Touristische Österreichische Marken im Social Web

Ich hatte im letzten Jahr eine Liste mit 40 österreichischen Destinationen aufgestellt und deren Social Web Aktivitäten dargestellt, also Anzahl der Facebook-Fans, Twitter-Follower, etc.. Martin Schobert von Tourismusdesign hat mich in seinem Blog-Beitrag darauf hingewiesen, dass auch das Engagement und andere Dinge eine wichtige Rolle spielen, also gehen wir jetzt einen Schritt weiter. Auf der österreichischen Website socialmediaranking.at werden die Social Media Aktivitäten österreichischer Organisationen quantitativ miteinander verglichen. Dabei zählt nicht nur die Anzahl der Facebook-Fans und Twitter-Follower, sondern auch z.B. die Stärke der eigenen Aktvitität und das Engagement der Nutzer. Die Daten werden auf einen Gesamtindex verdichtet und wöchentlich ausgewiesen. Einen Einblick in die Methodik findet sich hier. Auf Platz Nr. 1 der österreichischen Organisationen ist Red Bull mit einem Indexwert von 90 (von maximal möglichen 100 Punkten). Der Wien Tourismus liegt auf Platz 10 und die Österreich Werbung auf Platz 14 in dieser Woche. Ich habe nun, um einen Vergleich für den Tourismus anstellen zu können, aus den Top 500 die touristisch relevanten Organisationen herausgefiltert und in Rankings miteinander verglichen. Einschränkend sei darauf hingewiesen, dass u.U. noch die ein oder andere relevante Tourismusmarke nicht in das Monitoring aufgenommen wurde. Das sollte sich über die nächsten Wochen bessern durch höhere Nutzung der Plattform. Viel Spaß mit den Darstellungen. Ich hoffe damit kommt man der realistischen Darstellung der Social Web Bedeutung für touristische Organisationen wieder einen Schritt weiter.

Darstellung 1: Ranking der Gesamtindizes

Social Web Tourismus Ranking

Darstellung 2: Anzahl der Facebook-Fans

Anzahl Facebook Fans Tourismus

Darstellung 3: Anzahl der Twitter-Follower

Twitter Follower Tourismus

Darstellung 4: Activity Score (Stärke der eigenen Aktivität)

Activity Score Tourismus

Darstellung 5: Engagement Score (Stärke des Engagements der Nutzer)

Engagement Social Web Tourismus



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 Holger Sicking am 03.03.2011  

Unser erstes Mal…

Die ITB steht vor der Tür – unsere erste ITB für Österreich. Mit einigen Wochen (Bea) bzw. nur einigen Tagen (Ulrike) Vorlauf, begeben wir uns direkt mitten hinein in die Österreich-Welt auf der ITB.

Bea Röttgers, Markt Managerin Deutschland Nord

Bea: „Als Markt Managerin Nord arbeite ich seit November 2010 von Hamburg aus für die Österreich Werbung Deutschland und betreue die Medien- und Touristikpartner in Norddeutschland. In den ersten Woche und Monaten bei der Österreich Werbung habe ich viel Neues gelernt und kennengelernt – nicht nur Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen, sondern vor allem auch Österreichisch in Sprache, Kulinarik und Sport. “Passt scho‘“ kommt mir mittlerweile immer öfter über die Lippen, die erste echte Kärntner Brotzeit gab es im Büro in Berlin und zum Skifahren (lernen) ging es mit Journalisten in die Tiroler Zugspitzarena und ins Stubaital. Jetzt muss ich meinen Kollegen nur noch beweisen, dass ich auch die schwarzen Pisten elegant meistere.“

Ulrike Dziolloß - Markt Managerin Deutschland Mitte

Ulrike: „Gute Nachrichten bringt der Frühling – so ist das Team der ÖW-Marktmanager seit 1.3. wieder komplett. Ab jetzt darf ich die ÖW vom Frankfurter Büro aus tatkräftig unterstützen. Die Einarbeitung läuft auf vollen Touren und ich freue mich auf eine spannende Zeit mit vielen Projekten, alten & neuen Bekannten aus der wunderbaren Welt des Tourismus und vor allen Dingen auf eine erfolgreiche Entwicklung des Urlaubs in Österreich.“

Natürlich ist das nicht unsere erste ITB, aber die erste ITB für Österreich und es ist aufregend und spannend die Vorbereitungen aus einer neuen Perspektive zu erleben. Ausgestattet mit allen wichtigen Informationen & brandneuem Outfit (Jacke & Shirt) heißt es ab Mittwoch „Aufi muss i“. Und der Blusenbügelmarathon vor der ITB entfällt – toll.

Dass dieses große und wichtige Projekt mit guter Stimmung, Humor, viel Erfahrung und vor allem von allen gemeinsam realisiert wird, beeindruckt uns und gibt uns gleichzeitig das Gefühl, mit einem tollen Team eine gelungene Österreich-Präsentation auf die Beine zu stellen. Wir freuen uns darauf, dass es nächste Woche endlich losgeht!

Von Bea Röttgers und Ulrike Dziolloß



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 Markus Aspetzberger am 02.03.2011  

10 österreichische Regionen unter den besten 15 im Alpenraum

Das Forschungsinstitut BAK Basel Economics hat auch dieses Jahr wieder den internationalen Benchmarkvergleich alpiner Destinationen aufgestellt. Aus österreichischer Sicht ein voller Erfolg. 10 der 15 erfolgreichsten Destinationen im Alpenraum sind österreichisch. Beim Benchmark-Index wird die Marktanteilsentwicklung, die Auslastung der Hotellerie und die Ertragskraft einer Region auf eine Kennzahl verdichtet. Der Bettenauslastung kommt mit 50% das höchste Gewicht im Index zu. Die Skala reicht von 1 bis 6, wobei 6 der Höchstwert ist. Über Zusammensetzung und Gewichtung lässt sich sicher streiten, aber häufig sind solche Benchmarkvergleiche als Ausgangslage für tiefergehende Diskussionen nicht schlecht.

2011 Benchmark Tourismus International

Die österreichischen Destinationen liegen vor allem durch die besseren Auslastungswerte auf den vorderen Plätzen. Vor allem im Winter sind die österreichischen Destinationen nahezu unschlagbar. Im Sommer schaut das Konkurrenzbild schon heterogener aus. Der große Gewinner im Sommer ist Rennweg / Katschberg, die von Rang 64 auf Rang 12 aufgestiegen sind.

Im Winter ist die Region Lech-Zürs spitze, im Sommer Achensee und insgesamt das Grossarltal.

Die gesamt Studie gibt es hier. Eine Zusammenfassung findet sich hier.



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 Holger Sicking am 01.03.2011  

Österreichische Spezialitäten für die Welt

Viele Tage sind es jetzt nicht mehr, bis die ITB beginnt. Wir Österreicher präsentieren uns dann in Halle 17 dem internationalen Publikum. Wie jedes Jahr wird der Auftritt durch Innovationen ergänzt und wir legen ein besonderes Augenmerk auf die Themen Gastfreundschaft und Kulinarik.

Neben den auffallenden, großformatig hinterleuchteten Stelenfotos, moderner Technik wie iPad und Web-App sowie Bildern, die zum Leben erweckt werden, stehen 2011 die individuellen Glücksmomente im Mittelpunkt. Vermittelt werden sie durch die Aussteller, die Tourismusschüler aus Niederösterreich und natürlich die Küche aus der Genuss Region Österreich.

Wir wissen ja, dass die besondere Qualität der österreichischen Küche seit jeher entscheidendes Argument für unsere Gäste ist. Sie sorgt aber auch für gute Stimmung wenn es darum geht, Geschäfte zu machen. Deswegen haben wir uns 2011 wieder preisgekrönte Unterstützung geholt. Meisterkoch Franz Raneburger, bereits mit drei Gault-Millau-Hauben und einem Michelin-Stern ausgezeichnet, wird auf der ITB die Vielfalt und Klasse der österreichischen Küche interpretieren. Bei der Zubereitung der Speisen setzt er dabei auf sorgsam ausgewählte Produkte der Genuss Region Österreich.

Vorgeschmack gefällig? Dieses Jahr stehen zum Beispiel der Tullnerfelder Jungschweinsbraten mit Jauntaler Hadnknödel, die Salzkammergut Reinanke mit Walser Gartengemüse, das Ragout vom Lilienfelder-Voralpenwild mit Spinatknödel oder die Mattigtaler Forelle mit Endiviensalat auf der Speisekarte, die wir gerade in die Druckerei geschickt haben.

Perfektioniert wird die herausragende Leistung der Köche um Franz Raneburger durch die Schülerinnen und Schüler der Tourismusschule Semmering aus Niederösterreich. Durch ihren charmanten Service werden sie dieses Jahr sicherstellen, dass sich das Publikum am Stand wohl fühlt und ein Stück Österreichische Gastgeberqualität in Berlin erlebbar wird.

Höhepunkt des kulinarischen Österreich-Erlebnisses wird auch 2011 der Österreich-Abend am Donnerstag. Gemeinsam laden die Österreich Werbung und die Genuss Region, unterstützt von der Österreich Wein Marketing, mehr als 250 Gäste aus Tourismus und Medien ein, sich einen Abend lang verzaubern zu lassen und in einen sommerlichen Urlaubstag einzutauchen. In diesem Sinne: Guten Appetit.



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 Markus Aspetzberger am 24.02.2011  

Gewonnen? Jo jo …

Der Steffelbauer von der Hebalm und sein Jo-Jo brachten der Steiermark Tourismus GmbH nun auch beim CIFFT-Festival (Comité International des Festivals du Film Touristique) die Auszeichnung zum “Weltbesten Tourismusfilm 2010″.  Die Begründung für den Preis (gedreht von Andreas und Renate Meschuh, Art Media): mit dem humorvollen Zugang zur Steiermark wurde eine neue Art des Tourismusfilms kreiert. Jo, jo – mir gefällt er auch, er bringt mich zum Schmunzeln … aber sehen Sie selbst:

Ein zweiter österreichischer Film ist unter den CIFFT-Preisträgern, der “Adlerweg” der Tirol Werbung. Er bringt ganz andere Seiten in mir zum Schwingen.  

Unter den weiteren Preisträgern sind 2 polnische Filme, die sich vor allem mit Frederic Chopin befassen (Chopin-Jahr 2010), ein dänischer und einer aus Mozambique (wo mir vor allem beeindruckende Aufnahmen sehr großer Echsen in Erinnerung geblieben sind). Der Film über Riga, wo der Weihnachtsbaum “erfunden” wurde und der vor allem zur Jahreszeit passt, verführte mich in ein Advent-Aufklappbuch. Für verspielte Menschen wie mich was ganz Besonderes:



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 Martina Pürkl am 29.11.2010  

Macht Österreich glücklich – und wenn ja, wie?

Morgens um halb sieben. Aufstehen, ins Bad schleppen, dann ab in die Küche auf einen Kaffee. Da piepst es schon das erste Mal: 10 neue Mails seit letzter Nacht um 0:30 Uhr. Eigentlich wollte ich doch noch einen Blick in die Tageszeitung werfen – ich kenn mich ja gar nicht mehr aus im Weltgeschehen! Meinem allgemeinen Wohnungschaos werde ich auch schon lange nicht mehr Herr, man findet ja nichts mehr. Aber gestern Abend zwischen Geschäftsessen, letzten Mails lesen und nebenbei noch am Geschäftsbericht basteln, blieb dafür wieder mal keine Zeit. Und die Familie würde eigentlich auch gerne mal wieder mehr Zeit mit mir verbringen – aber alles geht nicht – ich lauf schon auf mindestens 150 Prozent!

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Das ist leider Alltag heutzutage. Die chronische Zeitnot unserer modernen Welt macht uns zu hektischen, unausgeglichenen Menschen. Ständig im Einsatz mittels E-Mails, Mobiltelefon, Facebook, etc. können wir uns den Luxus der Achtsamkeit und Tiefe im Umgang mit unseren Mitmenschen nicht mehr leisten. Doch genau das ist uns Menschen ein Grundbedürfnis. Das Streben nach persönlichem Glück und tiefgreifenden Beziehungen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Und genau auf dieses Pferd setzen nun auch viele Tourismuswerber.

Aber was ist das eigentlich „Glück“?

GipfelJeglicher Versuch einer allgemeingültigen, wissenschaftlichen Definition ist bisher fehlgeschlagen – es handelt sich nämlich um ein höchst individuelles Gefühl. Es wird rein physisch durch das Vorhandensein diverser Botenstoffe hervorgerufen. Ob und in welchem Maße wir auf diese Botenstoffe in unserem Körper zurückgreifen können hängt eng mit unserer individuellen, genetischen Ausrüstung, den Eigenheiten der individuellen Hirnentwicklung (prä- und postnatal), sowie den persönlichen Erfahrungen und psychosozialen Einflüssen zusammen. Also nicht sehr vielen Faktoren, die wir als Tourismuswerber beeinflussen könnten.

Möchten wir aber unseren Urlaubsgästen das Glück auf Erden ein wenig näher bringen, so müssen wir uns erst einmal im Klaren darüber sein, über welche Form des Glücks wir reden. Glück reicht vom „zukünftig zu erwartenden Glück“ über das „momentan empfundene Glück“ bis hin zu einer „zeitlich überdauernden Grundgestimmtheit“. Letzteres können wir unseren Urlaubsgästen nicht bescheren – das sollten wir daher auch nicht versprechen. Schwer genug ist es schon ein „momentan empfundenes Glück“ zu erzeugen. Ist dies doch stark von der persönlichen Konstitution des Gastes abhängig – der eine ist schnell zufrieden zu stellen, bei dem anderen beißt man sich regelrecht die Zähne aus.

Die Hauptaufgabe ist es daher das „zu erwartende Glück“ in der Tourismuswerbung aufzugreifen. Die Universität Rotterdam bestätigt dies mit einem Forschungsergebnis, das besagt, dass das Glücksgefühl am stärksten vor dem Urlaub ist. Im Urlaub ist es bereits abgeschwächt und danach hält es kaum mehr als zwei Wochen an.

Doch wie genau löst man diese Form des Glücks aus?

Eigentlich ganz einfach: wir geben dem Menschen das zurück, was er am meisten vermisst – den Menschen! Durch unsere Fähigkeit der Empathie sind wir in der Lage Glücksmomente nachzuempfinden, die andere Menschen auf Bildern jeglicher Art (gemalt, fotografiert, bewegte Bilder) erleben. Man spricht hier auch vom spiegeln der Emotionen. Zeigen wir also dem Gast ein Bild von glücklichen Menschen vor Ort im Urlaub, so ist er in der Lage dieses Glück zu spiegeln und es (in leicht abgeschwächter Form) selbst zu erleben.

Aber Vorsicht! Der Mensch lässt sich nicht so leicht überlisten – gestellte Bilder werden schnell als solche erkannt. Der gewünschte Effekt der Spiegelung bleibt in Gänze aus. Authentizität ist also gefragt. Beliebte Motive sind z.B. staunende Kinderaugen, vertraute Gespräche zwischen Freunden und/oder Liebenden, harmonische Landschaften (keine Photoshop-Montagen), Vorfreude (z.B. kurz vor dem Sprung in einen herrlichen See).

In unseren Texten sollten wir dem Gast versprechen, dass er sich im Urlaub endlich mal all der kleinen Dinge widmen kann, die er sonst immer vernachlässigen muss. Vielleicht möchte ihr Gast gerne mal im Sommer Beeren sammeln gehen und unter Anleitung eine eigene Marmelade einkochen, die er mit nach Hause nehmen kann? Sparsam sollte man jedoch mit zu vielen Events sein – das kann schnell wieder das ungewünschte Gefühl von Stress auslösen. Das wichtigste Ziel, welches man in allen Texten und Bildern stets vor Augen haben sollte, ist das Herzeigen intakter, zwischenmenschlicher Beziehungen. Und natürlich das Versprechen genügend Zeit für diese zu haben.

Sommerglücksmomente

Die Österreich Werbung Deutschland widmet sich daher ausführlich den Sommerglücksmomenten. Mit authentischen Darstellungen faszinierender Landschaften, sowie der Begegnungsqualität zwischen Gast und Gastgeber soll den Gästen ein sinnstiftendes, „Glück erfahrbares“ Österreich gezeigt werden. Ziel soll es sein, Momente darzustellen, die frei nach Herrn Goethe so schön sind, dass sie verweilen mögen.



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 Yvonne Beckers am 26.09.2010  

Wolfgangsee ist der beliebteste heimische Badesee

Dirndflugtag WolfgangseeTiscover hat die Kunden nach den beliebtesten Seen in der Alpenregion befragt. Sechs der ersten zehn Seen liegen in Österreich – der Wolfgangsee landete an zweiter Stelle. Lediglich der Gardasee in Italien wurde von den Befragten häufiger genannt. An der dritten Stelle folgt der Bodensee, an vierter der Wörthersee.

Befragt wurden 600 Urlauber der Alpenregion. Faktoren für die Beliebtheit bei den Badegästen sind vor allem die Infrastruktur und weitere Freizeitangebote. Für jeden Fünften ist es wichtig, einen kostenlosen Parkplatz und Sanitäranlagen vorzufinden.

Immer wichtiger ist den UrlauberInnen auch die Wasserqualität. Und die ist – nicht nur beim Wolfgangsee - einfach Spitze!  Die Gäste staunen oft ungläubig, wenn Hans Wieser, Touristikchef am Wolfgangsee, einfach einen Schluck aus dem See nimmt.



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 Martina Pürkl am 24.08.2010