ÖW und Bundesländer auch 2011 gemeinsam unterwegs

Der heimische Tourismus konnte sich zuletzt trotz wirtschaftlich schwieriger Lage gut behaupten. Die bisherige Wintersaison spiegelt die erfolgreiche Arbeit der Tourismuswirtschaft wider und die jüngst veröffentlichte Leistungsbilanz (die vom Tourismus regelrecht „gerettet“ wurde, wie zahlreiche Medien schreiben) spricht für sich. Wir sind gut unterwegs, haben aber mehr als einen Spaziergang vor uns.

Mit der erfolgreichen Zusammenarbeit im überbetrieblichen Tourismusmarketing sind wir dafür bestmöglich gerüstet. Die neun Landestourismusorganisationen und die Österreich Werbung haben vor kurzem die Eckpfeiler für 2011 festgelegt. Im Lichte der bisherigen Erfahrungen und ganz im Sinne der neuen Tourismusstrategie setzen wir auch im kommenden Jahr auf die gemeinsame Kraft der „Allianz der Zehn“. So wird es wieder eine gemeinsame Kampagne in Deutschland geben. Die Strategien der Marktbearbeitung für die wichtigen Herkunftsmärkte Niederlande, Italien und Großbritannien werden abgestimmt. Mit dem speziellen Augenmerk auf Rumänien werden somit im kommenden Jahr fünf Märkte mit einem Gesamtanteil von 73% am Ausländernächtigungsvolumen koordiniert bearbeitet. Und das trägt sicherlich auch zur Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Österreich und damit der positiven Entwicklung der heimischen Tourismuswirtschaft bei.



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 Ulrike Rauch-Keschmann am 03.05.2010  

Touristiker in den Twitter Charts

Digital Affairs (eine neu gegründete Agentur der beiden Social Media Pro’s Gerald Bäck und Judith Denkmayr) hat vor kurzem eine Rangliste der österreichischen Twitterer erstellt. Das besondere hierbei ist, dass besonderen Wert auf die Reichweite innerhalb Österreichs gelegt wurde (eine gute Erklärung liefert Helge Fahrnberger).

Ich habe es leider nicht geschafft, unser ÖW-Account jedoch schon:

austriatourism in den Twitter Charts (Source: www.digitalaffairs.at)

Interessanter wird die Sache, wenn man nur die Corporate Accounts betrachtet – dies hat Helge in einem Blogbeitrag getan. Hier sind wir unter den Top 10:

austriatourism in den Twitter Corporate Charts (Source: www.helge.at)

Wenn man sich die Top100 näher ansieht, gibt es noch einige andere tourismusaffine Personen bzw. Firmen, die hier vertreten sind:

Da die Reichweite eines Twitter-Accounts ja nicht an der Staatsgrenze endet, gibt es noch eine Vielzahl weiterer TouristikerInnen, die auf Twitter vertreten und von Relevanz sind. Martin hat hier schon vor längerem eine Liste gepostet.



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 Österreich Werbung am 02.04.2010  

Die Exotik der Nähe

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, Teamleiter im International Market Management, Österreich Werbung.

regionaleEiner interessanten Frage ging eine bemerkenswerte Diskussionsrunde nach: “Kann eine Reise in die nahe Umgebung eine exotische Erfahrung sein?”

Unter der Moderation von Dr. Wolfgang Isenberg (Thomas Morus Academy Bensberg) diskutierten Christoph Melcher (BSP Business School Potsdam), Reimar Molitor (Regionale 2010) und Auliana Poon (Tourism Intelligence International). Poon zeigt in ihrer Eingangspräsentation das Potential für Creative Tourism international auf.

Immer mehr Menschen interessieren sich für die kulturellen Hintergründe eines Events und einer Destination. Zunehmend wollen Touristen nicht nur konsumieren sondern sich auch in kulturelle Ereignisse involvieren. Einen sehr spannenden Einblick in Praxis gab Reimar Molitor von der Regionale 2010, einer Kulturinitiative im Umkreis von Köln. Zielsetzung dabei ist den Blick auf die kleineren regionalen Kulturattraktionen zu richten und damit das Bild der Region neu zu prägen. Identität ist nicht nur eine wichtige Frage für die Reisenden sondern auch für Bewohner, die zuerst unter den Einheimischen geklärt werden muss. Es dürfen jedoch keine Gegensätze zwischen Touristen und Besucher aus der Region aufgebaut worden. Die Bewohner sollten sich mit ihrer Rolle als Gastgeber anfreunden.

Melchers merkte an, das Bedarf nach sinnstiftenden Angeboten das ist, sie jedoch sehr schwierig – da komplexe Pakete – anzubieten sind.

Poon erinnerte daran, dass man Gästen Erlebnisse bieten und damit Gründe geben muss, wieder zu kehren. Wenn die sogenannten „Checklist-Touristen” alle Sehenswürdigkeiten abgehakt hätten, gebe es kein Bedürfnis zu bleiben.

Isenberg brachte die beiden Grundströmungen auf den Punkt:

  1. Reisende im globalen Zusammenhang haben immer stärkeres inhaltliches Interesse an tiefergehenden Informationen über eine Destination.
  2. Ebenso findet eine gewisse Distanzreduzierung statt, da man sich auch stärker mit seinem eigenen Umfeld auseinandersetzen will.


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 Martina Pürkl am 16.03.2010  

Komm zur Ruhr!

…ist der Slogan einer der drei Kulturhauptstädte Europas 2010.

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, Teamleiter im International Market Management, Österreich Werbung. 

ITB BERLIN 2010ITB BERLIN 2010ITB BERLIN 2010

 

 

 

 

 

Im Rahmen der  ITB Destination Days wurde am Mittwoch 10.3. nachmittag auch eine erste touristische Zwischenbilanz zu den drei Kulturhauptstädten Europas 2010 gezogen. Istanbul, Pecs und Essen/Ruhr tragen heuer diesen ehrenvollen Titel. Hochkarätige Vertreter dieser Städte berichteten über die unterschiedlichen Zugänge und Entwicklungen und präsentierten die Programmhighlights des Jahres.

Der Moderator Prof. Friedrich Loock vom KMM-Institut in Hamburg führte durch die anregende Diskussion und erläuterte Hintergründe zur Serie der Europäischen Kulturhauptstädte.

Jede Kulturhauptstadt hat drei  Zielgruppen: 1.Bewohner der Städte, 2.Überregionale Öffentlichkeit, 3.Touristen aus Nah und Fern. Diese Gruppen müssen mit unterschiedlichen, auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Maßnahmen aktiviert werden müssen. Sehr viel Investitionen fliessen in Infrastruktur und neue Kultureinrichtungen.

Sehr große Aufmerksamkeit bekommt derzeit auch Istanbul als Brücke zwischen Orient und Okzident. Als dynamische Metropole mit 13 Mio. Einwohner gehört es schon jetzt – hinter London und Paris zur 3. meist besuchten Städtedestination in Europa. Auf der ITB präsentiert sich die Türkei heuer auch als Gastland insbesondere mit seinem Highlight Istanbul.

Die alte ungarische Industriestadt Pecs ihr – bereits im Kommunismus aufgebautes – Image als liberale und experimentierfreudige Stadt pflegen und setzt auf Stärken in den bildenden Künste (Heimatstadt von Viktor Vassarely und zahlreichen Bauhaus-Mitgliedern) sowie Tanz und Openairveranstaltungen.

Das Metropolgebiet RUHR mit 5,3 Mio. Menschen der 3. größte Ballungsraum in Europa hatte bisher 30 individuelle Marketingorganisationen. Die große Herausforderungen war und ist – unter Beratung der österreichischen Firma Invent – daraus eine Einheit zu schaffen und eine gemeinsame Geschichte erzählen zu können. Das umfangreiche kulturelle Angebot wie z.B. das Museum Folkwang, Gasometer, Zollverein, Duisburger Hafen, Dortmunder U soll Bilder in den  Köpfen der potentiellen Besucher auslösen. Bei der gigantischen Eröffnungsfeier in der Zeche Zollverein schaffte dies „local hero“ Herbert Grönemeyer bereits sehr eindrucksvoll mit seinem Kulturhauptstadt-Song „Komm zur Ruhr“.

So unterschiedlich die Ausgangslage dieser drei Kulturhauptstädte, so verschiedenartig sind auch die erhofften Erfolge:

  • Das bisher sehr stark historisch geprägte Image Istanbul soll künftig stärker mit zeitgenössischen Aspekten (Design, Kunst) erweitert werden. Die Zahl der Gäste soll von  7,5 Mio. auf 10 Mio. Gäste (Ziel jedoch vor Krise festgelegt., deshalb Ziel: 9-10 Mio. 2009 gabs 6,5% mehr Ankünfte.
  • In der multiethnischen Stadt Pecs geht es vor allem darum neue Perspektiven Richtung Kultur und Tourismus zu öffen. Vor allem die Aufenthaltsdauer soll von 1,2 Nächte auf 2,2 Nächteerhöht werden.
  • Das Ruhrgebiet will mindestens  10% dauerhaft mehr Touristen (dzt. 5,5 Mio. Nächtigungen) und investiert deshalb kräftig in einen Orientierungssystem, Hotels und sonstige touristische Infrastruktur.

Weitere Informationen zu den Kulturhauptstädten 2010:
Pecs:  http://www.pecs2010.hu/
Istanbul:  http://www.istanbul2010.org/index.htm
Essen/Ruhr: http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/



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 Martina Pürkl am 15.03.2010  

essenfinden.at nutzt Daten aus WKÖ Firmen A-Z

Das Firmen A-Z – betrieben von der WKÖ – ist ein Verzeichnis von österreichischen Firmen.  Eine der ersten Plattformen, die Daten aus dem Firmen A-Z nutzt ist essenfinden.at

Homepage von essenfinden.at

Auf dieser Webseite wird dem User eine Übersicht über tagesaktuelle Menüpläne geboten. Essenfinden.at kombiniert hier Daten aus dem Firmen A-Z mit zusätzlich eingegebenen Informationen über Tagesangebote der Gastronomiebetriebe.

Plattformen wie essenfinden.at können die neue Schnittstelle zu den Daten des Firmen A-Z kostenlos nutzen.  Auch die, über ein WKÖ-Mitgliedsunternehmen eingepflegten Informationen über Veranstaltungen und Events, sind über die Schnittstelle abrufbar.

Der Vorteil für Gewerbetreibende wie Restaurants etc. ist, dass sie nur einmal Daten eintragen müssen und diese an verschiedensten Stellen im Internet angezeigt werden. Eine Änderung der Daten muss nur zentral innerhalb des Firmen A-Z durchgeführt werden und durch die Verbreitung der Firmeninformationen erhöht sich auch die Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

Unternehmen können in das Firmen A-Z kostenlos neben Firmendaten, zusätzliche Informationen in das System eintragen. So können Betreiber von Web-Plattformen  Informationen über Öffnungszeiten, Eigenschaften des Lokals oder allgemeine Beschreibungen aufrufen und auf ihrer Website bereitstellen.

Die Firmen A-Z Schnittstelle bietet also einen interessanten und vor allem kostenlosen Mehrwert für die Tourismusbranche.

Weitere Infos für Hoteliers, Gastronomen und Eventveranstalter finden Sie hier auf der WKÖ-Website.



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 Österreich Werbung am 24.02.2010  

Neue Plattform für Verkaufsförderung

Wie jedes Jahr, konnte ich auch diesmal bei der actb mitarbeiten.  Einige Bilder vom Messegeschehen und den Veranstaltungen rundherum finden sich hier.

Für die Zukunft der Messe planen wir einige Neuerungen: die nächste actb wird erst wieder im Jahr 2012 und ab dann alle 2  Jahre stattfinden. Für die Jahre dazwischen arbeiten wir an einer neuen Plattform mit dem Schwerpunkt “Erlebnis des Tourismuslandes Österreich”.

Der Vertrieb und die Informationsbeschaffung im Tourismus hat sich wie kaum in einer anderen Branche grundlegend geändert. Und die Aufgabe einer nationalen Marketingorganisation ist es nun einmal die Aktivitäten neuen Herausforderungen anzupassen. Unser Ziel ist es, eine innovative und effektive Verkaufsförderungsplattform in Österreich zu gestalten. Hier gehts zum Pressetext.

Hören und sehen Sie dazu die Geschäftsführerin der ÖW, Dr. Petra Stolba in einem Interview

für den Tourismusblog der APA “Tourismusstimme der Woche”:
Aus der Presse:
Fünf Fragen an Petra Stolba. ÖW-Chefin legt Karten auf den Tisch
Fisch, Wurm oder Angler? ÖW weiß die Antwort


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 Martina Pürkl am 05.02.2010  

Italienische Top-Blogger auf Österreichs Skipisten

Von 20. bis 22. November folgten italienische Top-Blogger einer Einladung der Österreich Werbung (in Kooperation mit der Tirol Werbung und dem TVB Stubaital) und nahmen an einer Bloggerreise zum Telemark Festival im Stubaital teil.

Bloggerreise ins Stubaital
v.l.n.r.: Andrea Greco (Dovesciare), Alessandro Fregni (Skiinfo), Gebhard Schoepf (TVB Stubai), Sabine Enthammer (ÖW Italien), Paolo Castoldi (Blogosfere), Fritz Bauer (ÖW Italien), Giancarlo Costa (Snowpassion), Fabrizio Grea (Skimania), Fabio Disconzi (Skiforum)

Die eingeladenen Blogger sollten sich von den Vorzügen von Urlaub in Österreich überzeugen und verbrachten 3 Tage am Stubaier Gletscher. Schon während ihres Aufenthalts wurden einige Beiträge über persönliche Erfahrungen verfasst – quasi eine Live-Berichterstattung.

Auch nach dem Event folgte noch Einiges:
20 Blogposts, Rezensionen und mehrere Diskussionen (mit insgesamt über 100 Antworten) wurden von den Bloggern erstellt. 2 aufgenommene Videos (Video 1 auf Snowpassion und Video 2 auf Youtube) erreichten über 400 views und über 100 Fotos (hier eine kleine Fotoauswahl) wurden veröffentlicht.

Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis des Pilotprojekts „Bloggerreise“ sehr zufrieden und es wird sicher die ein oder andere Fortsetzung geben.

Alle teilnehmenden Blogger:



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 Österreich Werbung am 11.01.2010