Privatzimmervermittlung 2.0

Couchsurfing” ist ja nicht wirklich neu und wurde über die letzten Jahre beliebter. Mittlerweile tummeln sich auf der größten Couchsurfing-Website couchsurfing.org ca. 2,7 Mio. Couchsurfer weltweit. Während das Couchsurfing an sich keine kommerziellen Interessen verfolgt, sind in der Zwischenzeit Start-Ups auf dem Markt, die die Idee des Couchsurfings mit Gewinnorientierung verbinden. Das US-Unternehmen airbnb.com lässt seit 2008 Privatpersonen auf einer Internetplattform ihre Zimmer vermitteln. Seit 2009 bietet gloveler.com einen ähnlichen Service an. Stärkeren Schwung bekommt der Trend zur privaten Zimmervermittlung jetzt durch die Gründung des Start-Ups 9flats.com des deutschen Entrepeneurs Stephan Uhrenbacher, der sich auch schon für Qype verantwortlich zeigte. Im Grunde ist 9flats.com eine Kopie des airbnb.com Konzepts. Das Konzept von 9flats.com: Jeder Onliner kann über die Plattform seine Wohnung, ein Zimmer oder eine Couch im Wohnzimmer kostenlos anbieten. Bei jeder Buchung bekommt 9flats.com eine Provision. Die Zahlung zwischen Mieter und Vermieter übernimmt 9flats.com dabei komplett selbst. Ausgezahlt wird der Übernachtungsbetrag allerdings erst nach der ersten Nacht, um den Reisenden abzusichern, dass das Geld erst überwiesen wird, wenn die Leistung erbracht wurde. Bei einem ersten Check der Angebote stelle ich fest, dass die Appartments/Zimmer teilweise wirklich toll sind, aber auch nicht unbedingt billig. Es stellt sich schon die Frage, warum man für ein Privatzimmer ohne Frühstück fast so viel zu zahlen bereit wäre wie für ein Hotelzimmer incl. Frühstück. Auf der anderen Seite hat man die Möglichkeit in wirklich guten Appartments unterzukommen mit authentischem Flair. Hier ein typisches Beispiel einer Wohnung in Wien: Link. Wird jetzt jeder Besitzer einer interessanten Wohnung zum potenziellen Touristiker? Wer füllt die Meldezettel aus?
Screenshot 9flats.com
ds_9flats_shot



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 Holger Sicking am 04.05.2011  

Reiseempfehlungen aus sozialen Netzwerken

KLM hat gemeinsam mit Yahoo eine interessante simple Art der Reiseempfehlungssuche entwickelt. Zu Beginn steht die Frage: “Was wollen Sie in ihrem Urlaub tun oder sehen?”, die der Nutzer mit Schlagworten beantwortet. Dann wird nach dem persönlichen Budget für die Reise gefragt. Die dann präsentierten Infos speisen sich aus WikiTravel, Twitter, Flickr und Google Maps. Der Reisende bekommt so einen recht persönlichen Eindruck von möglichen Reisezielen.
Hier der Link: KLM Travlr

Screenshots:
KLM1

KLM2



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 Holger Sicking am 29.04.2011  

Interview mit Kevin May von Tnooz

Kevin May ist Gründer und Herausgeber der Online-Plattform Tnooz, die sich als Anbieter von Nachrichten, Analysen und Kommentaren zum Thema eTourisms versteht.

Als Branchenkenner haben wir ihn zum Thema Video- und Bewegtbild im Tourismus sowie nach seiner Einschätzung zum Verhältnis von Suchmaschinen und Social Media gefragt:



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 Olaf Nitz am 15.03.2011  

Mobile first!

 Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

googleChristine Petersen von Tripadvisor zeigt im Interview zwei wesentliche aktuelle Trends im Online Travel Bereich auf: Einerseits “From Wisdom of crowds to wisdom of friends!“ (Online Freundschaftsempfehlungen) und andererseits „Movement from desktop to second screens (tablets, smart phones)”. Bedeutet also: Mobiles Internet wird zunehmend zum wichtigsten Onlinezugang. Dr. Bernd Fauser von Google schlägt mit seinen Aussagen wie „Mobile first!  in dieselbe Kerbe. Das heisst, in Zukunft werden alle neuen Google-Entwicklungen zuerst für mobile Anwendungen konzipiert. Aus der explosionsartigen Verbreitung von mobilen Onlinezugängen entstehen interessanterweise auch neue Buchungsmuster wie „Most bookings on mobile are on Friday, while most bookings on desktop are on Monday“. Bereits 10% der Google-Suche stammt von Smartphones. Zum Abschluss seiner Präsentation beeindruckt Google das Publikum mit Demos von Google Places (Augmented Reality) oder Google goggles. Ganz nach dem Firmenmotto „Don’t be evil!“



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Neues auf der ITB

David RuetzGastkommentar von David Ruetz

Wie keine andere Plattform steht facebook heute für die Sozialen Netzwerke. Und damit auch für Glamour, Geld und große Wirkung: Der Film „The Social Network” hat für ein breites Publikum gesorgt. Er ist frisch mit einem Oscar für die beste Buchadaption gekürt worden und Mark Zuckerberg ist längst Milliardär. Nur knapp zwölf Monate sind vergangen, seitdem die neue Social Media Lounge auf der ITB Berlin in Halle 25 das Gesprächsthema und ein wahrer Besuchermagnet war. Aber seitdem haben sich die sozialen Netzwerke zu einer Selbstverständlichkeit im Alltag entwickelt. Auch im Tourismus sind sie nicht mehr wegzudenken.

In diesem Jahr stellen wir auf der ITB fest, dass es in der Reiseindustrie eine Verschiebung von der Produkt-Innovation zur Prozess-Innovation gegeben hat. Es zählen weniger die neuen Reiseprodukte, als vielmehr alle Bereiche, die dieses Produkt entstehen lassen oder vermarkten. Der Bereich Travel Technology ist deshalb auf der ITB Berlin noch wichtiger geworden. Das Segment expandiert stark. Und auch das 2010 neu eingeführte Segment „Mobile Travel Service“ boomt. In Kombination mit Social Media hat sich ein Trio gebildet, das inhaltlich und technisch immer stärker zusammengewachsen ist.

Als Konsequenz haben wir die Bereiche zusammengelegt und und das neue Forum „eTravel World“ geschaffen.  Es soll die Diskussion um die Gestaltung der Reisezukunft bereichern und anschaulicher machen. Die „eTravel World“ wird so auf der ITB Berlin Treffpunkt für alle, die sich für die Verknüpfung der Themen Social Media, Mobile und Tourismus interessieren. Gleich drei verschiedene Locations laden zum Zuhören und Diskutieren ein: Auf der Bühne warten Vorträge und Diskussionsrunden, der Konferenzraum bietet Platz für Workshops und die Lounge lädt dazu ein, Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzusetzen.

Am ersten Tag der Messe erwartet die Besucher auf der Bühne der Leiter der Unternehmenskommunikation des Hamburger Airports, Matthias Quaritsch. Er erläutert, warum der Hamburg Airport twittert und auf Facebook aktiv ist. Direkt im Anschluss referieren Bianca Keybach und Benjamin Buhl: Die Geschäftsführer des Oberstaufen Tourismus Marketing, die im letzten Jahr mit einer Google Streetview Kampagne für Gesprächsstoff sorgten, berichten über ihre Tourismuskampagne. Auch im Bereich Mobile wird es spannend: „Vor, nach und während der Reise – näher am Kunden dank mobiler Services“ heißt der Vortrag, den Thomas Berger von CLANMO und Mario Klass von TUI Deutschland an diesem Tag präsentieren.

Am zweiten Messetag hält Oliver Puhe von Trend One um 11 Uhr auf der Bühne einen Mobile-Vortrag zum Thema „Weltweite Trends und Innovationen im Tourismus“. Am Nachmittag bekommen die Messebesucher einiges zur Social Media Entwicklung im Tourismus zu hören: Karen Liller, Social Media Spezialistin bei STA Travel, hält um 15 Uhr auf der Bühne einen Vortrag zum Thema „Corporate blogging for tourism organisations“.

Am Messe-Freitag freue ich mich auf Prof. Dr. Holger Lütters von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der seine Studie zum Thema „Web2.0 in the Tourism Industry – status quo 2011“ auf der Bühne vorstellt. Im Anschluss daran kommt der Geschäftsführer von Berliner Brandung, Andreas Bersch, zu Wort und widmet sich dem beliebten Thema: „Facebook im Tourismus – Erfolgsfaktoren & Trends“. Nicht nur auf der Bühne warten Vorträge und Referenten, auch die Konferenzräume sind an allen drei Tagen gut gefüllt: Am Freitag verrät zum Beispiel Benjamin Buhl von Trust You mehr zum Thema: „How to profit from Social Media in Travel “. Ab 16 Uhr gibt es dann an allen drei Tagen  abschließende Diskussionsrunde mit vielen renommierten Entscheidern aus der Tourismusbranche und ab 17 Uhr bei eine Happy Hour in der Lounge.

Interessant dürften außerdem die Aussteller im Bereich Mobile Travel Services sein. In diesem Jahr zum ersten Mal präsentieren sich Komoot, die Gewinner des letztjährigen VIR Innovationswettbewerbs aus der Kategorie Start-up und internationale Unternehmen wie Vodafone, Voyavo aus den USA und Leadcall aus Großbritannien. Ebenfalls neu mit einem Stand auf der weltweit führenden Reisemesse sind TravelSIM aus Estland, Worldmobi aus Großbritannien und die österreichische A1Telekom Austria AG vertreten. Durch die räumliche Nähe zum Bereich Travel Technology können sich die Besucher außerdem schnell bei den Technologieanbietern informieren. Und zum guten Schluss möchte ich den Kongress empfehlen. Mark Zuckerberg konnten wir zwar nicht als Redner gewinnen, aber es gibt jede Menge spannende Sessions zum Thema Social Networks.

David Ruetz ist Projektleiter der ITB Berlin




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 Markus Aspetzberger am 28.02.2011  

Kinder, wie die Zeit vergeht …

Im Forschungslabor «Medienwandel – Gesellschaftswandel» des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IMPZ) der Universität Zürich ist eine spannende Zeitreise durch die Mediennutzung entstanden. Vier Minuten, die die Dimension des Wandels eindrücklich aufzeigen.



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 Martina Pürkl am 30.01.2011  

Gewonnen? Jo jo …

Der Steffelbauer von der Hebalm und sein Jo-Jo brachten der Steiermark Tourismus GmbH nun auch beim CIFFT-Festival (Comité International des Festivals du Film Touristique) die Auszeichnung zum “Weltbesten Tourismusfilm 2010″.  Die Begründung für den Preis (gedreht von Andreas und Renate Meschuh, Art Media): mit dem humorvollen Zugang zur Steiermark wurde eine neue Art des Tourismusfilms kreiert. Jo, jo – mir gefällt er auch, er bringt mich zum Schmunzeln … aber sehen Sie selbst:

Ein zweiter österreichischer Film ist unter den CIFFT-Preisträgern, der “Adlerweg” der Tirol Werbung. Er bringt ganz andere Seiten in mir zum Schwingen.  

Unter den weiteren Preisträgern sind 2 polnische Filme, die sich vor allem mit Frederic Chopin befassen (Chopin-Jahr 2010), ein dänischer und einer aus Mozambique (wo mir vor allem beeindruckende Aufnahmen sehr großer Echsen in Erinnerung geblieben sind). Der Film über Riga, wo der Weihnachtsbaum “erfunden” wurde und der vor allem zur Jahreszeit passt, verführte mich in ein Advent-Aufklappbuch. Für verspielte Menschen wie mich was ganz Besonderes:



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 Martina Pürkl am 29.11.2010  

Wie schaffe ich es, dass mein Video weitergeleitet wird?

Eines der besten Beispiel für Viral Marketing der letzten Zeit ist wohl der mit dem Bären und dem Jäger. Die Kunst ist es, nicht nur möglichst viele UserInnen dazu zu bringen, das Video anzuklicken, sondern auch seine Markenbotschaft “rüberzubringen”. Wissen Sie noch, um welche Marke es geht? Dann dürfte die Botschaft angekommen sein. Für alle, die ihre Erinnerungsgabe überprüfen wollen oder das Video noch nicht kennen:

Wie einem so ein Wurf gelingen kann? Tipps dazu finden Sie in dieser Anleitung:





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 Martina Pürkl am 05.10.2010  

Die Top-Social Networks im Tourismus

Quelle: housetrip.com

  • Tripatini = Frag einen Spezialisten
    Das „ Facebook für Reisende“ (New York Post) schließt Touristen mit Profis (Reisebürovertreter, Reisejournalisten etc.) zusammen und ermöglicht den Usern, Fragen an Insider zu stellen und individuelle Antworten zu bekommen.
  • Boots N All und Lonely Planet Thorntree Forum = Frag einen Reisenden
    Solide Plattformen mit Foren und message boards, die sehr viele Tipps liefern und wo man seine Fragen stellen kann. BootsnAll liefert Hitlisten der populärsten Reiseziele, Informationen über Schnäppchen und bietet Argumente, warum man gerade jetzt dort oder dahin reisen sollte.
  • TripWolf = Tipps von Experten und Reisenden
    Kombiniert Berichte, Erfahrungen von Reisenden mit jenen von Reise-Spezialisten (z.B. Footprint Reiseliteratur). Es gibt sogenannte „Trip-Gurus“, die Reisetipps geben und ihre Lieblingsorte beschreiben. Über einen Reise-Planer kann jeder sein persönliches Reise-Handbuch produzieren und es mit Freunden teilen.
  • Trip Advisor / Virtual Tourist = Berichte von Reisenden
    Trip Advisor ist mit 35 Millionen monatlichen Usern die größte Reisecommunity weltweit. Virtual Tourist gehört seit 2008 zum Trip Advisor Media Network. Beide sind sehr nützlich, um sich Informationen zu Hotels und Restaurants weltweit zu verschaffen. Qualitätsmängel werden gnadenlos aufgedeckt. In der Facebook-Applikation von Trip Advisor kann ich mir anschauen, welche meiner Freunde in Orten waren, für die ich mich gerade interessiere („Cities I‘ve visited“)
  • Dopplr = Erfahre, wohin deine Freunde reisen werden
    Kategorie ”smart trip planning”. Dopplr zielt auf aktive und regelmäßig kommunizierende  Reisende ab.
  • TripSay
    Kategorie „smart trip planning“. Es erleichtert die Reisevorbereitungen und bringt Abwechslung in die Planung, da Informationen gefiltert angeboten werden, die auf die eigenen Urlaubspräferenzen abgestimmt sind.  Es verbindet  mich mit anderen Reisenden, denen die gleichen Orte gefallen wie mir und zeigt neue Möglichkeiten auf.
  • WAYN = Social Network mit Reisebezug
    “where are you now?” ist weltweit die größte Reise- und Lifestyle Community. Mitglieder müssen sich im System anmelden und eine Profil-Seite erstellen (wie bei Facebook). WAYN verbindet Menschen mit ähnlichen Vorlieben, Gesinnungen auf Basis ihrer Aktivitäten in der Vergangenheit und ihrer Wünsche/Planungen für die Zukunft. Man kann über instant messaging, Email oder SMS mit anderen kommunizieren.
  • Foursquare = “Twitter for travel”
    Ist eine sogenannte „location-based“ Applikation, mit der über Erfahrungen/Ereignisse z.B. am Wohnort berichtet werden kann. Foursquare wird hauptsächlich mobil genutzt und oft mehr als Spiel gesehen, es gewinnt stark an Beliebtheit.


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 Bettina Kuprian am 05.10.2010  

iAlps – schon installiert, die neue Sommer-App?

Die ÖW stellt nun auch für den Sommer eine kostenlose App zur Verfügung: „iAlps“, eine Applikation für das Apple iPhone, liefert aktuelle und  umfangreiche Informationen aus Österreich - und das in mehreren Sprachen.

Mit „iAlps“ können detaillierte Infos z.B. über Routen, Wetter, Anreisemöglichkeiten, Infrastruktur punktgenau abgerufen werden. Ziemlich top ist die Anzeige von Routen für jegliche Art der Fortbewegung. Egal ob Radfahren, Klettern, Wandern oder Mountainbiken – nach Ermittlung des genauen Standortes per GPS werden die in der Nähe des jeweiligen Aufenthaltsortes liegenden Tourenmöglichkeiten vorgeschlagen. 

Auch der offizielle Online-Reiseführer für Österreich www.austria.info steht ab sofort als mobile Website zur Verfügung. Damit ist der Zugriff auf Informationen über Urlaub in Österreich von unterwegs jetzt noch einfacher und schneller möglich.

Ob wir damit richtig liegen?

Keinen Zweifel lässt daran die neue Studie zur Smartphonenutzung 2012 (von Otto GroupGoogleTNS Infratest und Trendbüro). Mit der zunehmenden Verbreitung von multifunktionalen Smartphones verändert sich unsere Art zu kommunizieren, zu konsumieren und zu interagieren. Die Studie “GO SMART 2012″ beleuchtet das Internetverhalten und die Smartphoneroutinen der Deutschen im Kontext der gesamten Mediennutzung und zeigt ein umfassendes Zukunftsszenario auf, das den Blick auf Mobile Commerce als zukünftigen Marktplatz schärft.
Die gesamte Studie finden Sie zum kostenlosen Download hier.



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 Martina Pürkl am 29.06.2010  

Conversation Studie von Marketagent

Menschen reden miteinander. Wie Paul Watzlawick schon anmerkte, man kann nicht nicht kommunizieren. Gerade im Tourismus ist das Gespräch vor, während und nach dem Urlaub das vielleicht wichtigste Marketinginstrument (wird es überhaupt als Instrument wahrgenommen?). Das österrechischen Marktforschungsinstitut Marketagent.com und die Agentur Publicis haben sich dem Thema nun angenommen und eine “Conversation Study” veröffentlicht, die unter die Lupe nimmt, wie Menschen miteinander über Marken, Produkte oder Werbung sprechen.

Hier der Link zu den Ergebnissen.

Es wird deutlich, dass vor allem das Thema Reise / Urlaub auf Empfehlungen beruht. Egal ob persönlich bei Bekannten und Freunden oder über Social Web Medien. Immerhin 44% haben angegeben, dass die Empfehlungstipps über Social Web Plattformen wichtig für ihre Reise/Urlaubsentscheidungen sind. Dann folgen die Themen “Ausgehen / Party” und “Arbeit / Job”.

Im Detail wird in der Studie beleuchtet, wie wichtig und kompetent verschiedene Informationsquellen bei der Reisebuchung wahrgenommen werden. Mitarbeiter in Reisebüros werden kompetenter als der eigene Partner eingeschätzt, aber den Ausschlag gibt der Partner. Auf Platz drei folgt erfreulicherweise bereits die Websites der Anbieter / Branche. Social Media Plattformen werden als kompetent wahrgenommen und spielen in einer Liga mit Freunden / Bekannten, aber den Ausschlag für eine Reiseentscheidung geben sie noch eher nicht.

Marketagent Umfrage

Über die Studienmethodik: Computer Assisted Web Interviews (CAWI) über die Marketagent.com reSEARCH Plattform. n = 500 Netto-Interviews web-aktiver Personen aus Österreich zwischen 14 und 59 Jahren, die sich innerhalb der letzten 2 Jahre entweder ein Auto oder eine Fotokamera gekauft oder eine Urlaubsreise gebucht haben.
Erhebungszeitraum Februar 2010.



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 Holger Sicking am 23.06.2010  

Interview: Rainer Edlinger über neue Social Media Trends

Rainer Edlinger, Social Web Fachmann der Region Zell am See/Kaprun und Organisator des jährlich stattfindenden Castle Camps auf der Burg Kaprun, erzählt im folgenden Gespräch über neue Trends auf der ITB und sich verändernde Denkweisen in Sachen Social Web.

PS.: Das Castle Camp 2010 findet am 4. und 5. September 2010 wieder auf der Burg Kaprun statt!

PPS: Den von Rainer erwähnten Social Web Guide gibt es hier!



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 Österreich Werbung am 13.03.2010  

Virtuelle Traumreise nach Österreich – neue ÖW-Facebook Application

Social Networks und vor allem Facebook sind zu den beliebtesten Anwendungen im Internet geworden. Wir haben bei uns in der Österreich Werbung schon länger mit der Thematik auseinander gesetzt und bereits in verschieden Märkten Fan Seiten in Facebook erstellt.

Ein weiterer Schritt im Bereich des Social Media Marketings ist die Facebook-Application “Wish you were here”:

ÖW Traumreise App auf Facebook

In fünf Sprachen können Nutzer der Anwendung auf Facebook eine virtuelle Traumreise zu verschiedenen Destinationen in Österreich auf Facebook unternehmen und dabei ihre Freunde teilhaben lassen.

traumreise_posting

Entwickelt wurde die Facebook-Application von der TripsByTips GmbH, die auch den gleichnamigen Online-Reiseführer betreibt. Uwe Frers, Geschäftsführer von TripsByTips: „Die Österreich Werbung ist für mich das Musterbeispiel für die konsequente Umsetzung einer sauber definierten Social Media Strategie im Tourismus. Insofern freuen wir uns sehr, diesen Kunden mit unserem Facebook-Know How unterstützen zu dürfen.“



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 Olaf Nitz am 13.01.2010  

Italienische Top-Blogger auf Österreichs Skipisten

Von 20. bis 22. November folgten italienische Top-Blogger einer Einladung der Österreich Werbung (in Kooperation mit der Tirol Werbung und dem TVB Stubaital) und nahmen an einer Bloggerreise zum Telemark Festival im Stubaital teil.

Bloggerreise ins Stubaital
v.l.n.r.: Andrea Greco (Dovesciare), Alessandro Fregni (Skiinfo), Gebhard Schoepf (TVB Stubai), Sabine Enthammer (ÖW Italien), Paolo Castoldi (Blogosfere), Fritz Bauer (ÖW Italien), Giancarlo Costa (Snowpassion), Fabrizio Grea (Skimania), Fabio Disconzi (Skiforum)

Die eingeladenen Blogger sollten sich von den Vorzügen von Urlaub in Österreich überzeugen und verbrachten 3 Tage am Stubaier Gletscher. Schon während ihres Aufenthalts wurden einige Beiträge über persönliche Erfahrungen verfasst – quasi eine Live-Berichterstattung.

Auch nach dem Event folgte noch Einiges:
20 Blogposts, Rezensionen und mehrere Diskussionen (mit insgesamt über 100 Antworten) wurden von den Bloggern erstellt. 2 aufgenommene Videos (Video 1 auf Snowpassion und Video 2 auf Youtube) erreichten über 400 views und über 100 Fotos (hier eine kleine Fotoauswahl) wurden veröffentlicht.

Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis des Pilotprojekts „Bloggerreise“ sehr zufrieden und es wird sicher die ein oder andere Fortsetzung geben.

Alle teilnehmenden Blogger:



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 Österreich Werbung am 11.01.2010  

Customer Experience im Tourismus

Ich wurde von Mario Jooss und Roman Egger, FH Salzburg, eingeladen heute am Brennpunkt eTourismus 2009 einen Impulsvortrag zu halten. Die Verantstaltung findet abwechselnd in Salzburg und Oberbayern statt und ist Teil eines spannenden EU-Projektes in Salzburg und Oberbayern unter dem Titel e-Tourism-fitness .

Diese symposienartige Veranstaltung soll gezielte Impulse für die gesamte Projekt-Region geben, den State of the Art Know How und Top Trends aufzeigen, eine breite Plattform für ad Networking bzw. zum Austausch von Synergien bieten und auch gezielt wichtige Markt- und Trendsetter im Reisemarkt auf europäischer Ebene einbinden und Kontaktanbahnungsmöglichkeiten für die Regionen unterstützten.

Hier meine Präsentation zum Impulsvortrag bzw. auf Slideshare

“Customer Experience” im Online Tourismus

Eine gelungene Veranstaltugn mit Profis für die touristische Basis. Hier Details zum Programm , das immerhin 440 TouristikerInnen interessiert die heute hier nach Garmisch-Partenkirchen gekommen sind.



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 Österreich Werbung am 09.11.2009