Was Sie über Märkte wissen sollten

Wollen Sie sich effizient einen Eindruck über einen Herkunftsmarkt verschaffen? 
Denken Sie darüber nach, wie Sie Ihre Marktbearbeitung am besten anlegen könnten?
Sind Sie unsicher, ob Ihr Betrieb/Angebot  fit für “exotische” Gäste ist?

Wir empfehlen Ihnen die Publikation “Marktprofi Kompakt 2012” der Österreich Werbung, die  Sie kostenlos für rund 30 Märkte  herunterladen können.

Jeder Marktprofi kompakt enthält:

  • Soziodemographische und wirtschaftliche Marktdaten
  • Allgemeine touristische Entwicklung am jeweiligen Markt und in Bezug auf Österreich
  • Insiderwissen für die Marktbearbeitung (Zielgruppenpotenzial, Reisemotive- und verhalten)
  • Dos und Dont‘s für den Umgang mit Urlaubsgästen und Partnern aus dem jeweiligen Markt
  • Praktische Tipps für PR-Arbeit und Marketing

 

    

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Ihre erfolgreiche Marktbearbeitung liegt uns am Herzen!

 

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 Und Ihr Budget sowie unsere Umwelt auch: Verzichten Sie beim Ausdrucken des Marktprofi auf das Deckblatt.



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 Bettina Kuprian am 18.08.2011  

Spanier und Italiener lieben österreichische Kultur!

Ein Gastbeitrag von Kathrin Ploder (ÖW Italien) und Blanka Trauttmansdorff (ÖW Spanien)

Die beiden Herkunftsmärkte Italien und Spanien haben einige gewichtige Gemeinsamkeiten, u.a. die Geschichte, die beide Länder in der Vergangenheit eng mit dem Hause Österreich verbunden hat.

  • Das Potential für Auslandsreisen ist in beiden Ländern beachtlich: 20 Mio. Reisen der Italiener und 13,5 Mio. Reisen der Spanier gehen ins Ausland. In Österreich werden aus beiden Ländern jährlich etwa 4 Millionen Nächtigungen erfasst. Es bestehen daher noch beachtliche Chancen für Wachstum.
  • Die Übernachtungen und Ankünfte haben sich aus beiden Ländern in den letzten 10 Jahren positiv entwickelt: Die Nächtigungen aus Italien haben um 12%, die aus Spanien um 42% zugenommen.
  • Der Kultur- und Städteurlaub ist bei einer Auslandsreise die am meisten nachgefragte Urlaubsform. 68 % der italienischen und spanischen Gäste bekunden dafür Interesse. Für beide haben dabei die Faktoren „Spaß und Vergnügen“ und „Horizont erweitern“ einen hohen Stellenwert (Italien: 72%)
  • Beide sind Kurzurlauber: Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Spanier beträgt 2,5 Tage, die der Italiener 2,9.
  • Die Reiseausgaben der Gäste aus den beiden Ländern liegen deutlich über dem Durchschnitt der Ausgaben aller Österreich Gäste (€99):  Beim Kurzurlaub geben die Spanier durchschnittlich €153 aus, die Italiener €177.
  • Große Übereinstimmung besteht in Bezug auf die Zielgruppe der EPM (Etablierte Postmaterielle): 35-65 Jahre alt, gebildet, Streben nach körperlicher und geistiger Fitness, interessiert am unterhaltsamen Lernen und auf der Suche nach neuen Emotionen.

Österreich wird in beiden Ländern als gelungene Mischung aus Kultur+Natur mit imperialem Bonus gesehen. Italienische und spanische Gäste wollen Kultur und Natur erlebnisenergetisch und unterhaltsam verbinden. Österreich sehen sie grundsätzlich als einen gelungenen Mix von Kultur und Landschaft, und sie wünschen sich „Gebrauchsanweisungen“ ihn zu erleben. Die ÖW versucht mit ihren Maßnahmen das Bild von „Urlaub in Österreich“ in der reiseerfahrenen Zielgruppe noch weiter zu schärfen.

Die Zielgruppe in Italien und Spanien

Die optimale Zielgruppe für den Kultururlaub in Österreich wurde in beiden Ländern auf Basis soziographischer Untersuchungen (Sinus Milieus) definiert.

Ihre Charakteristika sind:

  • 35-55 Jahre
  • DINKS, Paare, Gruppe von Freunden, Familien
  • Reiseerfahrene mit höherer Bildung
  • Stadt und Kulturinteressierte
  • Wohnsitz in Nord- und Zentralspanien sowie Norditalien & Lazio, vor allem Rom

Welche Angebote aus Österreich haben hier Chancen?

  • Urbanes Kulturerlebnis, zum Beispiel moderne Aufführungen in historischem Ambiente, Junge Szene, Outdoorkulturerlebnis, Stadtbesuch mit Architektur, Museen, Musik, Imperiales Erbe, Begegnungsqualität (Stadtspaziergang mit gutem Guide)
  • Kulturelle Ausflüge ins Umland: etwa Klosterneuburg, Wiener Wald, Hall, Donau, Salzkammergut, Weltkulturerbe, Grafenegg, Bregenzerwald …
  • Kulinarik & Genuss: Rathausplatz im Sommer, Genussmeilen, Märkte, Kaffeehaus …

Details zur Kampagne “Culturissimo 2012” in Spanien und Italien finden Sie hier.



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 Martina Pürkl am 07.07.2011  

Privatzimmervermittlung 2.0

Couchsurfing” ist ja nicht wirklich neu und wurde über die letzten Jahre beliebter. Mittlerweile tummeln sich auf der größten Couchsurfing-Website couchsurfing.org ca. 2,7 Mio. Couchsurfer weltweit. Während das Couchsurfing an sich keine kommerziellen Interessen verfolgt, sind in der Zwischenzeit Start-Ups auf dem Markt, die die Idee des Couchsurfings mit Gewinnorientierung verbinden. Das US-Unternehmen airbnb.com lässt seit 2008 Privatpersonen auf einer Internetplattform ihre Zimmer vermitteln. Seit 2009 bietet gloveler.com einen ähnlichen Service an. Stärkeren Schwung bekommt der Trend zur privaten Zimmervermittlung jetzt durch die Gründung des Start-Ups 9flats.com des deutschen Entrepeneurs Stephan Uhrenbacher, der sich auch schon für Qype verantwortlich zeigte. Im Grunde ist 9flats.com eine Kopie des airbnb.com Konzepts. Das Konzept von 9flats.com: Jeder Onliner kann über die Plattform seine Wohnung, ein Zimmer oder eine Couch im Wohnzimmer kostenlos anbieten. Bei jeder Buchung bekommt 9flats.com eine Provision. Die Zahlung zwischen Mieter und Vermieter übernimmt 9flats.com dabei komplett selbst. Ausgezahlt wird der Übernachtungsbetrag allerdings erst nach der ersten Nacht, um den Reisenden abzusichern, dass das Geld erst überwiesen wird, wenn die Leistung erbracht wurde. Bei einem ersten Check der Angebote stelle ich fest, dass die Appartments/Zimmer teilweise wirklich toll sind, aber auch nicht unbedingt billig. Es stellt sich schon die Frage, warum man für ein Privatzimmer ohne Frühstück fast so viel zu zahlen bereit wäre wie für ein Hotelzimmer incl. Frühstück. Auf der anderen Seite hat man die Möglichkeit in wirklich guten Appartments unterzukommen mit authentischem Flair. Hier ein typisches Beispiel einer Wohnung in Wien: Link. Wird jetzt jeder Besitzer einer interessanten Wohnung zum potenziellen Touristiker? Wer füllt die Meldezettel aus?
Screenshot 9flats.com
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 Holger Sicking am 04.05.2011  

Back to the future – Tourismus 2050

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung

Der neuseeländische Universitätsprofessor Ian Yeoman (www.etfi.eu) nahm die Teilnehmer des ITB Marketing & Distribution Days mit auf eine Reise in die Tourismuszukunft. Die drei wesentlichen Faktoren, die die Zukunft der Welt beeinflussen werden, treiben auch den Tourismus an:

  • Wohlstand
  • Ressourcen und
  • Technologie.

Layar-App

Layar-App

Ja, das Wachstum kommt aus Asien. Aber nein, der Wohlstand wird nicht unbedingt gleichmäßiger verteilt. Die neuen/jungen Märkte sind vor allem in Indien und Brasilien zu finden. Die europäischen Märkte altern rapide – soweit altbekannte demografische Entwicklungen. Die offenen Münder im Publikum entstanden dann jedoch bei der Vorstellung von neuen hochtechnologischen Entwicklungen, die schon bald auch den Tourismus maßgeblich beeinflussen werden: Gestural interfaces, Besucherzentren mit Robotern (Banco Santander), Hologramme (japanisches Popkonzert) und den Brillen und Kontaktlinsen mit “augmented reality-Funktionen”. Yeoman spannte den Bogen weiters über viele Facetten des gesellschaftlichen Wandels und wie Experience Economy, Fluid Identity und dem Spannungsfeld zwischen Materialismus und der Balance zwischen Fortschritt und Ökologie.

Fazit trotz allem technischen Fortschritts: Der Mensch bleibt im Mittelpunkt und die Marke wird wichtiger denn je. Zum Abschluss gab uns Prof. Yeoman noch einen Tipp mit: Die gelungene Marketingkampagne von Südkorea Tourismus, die einige der erwähnten Strömungen bereits jetzt mit Storytelling intelligent verbindet: „An extraordinary journey“: www.haru2010.com

Download der Präsentation



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 Martina Pürkl am 13.03.2011  

“12 ways to seduce consumers to your destination“ – Erfolgsfaktor PR

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

Zum Abschluss des ITB Future Days gab Keith Bellows, der Chefredakteur des renommierten Reisemagazins National Geographic Traveler  den Teilnehmern eine treffende Analyse zur Situation des Reisejournalismus sowie hilfreiche Tipps für die erfolgreiche PR Arbeit mit auf den Weg. In Zeiten eines tiefgreifenden sozialen, demografischen und technologischen Wandels sind die  aktuellen Herausforderungen im Tourismusmarketing und in den Reisemedien sehr ähnlich gelagert. Es geht für beide darum, die Reiseinhalte in den neuen Kanälen und angepasst an die, sich laufend ändernde, Mediennutzung so attraktiv wie möglich aufzubereiten. Bellows zeigte einige aktuelle Reisegeschichten die in Kurzvideos und mittels Social Web Aktivitäten erzählt werden. Zusammengefasst kann man sagen: „It’s a story that matters, not a place“.

Um die erfahrenen und gestressten Reisejournalisten heutzutage noch von einer Destination überzeugen zu können, bedarf es einer sehr sensiblen und professionellen Vorgehensweise in der PR. Bellows illustrierte dazu – jeweils mit sehr anschaulichen Beispielen – 12 Regeln, wie eine Destination erfolgreich in den Medien wahrgenommen wird:

  1. naionalThe virtual experience leads to an actual one
  2. Be a discovery not a vacation
  3. Have a unique selling proposition
  4. Be sustainable. Honor your best
  5. Steal from the leaders
  6. Tell stories
  7. Use your citizens
  8. Be aggressively social
  9. Be comfortable being different
  10. Stay true to yourself
  11. Keep innovating
  12. Look forward – the next generation will drive the bus

PR bekommt in Zeiten sozialer Netzwerke und medialer Reizüberflutung eine neue Bedeutung. Werden die von Bellows postulierten Ansätze eingehalten, sind die Chancen groß, dass eine Destination Aufmerksamkeit und Begehrlichkeit auslösen kann. Bellows schloss seinen Vortrag mit einer Liste von Signalwörtern, die symbolisch für die momentane Wertewelt seiner Leser und gleichzeitig für künftig am stärksten nachgefragte Themen in der Reiseberichterstattung stehen:  caring, true, deep, authenticity…



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Die „geheimen“ Wünsche unserer Gäste – Touristik entdeckt Neuromarketing für sich

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

REWEREWE Touristik präsentierte gemeinsam mit Prof. David Scheffer ein innovatives Projekt im Bereich Neuromarketing. Wie Ingo Markgraf von REWE ausführte, half die Analyse bei der Identifikation von 4 unterschiedlichen Reisetypen. Diese Typen unterscheiden sich massiv in ihren „geheimen“ Sehnsüchten (95% der (Reise)-entscheidungen fallen im Unterbewusstsein). Die Kenntnis über die unterschiedlichen Werthaltungen und ermöglichte REWE ihre Marken (JahnReisen, Tjaereborg etc.) klar auf diese Bedürfnisse auszurichten.

So wurden z.B. die Katalogcover über starke visuelle Signale an diese Schemata angepasst. Die konsequente Weiterentwicklung der Werbematerialen gab den REWE-Marken ein klareres Profil und brachte den entscheidenden Vorteil in der Positionierung (z.B. Marktführer bei Familienreisen). Der Einsatz von Erkenntnissen des Neuromarketings könnte künftig auch Destinationen wertvolle Unterstützung bei der zielgruppengerechteren und damit effizienteren Gestaltung ihrer Werbemittel bieten.



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Die Ungarn auf "Schatzsuche".

Ein Gastbeitrag von Emanuel Lehner, Region Manager ÖW Zentraleuropa

Eigentlich ist es keine große Überraschung, aber beeindruckend sind die Zahlen, die man über die Entwicklung des Online-Marktes liest, immer wieder. Auch die Ungarn surfen natürlich fleißig im Netz, so sind es jeden Tag gut 3,5 Millionen Unique User, die sich dem globalen Datenstrom anschließen. Klar ist, dass das WWW erste Informationsquelle der Ungarn ist. Spannend für uns Touristiker ist die Tatsache, dass 78% der potenziellen Urlauber erst einmal eine der bewährten Suchmaschinen zu Rate ziehen, wenn es an die Planung des Urlaubs geht. Phänomenal ist für uns jedoch, dass 10% der Ungarn bereits übers Internet buchen! Warum so enthusiastisch werden Sie nun fragen: Bedenkt man die relativ junge Geschichte der Kredit- und Bankkarten, die für österreichische Verhältnisse noch etwas mühsamen Zahlungsmodalitäten, das erst wachsende Vertrauen in unbare Geschäfte, dann zeigt dieses Phänomen in eine klare Richtung. Bei der ÖW Ungarn setzen wir nun schon seit ein paar Jahren auf diese Entwicklung, auch viele österreichische Anbieter haben sich angeschlossen.

Diesen Werbedruck im Internet müssen wir weiter verstärken.

LandkarteIn wenigen Wochen setzen wir daher ein neues Ausrufezeichen im Online-Marketing auf ungarischen Tourismus-Markt: Gemeinsam mit acht österreichischen Partnern gehen wir „Auf Schatzsuche“. 35 Millionen Adviews sind unser Ziel, es handelt sich um die größte österreichische Online-Initiative, die bislang auf dem ungarischen Markt gestartet wurde. Im Rahmen dieser „Schatzsuche“ werden auf dem ungarischen Länderportal der Österreich Werbung täglich Symbole neben den Artikeln der acht österreichischen Partner platziert. Die Besucher kommen über externe Onlineportale direkt zur „Schatzsuche“ auf austria.info/hu. Während die interessierten Urlauber in den Angeboten der Partner schmökern, können Symbole gesammelt werden. Wer ausreichend Symbole gesammelt hat, nimmt an der Verlosung von Familienurlauben und 50 Sachpreisen teil. Beworben wird die „Schatzsuche“ durch Social E-Marketing und eine massive Online-Kampagne auf Fremdportalen. Für diesen Zweck wurde eigens ein „Warenkorb“ Programm geschaffen. Die User, die sich für das Gewinnspiel registrieren, können die Symbole in einem Warenkorb sammeln – und gewinnen.

Am 04.04.2011 geht’s los ! Schauen Sie mal rein auf www.austria.info/hu



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 Martina Pürkl am 06.03.2011