Touristische Grenzerfahrungen

Burgenland Tourismus und die ungarische Stadt Sopron haben am 11. Oktober 2011 zu einem Workshop in die Westungarische Universität Sopron eingeladen, um innovative und kreative Ideen zur touristischen Aufbereitung der Gegenwartsgeschichte im burgenländisch-ungarischen Grenzgebiet zu entwickeln.

Gedenkstätte Paneuropäisches Picknick Grenzübergang St Margareten

 

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen vor allem Überlegungen zur Weiterentwicklung des „Platz der Freiheit“ (Gedenkpark für das Paneuropäische Picknick 1989), der touristischen Nutzung des ehemaligen Eisernen Vorhanges sowie der besseren Vernetzung der bereits bestehenden Grenz-Attraktionen in der österreichisch-ungarischen Grenzregion.

 

Ein bemerkenswertes Beispiel für die zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Thematik ist der Grenzerfahrungsweg im burgenländischen Bildein – ein Wanderweg, der anhand zahlreicher Stationen die Möglichkeit bietet, das Grenzgebiet und seine Geschichte aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu erforschen.

 

Kontakt für weitere Informationen: florian.felder@austria.info



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 Florian Felder am 12.10.2011  

access 2011 – im Zeichen der Veränderung!

accessAm 3. und 4. Oktober hat die wichtigste B2B Fachmesse für die österreichische Kongress und Tagungswirtschaft zum achten Mal ihre Tore geöffnet. Über 1700 nationale und internationale Fachbesucher sowie Hosted Buyer aus 15 verschiedenen Ländern trafen sich in der Wiener Hofburg um an diesen zwei Tagen über die Kongress- und Tagungsdestination Österreichs zu diskutieren.  Wer sind die Initiatoren dieser Messe?  Das austrian business and convention network (abcn)  der Österreich Werbung, Austrian Airlines, das Vienna Convention Büro, die Round Table Konferenz Hotels und das Austrian Convention Büro  bilden die fünf Trägerorganisationen, die für die Organisation der access verantwortlich sind. 

Einer der Hauptaufgaben von abcn, also auch von mir, war (ist) es, die internationalen Fachbesucher, die sogenannten „Hosted Buyer“,  nach Österreich einzuladen. Aus 15 verschiedenen Ländern (DE, IT, FR, CH, CZ, SL, HR, ES, BE, NL, PL, RO, IN, AT, UK) wurden rund 230 potentielle Entscheidungsträger ausgewählt und durften am Hosted Buyer Programm teilnehmen. Viele der Hosted Buyer sind schon am Wochenende davor angereist, um sich auf den Pre-Touren in den Bundesländern neue Produkterfahrung anzueignen.  Der Wettergott war uns an diesem Wochenende gnädig und hat somit auch dazu beigetragen, dass alle Teilnehmer ihre Zeit in Österreich in vollsten Zügen genießen konnten.

Die access academy, die während der beiden Messetage, interessante Fachvorträge angeboten hat, Stand in diesem Jahr im Zeichen der Veränderung.  Hochkarätige Veranstaltungen zu den Themen „Kommunikations- und Konfliktmanagement“ sowie „Change Management“ boten einen informativen Ausgleich zum sonstigen Messegeschehen.

Das Thema Nachhaltigkeit wurde auch in diesem Jahr wieder aktiv behandelt. Aktiv deshalb, weil die access zum zweiten Mal die Zertifizierung des Österreichischen Umweltzeichens „Green Meetings“ erhalten hat. Darauf sind wir sehr stolz und möchten hier als einer der Vorreiter agieren und ein Zeichen in der Branche setzen,  damit dieses Thema im Bewusstsein der zahlreichen Veranstalter verankert wird, sodass in naher Zukunft noch mehr „Green Meetings“ abgehalten werden.

Wie sagt man so schön nach der access ist vor der access und somit sind wir schon wieder in den ersten Vorbereitungen für nächstes Jahr, wo die access dann zum neunten Mal  ihre Tore öffnen wird. 

Alle Infos zur access2011 findet ihr auf www.access-austria.at



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 Rupert Rechling am 11.10.2011  

VERFRISSING NODIG?

rad NL

Im Rahmen der großen Sommerkampagne „Ein frischer Blick auf Österreich“ der Österreich Werbung in den Niederlanden wurde auch eine Kooperation mit dem niederländischen Trinkflaschenerzeuger „Dopper“ (www.dopper.at) durchgeführt. Design, umweltfreundliche Produktion und Verminderung des Plastikabfalls in Form von Wegwerf-Plastikflaschen sind zentrale Kernelemente des Partners. Aufmerksam wurde die ÖW Amsterdam durch einen Artikel über den Initiator des Doppers und schnell war der Link von Trinkwasserflasche zu „Frischer Blick“ gelegt: „Frischer Blick“ in der Kampagne steht für die Imageaufladung und wird mittels der Attribute frische Bergluft, klares Wasser und mentale Erfrischung (Zeit für sich selbst) kommuniziert. Der Sinn des Doppers ist, dass diese wiederverwendbare Flasche jederzeit mit Trinkwasser befüllt werden kann, Österreich ist auch bekannt für seine ausgezeichnete Trinkwasserqualität.

Radaktion NL mit DopperInsgesamt wurden 4.500 Stück einer Österreich-Edition dieser umweltfreundlichen Design-Wasserflasche produziert. Ein eigenes Flaschenlabel machte auf den roten, gebrandeten Flaschen auf die Sommerkampagne aufmerksam. 2.500 Stück wurden beim größten Wanderevent, den 4daagse von Nijmegen, mit erfrischendem Wasser gefüllt an die Teilnehmer ausgeteilt. Die restlichen Flaschen wurden im Rahmen einer Guerilla-Aktion an die Zielgruppe in Amsterdam verteilt (mit Einsatz eines sog. „bakfiets“, eines speziellen Fahrrades mit meist 3 Rädern und einer Transportvorrichtung vor dem Lenkrad, im Österreich-Design), über exklusive Fitness-Center im upper-level-Bereich distribuiert und als Goodie bei Österreich-Buchungen eines Naturreiseveranstalters angeboten. Einige Fotos der Aktion sehen Sie hier.

 

Die Aktivitäten wurden über Facebook-Kanäle der Partner kommuniziert, daraufhin gingen bei der Österreich Werbung Amsterdam einige Anfragen ein, ob die Doppers im Österreich-Design auch käuflich erwerbbar wären. Diese Österreich-Fans konnten ebenfalls mit einem Gratis-Dopper sehr erfreut werden, vielleicht sichten Sie den einen oder anderen Österreich-Urlauber mit dem roten Dopper … Wir freuen uns über Fotos – oder Sie stellen sie einfach auf unsere Facebook-Seite.



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 Martina Pürkl am 20.09.2011  

Die Kongressdestination Österreich zu Gast in Baltimore!

IMG_0358Mein erster  Blogeintrag nach dem American Incentive and Business Travel Market (AIBTM) in Baltimore. Das Unternehmen Reed Exhibitions hat in diesem Jahr zum ersten Mal eine Messe in Amerika veranstaltet.  Als Veranstaltungsort wurde Baltimore gewählt, weil man sich unter anderem aufgrund der zentralen Lage einen großen Ansturm auf die Messe erhofft hat. Als einer der führenden Kongressdestination in Europa und darüber hinaus, durfte Österreich natürlich nicht fehlen. Vor allem weil man auch sehen wollte, wie viel Potenzial für Österreich am US Market vorhanden ist und wie gut die Messe laufen wird.

Das austrian business and convention network der Österreich Werbung ist deshalb zusammen mit 8 österreichischen Partnern, darunter die größten Kongresszentren aus Wien, Salzburg und Tirol, Austrian Airlines,  die Agentur IMS und das Vienna Convention Bureau nach Baltimore gereist, um sich von seiner besten Seite zu zeigen. Wie der Messeauftritt von Österreich ausgesehen hat, kann man schön am Bild erkennen. Der Stand ist bei vielen Besuchern sowie Mitbewerbern sehr gut angekommen. Also haben wir unsere Arbeit in der Hinsicht sehr gut gemacht.

Wie ist die Messe für uns gelaufen? Ganz objektiv betrachtet waren viel zu wenig Besucher. Von den angekündigten 2000 Hosted Buyern, sind nicht eimal die Hälfte gekommen und der Ansturm an sonstigen Messebesuchern ist definitiv ausgeblieben.  Man hat gesehen, dass sich der Wissensstand der amerikanischen Meeting Planner hauptsächlich  auf Wien beschränkt und hier noch sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss um die vielen Möglichkeiten die Österreich zu bieten hat, in den Köpfen der amerikanischen Entscheidungsträger zu verankern.

Mein Fazit: Es war sehr wichtig, dass Österreich an dieser Messe teilgenommen hat. Ich denke, dass durchaus der eine oder andere Kontakt dabei war, der eventuell ein Geschäft nach Österreich bringen könnte. Man wird sehen, ob die Konkurrenzveranstaltung zur AIBTM, die IMEX America, die im Oktober in Las Vegas stattfindet, den gewünschten Erfolg bringen wird.

Detaillierte Infos zur AIBTM gibt’s hier: www.aibtm.com



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 Rupert Rechling am 26.06.2011  

Touristische Österreichische Marken im Social Web

Ich hatte im letzten Jahr eine Liste mit 40 österreichischen Destinationen aufgestellt und deren Social Web Aktivitäten dargestellt, also Anzahl der Facebook-Fans, Twitter-Follower, etc.. Martin Schobert von Tourismusdesign hat mich in seinem Blog-Beitrag darauf hingewiesen, dass auch das Engagement und andere Dinge eine wichtige Rolle spielen, also gehen wir jetzt einen Schritt weiter. Auf der österreichischen Website socialmediaranking.at werden die Social Media Aktivitäten österreichischer Organisationen quantitativ miteinander verglichen. Dabei zählt nicht nur die Anzahl der Facebook-Fans und Twitter-Follower, sondern auch z.B. die Stärke der eigenen Aktvitität und das Engagement der Nutzer. Die Daten werden auf einen Gesamtindex verdichtet und wöchentlich ausgewiesen. Einen Einblick in die Methodik findet sich hier. Auf Platz Nr. 1 der österreichischen Organisationen ist Red Bull mit einem Indexwert von 90 (von maximal möglichen 100 Punkten). Der Wien Tourismus liegt auf Platz 10 und die Österreich Werbung auf Platz 14 in dieser Woche. Ich habe nun, um einen Vergleich für den Tourismus anstellen zu können, aus den Top 500 die touristisch relevanten Organisationen herausgefiltert und in Rankings miteinander verglichen. Einschränkend sei darauf hingewiesen, dass u.U. noch die ein oder andere relevante Tourismusmarke nicht in das Monitoring aufgenommen wurde. Das sollte sich über die nächsten Wochen bessern durch höhere Nutzung der Plattform. Viel Spaß mit den Darstellungen. Ich hoffe damit kommt man der realistischen Darstellung der Social Web Bedeutung für touristische Organisationen wieder einen Schritt weiter.

Darstellung 1: Ranking der Gesamtindizes

Social Web Tourismus Ranking

Darstellung 2: Anzahl der Facebook-Fans

Anzahl Facebook Fans Tourismus

Darstellung 3: Anzahl der Twitter-Follower

Twitter Follower Tourismus

Darstellung 4: Activity Score (Stärke der eigenen Aktivität)

Activity Score Tourismus

Darstellung 5: Engagement Score (Stärke des Engagements der Nutzer)

Engagement Social Web Tourismus



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 Holger Sicking am 03.03.2011  

Unser erstes Mal…

Die ITB steht vor der Tür – unsere erste ITB für Österreich. Mit einigen Wochen (Bea) bzw. nur einigen Tagen (Ulrike) Vorlauf, begeben wir uns direkt mitten hinein in die Österreich-Welt auf der ITB.

Bea Röttgers, Markt Managerin Deutschland Nord

Bea: „Als Markt Managerin Nord arbeite ich seit November 2010 von Hamburg aus für die Österreich Werbung Deutschland und betreue die Medien- und Touristikpartner in Norddeutschland. In den ersten Woche und Monaten bei der Österreich Werbung habe ich viel Neues gelernt und kennengelernt – nicht nur Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen, sondern vor allem auch Österreichisch in Sprache, Kulinarik und Sport. “Passt scho‘“ kommt mir mittlerweile immer öfter über die Lippen, die erste echte Kärntner Brotzeit gab es im Büro in Berlin und zum Skifahren (lernen) ging es mit Journalisten in die Tiroler Zugspitzarena und ins Stubaital. Jetzt muss ich meinen Kollegen nur noch beweisen, dass ich auch die schwarzen Pisten elegant meistere.“

Ulrike Dziolloß - Markt Managerin Deutschland Mitte

Ulrike: „Gute Nachrichten bringt der Frühling – so ist das Team der ÖW-Marktmanager seit 1.3. wieder komplett. Ab jetzt darf ich die ÖW vom Frankfurter Büro aus tatkräftig unterstützen. Die Einarbeitung läuft auf vollen Touren und ich freue mich auf eine spannende Zeit mit vielen Projekten, alten & neuen Bekannten aus der wunderbaren Welt des Tourismus und vor allen Dingen auf eine erfolgreiche Entwicklung des Urlaubs in Österreich.“

Natürlich ist das nicht unsere erste ITB, aber die erste ITB für Österreich und es ist aufregend und spannend die Vorbereitungen aus einer neuen Perspektive zu erleben. Ausgestattet mit allen wichtigen Informationen & brandneuem Outfit (Jacke & Shirt) heißt es ab Mittwoch „Aufi muss i“. Und der Blusenbügelmarathon vor der ITB entfällt – toll.

Dass dieses große und wichtige Projekt mit guter Stimmung, Humor, viel Erfahrung und vor allem von allen gemeinsam realisiert wird, beeindruckt uns und gibt uns gleichzeitig das Gefühl, mit einem tollen Team eine gelungene Österreich-Präsentation auf die Beine zu stellen. Wir freuen uns darauf, dass es nächste Woche endlich losgeht!

Von Bea Röttgers und Ulrike Dziolloß



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 Markus Aspetzberger am 02.03.2011  

10 österreichische Regionen unter den besten 15 im Alpenraum

Das Forschungsinstitut BAK Basel Economics hat auch dieses Jahr wieder den internationalen Benchmarkvergleich alpiner Destinationen aufgestellt. Aus österreichischer Sicht ein voller Erfolg. 10 der 15 erfolgreichsten Destinationen im Alpenraum sind österreichisch. Beim Benchmark-Index wird die Marktanteilsentwicklung, die Auslastung der Hotellerie und die Ertragskraft einer Region auf eine Kennzahl verdichtet. Der Bettenauslastung kommt mit 50% das höchste Gewicht im Index zu. Die Skala reicht von 1 bis 6, wobei 6 der Höchstwert ist. Über Zusammensetzung und Gewichtung lässt sich sicher streiten, aber häufig sind solche Benchmarkvergleiche als Ausgangslage für tiefergehende Diskussionen nicht schlecht.

2011 Benchmark Tourismus International

Die österreichischen Destinationen liegen vor allem durch die besseren Auslastungswerte auf den vorderen Plätzen. Vor allem im Winter sind die österreichischen Destinationen nahezu unschlagbar. Im Sommer schaut das Konkurrenzbild schon heterogener aus. Der große Gewinner im Sommer ist Rennweg / Katschberg, die von Rang 64 auf Rang 12 aufgestiegen sind.

Im Winter ist die Region Lech-Zürs spitze, im Sommer Achensee und insgesamt das Grossarltal.

Die gesamt Studie gibt es hier. Eine Zusammenfassung findet sich hier.



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 Holger Sicking am 01.03.2011  

Österreichische Spezialitäten für die Welt

Viele Tage sind es jetzt nicht mehr, bis die ITB beginnt. Wir Österreicher präsentieren uns dann in Halle 17 dem internationalen Publikum. Wie jedes Jahr wird der Auftritt durch Innovationen ergänzt und wir legen ein besonderes Augenmerk auf die Themen Gastfreundschaft und Kulinarik.

Neben den auffallenden, großformatig hinterleuchteten Stelenfotos, moderner Technik wie iPad und Web-App sowie Bildern, die zum Leben erweckt werden, stehen 2011 die individuellen Glücksmomente im Mittelpunkt. Vermittelt werden sie durch die Aussteller, die Tourismusschüler aus Niederösterreich und natürlich die Küche aus der Genuss Region Österreich.

Wir wissen ja, dass die besondere Qualität der österreichischen Küche seit jeher entscheidendes Argument für unsere Gäste ist. Sie sorgt aber auch für gute Stimmung wenn es darum geht, Geschäfte zu machen. Deswegen haben wir uns 2011 wieder preisgekrönte Unterstützung geholt. Meisterkoch Franz Raneburger, bereits mit drei Gault-Millau-Hauben und einem Michelin-Stern ausgezeichnet, wird auf der ITB die Vielfalt und Klasse der österreichischen Küche interpretieren. Bei der Zubereitung der Speisen setzt er dabei auf sorgsam ausgewählte Produkte der Genuss Region Österreich.

Vorgeschmack gefällig? Dieses Jahr stehen zum Beispiel der Tullnerfelder Jungschweinsbraten mit Jauntaler Hadnknödel, die Salzkammergut Reinanke mit Walser Gartengemüse, das Ragout vom Lilienfelder-Voralpenwild mit Spinatknödel oder die Mattigtaler Forelle mit Endiviensalat auf der Speisekarte, die wir gerade in die Druckerei geschickt haben.

Perfektioniert wird die herausragende Leistung der Köche um Franz Raneburger durch die Schülerinnen und Schüler der Tourismusschule Semmering aus Niederösterreich. Durch ihren charmanten Service werden sie dieses Jahr sicherstellen, dass sich das Publikum am Stand wohl fühlt und ein Stück Österreichische Gastgeberqualität in Berlin erlebbar wird.

Höhepunkt des kulinarischen Österreich-Erlebnisses wird auch 2011 der Österreich-Abend am Donnerstag. Gemeinsam laden die Österreich Werbung und die Genuss Region, unterstützt von der Österreich Wein Marketing, mehr als 250 Gäste aus Tourismus und Medien ein, sich einen Abend lang verzaubern zu lassen und in einen sommerlichen Urlaubstag einzutauchen. In diesem Sinne: Guten Appetit.



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 Markus Aspetzberger am 24.02.2011  

Gewonnen? Jo jo …

Der Steffelbauer von der Hebalm und sein Jo-Jo brachten der Steiermark Tourismus GmbH nun auch beim CIFFT-Festival (Comité International des Festivals du Film Touristique) die Auszeichnung zum “Weltbesten Tourismusfilm 2010″.  Die Begründung für den Preis (gedreht von Andreas und Renate Meschuh, Art Media): mit dem humorvollen Zugang zur Steiermark wurde eine neue Art des Tourismusfilms kreiert. Jo, jo – mir gefällt er auch, er bringt mich zum Schmunzeln … aber sehen Sie selbst:

Ein zweiter österreichischer Film ist unter den CIFFT-Preisträgern, der “Adlerweg” der Tirol Werbung. Er bringt ganz andere Seiten in mir zum Schwingen.  

Unter den weiteren Preisträgern sind 2 polnische Filme, die sich vor allem mit Frederic Chopin befassen (Chopin-Jahr 2010), ein dänischer und einer aus Mozambique (wo mir vor allem beeindruckende Aufnahmen sehr großer Echsen in Erinnerung geblieben sind). Der Film über Riga, wo der Weihnachtsbaum “erfunden” wurde und der vor allem zur Jahreszeit passt, verführte mich in ein Advent-Aufklappbuch. Für verspielte Menschen wie mich was ganz Besonderes:



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 Martina Pürkl am 29.11.2010  

Macht Österreich glücklich – und wenn ja, wie?

Morgens um halb sieben. Aufstehen, ins Bad schleppen, dann ab in die Küche auf einen Kaffee. Da piepst es schon das erste Mal: 10 neue Mails seit letzter Nacht um 0:30 Uhr. Eigentlich wollte ich doch noch einen Blick in die Tageszeitung werfen – ich kenn mich ja gar nicht mehr aus im Weltgeschehen! Meinem allgemeinen Wohnungschaos werde ich auch schon lange nicht mehr Herr, man findet ja nichts mehr. Aber gestern Abend zwischen Geschäftsessen, letzten Mails lesen und nebenbei noch am Geschäftsbericht basteln, blieb dafür wieder mal keine Zeit. Und die Familie würde eigentlich auch gerne mal wieder mehr Zeit mit mir verbringen – aber alles geht nicht – ich lauf schon auf mindestens 150 Prozent!

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Das ist leider Alltag heutzutage. Die chronische Zeitnot unserer modernen Welt macht uns zu hektischen, unausgeglichenen Menschen. Ständig im Einsatz mittels E-Mails, Mobiltelefon, Facebook, etc. können wir uns den Luxus der Achtsamkeit und Tiefe im Umgang mit unseren Mitmenschen nicht mehr leisten. Doch genau das ist uns Menschen ein Grundbedürfnis. Das Streben nach persönlichem Glück und tiefgreifenden Beziehungen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Und genau auf dieses Pferd setzen nun auch viele Tourismuswerber.

Aber was ist das eigentlich „Glück“?

GipfelJeglicher Versuch einer allgemeingültigen, wissenschaftlichen Definition ist bisher fehlgeschlagen – es handelt sich nämlich um ein höchst individuelles Gefühl. Es wird rein physisch durch das Vorhandensein diverser Botenstoffe hervorgerufen. Ob und in welchem Maße wir auf diese Botenstoffe in unserem Körper zurückgreifen können hängt eng mit unserer individuellen, genetischen Ausrüstung, den Eigenheiten der individuellen Hirnentwicklung (prä- und postnatal), sowie den persönlichen Erfahrungen und psychosozialen Einflüssen zusammen. Also nicht sehr vielen Faktoren, die wir als Tourismuswerber beeinflussen könnten.

Möchten wir aber unseren Urlaubsgästen das Glück auf Erden ein wenig näher bringen, so müssen wir uns erst einmal im Klaren darüber sein, über welche Form des Glücks wir reden. Glück reicht vom „zukünftig zu erwartenden Glück“ über das „momentan empfundene Glück“ bis hin zu einer „zeitlich überdauernden Grundgestimmtheit“. Letzteres können wir unseren Urlaubsgästen nicht bescheren – das sollten wir daher auch nicht versprechen. Schwer genug ist es schon ein „momentan empfundenes Glück“ zu erzeugen. Ist dies doch stark von der persönlichen Konstitution des Gastes abhängig – der eine ist schnell zufrieden zu stellen, bei dem anderen beißt man sich regelrecht die Zähne aus.

Die Hauptaufgabe ist es daher das „zu erwartende Glück“ in der Tourismuswerbung aufzugreifen. Die Universität Rotterdam bestätigt dies mit einem Forschungsergebnis, das besagt, dass das Glücksgefühl am stärksten vor dem Urlaub ist. Im Urlaub ist es bereits abgeschwächt und danach hält es kaum mehr als zwei Wochen an.

Doch wie genau löst man diese Form des Glücks aus?

Eigentlich ganz einfach: wir geben dem Menschen das zurück, was er am meisten vermisst – den Menschen! Durch unsere Fähigkeit der Empathie sind wir in der Lage Glücksmomente nachzuempfinden, die andere Menschen auf Bildern jeglicher Art (gemalt, fotografiert, bewegte Bilder) erleben. Man spricht hier auch vom spiegeln der Emotionen. Zeigen wir also dem Gast ein Bild von glücklichen Menschen vor Ort im Urlaub, so ist er in der Lage dieses Glück zu spiegeln und es (in leicht abgeschwächter Form) selbst zu erleben.

Aber Vorsicht! Der Mensch lässt sich nicht so leicht überlisten – gestellte Bilder werden schnell als solche erkannt. Der gewünschte Effekt der Spiegelung bleibt in Gänze aus. Authentizität ist also gefragt. Beliebte Motive sind z.B. staunende Kinderaugen, vertraute Gespräche zwischen Freunden und/oder Liebenden, harmonische Landschaften (keine Photoshop-Montagen), Vorfreude (z.B. kurz vor dem Sprung in einen herrlichen See).

In unseren Texten sollten wir dem Gast versprechen, dass er sich im Urlaub endlich mal all der kleinen Dinge widmen kann, die er sonst immer vernachlässigen muss. Vielleicht möchte ihr Gast gerne mal im Sommer Beeren sammeln gehen und unter Anleitung eine eigene Marmelade einkochen, die er mit nach Hause nehmen kann? Sparsam sollte man jedoch mit zu vielen Events sein – das kann schnell wieder das ungewünschte Gefühl von Stress auslösen. Das wichtigste Ziel, welches man in allen Texten und Bildern stets vor Augen haben sollte, ist das Herzeigen intakter, zwischenmenschlicher Beziehungen. Und natürlich das Versprechen genügend Zeit für diese zu haben.

Sommerglücksmomente

Die Österreich Werbung Deutschland widmet sich daher ausführlich den Sommerglücksmomenten. Mit authentischen Darstellungen faszinierender Landschaften, sowie der Begegnungsqualität zwischen Gast und Gastgeber soll den Gästen ein sinnstiftendes, „Glück erfahrbares“ Österreich gezeigt werden. Ziel soll es sein, Momente darzustellen, die frei nach Herrn Goethe so schön sind, dass sie verweilen mögen.



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 Yvonne Beckers am 26.09.2010  

Wolfgangsee ist der beliebteste heimische Badesee

Dirndflugtag WolfgangseeTiscover hat die Kunden nach den beliebtesten Seen in der Alpenregion befragt. Sechs der ersten zehn Seen liegen in Österreich – der Wolfgangsee landete an zweiter Stelle. Lediglich der Gardasee in Italien wurde von den Befragten häufiger genannt. An der dritten Stelle folgt der Bodensee, an vierter der Wörthersee.

Befragt wurden 600 Urlauber der Alpenregion. Faktoren für die Beliebtheit bei den Badegästen sind vor allem die Infrastruktur und weitere Freizeitangebote. Für jeden Fünften ist es wichtig, einen kostenlosen Parkplatz und Sanitäranlagen vorzufinden.

Immer wichtiger ist den UrlauberInnen auch die Wasserqualität. Und die ist – nicht nur beim Wolfgangsee - einfach Spitze!  Die Gäste staunen oft ungläubig, wenn Hans Wieser, Touristikchef am Wolfgangsee, einfach einen Schluck aus dem See nimmt.



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 Martina Pürkl am 24.08.2010  

Architektur und Tourismus

Ein Ranking von tourism-review.com zu den 10 faszinierendsten Bahnhöfen/Bahnstationen  der Welt.
Auf Platz 3:  die Nordkettenbahn in Innsbruck, mit der man innerhalb von 20 min vom Zentrum der Stadt in hochalpines Gelände reist. Geplant und entworfen von Zaha Hadid.

 Die Top 10

  1. Berlin Hauptbahnhof, Deutschland
  2. Kuala Lumpur Railway Station, Malaysien
  3. Nordkettenbahn Innsbruck, Österreich
  4. La Gare de Strasbourg, Frankreich
  5. Kanazawa Station, Honshu, Japan
  6. Southern Cross Station, Melbourne, Australien
  7. Estacion de Puerta de Atocha, Madrid, Spanien
  8. Chhatrapati Shivaji Terminus (Victoria Terminus), Mumbai, Indien
  9. Antwerp Central Station, Belgien
  10. St. Pancras Station, London, Großbritannien

Mit  Auswirkungen zeitgenössischer Architektur auf den Tourismus beschäftigt sich platou (Plattform für Architektur im Tourismus),  Netzwerk von Expertinnen und Experten der Bereiche Architektur und Raumplanung, Tourismus und Kulturvermittlung, Wirtschaft und Marketing sowie Landschaftsplanung und Städtebau.

Die Website präsentiert u.a. Tourismusangebote, bei denen „qualitativ hochwertige Architektur“ angewandt worden ist.   Auf Vermittlung von architekturbezogenen Inhalten (Text, Visualisierungen) spezialisiert ist Studio Baff, Partner von platou.

Platou hat 2007 eine Grundlagenstudie unter „Architektur-Vorreitern“ durchgeführt: es wurden 300 touristische Unternehmen befragt, die für ihren Neubau, Zu- oder Umbau hochwertige zeitgenössische Architektur eingesetzt haben.  Aus der Studie geht u.a. hervor, dass für 80% der Befragten die eingesetzte zeitgenössische Architektur ein wichtiger Marketingfaktor ist. Bei 51% liegen die wirtschaftlichen Kennzahlen über dem Branchendurchschnitt.



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 Bettina Kuprian am 05.07.2010  

Willkommen in Österreich

Ein Artikel in Hotel & Touristik hat mich auf die Idee gebracht unsere statistischen Marktforschungsdaten zum Leben zu erwecken. Wenn in Relation 10 Urlauber nach Österreich kommen, dann …

2010I_Willkommen in Oesterreich



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 Holger Sicking am 24.06.2010  

Conversation Studie von Marketagent

Menschen reden miteinander. Wie Paul Watzlawick schon anmerkte, man kann nicht nicht kommunizieren. Gerade im Tourismus ist das Gespräch vor, während und nach dem Urlaub das vielleicht wichtigste Marketinginstrument (wird es überhaupt als Instrument wahrgenommen?). Das österrechischen Marktforschungsinstitut Marketagent.com und die Agentur Publicis haben sich dem Thema nun angenommen und eine “Conversation Study” veröffentlicht, die unter die Lupe nimmt, wie Menschen miteinander über Marken, Produkte oder Werbung sprechen.

Hier der Link zu den Ergebnissen.

Es wird deutlich, dass vor allem das Thema Reise / Urlaub auf Empfehlungen beruht. Egal ob persönlich bei Bekannten und Freunden oder über Social Web Medien. Immerhin 44% haben angegeben, dass die Empfehlungstipps über Social Web Plattformen wichtig für ihre Reise/Urlaubsentscheidungen sind. Dann folgen die Themen “Ausgehen / Party” und “Arbeit / Job”.

Im Detail wird in der Studie beleuchtet, wie wichtig und kompetent verschiedene Informationsquellen bei der Reisebuchung wahrgenommen werden. Mitarbeiter in Reisebüros werden kompetenter als der eigene Partner eingeschätzt, aber den Ausschlag gibt der Partner. Auf Platz drei folgt erfreulicherweise bereits die Websites der Anbieter / Branche. Social Media Plattformen werden als kompetent wahrgenommen und spielen in einer Liga mit Freunden / Bekannten, aber den Ausschlag für eine Reiseentscheidung geben sie noch eher nicht.

Marketagent Umfrage

Über die Studienmethodik: Computer Assisted Web Interviews (CAWI) über die Marketagent.com reSEARCH Plattform. n = 500 Netto-Interviews web-aktiver Personen aus Österreich zwischen 14 und 59 Jahren, die sich innerhalb der letzten 2 Jahre entweder ein Auto oder eine Fotokamera gekauft oder eine Urlaubsreise gebucht haben.
Erhebungszeitraum Februar 2010.



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 Holger Sicking am 23.06.2010  

ÖW und Bundesländer auch 2011 gemeinsam unterwegs

Der heimische Tourismus konnte sich zuletzt trotz wirtschaftlich schwieriger Lage gut behaupten. Die bisherige Wintersaison spiegelt die erfolgreiche Arbeit der Tourismuswirtschaft wider und die jüngst veröffentlichte Leistungsbilanz (die vom Tourismus regelrecht „gerettet“ wurde, wie zahlreiche Medien schreiben) spricht für sich. Wir sind gut unterwegs, haben aber mehr als einen Spaziergang vor uns.

Mit der erfolgreichen Zusammenarbeit im überbetrieblichen Tourismusmarketing sind wir dafür bestmöglich gerüstet. Die neun Landestourismusorganisationen und die Österreich Werbung haben vor kurzem die Eckpfeiler für 2011 festgelegt. Im Lichte der bisherigen Erfahrungen und ganz im Sinne der neuen Tourismusstrategie setzen wir auch im kommenden Jahr auf die gemeinsame Kraft der „Allianz der Zehn“. So wird es wieder eine gemeinsame Kampagne in Deutschland geben. Die Strategien der Marktbearbeitung für die wichtigen Herkunftsmärkte Niederlande, Italien und Großbritannien werden abgestimmt. Mit dem speziellen Augenmerk auf Rumänien werden somit im kommenden Jahr fünf Märkte mit einem Gesamtanteil von 73% am Ausländernächtigungsvolumen koordiniert bearbeitet. Und das trägt sicherlich auch zur Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Österreich und damit der positiven Entwicklung der heimischen Tourismuswirtschaft bei.



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 Ulrike Rauch-Keschmann am 03.05.2010