Sommersaison 2010: so viele Gäste wie nie zuvor!

Quelle: Statistik Austria

Im Sommer 2010 haben so viele Gäste wie nie zuvor ihr Glück in Österreich gefunden: 17,9 Mio. (+3,9%) – ein neuer Höchstand. Die Inlandsankünfte kletterten mit 6,6 Mio (+3,3%) auf einen neuen Rekordwert, die Zahl der Gäste aus dem Ausland stieg auf 11,3 Mio (+4,3%). Übertroffen wurde dieser Wert nur jeweils in den Rekordsaisonen 1990, 1991 und 1992.

Erstmals seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen wurde die 20-Millionenmarke bei inländischen Gästenächtigungen überschritten (+1,5% auf 20,2 Mio.). Die ausländischen Gästenächtigungen legten um 1,2% auf 42,3 Mio. zu, wobei Rückgänge bei den wichtigsten Herkunftsmärkten Deutschland (‑1,8%) und den Niederlanden (‑1,5%) sowie auch bei Belgien (‑2,0%) durch Zuwächse bei anderen Nationen kompensiert worden sind: Schweiz (+4,7%), Großbritannien (+10,3%), Frankreich (+2,7%), Tschechien (+3,5%), Schweden (17,2%), Russland (+35,3%), Rumänien (+5,3%).

Einen großen Beitrag zur positiven Entwicklung leisteten auch die Fernmärkte, die allesamt Zuwächse aufwiesen. Die prozentuell stärksten Nächtigungssteigerungen zeigten sich bei Korea (+30,0%), Arabien (+24,9%) und China (+23,3%).  Der Städtetourismus boomte (Wien +10% NÄ) und trug entscheidend zum Gesamterfolg bei.

 Details zur  Entwicklung der Herkunftsländer im Oktober, Sommer und im bisherigen Kalenderjahr stehen Ihnen unter www.austriatourism.com/tourismusforschung zurVerfügung.  Wenn das kein Glück ist!



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 Bettina Kuprian am 25.11.2010  

Juli als Gästemagnet. Städtetourismus boomte.

Im Juli verwöhnten die österreichischen Tourismusbetriebe 3,8 Mio. Gäste (+8,2%). Die Nächtigungen konnten auf 14,9 Mio. (+2,4%) gesteigert werden.

Die Sommerhalbzeit 2010 (Mai bis Juli) bilanziert mit einem Anstieg der Ankünfte von 5,3% und der Nächtigungen von 1,4%. Das herrliche Sommerwetter und vor allem der boomende Städtetourismus haben dazu beigetragen, das Plus der Vorsaison auszubauen. Laut Statistik Austria ist im Zehnjahresvergleich das aktuell vorliegende Nächtigungsergebnis nach 2008 das Zweitbeste.

Detailierte Informationen zum Juli, der bisherigen Sommersaison (Mai – Juli) und zum ersten Halbjahr (Jänner bis Juli) stehen Ihnen für alle Herkunftsnationen hier zur Verfügung.



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 Bettina Kuprian am 30.08.2010  

Wolfgangsee ist der beliebteste heimische Badesee

Dirndflugtag WolfgangseeTiscover hat die Kunden nach den beliebtesten Seen in der Alpenregion befragt. Sechs der ersten zehn Seen liegen in Österreich – der Wolfgangsee landete an zweiter Stelle. Lediglich der Gardasee in Italien wurde von den Befragten häufiger genannt. An der dritten Stelle folgt der Bodensee, an vierter der Wörthersee.

Befragt wurden 600 Urlauber der Alpenregion. Faktoren für die Beliebtheit bei den Badegästen sind vor allem die Infrastruktur und weitere Freizeitangebote. Für jeden Fünften ist es wichtig, einen kostenlosen Parkplatz und Sanitäranlagen vorzufinden.

Immer wichtiger ist den UrlauberInnen auch die Wasserqualität. Und die ist – nicht nur beim Wolfgangsee - einfach Spitze!  Die Gäste staunen oft ungläubig, wenn Hans Wieser, Touristikchef am Wolfgangsee, einfach einen Schluck aus dem See nimmt.



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 Martina Pürkl am 24.08.2010  

Guter Sommerstart!

Quelle: Hochrechnung Statistik Austria

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen (Wetter, Wirtschaft, Fußball WM) stiegen die Ankünfte im Mai/Juni um 3,1% und die Nächtigungen um 0,3%. Die Aufenthaltsdauer hat abgenommen (von 3,1 auf 3,0 NÄ), die Urlaube wurden auf Grund des Wetters zum Teil frühzeitig abgebrochen.

Die positive Vorsaisonbilanz wurde durch den boomenden Städtetourismus (Wien: +222.000 NÄ) sowie die starke Inlandsnachfrage (+1,6% bzw. +88.500 NÄ) getragen. Die Nächtigungen aus dem Ausland sind geringfügig gesunken (-0,4% bzw. -37.300).

 Zwei Drittel der 15 nächtigungsstärksten ausländischen Herkunftsländer entwickelten sich positiv. Erfreulich verliefen auch die Nächtigungen aus den Übersee-Märkten, die allesamt Zuwächse erzielten.

 Das Burgenland (+0,4% NÄ), Niederösterreich (+2,1% NÄ) und Salzburg (+1,5% NÄ) erreichten Nächtigungssteigerungen, die Steiermark stagnierte, Tirol und Vorarlberg haben sich gut gehalten (leichte Rückgänge), Kärnten verlor stark (-7,8% bzw. -154.000 NÄ).

Weitere Details zur Entwicklung der Bundesländer und der einzelnen Märkte erhalten Sie hier. 



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 Bettina Kuprian am 26.07.2010  

Mai 2010: Zuwächse trotz Regen

Der Mai war aus touristischer Sicht ein Wonnemonat:  trotz des ungemütlichen Wetters sind laut Hochrechnung von Statistik Austria die Ankünfte um 3,9% und die Nächtigungen um 3,1% gestiegen. Verantwortlich für die Zuwächse waren die ausländischen Gäste, mengenmässig allen voran unsere deutschen Nachbarn (+6,7%).

Weiters haben unter den größten europäischen Märkten die Niederlande (+14,5%), Großbritannien (+18,1%), Russland (+26,2%), Polen (+22,8%), Spanien (+13,2%), Dänemark (+13%), die Schweiz (+7,6%), Schweden (+7,4%), Rumänien (+5,4%) und Frankreich (+1,7%) zu den Zuwächsen beigetragen.

 Bei den Fernmärkten gab es Steigerungen aus Arabien (+10,6%), Australien (+23%), China (+3,2%), Indien (+18,7%), Japan (+12,7%), Kanada (+13,7%), Neuseeland (+9,4%), Südkorea (+57,9%), Südostasien (+17%), Taiwan (+34,5%), den USA (+22,4%), Zentral- und Südamerika (+37,8%).

Weitere Details erhalten Sie unter www.austriatourism.com/tourismusforschung



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 Bettina Kuprian am 29.06.2010  

Sommer 2010: Urlaub dahoam

Blick zurück um ein Jahr. Kurz vor der Sommerzeit, banges Warten auf die Nachfrageentwicklung im Sommer, leichte Sorgenfalten in so manchen Gesichtern. Was mir letztes Jahr auffiel, waren die deutschen Medien, die in vielleicht noch nie vorher dagewesener Weise den Urlaub im eigenen Land propagiert haben. Unisono hieß es Deutschland ist chick, Wandern in der Eiffel auch für den Studienrat aus Bochum eine Alternative zum Trip in die Toskana. Und wer weiß wieso, aber alle Medien haben mitgespielt und einen Imagewandel mitgetragen, der sicher auch noch von den langfristig positiven Auswirkungen der WM in Deutschland gefüttert wurde.
Mit einer Verzögerung von einem Jahr kann in Österreich in diesem Sommer die gleiche positive Medienwelle die heimischen Touristen an die österreichischen Badeseen, Bergregionen und Kulturstätten spülen. Die ersten Anzeichen einer solchen sind zumindest bereits vernehmbar. Soeben habe ich z.B. auf der Onlineseite des Kuriers folgenden interessanten Artikel gefunden:
Urlaub dahoam: 10 Ideen für Österreich
Wir werden diese Entwicklung aufmerksam verfolgen.
Gleichzeitig wäre auch zu hoffen, dass die deutschen Medien Österreich neu entdecken, nachdem das Thema Urlaub zu Hause ja im letzten Jahr bereits durch die Gazetten wanderte. Auch hier vernehme ich erste Indizien.
Die Bild-Zeitung schrieb z.B. vor einer Woche über das Karibik-Flair in Kärnten einen längeren Artikel:
Kärnten statt Karibik
Auszug: “Kärnten – das ist Österreichs lebenslustiger Süden. Die Nähe zu Italien und das fast schon mediterrane Klima – heitere Gelassenheit in einer Bilderbuchlandschaft, die beides bietet: eine bezaubernde Bergwelt und traumhafte Badeseen.”

Kärnten1



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 Holger Sicking am 07.05.2010  

Zuwächse im September. Inlandstourismus im Allzeithoch.

Der touristische Herbst in Österreich hat mit einer Zunahme der Ankünfte (1%) und Nächtigungen (1,4%) begonnen. Das herrliche Herbstwetter regte im September viele ÖsterreicherInnen zu Inlandsurlauben an: laut Hochrechnung von Statistik Austria erreichte der Inlandstourismus  neue Höchstwerte (Ankünfte: +4,3%, Übernachtungen: +5,8%). Die Ankünfte und Nächtigungen ausländischer Gäste sind leicht zurückgegangen (Ankünfte: -0,8%, Nächtigungen -0,6%).

In der bisherigen Sommersaison 2009 (Mai bis September) sind die Ankünfte  um 0,5% und die Nächtigungen um 1,2% gesunken.

Die Zahl der Inländernächtigungen übertraf jene desselben Vorjahreszeitraumes um rd. 259.000 Nächtigungen (+1,5%) und erreichte mit 17,5 Mio. Nächtigungen das höchste jemals erhobene Ergebnis. Die Nächtigungen ausländischer Gäste nahmen um 2,4% auf 38 Mio. ab,  wobei dies insbesondere auf den Rückgang aus den größten Herkunftsländern wie Niederlande (–0,6%), Großbritannien (–20,4%), Ungarn (–11,4%), Dänemark (-4,3%), Rumänien (-14,3%), Polen (-16,6%), Schweden (–32,8%), Russland (-34,3%), Spanien (-14,4%) zurückzuführen ist. Der wichtigste Herkunftsmarkt Deutschland blieb weitgehend stabil (–0,1%). Die Nächtigungen aus Belgien (+0,7%), Finnland (+16,4%), Frankreich (+0,7%), Italien (+3,5%), Portugal (+9,2%), der Schweiz (+1,8%), der Slowakei (+1,3%), der Tschechischen Republik (+14,2%) sind gestiegen.

Weiters zugenommen haben die Nächtigungen aus Indien (+5,1%), Israel (+11,6%) und Taiwan (+16,7%).

Weitere Informationen finden Sie unter www.austriatourism.com/tourismusforschung



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 Bettina Kuprian am 28.10.2009