Touristische Grenzerfahrungen

Burgenland Tourismus und die ungarische Stadt Sopron haben am 11. Oktober 2011 zu einem Workshop in die Westungarische Universität Sopron eingeladen, um innovative und kreative Ideen zur touristischen Aufbereitung der Gegenwartsgeschichte im burgenländisch-ungarischen Grenzgebiet zu entwickeln.

Gedenkstätte Paneuropäisches Picknick Grenzübergang St Margareten

 

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen vor allem Überlegungen zur Weiterentwicklung des „Platz der Freiheit“ (Gedenkpark für das Paneuropäische Picknick 1989), der touristischen Nutzung des ehemaligen Eisernen Vorhanges sowie der besseren Vernetzung der bereits bestehenden Grenz-Attraktionen in der österreichisch-ungarischen Grenzregion.

 

Ein bemerkenswertes Beispiel für die zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Thematik ist der Grenzerfahrungsweg im burgenländischen Bildein – ein Wanderweg, der anhand zahlreicher Stationen die Möglichkeit bietet, das Grenzgebiet und seine Geschichte aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu erforschen.

 

Kontakt für weitere Informationen: florian.felder@austria.info



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 Florian Felder am 12.10.2011  

KUONI's Global Holiday Report

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

KuoniDer Schweizer Reisekonzern KUONI präsentierte zum Start der ITB 2011 erstmals den KUONI Global Holiday Report. Mit der Übernahme von GTA (Gulliver Travel) wieder auf Expansionskurs, schlägt KUONI eine klare Differenzierungsstrategie im Wettbewerb mit den großen Mitbewerbern TUI und Co. ein: KUONI will gleichzeitig „Trusted advisor“ und „Destination insider“ für den anspruchsvollen, reiseerfahrenden Gast sein. Dazu gehört fundiertes Wissen über die Zielgruppe und deren Reiseverhalten und –bedürfnisse. Mit dem Global Holiday Report liegt ein aufschlussreiches Psychogramm über die KUONI-Kunden vor: In 12 Märkten wurden 12.000 Kunden vor und nach einer Reise im November/Dezember 2010 befragt. Spannende kulturelle Unterschiede wurden durch diese Consumer Insights deutlich wie z.B. Franzosen sparen beim Essen und Spanier gehen am lockersten mit dem Geld um. Sehr wichtiges Marktwissen, das auch österreichischen Anbietern helfen kann ihr Angebot noch besser auf die Gästebedürfnisse auszurichten. Einziger Wermutstropfen: Der wichtigste Reisemarkt Deutschland ist nicht in der Studie zu finden, da KUONI dort (noch) nicht am Markt präsent ist.

Download unter: www.kuoni.com/holidayreport



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Nicht nur das Wandern ist der Schweizer Lust.

Carmen

Ein Gastbeitrag von Carmen Breuss,
Marktmanagerin ÖW Schweiz

Bei meinen Biketouren oder Wanderungen erlebe ich es immer wieder: Die Schweiz ist multisportiv. Im täglichen Leben zuhause und in den Ferien. Und dank der Erfahrung im eigenen Land recht wetterfest und gut ausgerüstet. Ein Paradies für Outdoor-Ausstatter! Jeder dritte Schweizer gibt Sport sogar als Reisemotiv an. Für Österreich spannend: Wandern hat in den letzten Jahren wieder deutlich an Beliebtheit zulegen können. Was steht nun wo auf der Rangliste der Aktivitäten?

Zu den beliebtesten Sportarten der Schweizer gehören Radfahren/Mountainbiken (35 %), Wandern/Walking (33,7%) und Schwimmen (25.4%). Laut der neuesten Studie des Bundesamtes für Sport „Sport Schweiz – Das Sportverhalten der Schweizer Bevölkerung“ treiben 40% der Schweizer Bevölkerung mehrmals pro Woche mindestens drei Stunden Sport. Dieser Anteil ist in der Deutschschweiz mit 45% sogar noch höher. Obwohl sich die Befragten in rund 200 verschiedenen Sportarten engagieren, gibt es einige klare Spitzenreiter in der Gunst der Aktiven: Radfahren, Wandern/Walking, Schwimmen. Der Sport hat in der Schweizer Wohnbevölkerung ein ausgezeichnetes Image: 98 Prozent der Befragten glauben, dass der Sport einen positiven Beitrag an die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen leistet. Mehr Infos dazu finden Sie hier.



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 Martina Pürkl am 17.02.2011  

Preise bei der Reise

Der oft zitierte Big-Mac Index gibt an, wie sich die Kaufkraft von Land zu Land unterscheidet. Mittlerweile wird immer öfter der Ikea-Billy-Regal-Index ins Spiel gebracht, der das gleiche Ziel verfolgt und auch ein recht verlässlicher Indikator zu sein scheint.

Die Idee eines simplen Index gefällt mir gut, also habe ich mich auf die Suche nach simplen Indikatoren für den Tourismus gemacht, allerdings weniger in Bezug auf die Kaufkraft eines Erdbürgers, sondern eher in Bezug auf das Preisniveau in einem Urlaubsland. Simpel und aussagefähig wären z.B. die Kosten für eine Kugel Eis in einem Urlaubsland. Ist aber schwierig zu erheben. Fündig geworden bin ich im Internet bei drei anderen Indikatoren, die den Tourismus tangieren und schnell und aktuell verfügbar sind. Zum einen der Hotel-Preis-Index von trivago. Die Hotelpreise ermitteln sich monatlich aus den Preisen von 53 Hotelketten und Onlinereisebüros.  Zweitens die Spritpreise. Sind online vom arbö erhältlich für die europäischen Länder. Drittens, und jetzt geht es in Richtung Big-Mac-Index, die Bierpreise in den europäischen Ländern. Auf der Website pintprice.com haben tausende von Nutzern Bierpreise für die europäischen Länder eingegeben und der Durchschnittspreis wird berechnet. Wer also seine Urlaubsplanung vom Alkoholpreis abhängig machen möchte wird hier fündig. Der Bierpreis korreliert übrigens weniger mit den Spritpreisen, aber stark mit den Hotelpreisen eines Landes und ist sicher kein schlechter Indikator für das generelle Preisgefüge bei den Urlaubsausgaben.

Für die grafische interaktive Darstellung habe ich ein Tool im Internet genutzt, das man kostenlos verwenden kann.

Man kann hier jeweils auf die folgenden Charts clicken und gelangt dann zu den interaktiven Grafiken. Viel Spass.

scatter

balken

weltkarte



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 Holger Sicking am 09.07.2010  

Willkommen in Österreich

Ein Artikel in Hotel & Touristik hat mich auf die Idee gebracht unsere statistischen Marktforschungsdaten zum Leben zu erwecken. Wenn in Relation 10 Urlauber nach Österreich kommen, dann …

2010I_Willkommen in Oesterreich



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 Holger Sicking am 24.06.2010  

Conversation Studie von Marketagent

Menschen reden miteinander. Wie Paul Watzlawick schon anmerkte, man kann nicht nicht kommunizieren. Gerade im Tourismus ist das Gespräch vor, während und nach dem Urlaub das vielleicht wichtigste Marketinginstrument (wird es überhaupt als Instrument wahrgenommen?). Das österrechischen Marktforschungsinstitut Marketagent.com und die Agentur Publicis haben sich dem Thema nun angenommen und eine “Conversation Study” veröffentlicht, die unter die Lupe nimmt, wie Menschen miteinander über Marken, Produkte oder Werbung sprechen.

Hier der Link zu den Ergebnissen.

Es wird deutlich, dass vor allem das Thema Reise / Urlaub auf Empfehlungen beruht. Egal ob persönlich bei Bekannten und Freunden oder über Social Web Medien. Immerhin 44% haben angegeben, dass die Empfehlungstipps über Social Web Plattformen wichtig für ihre Reise/Urlaubsentscheidungen sind. Dann folgen die Themen “Ausgehen / Party” und “Arbeit / Job”.

Im Detail wird in der Studie beleuchtet, wie wichtig und kompetent verschiedene Informationsquellen bei der Reisebuchung wahrgenommen werden. Mitarbeiter in Reisebüros werden kompetenter als der eigene Partner eingeschätzt, aber den Ausschlag gibt der Partner. Auf Platz drei folgt erfreulicherweise bereits die Websites der Anbieter / Branche. Social Media Plattformen werden als kompetent wahrgenommen und spielen in einer Liga mit Freunden / Bekannten, aber den Ausschlag für eine Reiseentscheidung geben sie noch eher nicht.

Marketagent Umfrage

Über die Studienmethodik: Computer Assisted Web Interviews (CAWI) über die Marketagent.com reSEARCH Plattform. n = 500 Netto-Interviews web-aktiver Personen aus Österreich zwischen 14 und 59 Jahren, die sich innerhalb der letzten 2 Jahre entweder ein Auto oder eine Fotokamera gekauft oder eine Urlaubsreise gebucht haben.
Erhebungszeitraum Februar 2010.



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 Holger Sicking am 23.06.2010  

Wo sind die Touristen?

Die neuen Technologien eröffnen auch der Tourismusforschung neue Möglichkeiten, Informationen über die Touristen und die Reiseströme zu erlangen. Eine spannende Innovation ist das Geotagging, bei dem Photos mit dem geographischen Aufnahmeort versehen werden und anschließend auf die bekannten Photoplattformen wie Flickr oder Picasa geladen werden. Das kann mittlerweile jedes Iphone und immer mehr GPS-Handies anderer Hersteller. Was es bringt? Man kann ziemlich genau sagen, wo sich Touristen prinzipiell aufhalten. Es wird aufgezeichnet, wo genau ein Photo geschossen wurde und da Touristen ja eigentlich ständig Photos knipsen (vor allem die Asiaten), bekommt man ein recht gutes Bild.

Hier zwei prominente Beispiele:
Es wurden die Informationen aus Panomario Photos ausgewertet und an Hand einer Heatmap dargestellt. Gelb signalisiert hohe Tourismusintensität, rot mittlere und blau geringe Tourismusintensität.

Heatmap Touristen Europa

Hier der Link zur Originalseite Bluemoon.

Spezifischer wird es in den genialen Darstellungen von Eric Fischer, der die Geoinfos von Flickr und Picasa dazu verwendet Stadtkarten zu visualisieren, auf denen man sieht wo Touristen und Einheimische ihre Photos schießen.
Hier dier Link zur Flickrseite von Eric Fischer.

Für Wien sieht die Visualisierung wie folgt aus. Die roten Markierungen sind Photostandorte von Touristen, blaue von Einheimischen und gelbe sind nicht eindeutig zuordenbar.

Eric Fischer Wien farbig groß

Unten links erkennt man übrigens das Schloss Schönbrunn, unten rechts den Zentralfriedhof.
Wer noch genauer hineinzoomen möchte kann sich hier das Originalbild (6 MB) downloaden, dann erkennt man
die Touristenintensität auf einzelnen Straßenzügen in Wien. Jetzt brauchen wir das Ganze nur noch für Gesamtösterreich!



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 Holger Sicking am 22.06.2010  

ÖW und Bundesländer auch 2011 gemeinsam unterwegs

Der heimische Tourismus konnte sich zuletzt trotz wirtschaftlich schwieriger Lage gut behaupten. Die bisherige Wintersaison spiegelt die erfolgreiche Arbeit der Tourismuswirtschaft wider und die jüngst veröffentlichte Leistungsbilanz (die vom Tourismus regelrecht „gerettet“ wurde, wie zahlreiche Medien schreiben) spricht für sich. Wir sind gut unterwegs, haben aber mehr als einen Spaziergang vor uns.

Mit der erfolgreichen Zusammenarbeit im überbetrieblichen Tourismusmarketing sind wir dafür bestmöglich gerüstet. Die neun Landestourismusorganisationen und die Österreich Werbung haben vor kurzem die Eckpfeiler für 2011 festgelegt. Im Lichte der bisherigen Erfahrungen und ganz im Sinne der neuen Tourismusstrategie setzen wir auch im kommenden Jahr auf die gemeinsame Kraft der „Allianz der Zehn“. So wird es wieder eine gemeinsame Kampagne in Deutschland geben. Die Strategien der Marktbearbeitung für die wichtigen Herkunftsmärkte Niederlande, Italien und Großbritannien werden abgestimmt. Mit dem speziellen Augenmerk auf Rumänien werden somit im kommenden Jahr fünf Märkte mit einem Gesamtanteil von 73% am Ausländernächtigungsvolumen koordiniert bearbeitet. Und das trägt sicherlich auch zur Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Österreich und damit der positiven Entwicklung der heimischen Tourismuswirtschaft bei.



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 Ulrike Rauch-Keschmann am 03.05.2010  

Touristiker in den Twitter Charts

Digital Affairs (eine neu gegründete Agentur der beiden Social Media Pro’s Gerald Bäck und Judith Denkmayr) hat vor kurzem eine Rangliste der österreichischen Twitterer erstellt. Das besondere hierbei ist, dass besonderen Wert auf die Reichweite innerhalb Österreichs gelegt wurde (eine gute Erklärung liefert Helge Fahrnberger).

Ich habe es leider nicht geschafft, unser ÖW-Account jedoch schon:

austriatourism in den Twitter Charts (Source: www.digitalaffairs.at)

Interessanter wird die Sache, wenn man nur die Corporate Accounts betrachtet – dies hat Helge in einem Blogbeitrag getan. Hier sind wir unter den Top 10:

austriatourism in den Twitter Corporate Charts (Source: www.helge.at)

Wenn man sich die Top100 näher ansieht, gibt es noch einige andere tourismusaffine Personen bzw. Firmen, die hier vertreten sind:

Da die Reichweite eines Twitter-Accounts ja nicht an der Staatsgrenze endet, gibt es noch eine Vielzahl weiterer TouristikerInnen, die auf Twitter vertreten und von Relevanz sind. Martin hat hier schon vor längerem eine Liste gepostet.



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 Österreich Werbung am 02.04.2010  

Die Exotik der Nähe

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, Teamleiter im International Market Management, Österreich Werbung.

regionaleEiner interessanten Frage ging eine bemerkenswerte Diskussionsrunde nach: “Kann eine Reise in die nahe Umgebung eine exotische Erfahrung sein?”

Unter der Moderation von Dr. Wolfgang Isenberg (Thomas Morus Academy Bensberg) diskutierten Christoph Melcher (BSP Business School Potsdam), Reimar Molitor (Regionale 2010) und Auliana Poon (Tourism Intelligence International). Poon zeigt in ihrer Eingangspräsentation das Potential für Creative Tourism international auf.

Immer mehr Menschen interessieren sich für die kulturellen Hintergründe eines Events und einer Destination. Zunehmend wollen Touristen nicht nur konsumieren sondern sich auch in kulturelle Ereignisse involvieren. Einen sehr spannenden Einblick in Praxis gab Reimar Molitor von der Regionale 2010, einer Kulturinitiative im Umkreis von Köln. Zielsetzung dabei ist den Blick auf die kleineren regionalen Kulturattraktionen zu richten und damit das Bild der Region neu zu prägen. Identität ist nicht nur eine wichtige Frage für die Reisenden sondern auch für Bewohner, die zuerst unter den Einheimischen geklärt werden muss. Es dürfen jedoch keine Gegensätze zwischen Touristen und Besucher aus der Region aufgebaut worden. Die Bewohner sollten sich mit ihrer Rolle als Gastgeber anfreunden.

Melchers merkte an, das Bedarf nach sinnstiftenden Angeboten das ist, sie jedoch sehr schwierig – da komplexe Pakete – anzubieten sind.

Poon erinnerte daran, dass man Gästen Erlebnisse bieten und damit Gründe geben muss, wieder zu kehren. Wenn die sogenannten „Checklist-Touristen” alle Sehenswürdigkeiten abgehakt hätten, gebe es kein Bedürfnis zu bleiben.

Isenberg brachte die beiden Grundströmungen auf den Punkt:

  1. Reisende im globalen Zusammenhang haben immer stärkeres inhaltliches Interesse an tiefergehenden Informationen über eine Destination.
  2. Ebenso findet eine gewisse Distanzreduzierung statt, da man sich auch stärker mit seinem eigenen Umfeld auseinandersetzen will.


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 Martina Pürkl am 16.03.2010  

Komm zur Ruhr!

…ist der Slogan einer der drei Kulturhauptstädte Europas 2010.

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, Teamleiter im International Market Management, Österreich Werbung. 

ITB BERLIN 2010ITB BERLIN 2010ITB BERLIN 2010

 

 

 

 

 

Im Rahmen der  ITB Destination Days wurde am Mittwoch 10.3. nachmittag auch eine erste touristische Zwischenbilanz zu den drei Kulturhauptstädten Europas 2010 gezogen. Istanbul, Pecs und Essen/Ruhr tragen heuer diesen ehrenvollen Titel. Hochkarätige Vertreter dieser Städte berichteten über die unterschiedlichen Zugänge und Entwicklungen und präsentierten die Programmhighlights des Jahres.

Der Moderator Prof. Friedrich Loock vom KMM-Institut in Hamburg führte durch die anregende Diskussion und erläuterte Hintergründe zur Serie der Europäischen Kulturhauptstädte.

Jede Kulturhauptstadt hat drei  Zielgruppen: 1.Bewohner der Städte, 2.Überregionale Öffentlichkeit, 3.Touristen aus Nah und Fern. Diese Gruppen müssen mit unterschiedlichen, auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Maßnahmen aktiviert werden müssen. Sehr viel Investitionen fliessen in Infrastruktur und neue Kultureinrichtungen.

Sehr große Aufmerksamkeit bekommt derzeit auch Istanbul als Brücke zwischen Orient und Okzident. Als dynamische Metropole mit 13 Mio. Einwohner gehört es schon jetzt – hinter London und Paris zur 3. meist besuchten Städtedestination in Europa. Auf der ITB präsentiert sich die Türkei heuer auch als Gastland insbesondere mit seinem Highlight Istanbul.

Die alte ungarische Industriestadt Pecs ihr – bereits im Kommunismus aufgebautes – Image als liberale und experimentierfreudige Stadt pflegen und setzt auf Stärken in den bildenden Künste (Heimatstadt von Viktor Vassarely und zahlreichen Bauhaus-Mitgliedern) sowie Tanz und Openairveranstaltungen.

Das Metropolgebiet RUHR mit 5,3 Mio. Menschen der 3. größte Ballungsraum in Europa hatte bisher 30 individuelle Marketingorganisationen. Die große Herausforderungen war und ist – unter Beratung der österreichischen Firma Invent – daraus eine Einheit zu schaffen und eine gemeinsame Geschichte erzählen zu können. Das umfangreiche kulturelle Angebot wie z.B. das Museum Folkwang, Gasometer, Zollverein, Duisburger Hafen, Dortmunder U soll Bilder in den  Köpfen der potentiellen Besucher auslösen. Bei der gigantischen Eröffnungsfeier in der Zeche Zollverein schaffte dies „local hero“ Herbert Grönemeyer bereits sehr eindrucksvoll mit seinem Kulturhauptstadt-Song „Komm zur Ruhr“.

So unterschiedlich die Ausgangslage dieser drei Kulturhauptstädte, so verschiedenartig sind auch die erhofften Erfolge:

  • Das bisher sehr stark historisch geprägte Image Istanbul soll künftig stärker mit zeitgenössischen Aspekten (Design, Kunst) erweitert werden. Die Zahl der Gäste soll von  7,5 Mio. auf 10 Mio. Gäste (Ziel jedoch vor Krise festgelegt., deshalb Ziel: 9-10 Mio. 2009 gabs 6,5% mehr Ankünfte.
  • In der multiethnischen Stadt Pecs geht es vor allem darum neue Perspektiven Richtung Kultur und Tourismus zu öffen. Vor allem die Aufenthaltsdauer soll von 1,2 Nächte auf 2,2 Nächteerhöht werden.
  • Das Ruhrgebiet will mindestens  10% dauerhaft mehr Touristen (dzt. 5,5 Mio. Nächtigungen) und investiert deshalb kräftig in einen Orientierungssystem, Hotels und sonstige touristische Infrastruktur.

Weitere Informationen zu den Kulturhauptstädten 2010:
Pecs:  http://www.pecs2010.hu/
Istanbul:  http://www.istanbul2010.org/index.htm
Essen/Ruhr: http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/



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 Martina Pürkl am 15.03.2010  

essenfinden.at nutzt Daten aus WKÖ Firmen A-Z

Das Firmen A-Z – betrieben von der WKÖ – ist ein Verzeichnis von österreichischen Firmen.  Eine der ersten Plattformen, die Daten aus dem Firmen A-Z nutzt ist essenfinden.at

Homepage von essenfinden.at

Auf dieser Webseite wird dem User eine Übersicht über tagesaktuelle Menüpläne geboten. Essenfinden.at kombiniert hier Daten aus dem Firmen A-Z mit zusätzlich eingegebenen Informationen über Tagesangebote der Gastronomiebetriebe.

Plattformen wie essenfinden.at können die neue Schnittstelle zu den Daten des Firmen A-Z kostenlos nutzen.  Auch die, über ein WKÖ-Mitgliedsunternehmen eingepflegten Informationen über Veranstaltungen und Events, sind über die Schnittstelle abrufbar.

Der Vorteil für Gewerbetreibende wie Restaurants etc. ist, dass sie nur einmal Daten eintragen müssen und diese an verschiedensten Stellen im Internet angezeigt werden. Eine Änderung der Daten muss nur zentral innerhalb des Firmen A-Z durchgeführt werden und durch die Verbreitung der Firmeninformationen erhöht sich auch die Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

Unternehmen können in das Firmen A-Z kostenlos neben Firmendaten, zusätzliche Informationen in das System eintragen. So können Betreiber von Web-Plattformen  Informationen über Öffnungszeiten, Eigenschaften des Lokals oder allgemeine Beschreibungen aufrufen und auf ihrer Website bereitstellen.

Die Firmen A-Z Schnittstelle bietet also einen interessanten und vor allem kostenlosen Mehrwert für die Tourismusbranche.

Weitere Infos für Hoteliers, Gastronomen und Eventveranstalter finden Sie hier auf der WKÖ-Website.



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 Österreich Werbung am 24.02.2010  

Neue Plattform für Verkaufsförderung

Wie jedes Jahr, konnte ich auch diesmal bei der actb mitarbeiten.  Einige Bilder vom Messegeschehen und den Veranstaltungen rundherum finden sich hier.

Für die Zukunft der Messe planen wir einige Neuerungen: die nächste actb wird erst wieder im Jahr 2012 und ab dann alle 2  Jahre stattfinden. Für die Jahre dazwischen arbeiten wir an einer neuen Plattform mit dem Schwerpunkt “Erlebnis des Tourismuslandes Österreich”.

Der Vertrieb und die Informationsbeschaffung im Tourismus hat sich wie kaum in einer anderen Branche grundlegend geändert. Und die Aufgabe einer nationalen Marketingorganisation ist es nun einmal die Aktivitäten neuen Herausforderungen anzupassen. Unser Ziel ist es, eine innovative und effektive Verkaufsförderungsplattform in Österreich zu gestalten. Hier gehts zum Pressetext.

Hören und sehen Sie dazu die Geschäftsführerin der ÖW, Dr. Petra Stolba in einem Interview

für den Tourismusblog der APA “Tourismusstimme der Woche”:
Aus der Presse:
Fünf Fragen an Petra Stolba. ÖW-Chefin legt Karten auf den Tisch
Fisch, Wurm oder Angler? ÖW weiß die Antwort


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 Martina Pürkl am 05.02.2010  

Italienische Top-Blogger auf Österreichs Skipisten

Von 20. bis 22. November folgten italienische Top-Blogger einer Einladung der Österreich Werbung (in Kooperation mit der Tirol Werbung und dem TVB Stubaital) und nahmen an einer Bloggerreise zum Telemark Festival im Stubaital teil.

Bloggerreise ins Stubaital
v.l.n.r.: Andrea Greco (Dovesciare), Alessandro Fregni (Skiinfo), Gebhard Schoepf (TVB Stubai), Sabine Enthammer (ÖW Italien), Paolo Castoldi (Blogosfere), Fritz Bauer (ÖW Italien), Giancarlo Costa (Snowpassion), Fabrizio Grea (Skimania), Fabio Disconzi (Skiforum)

Die eingeladenen Blogger sollten sich von den Vorzügen von Urlaub in Österreich überzeugen und verbrachten 3 Tage am Stubaier Gletscher. Schon während ihres Aufenthalts wurden einige Beiträge über persönliche Erfahrungen verfasst – quasi eine Live-Berichterstattung.

Auch nach dem Event folgte noch Einiges:
20 Blogposts, Rezensionen und mehrere Diskussionen (mit insgesamt über 100 Antworten) wurden von den Bloggern erstellt. 2 aufgenommene Videos (Video 1 auf Snowpassion und Video 2 auf Youtube) erreichten über 400 views und über 100 Fotos (hier eine kleine Fotoauswahl) wurden veröffentlicht.

Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis des Pilotprojekts „Bloggerreise“ sehr zufrieden und es wird sicher die ein oder andere Fortsetzung geben.

Alle teilnehmenden Blogger:



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 Österreich Werbung am 11.01.2010  

Nominiert für den Multimedia Staatspreis 2009

Unsere neue Website ist nominiert für den Multimedia Staatspreis 2009 in der Kategorie “Tourismus, Health & Social Media”. Mitbewerber in der Kategorie sind PLAY FM und Wireless Medical. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt in der Gala am 28. September.

multimedia_staatspreis



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 Österreich Werbung am 21.08.2009