher Sportkletterer, 1960-1992) war bekannt für seine griffigen Zitate.
 
Der Kletterurlauber 2011Eine Welle der Klettersteig-Begeisterung schwappt derzeit durch die heimische Bergsportszene.  Meine Kolleginnen in der ÖW Tourismusforschung haben das Urlaubsverhalten jener Gäste, die während ihres Aufenthalts Klettern gehen, unter die Lupe genommen. Rund 5% der Sommerurlauber gehen während ihres Aufenthalts Klettern. Der typische Kletterurlauber ist jünger als der Durchschnitt, männlich und kommt aus Deutschland. Er reist am liebsten mit seiner Familie.
Mehr zur Kurzstudie lesen Sie hier.

 

 

Sicherheit am Klettersteig – Die 10 Empfehlungen des Alpenvereins

Angesichts dieses Strebens in die Vertikale gilt es jedoch auch, auf mögliche Gefahren hinzuweisen. Mit den 10 Empfehlungen des Alpenvereins sollen die Risiken auf Klettersteigen vermindert werden. Bei unzureichender Vorbereitung, mangelhafter Ausrüstung oder falschem Verhalten besteht Absturzgefahr, qualifizierte TrainerInnen geben die notwendigen Fertigkeiten weiter: z.B. http://www.alpenverein-akademie.at

1. Sorgfältig planen.

Planung ist der Schlüssel für sichere und genussvolle Touren. Informiere dich genau über Schwierigkeit und Länge, Zu- und Abstieg, Wetter und Verhältnisse. Zu jedem Klettersteig gibt es übrigens Führerliteratur mit Topos (= Routenskizzen) – auch eine kurze Recherche im Internet bringt häufig wertvolle Treffer.
Infos zu Klettern auf dem Österreich-Urlaubsporal
App mit vielen Wander-, Mountainbike und Radrouten:  iAustria Freizeitradar

2. Das Ziel den persönlichen Voraussetzungen anpassen.

Zu hoch gewählte Schwierigkeiten mindern das Erlebnis und können zu gefährlichen Situationen führen. Leidenschaft und Ehrgeiz sind gut und ohne sie würden wir nicht bergsteigen. Wozu wir aber angehalten sind, ist die richtige Balance zu finden – zwischen Wagnis- und Abenteuerlust einerseits und persönlichem Können, Fitness, Erfahrung und Ausbildungsstand andererseits. Drei Faktoren sind es im Wesentlichen, die beachtet werden müssen: die Schwierigkeit, die Länge und die Beschaffenheit des Zu- und Abstiegs.

ÖAV by P.Plattner

3. Vollständige, normgerechte Ausrüstung verwenden.

Klettergurt, Klettersteigset und Helm: Nur die konsequente und richtige Anwendung der Ausrüstung ermöglicht eine sichere Begehung von Klettersteigen. Für den Notfall sind Erste-Hilfe-Paket und
Mobiltelefon (Euro-Notruf 112) dabei. Moderne Klettersteigsets sind anstelle von Bremsplatte und Bremsseil mit einem Bandfalldämpfer ausgestattet und bieten sowohl Sicherheit als auch Tragekomfort. Besonders wichtig für den Genuss am Klettersteig sind funktionelle Klettersteigkarabiner, die sich einfach bedienen lassen und die automatisch schließen. Schon beim Kauf sollte man kritisch prüfen, ob einem das Karabinermodell ‘liegt’ – man wird diesen Karabiner ja unter Umständen einige tausendmal ein- und aushängen! Ein Helm ist übrigens Standard, Klettersteighandschuhe ‘nice to have’.

4. Bei Gewittergefahr nicht einsteigen!

Blitzschlag bedeutet Lebensgefahr. Regen, Nässe und Kälte erhöhen das Sturzrisiko. Ein Klettersteig stellt immer auch einen überdimensionalen Blitzableiter dar. Den Wetterbericht bewusst auf Informationen zur Gewitterneigung befragen. Verzicht oder gute Zeitplanung sind dann die Optionen. Gewarnt sei auch noch vor der falschen Reaktion, in dem Fall, dass einen doch einmal Gewitter überrascht: Bleiben Sie mit dem Drahtseil verbunden! Die Absturzgefahr überragt die Blitzschlaggefahr.

5. Drahtseil und Verankerungen kritisch prüfen!  

Steinschlag, Schneedruck, Frostsprengung oder Korrosion können Schäden an der Steiganlage verursachen. Nicht in gesperrte Klettersteige einsteigen. Jeder Klettersteig ist auch ein Weg im rechtlichen Sinn und hat einen ‘Wegehalter’, also jemanden, der für die Instandhaltung und für die eventuelle Sperre zuständig und  verantwortlich ist. Das bedeutet – im Gegensatz zu Kletterrouten – dass wir auf geöffneten (!) Klettersteigen einen zeitgemäßen Sicherheitsstandard erwarten dürfen. Trotzdem: Ein kritisches Auge sollten wir dennoch bewahren.

6. Partnercheck am Einstieg.

Kontrolliert gegenseitig: Gurtverschluss, Verbindung Klettersteigset mit Klettergurt, Helm. Bevor es losgeht nützen wir das Vieraugenprinzip und kontrollieren gegenseitig unsere Sicherheitsvorkehrungen.

7. Ausreichende Abstände einhalten!

Zwischen zwei Fixpunkten darf nur eine Person unterwegs sein. Unsere derzeitige Sicherungstechnik auf Klettersteigen kann zwar den Absturz verhindern, nicht aber den freien Fall bis zur nächsten Verankerung. Und das können immerhin bis zu sechs Meter sein. Diese enorme Sturzenergie kann auch für einen zu knappen Nachsteiger gefährlich werden.

8. Klare Absprache beim Überholen.

Kommunikation und Rücksichtnahme verhindern gefährliche Situationen bei Überholmanövern oder Gegenverkehr. Ein überfüllter Klettersteig kann ein guter Grund sein, auf eine Begehung zu verzichten. Überholmanöver gehören jedenfalls abgesprochen und sind – besonnen und rücksichtsvoll – an dafür
geeigneten Stellen durchzuführen.

9. Achtung Steinschlag! 

Achtsames Steigen verhindert Steinschlag. Diese Empfehlung ist noch einmal ein dringender Hinweis auf die
Sinnhaftigkeit eines Helms. Darüber hinaus wollen wir damit aber auch an eine saubere Bewegungs- bzw. Steigtechnik erinnern, um zu verhindern, dass wir selbst Steinschlag auslösen und damit Nachsteiger gefährden. Für Notfälle: Alpin-Notruf der Bergrettung 140

10. Natur und Umwelt respektieren.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften anreisen. Müll und Lärm vermeiden.  Klettersteige erschließen Naturräume - es muss eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir
Lärm und Müll vermeiden, Wild- und Weidetiere nicht beunruhigen und beim Zu- und Abstieg auf den angelegten Wegen bleiben. Ein Appell ist auch an unser Anreiseverhalten gerichtet: Fahrgemeinschaften sind gut, öffentliche Verkehrsmittel sind besser. z.B. Sparschiene der ÖBB

Literaturtipps:
Klettersteig – Sicherheit und Taktik auf Eisenwegen

(3. komplett überarbeitete Auflage 2012): Aussagekräftige Bilder und Illustrationen, kompakter Text – die Klettersteig-Lehrschrift des Alpenvereins informiert über Schwierigkeitsbewertung, Risikofaktoren, Planung, Ausrüstung und Klettersteigtechnik.
Erhältlich bei den Alpenvereinssektionen oder im OeAVshop

Klettersteigatlas Österreich
300 heimische Klettersteiganlagen, Verlag Kurt Schall, 2011



Tags: klettern, Marktforschung, Tourismusforschung
Martina Pürkl am 19.06.2012  

Trends & Tendenzen im Europatourismus 2012

Zu Beginn des Kalenderjahres hält der Europatourismus trotz instabiler Wirtschaft eine positive Dynamik. Die internationalen Gästezahlen und Nächtigungen sind in den meisten Destinationen, die Daten für den ersten Quartalsbericht der European Travel Commission “Tourism in Europe 2012 – Trends&Prospects” gemeldet hatten, gestiegen. Die Angaben beziehen sich überwiegend nur auf Jänner und Februar.

Österreich liegt mit Steigerungen von rd. 5% bei den internationalen Ankünften und rd. 3% bei den internationalen Nächtigungen im Vergleich der betrachteten ETC-Destinationen im unteren Mittelfeld (Jän-März).

Die Auslastung der europäischen Hotellerie ist in den ersten beiden Monaten 2012 leicht gestiegen (rd. +1%), das Wachstum liegt jedoch deutlich unter jenem der Vergleichsperioden der letzten beiden Jahre. Die höchsten Zuwächse gab es in Zentral/Osteuropa (rd. +7,5%), die geringsten in Westeuropa (rd. +0,5%).

Die Anzahl der Flugpassagiere hat sich um 5% erhöht (bis Mitte April).

Europa befindet sich erneut in einer leichten Rezession, das BIP in der Eurozone wird 2012 lt. Tourism Economics um 0,5% zurückgehen. Die Sorgen in Sachen Verschuldung sind groß. Zweifel bestehen, ob die Eurozone in der Lage wäre, Zusammenbrüche großer Marktwirtschaften (z.B. Spanien, Italien) zu überstehen. Bestimmend für die Weltwirtschaft sind derzeit: Sparkurse der Regierungen, Rückzahlung von Schulden anstelle von Ausgaben bzw. neuen Investments, vorsichtige Großunternehmen, die von niedrigen Wachstumsmöglichkeiten ausgehen, hohe Rohstoffpreise.

Europa verliert Anteile im Welttourismus. Zwischen 2001 und 2011 ist die Nachfrage nach Westeuropa schwächer verlaufen als nach Zentral-/Osteuropa. Mit Ausnahme der VAE schwächte sich die Position Westeuropas bei allen betrachteten Fernmärkten. Die Prognose der Ankünfte bis 2015 für Westeuropa aus den Fernmärkten ist positiv, dennoch wird Westeuropa außer in den VAE weiterhin Marktanteile abgeben.

Der Originalbericht der ETC ist kostenlos verfügbar.



Tags: ETC, Europa, Statistik, Tourismusforschung
Bettina Kuprian am 10.05.2012  

Wanderurlauber in Österreich und in Japan

Deutsche Pensionisten auf der Jagd nach der Wandernadel. Dieses Klischee über den Wanderurlauber in Österreich ist noch immer anzutreffen. Aber stimmt es wirklich?  In einer Auswertung zum Wanderurlauber im Rahmen der T-MONA Urlauberbefragung Sommer 2011 kommen wir auf die Bestätigung einiger Klischees, aber einige Punkte sind definitiv anders. Ja, der Wanderurlauber in Österreich kommt vor allem aus Deutschland, ist etwas älter als der Durchschnittsurlauber, kommt wegen der Berge und der Natur und bleibt länger als der Durchschnittsgast. Aber: der Wanderurlauber ist nicht Pensionist (zumindest nicht stärker als der Durchschnittsgast), er ist überdurchschnittlich häufig Akademiker mit überproportional hohem Einkommen. Er nächtigt am häufigsten in 4/5 Sterne-Unterkünften und informiert sich überproportional häufig über das Internet.

Unsere Trendscouts in der Österreich Werbung beobachten übrigens in Japan seit längerem einen interessanten Mikro-Trend in Bezug auf das Wandern: In Japan gehen immer mehr junge Frauen in Gruppen wandern, die so genannten “Yama Girls”. Das Besondere ist, dass die Yama Girls das Wandern mit einem besonderen modischen Stil verbinden und einem besonderen Lifestyle / Lebensgefühl. Sie wandern in Leggings (hoffentlich kommt der Trend nicht bei deutschen Hausfrauen an) und Minirock (am besten möglichst bunt). Es geht darum, möglichst stylish und gleichzeitig bergtauglich gekleidet zu sein. Man ist auf der Suche nach so genannten Power Spots (Energiequellen in den Bergen). Mittlerweile kreiert North Face Modelinien für diesen weiblichen Wandertyp und es gibt in Japan eine eigene Zeitschrift (Randonee) für Yama Girls.

http://pinterest.com/alealeb/yama-girl/

http://blog.japantimes.co.jp/japan-pulse/trends-in-japan-2010-yama-boom/

http://www.bloomberg.com/news/2010-11-04/miniskirts-conquer-mount-fuji-as-yama-girls-spur-japanese-trekking-trend.html

http://www.yamagirl.net/

http://blog.japantimes.co.jp/japan-pulse/power-spots-japan%E2%80%99s-latest-spiritual-craze/

(Quelle: Pink Tentacle)

(Quelle: Teva) allerdings eher als Konzept gedacht



Tags: Japan, Marktforschung, Österreich, T-MONA, Tourismusforschung, Wandern
Holger Sicking am 25.04.2012  

ADAC Reisemonitor: Erwartungen leicht positiv für Österreich

Der deutsche ADAC hat auf der ITB die aktuellen Befragungsergebnisse des Reisemonitors vorgestellt. Im Rahmen des ADAC Reisemonitors werden 4.300 deutsche ADAC Mitglieder zu ihrem Reiseverhalten befragt. Die Ergebnisse tendieren daher etwas in Richtung Autofahrer und sind nicht 1 zu 1 mit anderen Studien vergleichbar.

Insgesamt tendieren die Ergebnisse aber in die gleiche Richtung wie andere Studien (z.B. Dt. Reiseanalyse), die auf der ITB vorgestellt wurden.

Z.B. ist die Urlaubs-Nachfrage der Deutschen nach wie vor sehr stabil, wenn auch mit einem leichten Rückgang in 2011. Die Ausgaben in die meisten Destinationen konnten gesteigert werden. Die Urlaubspläne für 2012 zeigen wieder steigende Zahlen. Bei den geplanten Zielen für 2012 liegt Österreich leicht im Plus. Profitieren könnten 2012 außerdem vor allem Portugal, Benelux und Spanien.

Die kompletten Ergebnisse der Studie gibt es hier zum Download: Link



Tags: ADAC, ITB, Marktforschung, Tourismusforschung
Holger Sicking am 10.03.2012  
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