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Die in diesem Blog getroffenen Aussagen geben ausschließlich die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und stellen keinen offiziellen Standpunkt der Österreich Werbung dar.

Für den Inhalt der Autoren dieses Weblogs verantwortlich ist:
Martina Pürkl
Österreich Werbung
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Margaretenstraße 1
A-1040 Wien

Die Autoren dieses Weblogs übernehmen keine Verantwortung oder Haftung für die Inhalte externer Websites.

Die Top-Social Networks im Tourismus

Quelle: housetrip.com

  • Tripatini = Frag einen Spezialisten
    Das „ Facebook für Reisende“ (New York Post) schließt Touristen mit Profis (Reisebürovertreter, Reisejournalisten etc.) zusammen und ermöglicht den Usern, Fragen an Insider zu stellen und individuelle Antworten zu bekommen.
  • Boots N All und Lonely Planet Thorntree Forum = Frag einen Reisenden
    Solide Plattformen mit Foren und message boards, die sehr viele Tipps liefern und wo man seine Fragen stellen kann. BootsnAll liefert Hitlisten der populärsten Reiseziele, Informationen über Schnäppchen und bietet Argumente, warum man gerade jetzt dort oder dahin reisen sollte.
  • TripWolf = Tipps von Experten und Reisenden
    Kombiniert Berichte, Erfahrungen von Reisenden mit jenen von Reise-Spezialisten (z.B. Footprint Reiseliteratur). Es gibt sogenannte „Trip-Gurus“, die Reisetipps geben und ihre Lieblingsorte beschreiben. Über einen Reise-Planer kann jeder sein persönliches Reise-Handbuch produzieren und es mit Freunden teilen.
  • Trip Advisor / Virtual Tourist = Berichte von Reisenden
    Trip Advisor ist mit 35 Millionen monatlichen Usern die größte Reisecommunity weltweit. Virtual Tourist gehört seit 2008 zum Trip Advisor Media Network. Beide sind sehr nützlich, um sich Informationen zu Hotels und Restaurants weltweit zu verschaffen. Qualitätsmängel werden gnadenlos aufgedeckt. In der Facebook-Applikation von Trip Advisor kann ich mir anschauen, welche meiner Freunde in Orten waren, für die ich mich gerade interessiere („Cities I‘ve visited“)
  • Dopplr = Erfahre, wohin deine Freunde reisen werden
    Kategorie ”smart trip planning”. Dopplr zielt auf aktive und regelmäßig kommunizierende  Reisende ab.
  • TripSay
    Kategorie „smart trip planning“. Es erleichtert die Reisevorbereitungen und bringt Abwechslung in die Planung, da Informationen gefiltert angeboten werden, die auf die eigenen Urlaubspräferenzen abgestimmt sind.  Es verbindet  mich mit anderen Reisenden, denen die gleichen Orte gefallen wie mir und zeigt neue Möglichkeiten auf.
  • WAYN = Social Network mit Reisebezug
    “where are you now?” ist weltweit die größte Reise- und Lifestyle Community. Mitglieder müssen sich im System anmelden und eine Profil-Seite erstellen (wie bei Facebook). WAYN verbindet Menschen mit ähnlichen Vorlieben, Gesinnungen auf Basis ihrer Aktivitäten in der Vergangenheit und ihrer Wünsche/Planungen für die Zukunft. Man kann über instant messaging, Email oder SMS mit anderen kommunizieren.
  • Foursquare = “Twitter for travel”
    Ist eine sogenannte „location-based“ Applikation, mit der über Erfahrungen/Ereignisse z.B. am Wohnort berichtet werden kann. Foursquare wird hauptsächlich mobil genutzt und oft mehr als Spiel gesehen, es gewinnt stark an Beliebtheit.


Tags: Internet, Reise-Community, Reiseforen, Social Web, Trends
Bettina Kuprian am 05.10.2010  

Reisecommunities werden zu Reiseführern …

… und zeigen Geheimtipps wie diese Fiaker-Alternative in Wien

oldtimer-wien-jeller

Diesen Trend hat Tourismus-Zukunft gerade aufgezeigt. tourismus-zukunft

Und es stimmt definitiv – auch wir sehen diese Entwicklung schon seit einiger Zeit: Genial sind Online-Reisecommunities wie superfuture oder tripwolf bei denen man sich online seinen “persönlichen” Reiseführer zusammenstellen und anschliessend im praktischen Format ausdrucken und auf die Reise mitnehmen kann. Besser geht’s ja wohl nimmer, oder …

Aber auch herkömmliche Travel-Communities wie WAYN, Travel-Buddie, Igougo, Tripsbytips, Dopplr liefern ihren Mitgliedern durch Empfehlungen von “Netzwerk-Freunden” mit ihren Online-Urlaubs-Geschichten und Reise-Erlebnissen die Funktion eines Reiseführers, der oft von “Geheimtipps” erzählt. Der Nutzen für Mitglieder ist eben jene besonderen Plätze, verborgene Schönheiten und Insider-Tipps zu erhalten, die in Hotelbewertungs-Plattformen, auf online-travel-sites und ganz sicher nicht in Reisebüros und Reisekatalogen zu entdecken sind.

Quasi Online “Mundpropaganda” in Rein-Kultur, damit bei den schönsten Wochen des Jahres auch garantiert nichts schiefgeht. Aber warum und wozu verlassen sich Aber-Tausende von potentiellen Gästen lieber auf Empfehlungen Unbekannter, vertrauen Erfahrungen von Fremden einfach lieber als verlässlichen Informationsquellen wie Tourismusverbänden?

Weil im Web Meinungen einfach mehr zählen als Fakten.

Weil Glaubwürdigkeit & Vertrauen der tatsächliche Nutzen für Reiseplaner ist.

Weil wir Touristiker in vielen Fällen noch immer glauben, mit Marketingtexten, Vanillaparagraphen oder Fake-Identitäten potentielle Gäste zu beeindrucken. Vielmehr gilt das Gegenteil. Wenn wir social web mit PR-Aussendungen verwechseln, schrecken wir Online-User nicht nur ab – wir zerstören hier unseren guten Ruf – unsere Markenbotschaft, unser ONLINE BRAND MANAGEMENT – das wir anderorts versuchen mühsam aufzubauen.

Also – lieber ehrlich, authentisch und echt bleiben. Und in einen Dialog treten. Das heisst – miteinander im Web zu kommunizieren. Also – was meint Ihr dazu?



Tags: Hotelbewertung, Online, Reise-Community, Travel 2.0, Web 2.0
Österreich Werbung am 10.07.2008  

Hotel, TVB & Co: Online Reputation steuern

Online Brand Management, also die Kommunikation zu oder über (touristische) Marken, Destinationen, Städte, Hotels passiert schon längst überwiegend abseits der Websites und E-Marketing-Aktivitäten (Banner, google-ads…) touristischer Leistungsträger.

Etliche österreichische TouristikerInnen haben erkannt, dass Beobachten und Reagieren auf ihre “Online Reputation” (gemeint ist die Online-Präsenz ihres touristischen Angebotes in Communities, Reiseforen, Video- oder Foto-Plattformen, privaten oder kommerziellen Reise-Blogs oder simpel & idealerweise in Online-Reisemedien) auch für sie als “kleine” touristische Marke hoch relevant ist. Doch ein Großteil der touristischen Basis in Österreich ist noch immer von einem zumindest semi-professionellem Monitoring der Web-Präsenz ihres touristischen Angebotes weit entfernt.

Eine Hilfestellung für touristische Klein- und Mittelbetriebe liefert das Weblog von Marketing Pilgrim. Ein Statement aus diesem Blog-Beitrag bringt es auf den Punkt:

If you’re a small business–or one that operates only in a particular geographic region–you might be forgiven for seeing “online reputation management” and think it doesn’t apply to you. You’re not a big brand, you don’t have to worry about the Wall Street Journal or Newsweek writing about your business, so why worry?

While managing a national reputation may not be of concern, I’ll guarantee that there’s a local web portal or trade journal that keeps tabs on what your customers think about your business. No better example of this than the hospitality industry. Most hotel managers look upon online reviews as a thorn in their flesh–there’s just no pleasing some guests, so why even try?

In jedem Fall sind alle Vorschläge besser als den Rechtsweg zu beschreiten. Das kostet dem Kläger – auch wenn er im Recht ist – nur Zeit und Nerven und bringt definitiv keine positive Werbung im Netz. Ausgezeichnet gelöst hat dies z.B. das im Blogbeitrag angeführte Waikiki Resort Quest Hawaii Der Guest Service Manager dieses Hotels bittet alle Gäste auf, auf TripAdvisor eine Gästebewertung abzugeben. Gibt es dennoch unliebsame Kommentare hat der Blogger einige Tipps parat um “Negativ-Werbung” in ein positives Licht zu rücken. Anschließend werden unzähllige andere Online-Usern diese Online-Reaktion als positiven Image-Transfer wahrnehmen.

Auch Hannes Treichl, Ed Wohlfahrt und Karin Schmollgruber haben als social web Profis und Tourismus-Kenner in deren Weblogs bereits Ideen und gute Vorschläge für Touristiker gegeben, proaktiv und positiv auch mit weniger angenehmen oder falschen Bewertungen oder Beschreibungen umzugehen. In jedem Fall bleibt uns aber nicht erspart selbst “Teil des web 2.0″ zu werden. D.h. mindestens ein/e MitarbeiterIn oder noch besser der Hotelier selbst sollte seine Marke beobachten und wenn nötig steuern.

Doch wie genau geht das denn, fragen Sie sich möglichkerweise jetzt? Einfach in den Link-Tipps dieses Blog-Beitrages nachlesen, dort gibt es Antworten genug …



Tags: Benchmark, Hotel, Online, Reise-Community, Reputation, SEO, Travel 2.0
Österreich Werbung am 23.04.2008  

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