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Die in diesem Blog getroffenen Aussagen geben ausschließlich die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und stellen keinen offiziellen Standpunkt der Österreich Werbung dar.

Für den Inhalt der Autoren dieses Weblogs verantwortlich ist:
Martina Pürkl
Österreich Werbung
Kundenmanagement
Margaretenstraße 1
A-1040 Wien

Die Autoren dieses Weblogs übernehmen keine Verantwortung oder Haftung für die Inhalte externer Websites.

Wandern von Berufs wegen…

Ein Blogbeitrag von Karoline Scheiber, ÖW Großbritannien, über eine Aktion der ÖW Deutschland

“Von einander Lernen” unter diesem Motto hat die Österreich Werbung schon vor einigen Jahren ein internes Austauschprogramm mit dem Titel “Mobilitätsprojekt” ins Leben gerufen. Dabei werden Mitarbeiter/-innen für 2 Wochen in ein anderes ÖW Büro “verliehen” und haben die Möglichkeit an einem Leitprojekt mitzuarbeiten und sich ein paar Tipps und Trick von den Kollegen abzuschauen. Ich persönlich bin ein sehr großer Fan dieses Programms und hab mich irrsinnig gefreut als ich den Zuschlag für Berlin bekommen habe.

Die Idee ein Stückerl Österreich dauerhaft nach Berlin zu “verpflanzen” fand ich eine sehr sympathische und nachhaltige Art der Außenwerbung. Unter dem Titel “Wir machen Berlin ein Stück Österreicher” haben die Berliner Kolleg/-innen gemeinsam mit den Landestourismusorganisationen mobil gemacht und über 700 Alpenpflanzen, Apfelbäume, Felsformationen, Holzbankerln und sogar ein Fernrohr zusammengetragen um einen vernachlässigten Park – im sonst so schicken Bezirk Charlottenburg – wiederzubeleben.

Was hier so einfach klingt, war aber in Wirklichkeit ein ganz schön aufwändiges Projekt und ist wohl nach und nach zu einem Gesamtkunstwerk gewachsen. Und der Funke der Begeisterung ist ganz offensichtlich auch auf das Gartenbauamt des Bezirks Charlottenburg übergesprungen. Gemeinsam wurden sorgfältig Pflanzen ausgewählt und extra ein pensionierter Stadtgärtner (und bekennender Österreich Fan) für dieses Projekt abgestellt, um dem Park nicht nur den Namen Österreich Park zu geben, sondern auch eine Österreichische Landschaft und die typische gemütlich-entspannte Atmosphäre einzuhauchen.

Wanderbegleiter Berlin

Als ich ca. 2 Wochen vor der feierlichen Eröffnung des Parks im Berliner Büro eingecheckt habe, liefen die Vorbereitungen natürlich schon auf vollen Touren. Und bei Saras Update zum Status Quo hat mich dann auch das Parkfieber gepackt. Mit wie viel Liebe zum Detail dieses Projekt umgesetzt wurde, ist mir spätestens beim Zusammenstellen des Briefings für die Wanderbegleiter/-innen so richtig bewusst geworden. Mit “Hier ist der Park, bitteschön liebe Berliner” war‘s hier nämlich nicht getan!

Es wurden extra dynamische und sympathische Österreicher/-innen rekrutiert, die 350 wanderfreudige Berliner/-innen von der österreichischen Botschaft durch den Tierpark zum Österreich Park begleiteten und dabei das Gefühl des “Willkommen sein” verbreitet sollten. Im Park selbst wurden 9 Österreich Erlebenstationen mit Kunstinstallationen, Spielen, Kunsthandwerk, Entspannungsinseln, österreichischen Köstlichkeiten und stimmungsvoller Musik aufgebaut um die Übergabe des Österreich Parks an Berlin gebührend zu feiern.

Und den Berliner/-innen dürfte die Idee mindestens genauso gut gefallen haben wie mir. Die haben uns im wahrsten Sinne des Wortes die Türen eingerannt. Die Karten für die Wanderung (damit wir unsere Gastgeberqualitäten auch richtig wahrnehmen konnten) mussten auf 350 Teilnehmer/-innen limitiert werden. Die waren so schnell weg, wie sonst nur die Tickets für das Glastonbury Festival!

Auch im Park haben ca. 700 Berliner/-innen die Eröffnung des Österreich Parks mitgefeiert. Die Picknickwiese hat an eine riesige Österreich-Fahne erinnert und war mit Sitzkissen in Rot-Weiß-Rot nahezu gepflastert. Und hätte es nicht rechtzeitig zum Ende der Veranstaltung einen Regenguss gegeben, würden die Berliner /-innen wohl immer noch feiern.

Berliner Fans

Es ist schön zu sehen, wie viele Österreich Fans es in Berlin gibt und auf wie viel Begeisterung dieses Projekt bei den Berliner/-innen gestoßen ist. Gegen Ende der Veranstaltung hab ich mich an ein steirischen Apfelbäumchen gelehnt, mir das bunte Treiben auf der Picknickwiese angesehen, dem zufriedenen “Schwatzen in Berliner Schnautze” gelauscht und mir gedacht: “Schön, dass ich hier dabei sein durfte.” Dankeschön Berlin!

 

 

Mehr Informationen zur Aktion finden Sie in der Aussendung: ÖW eröffnet Österreich-Park mitten in Berlin.

Informationen zu weiteren Marketingaktivitäten in Deutschland.



Tags: Berlin, Nachhaltigkeit, Wandern
Martina Pürkl am 16.05.2013  |   Keine Kommentare

Österreichs nachhaltigste Hotelkonzepte prämiert

“Der Tourismus ist ein wesentlicher Exportfaktor und unsere wichtigste Visitenkarte, wenn es darum geht, Österreich gegenüber unseren Gästen als offenes, gastfreundliches Land zu präsentieren. Die Basis für den Erfolg legen die rund 18.000 heimischen Beherbergungsbetriebe gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie zählen zu unseren wichtigsten Leistungs- und Imageträgern und tragen durch ihr Engagement und ihren Unternehmergeist tagtäglich dazu bei, dass unser Land seine Spitzenposition in der internationalen Hotellerie behaupten kann”, betonte WKO-Präsident Christoph Leitl, anlässlich des Sterne Awards 2013.

Bereits zum dritten Mal hat der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) gemeinsam mit der Österreichischen Gastronomie Zeitung (ÖGZ) den Sterne Award - diesmal unter dem Motto “Nachhaltigkeit – der Mensch im Mittelpunkt” – veranstaltet.

Die Preisträger/-innen

Aus insgesamt 80 eingereichten Konzepten wurden ein Sieger pro Bundesland gekürt. Die Qualität der eingereichten Konzepte beweist eindrucksvoll, dass die heimische Hotellerie das Thema Nachhaltigkeit bereits lebt.

Seminarhotel Retter, Foto: ÖGZDie “Hotels der Zukunft” des diesjährigen Sterne Awards 2013 sind:

  • Burgenland: St. Martins Therme & Lodge
  • Kärnten: der daberer.das biohotel
  • Niederösterreich: Berghotel Tulbingerkobel
  • Oberösterreich: SPES Hotel
  • Salzburg: ****S Wellnesshotel Der Krallerhof
  • Steiermark: Retter Seminarhotel Restaurant****
  • Tirol: Alpenresort Schwarz
  • Vorarlberg: Alpen Sport Resort Rote Wand
  • Wien: Vienna Marriott

Mit dem Titel “Hotelière der Zukunft” 2013 wurde Ulrike Retter vom Retter Seminarhotel Restaurant**** in Pöllauberg, Steiermark, ausgezeichnet.


Nachhaltigkeit im Tourismus

Nachhaltigkeit ist einer dieser Werte, die unsere Gesellschaft derzeit auf vielen Ebenen bewegen. Für den Paradigmenwechsel, den wir gerade erleben, ist Nachhaltigkeit deshalb von besonderer Bedeutung, weil sie auf die Zukunft und die Lebensqualität nachfolgender Generationen ausgerichtet ist.

Nachhaltiges Planen und Handeln wirkt in alle unsere Lebensbereiche hinein und wird das in Zukunft noch viel stärker tun. Das zeigt sich nicht nur in globalen Klimadiskussionen, in Politik und Kultur, sondern auch in Kernbereichen der westlichen Wirtschaft, wenn man etwa an die wachsenden Marktsegmente für Bio-Produkte oder nachhaltige Kapitalanlagen denkt. Aber auch im Tourismus als einem der „Sinnmärkte der Zukunft“ wird Nachhaltigkeit eine immer stärkere Rolle spielen.

Weitere Informationen zum Thema “Nachhaltiger Tourismus in Österreich” finden Sie hier.



Tags: Hotel, Nachhaltigkeit
Martina Pürkl am 30.04.2013  |   Keine Kommentare

Where is your happy place?

Ein Gastbeitrag von Martina Jamnig, ÖW Großbritannien

Im Rahmen der Marketingkampagne “Sommerglücksmomente” luden wir die wichtigsten Medienvertreter zu einer Sommerauftaktveranstaltung in die Kensington Roof Gardens ein. Um dem Thema der Kampagne “Summer highs” gerecht zu werden, suchten wir nach einer passenden Location. Mit den Roof Gardens wurde der perfekte Ort gefunden.

Es handelt sich dabei um Londons einzigen Private Members Club mit 5.000 m² Gartenfläche, aufgeteilt auf 6 verschiedenen Ebenen inklusive Dachterrassen, und befindet sich im Eigentum von Sir Richard Branson. Die Roof Terrace bietet nicht nur einen hervorragenden Ausblick über die Dächer Londons, sondern auch einen Rückzugsort und ein Stück Natur inmitten des hektischen Londons, wo unsere Gäste wieder Energie tanken konnten. Mit der Verpflichtung zur Nachhaltigkeit passte die Location auch perfekt zu unseren Themen.

 

 Austria First Aid Kit

Um den Journalisten ein Stück österreichischen Sommer für zuhause mitzugeben, haben wir ein „Austria First Aid Kit“ mit Leitprodukten der Österreichischen Nachhaltigkeit zusammengestellt: so verhilft der Sonnentor Tee “Leicht wie eine Feder” mit Dinkel-Joghurt Keksen im trüben London zu frischer Motivation, das Irschner Heublumenbad entspannt und Käse und Senfsauce aus dem Bregenzerwald sorgen für Genuss. Als Abrundung gab es noch den Meisterwurz Schnaps, der zum einen oder anderen Höhepunkt verhelfen kann.

 

Weitere Möglichkeiten für gemeinsame Marketing Aktvitiäten mit der Österreich Werbung in Großbritannien finden Sie hier.

 



Tags: Großbritannien, Nachhaltigkeit, Sommerglücksmoment
Martina Pürkl am 22.03.2013  |   Keine Kommentare

Werbung für nachhaltige Produkte

Interview mit Dr. Roger Wehrli
Dozent und Forschungsleiter am Institut für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Luzern

 

Lesen Sie dazu auch den Blogbeitrag von Holger Sicking.

 



Tags: Innovation, Kundenorientierung, Nachhaltigkeit, Zukunft
Martina Pürkl am 17.03.2013  |   Keine Kommentare

Social Media und Nachhaltigkeit

Ein Interview mit Florian Bauhuber
Geschäftsführender Gesellschafter von Tourismuszukunft / www.tourismuszukunft.de



Tags: Nachhaltigkeit, Social Media, Web 2.0
Martina Pürkl am 17.03.2013  |   2 Kommentare

Nachhaltigkeit emotional kommunizieren

Dr. Roger Wehrli von der Hochschule Luzern stellte aktuelle Studienergebnisse über die Vermarktung nachhaltiger Tourismusangebote vor. Sein Team hat in 4 Ländern (UK / US / GER / CH) untersucht, wie Urlauber Werbung über ein nachhaltiges Urlaubsangebot wahrnehmen.

  • Wie wichtig sind Bilder versus Text?
  • Sind rationale Argumente überzeugender als emotional orientierte Sprache?
  • Welche Empfehlungen kann man Touristikern für das Marketing von nachhaltigen Tourismusangeboten geben?

Methodisch wurde die Untersuchung sehr versiert mittels einer so genannten Choice-Based-Conjoint Analyse durchgeführt. Hierbei werden Befragte nicht direkt nach Ihren Einstellungen gefragt, sondern es werden verschiedene Angebote vorgelegt (und dabei z.B. das Wording und die Bilder geändert) und der Befragte entscheidet sich dann (wie in der Realität auch) zwischen den Urlaubsangeboten.

Kernergebnis war, dass Menschen sich von emotionalen Botschaften in Bezug auf nachhaltige Angebote generell stärker beeinflussen lassen als durch rationale Argumente. Also überzeichnet übersetzt: “…dadurch zaubern Sie ein Lächeln auf das Gesicht dieses Fischers aus der Gemeinde…”ist besser als “… hilft so und so viel kg an Material einzusparen”.  Aber die Emotionalität wird recht unterschiedlich erreicht je nach Land. Das deutet darauf hin, dass trotz universeller Aussagen (Emotionen versus Ratio), eine genaue Betrachtung vor allem von Länderunterschieden wichtig ist. Zweitens gibt es auch größere Unterschiede zwischen Zielgruppen. Z.B. sind Personen, die bereits einen explizit nachhaltigen Urlaub in der Vergangenheit buchten, eher rationalen Argumenten gegenüber aufgeschlossen sind, was nicht unbedingt überrascht.

 



Tags: ITB2013, Marktforschung, Nachhaltigkeit
Holger Sicking am 09.03.2013  |   2 Kommentare

7 Thesen zum Bergtourismus

Im Rahmen des CSR Tages auf der ITB Berlin fand eine Podiumsveranstaltung unter dem Titel “Nachhaltige Destination Berg: haben wir den Gipfel schon erreicht?” statt. Mal abgesehen davon, dass das Hauptinterview zwischen Prof. Harald Pechlaner und der berühmten Bergsteigerin Edurne Pasaban etwas am Thema vorbeiging, möchte ich hier die zentralen Thesen von Prof. Pechlaner vorstellen, die in Zukunft noch weiter diskutiert werden.

Vorab ein paar Daten zum Bergtourismus:

  • 12% der Weltbevölkerung lebt in den Bergen
  • Bergtourismus generiert 15% – 20% des weltweiten Tourismus
  • ungleich verteilt: in 40% der Alpengemeinden keinen / in 10% sehr starker Tourismus

Die Thesen:

  1. Bergkompetenz ist eine wesentliche Grundlage für nachhaltige Entwicklung
    zur Kompetenz gehören Persönlichkeiten, Infrastrukturen, Veranstaltungen, Freude am Berg, Tourismus, Materialien, Landwirtschaft, Technologien, Architektur und Forschung u. Entwicklung
  2. Nachhaltigkeit muss finanzierbar sein
    auch Private werden investieren müssen, nicht nur öffentliche Hand
  3. Für eine nachhaltige Entwicklung müssen individuelle Lösungen gefunden werden
  4. Bergtourismus ist ein Segment in der Reifephase und verliert an Bedeutung
  5. Langfristig muss eine dynamische Balance gefunden werden
  6. Für eine nachhaltige Entwicklung ist Governance unerlässlich
  7. Langfristig können nur jene Bergdestinationen erfolgreich sein, welche sich Community-basiert entwickeln

Gerade der letzte Punkt ist mir in etwas anderer Form auch in weiteren Vorträgen über prinzipielle Trends im Tourismus wieder untergekommen. Man muss es schaffen, die Menschen vor Ort in die Entwicklung des Tourismus mit einzubeziehen. Das macht aus mehreren (offensichtlichen, aber auch weniger offensichtlichen Gründen heraus Sinn).

  • Erstens braucht es innere Akzeptanz und Begeisterung für äußeren Erfolg.
  • Weiters kommen die besten Produkte und Angebote aus den eigenen Reihen (regionale Fähigkeiten, Stichwort z.B. imaterielles Kulturgut).
  • Weiters sehen wir derzeit ein immer größer werdendes Bedürfnis nach Authentizität. Die kann durch die Menschen vor Ort geschaffen und kontrolliert werden.
  • Gesellschaft wandelt sich und der soziale Austausch (auch mit Fremden) wird immer wichtiger. Nicht zuletzt getrieben und ermöglicht durch soziale Netzwerke im Internet, die immer häufiger auch in der realen Welt umgesetzt werden (siehe z.B. Couchsurfing).
  • Der größte Treiber für das Image einer Destination ist laut dem Reputation Institute die Gastfreundlichkeit der Bevölkerung. Die Einbeziehung der Bevölkerung ist also notwendige Voraussetzung und nicht lästige Notwendigkeit auf dem Weg zu einer langfristig nachhaltigen und erfolgreichen Bergdestination. Man kann es ja auch als Chance sehen und die Menschen selbst mitgestalten lassen (und auch kontrollieren).

Die Folien zum Vortrag gibt es hier.



Tags: Berg, ITB2013, Nachhaltigkeit, Thesen
Holger Sicking am 09.03.2013  |   Keine Kommentare
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