Im Forschungslabor «Medienwandel – Gesellschaftswandel» des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IMPZ) der Universität Zürich ist eine spannende Zeitreise durch die Mediennutzung entstanden. Vier Minuten, die die Dimension des Wandels eindrücklich aufzeigen.
Eines der besten Beispiel für Viral Marketing der letzten Zeit ist wohl der mit dem Bären und dem Jäger. Die Kunst ist es, nicht nur möglichst viele UserInnen dazu zu bringen, das Video anzuklicken, sondern auch seine Markenbotschaft “rüberzubringen”. Wissen Sie noch, um welche Marke es geht? Dann dürfte die Botschaft angekommen sein. Für alle, die ihre Erinnerungsgabe überprüfen wollen oder das Video noch nicht kennen:
Wie einem so ein Wurf gelingen kann? Tipps dazu finden Sie in dieser Anleitung:
Besonders hohe Begegnungsqualität ist eine der großen Stärken von Urlaub in Österreich. Dabei geht es darum, die Gäste zu verstehen, ihre Wünsche und Interessen zu erkennen und ihnen zu vermitteln, dass man Gastgeber aus Leidenschaft ist. Diese Beziehung zu den Gästen ist ausschlaggebend dafür, ob sie wiederkommen oder nicht.
Im Mavida Balance Hotel & Spa, einem der sieben österreichischen Design Hotels, beginnt diese Beziehung bereits mit dem ersten Besuch auf dessen sprachgesteuerter Homepage. Hotelinhaberin Ilona Hagleitner begrüßt die Besucher der Homepage, die sich daraufhin per Spracheingabe je nach Interesse durch das Haus führen lassen können – man sagt also beispielsweise „Bar“, und schon wird man von Fr. Hagleitner in den Bar & Lounge Bereich begleitet.
Dem Mavida-Team gelingt es so auf innovative Weise, bereits vor dem Urlaub eine (zumindest virtuell) persönliche Beziehung zu den Gästen aufzubauen. Außerdem macht es einfach Spaß, diese neue Anwendung auszuprobieren!
Die ÖW stellt nun auch für den Sommer eine kostenlose App zur Verfügung: „iAlps“, eine Applikation für das Apple iPhone, liefert aktuelle und umfangreiche Informationen aus Österreich - und das in mehreren Sprachen.
Mit „iAlps“ können detaillierte Infos z.B. über Routen, Wetter, Anreisemöglichkeiten, Infrastruktur punktgenau abgerufen werden. Ziemlich top ist die Anzeige von Routen für jegliche Art der Fortbewegung. Egal ob Radfahren, Klettern, Wandern oder Mountainbiken – nach Ermittlung des genauen Standortes per GPS werden die in der Nähe des jeweiligen Aufenthaltsortes liegenden Tourenmöglichkeiten vorgeschlagen.
Auch der offizielle Online-Reiseführer für Österreich www.austria.info steht ab sofort als mobile Website zur Verfügung. Damit ist der Zugriff auf Informationen über Urlaub in Österreich von unterwegs jetzt noch einfacher und schneller möglich.
Ob wir damit richtig liegen?
Keinen Zweifel lässt daran die neue Studie zur Smartphonenutzung 2012 (von Otto Group, Google, TNS Infratest und Trendbüro). Mit der zunehmenden Verbreitung von multifunktionalen Smartphones verändert sich unsere Art zu kommunizieren, zu konsumieren und zu interagieren. Die Studie “GO SMART 2012″ beleuchtet das Internetverhalten und die Smartphoneroutinen der Deutschen im Kontext der gesamten Mediennutzung und zeigt ein umfassendes Zukunftsszenario auf, das den Blick auf Mobile Commerce als zukünftigen Marktplatz schärft. Die gesamte Studie finden Sie zum kostenlosen Download hier.
Menschen reden miteinander. Wie Paul Watzlawick schon anmerkte, man kann nicht nicht kommunizieren. Gerade im Tourismus ist das Gespräch vor, während und nach dem Urlaub das vielleicht wichtigste Marketinginstrument (wird es überhaupt als Instrument wahrgenommen?). Das österrechischen Marktforschungsinstitut Marketagent.com und die Agentur Publicis haben sich dem Thema nun angenommen und eine “Conversation Study” veröffentlicht, die unter die Lupe nimmt, wie Menschen miteinander über Marken, Produkte oder Werbung sprechen.
Es wird deutlich, dass vor allem das Thema Reise / Urlaub auf Empfehlungen beruht. Egal ob persönlich bei Bekannten und Freunden oder über Social Web Medien. Immerhin 44% haben angegeben, dass die Empfehlungstipps über Social Web Plattformen wichtig für ihre Reise/Urlaubsentscheidungen sind. Dann folgen die Themen “Ausgehen / Party” und “Arbeit / Job”.
Im Detail wird in der Studie beleuchtet, wie wichtig und kompetent verschiedene Informationsquellen bei der Reisebuchung wahrgenommen werden. Mitarbeiter in Reisebüros werden kompetenter als der eigene Partner eingeschätzt, aber den Ausschlag gibt der Partner. Auf Platz drei folgt erfreulicherweise bereits die Websites der Anbieter / Branche. Social Media Plattformen werden als kompetent wahrgenommen und spielen in einer Liga mit Freunden / Bekannten, aber den Ausschlag für eine Reiseentscheidung geben sie noch eher nicht.
Über die Studienmethodik: Computer Assisted Web Interviews (CAWI) über die Marketagent.com reSEARCH Plattform. n = 500 Netto-Interviews web-aktiver Personen aus Österreich zwischen 14 und 59 Jahren, die sich innerhalb der letzten 2 Jahre entweder ein Auto oder eine Fotokamera gekauft oder eine Urlaubsreise gebucht haben.
Erhebungszeitraum Februar 2010.
Die Europäische Tourismus Kommission (etc) ist die Vereinigung der Nationalen Tourismus Organisationen Europas. Jahrelang war die etc auf Imagemarketing und PR-Initiativen in den “Operations Groups”, also marktbezogen agierenden Einheiten der nationalen Tourismusämter in den unterschiedlichen Ländern fokussiert – mit manchmal mehr und öfters auch einem Erfolg. In den letzten Jahren gab es aber vor allem zentral positive Entwicklungen: die Marktforschungs-Aktivitäten wurden zum Wohle der Mitglieder stark intensiviert – eine Indien- und Russland-Studie sowie regelmäßige “market insights” werden erstellt und ein Handbook on Tourism Branding wurde veröffentlicht – lesenswert!
Aber auch vor allem im Online Bereich setzte die etc in den letzten Monaten bemerkenswerte Initiativen um: ein Handbook on E-Marketing (statisch als Buch – aber detailgenau und äusserst umfassend! Nachschlagewerk v.a. für kleinere Tourismusregionen ohne fixen Online-MitarbeiterIn bestens geeignet!) sowie ein gelungener und dennoch kostengünstiger Relaunch der Website visiteurope.com, ein Event Feed auf Google Maps, ein Widget auf Yahoo.com und schließlich die Neuauflage der www.newmediatrendwatch.com.
Diese Seite wurde ebenso komplett redesigned, von einigen Bloggern bereits empfohlen und hat als Zielsetzung Marketing-Profis aus Destinations- und Tourismusorganisationen innerhalb Europas zusammen zu bringen und über eine zentrale Website “high-quality intelligence from over 70 sources on trends in internet usage by tourists all over the world” bereitzustellen.
Voila – dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer: reinklicken und abonnieren (RSS, natürlich). Was genau es da gibt? Zum Nachlesen auf Englisch hier:
“The NMTW offers a regularly updated news service, a library of research reports and white papers, and a unique graph service allowing marketers the chance to compare data from individual tourism markets. It is available entirely free of charge to all users, who can also subscribe to a free monthly newsletter featuring the latest research, survey results, and facts and figures on the use of new media in the travel and tourism industry.”
Wer sich über den Stellenwert der digitalen Revolution noch immer nicht sicher ist, der möge sich folgendes Video ansehen (ist im Übrigen ein Update von diesem Video aus 2008):
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