Ein „Guten-Morgen-Busserl“ am Zürcher Hauptbahnhof

Ein Gastbeitrag von Eva Wallimann, Östererich Werbung Schweiz

Schweizer Gäste schätzen bei ihrem Urlaub in Österreich besonders die herzliche Gastfreundschaft. Ebenso genießen sie die traditionellen Spezialitäten in einer zeitgemäß verfeinerten Form. Ziel unserer Aktivität war es, Urlaub in Österreich in einem überraschenden, unerwarteten Umfeld zu präsentieren und das Bild von Österreich als gastfreundliches Genuss-Urlaubsland mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten positiv zu verstärken.

Die „Guten-Morgen-Busserl“-Aktion am Hauptbahnhof Zürich wurde durch eine groß angelegte Bewerbungs-Kampagne begleitet. Diese umfasste Einschaltungen in der leserstärksten Tageszeitung der Schweiz, Spots im Lokalradio, ein SMS-Gewinnspiel, PR-Maßnahmen in der Schweiz und Österreich, umfassenden E-Marketing Aktivitäten und Außenflächenwerbung am HB Zürich. Unsere Partner dabei waren die Schweizerischen Bundesbahnen, Austrian Airlines, die Sacher Hotels sowie das Grand Hotel Europa.

Weitere Eindrücke der „Guten-Morgen-Busserl“-Aktion am Hauptbahnhof Zürich, mit 300.000 Passanten pro Tag der lebendigste Verkehrsknotenpunkt der Schweiz, können Sie hier sehen.

Informationen über diese und andere Aktionen in der Schweiz 
erhalten Sie bei der ÖW in Zürich, Eva Wallimann, T: 0041 44 457 10 50



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 Martina Pürkl am 22.11.2011  |   3 Kommentare

Wie lernende Systeme Ihre Internetwerbung revolutionieren werden

- von Yvonne Beckers-

 Stellen Sie sich vor, Sie haben zwei Mitarbeiter. Der eine, nennen wir ihn Herr Müller, arbeitet still vor sich hin. Er nimmt alle Ihre Aufträge gewissenhaft entgegen und arbeitet alles ab.

 Der andere Mitarbeiter, Herr Schlau, nimmt Ihre Aufträge entgegen, arbeitet diese ab, und berichtet Ihnen im Anschluss daran detailliert über seine Arbeit. Darüber hinaus liefert er Ihnen noch die ein oder andere Idee zur Optimierung Ihrer Produkte. Das ermöglicht Ihnen, Ihre gesamte Strategie stets den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

Mit welchem Mitarbeiter arbeiten Sie lieber zusammen – Herr Müller oder Herr Schlau? Dumme Frage, denken Sie jetzt wahrscheinlich! Schaut man sich aber die derzeitige Werbepraxis im E-Marketing an, dann findet man jede Menge „Herr Müllers“ und keine „Herr Schlaus“.

Werbemittel werden derzeit über sogenannte Adserver an vermutlich für Sie relevante Internetseiten ausgeliefert. Im besten Fall klickt ein Besucher der Seite auf Ihre Werbemittel. Dieser Besucher landet auf Ihrer Seite und macht dort irgendwas. Ihr Werbemittel aber ist nicht in der Lage dem Adserver eine Rückmeldung über die Qualität des Besuchers zu geben. Wie hat sich dieser denn auf Ihrer Seite danach verhalten? Ist er direkt wieder abgesprungen, hat er vielleicht den Inhalt Ihrer Seite aufmerksam gelesen oder sogar einen Prospekt bestellt?

Das Werbemittel gibt genauso wenig Feedback zu seiner Arbeit wie unser Herr Müller. So läuft das tausendfach, jeden Tag, je nachdem wie viele „Herr Müllers“ für Sie arbeiten.

Das E-Marketing Team der Österreich Werbung Deutschland hat nun aber so einen „Herrn Schlau“ entwickelt.

Gemeinsam mit der Plista GmbH aus Berlin schufen sie ein intelligentes System, dass durch Rückmeldungen an den Adserver wichtige Informationen zur Optimierung der Werbeschaltung sendet. Diese werden so detailliert zurückgespielt, dass der Adserver ganz gezielt da Banner schaltet, wo sich die interessantesten User aufhalten.

Wer interessant ist, bestimmt der Kunde. Ganz egal, ob es um eine längere Verweildauer auf der eigenen Website geht, die Senkung der Abbruchrate oder mehr User, die Prospekte bestellen. Dank der zurückgelieferten Informationen des Systems kann der Traffic im Detail optimiert werden.

 

Alles, was unser Herr Schlau braucht, um gute Informationen zu liefern, ist die Anbindung an den Google Analytics Zugang des Kunden und eine Zielsetzung, wie z.B. der Wunsch nach einer längeren Verweildauer der User auf der eigenen Website. Logisch ist, dass sich seine Arbeit besonders bei längerem Einsatz des Systems lohnt. Mit jedem Tag, den das System arbeitet, lernt es mehr über das Userverhalten auf der Website und kann somit immer besser die interessantesten Seiten für die Werbeschaltung herausfiltern.

Die Plista GmbH freut sich natürlich über die innovative, gemeinsame Neuentwicklung mit der Österreich Werbung Deutschland. Als Belohnung für die tolle Idee, erhalten alle Kunden, die über die Österreich Werbung Deutschland buchen daher auch einen attraktiven Rabatt von 30 % auf das Produkt. So wäscht eine Hand die andere.

Ich persönlich wünsche mir zukünftig, dass mehr solcher „Herr Schlaus“ im Netz eingesetzt werden. Das schont nicht nur das Werbebudget der Kunden, sondern auch die Nerven der Internetsurfer. Ich heiße die Idee, demnächst mehr Werbung, die genau auf mich zugeschnitten ist zu sehen, sehr willkommen. Seien wir doch mal ehrlich – wer ärgert sich beim Surfen im Netz nicht ständig über all die wahllos ausgelieferte Werbung?

Mehr Informationen zum neuen Plista Produkt der Österreich Werbung Deutschland GmbH erhalten sie hier.



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 Yvonne Beckers am 15.11.2011  |   Keine Kommentare

Schulterschluss soll Marke "Europa" stärken

Anfang Oktober vereinbarten Antonio Tajani, Vice-President der European Commission (EC) und  Petra Hedorfer, Präsidentin der European Travel Commission (ETC), künftig gemeinsam Maßnahmen zu setzen, die das Image der Destination Europa stärken.

Die Zusammenarbeit wird sich auf folgende Bereiche beziehen: 

  • Vermarktung Europas in Übersee  (verstärkt auch in Schwellenländern)
  • Einsatz der Marke “Europe – a never ending journey” in Übersee          
  • Entwicklung von pan-europäischen Kulturrouten und Themenprodukten
  • Gemeinsame Auftritte der Europäischen Kommission und der European Travel Commission bei Events
  • Marktforschung und Best Practice

Das visiteurope.com  Portal wurde als offizielle and wichtigste online Plattform zur Vermarktung der Destination Europa bekräftigt.



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 Bettina Kuprian am 07.11.2011  |   Keine Kommentare

Was bewegt den deutschen Sommergast wohin?

In den letzten Jahren musste das Image der Alpenländer vermehrt Federn lassen. Auf der steten Suche nach Ruhe, Ausgeglichenheitund Abstand zum Alltag zog es die Deutschen vermehrt in die Mittelmeerregionen.

 

fernglas„Die Alpen haben sich in den letzten 20, 30 Jahren von einem Reiseziel für jeden zu einem Reiseziel für Natur- und Aktivurlauber mittleren Alters entwickelt“ (Lohmann, 2011). Genau dieses Potential scheint sich Österreich in diesem Sommer  zu Nutzen gemacht zu haben.

Schaut man sich die derzeitigen Prognosen für den Sommer an (die endgültigen Zahlen standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest), so verzeichnet Deutschland in den Monaten Mai bis Juli ein gutes Plus sowohl bei den Ankünften als auch bei den Nächtigungen! Und eben letztere gingen in den letzten zehn Jahren eher zurück. Die Deutschen reisten zwar noch fleißig nach Österreich, blieben aber immer kürzer.

Eine spezielle Erhebung der Österreich Werbung mittels tiefenpsychologischer Interviews (Morphologische Untersuchung) stellte heraus, dass die deutschen Gäste Österreich als heile Welt empfinden. Besonders das Bekenntnis der Österreicher zu Tradition und Werten wird sehr geschätzt, ging doch genau dies in Deutschland selber in den letzten Jahren immer mehr verloren (siehe Bankenkrise und ähnliche Skandale). In der Suche der Deutschen nach Geborgenheit, Ruhe und einfach mal dem Alltagsstress entfliehen, bildet Österreich die perfekte Oase an der südlichen Grenze der Bundesrepublik.

Liest man dies, so fragt man sich, warum die Deutschen denn in den letzten Jahren nicht länger geblieben sind. Die Antwort ist simpel: die heile Welt, die zunächst gesucht wird, fällt einem nach wenigen Tagen dann doch auf den Kopf. Der deutsche Gast sucht nach Abwechslung und Anregung für Geist und Körper. Findet er dies nicht, so fährt er wieder nach Hause, oder aber weiter über die Grenze nach Italien.

Mit diesem Wissen schafft die österreichische Tourismusbranche nun neue Angebote um dem Aufenthalt der deutschen Gäste die richtige Balance zwischen sinnstiftender Ruhe und der nötigen Anregung für Geist und Körper zu geben.

Die Österreich Werbung in Deutschland zum Beispiel schuf mit den Sommerglücksmomenten bereits im Jahre 2010 eine Kampagne, die genau in diesen Topf einzahlt. Ziel der Kampagne ist es die Aufmerksamkeit für die entfaltende Wirkung von prachtvoller Natur, Bewegung, Gastfreundschaft und Wohlfühlen in Österreich zu erreichen. Gemeinsam mit den teilnehmenden Partnern möchte man begeistern, Neugierde und Begehrlichkeiten wecken.

All diese Maßnahmen haben ein Ziel: dem deutschen Gast mehr Gründe nicht nur für ein „Kommen“ nach Österreich zu bieten, sondern vor allem für ein „längeres Bleiben“. Und anscheinend sind wir da auf einem guten Weg – die Kunst ist nur, diesen konsequent weiter zu gehen!

Mehr zur Kampagne “Sommerglücksmomente 2012″ hier.



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 Yvonne Beckers am 22.09.2011  

VERFRISSING NODIG?

rad NL

Im Rahmen der großen Sommerkampagne „Ein frischer Blick auf Österreich“ der Österreich Werbung in den Niederlanden wurde auch eine Kooperation mit dem niederländischen Trinkflaschenerzeuger „Dopper“ (www.dopper.at) durchgeführt. Design, umweltfreundliche Produktion und Verminderung des Plastikabfalls in Form von Wegwerf-Plastikflaschen sind zentrale Kernelemente des Partners. Aufmerksam wurde die ÖW Amsterdam durch einen Artikel über den Initiator des Doppers und schnell war der Link von Trinkwasserflasche zu „Frischer Blick“ gelegt: „Frischer Blick“ in der Kampagne steht für die Imageaufladung und wird mittels der Attribute frische Bergluft, klares Wasser und mentale Erfrischung (Zeit für sich selbst) kommuniziert. Der Sinn des Doppers ist, dass diese wiederverwendbare Flasche jederzeit mit Trinkwasser befüllt werden kann, Österreich ist auch bekannt für seine ausgezeichnete Trinkwasserqualität.

Radaktion NL mit DopperInsgesamt wurden 4.500 Stück einer Österreich-Edition dieser umweltfreundlichen Design-Wasserflasche produziert. Ein eigenes Flaschenlabel machte auf den roten, gebrandeten Flaschen auf die Sommerkampagne aufmerksam. 2.500 Stück wurden beim größten Wanderevent, den 4daagse von Nijmegen, mit erfrischendem Wasser gefüllt an die Teilnehmer ausgeteilt. Die restlichen Flaschen wurden im Rahmen einer Guerilla-Aktion an die Zielgruppe in Amsterdam verteilt (mit Einsatz eines sog. „bakfiets“, eines speziellen Fahrrades mit meist 3 Rädern und einer Transportvorrichtung vor dem Lenkrad, im Österreich-Design), über exklusive Fitness-Center im upper-level-Bereich distribuiert und als Goodie bei Österreich-Buchungen eines Naturreiseveranstalters angeboten. Einige Fotos der Aktion sehen Sie hier.

 

Die Aktivitäten wurden über Facebook-Kanäle der Partner kommuniziert, daraufhin gingen bei der Österreich Werbung Amsterdam einige Anfragen ein, ob die Doppers im Österreich-Design auch käuflich erwerbbar wären. Diese Österreich-Fans konnten ebenfalls mit einem Gratis-Dopper sehr erfreut werden, vielleicht sichten Sie den einen oder anderen Österreich-Urlauber mit dem roten Dopper … Wir freuen uns über Fotos – oder Sie stellen sie einfach auf unsere Facebook-Seite.



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 Martina Pürkl am 20.09.2011  

Was Sie über Märkte wissen sollten

Wollen Sie sich effizient einen Eindruck über einen Herkunftsmarkt verschaffen? 
Denken Sie darüber nach, wie Sie Ihre Marktbearbeitung am besten anlegen könnten?
Sind Sie unsicher, ob Ihr Betrieb/Angebot  fit für “exotische” Gäste ist?

Wir empfehlen Ihnen die Publikation “Marktprofi Kompakt 2012” der Österreich Werbung, die  Sie kostenlos für rund 30 Märkte  herunterladen können.

Jeder Marktprofi kompakt enthält:

  • Soziodemographische und wirtschaftliche Marktdaten
  • Allgemeine touristische Entwicklung am jeweiligen Markt und in Bezug auf Österreich
  • Insiderwissen für die Marktbearbeitung (Zielgruppenpotenzial, Reisemotive- und verhalten)
  • Dos und Dont‘s für den Umgang mit Urlaubsgästen und Partnern aus dem jeweiligen Markt
  • Praktische Tipps für PR-Arbeit und Marketing

 

    

Globus Herz_by_Gerd Altmann_pixelio.de

  

   

Ihre erfolgreiche Marktbearbeitung liegt uns am Herzen!

 

c by gerd altmann_pixelio.de 

 

 Und Ihr Budget sowie unsere Umwelt auch: Verzichten Sie beim Ausdrucken des Marktprofi auf das Deckblatt.



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 Bettina Kuprian am 18.08.2011  

Spanier und Italiener lieben österreichische Kultur!

Ein Gastbeitrag von Kathrin Ploder (ÖW Italien) und Blanka Trauttmansdorff (ÖW Spanien)

Die beiden Herkunftsmärkte Italien und Spanien haben einige gewichtige Gemeinsamkeiten, u.a. die Geschichte, die beide Länder in der Vergangenheit eng mit dem Hause Österreich verbunden hat.

  • Das Potential für Auslandsreisen ist in beiden Ländern beachtlich: 20 Mio. Reisen der Italiener und 13,5 Mio. Reisen der Spanier gehen ins Ausland. In Österreich werden aus beiden Ländern jährlich etwa 4 Millionen Nächtigungen erfasst. Es bestehen daher noch beachtliche Chancen für Wachstum.
  • Die Übernachtungen und Ankünfte haben sich aus beiden Ländern in den letzten 10 Jahren positiv entwickelt: Die Nächtigungen aus Italien haben um 12%, die aus Spanien um 42% zugenommen.
  • Der Kultur- und Städteurlaub ist bei einer Auslandsreise die am meisten nachgefragte Urlaubsform. 68 % der italienischen und spanischen Gäste bekunden dafür Interesse. Für beide haben dabei die Faktoren „Spaß und Vergnügen“ und „Horizont erweitern“ einen hohen Stellenwert (Italien: 72%)
  • Beide sind Kurzurlauber: Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Spanier beträgt 2,5 Tage, die der Italiener 2,9.
  • Die Reiseausgaben der Gäste aus den beiden Ländern liegen deutlich über dem Durchschnitt der Ausgaben aller Österreich Gäste (€99):  Beim Kurzurlaub geben die Spanier durchschnittlich €153 aus, die Italiener €177.
  • Große Übereinstimmung besteht in Bezug auf die Zielgruppe der EPM (Etablierte Postmaterielle): 35-65 Jahre alt, gebildet, Streben nach körperlicher und geistiger Fitness, interessiert am unterhaltsamen Lernen und auf der Suche nach neuen Emotionen.

Österreich wird in beiden Ländern als gelungene Mischung aus Kultur+Natur mit imperialem Bonus gesehen. Italienische und spanische Gäste wollen Kultur und Natur erlebnisenergetisch und unterhaltsam verbinden. Österreich sehen sie grundsätzlich als einen gelungenen Mix von Kultur und Landschaft, und sie wünschen sich „Gebrauchsanweisungen“ ihn zu erleben. Die ÖW versucht mit ihren Maßnahmen das Bild von „Urlaub in Österreich“ in der reiseerfahrenen Zielgruppe noch weiter zu schärfen.

Die Zielgruppe in Italien und Spanien

Die optimale Zielgruppe für den Kultururlaub in Österreich wurde in beiden Ländern auf Basis soziographischer Untersuchungen (Sinus Milieus) definiert.

Ihre Charakteristika sind:

  • 35-55 Jahre
  • DINKS, Paare, Gruppe von Freunden, Familien
  • Reiseerfahrene mit höherer Bildung
  • Stadt und Kulturinteressierte
  • Wohnsitz in Nord- und Zentralspanien sowie Norditalien & Lazio, vor allem Rom

Welche Angebote aus Österreich haben hier Chancen?

  • Urbanes Kulturerlebnis, zum Beispiel moderne Aufführungen in historischem Ambiente, Junge Szene, Outdoorkulturerlebnis, Stadtbesuch mit Architektur, Museen, Musik, Imperiales Erbe, Begegnungsqualität (Stadtspaziergang mit gutem Guide)
  • Kulturelle Ausflüge ins Umland: etwa Klosterneuburg, Wiener Wald, Hall, Donau, Salzkammergut, Weltkulturerbe, Grafenegg, Bregenzerwald …
  • Kulinarik & Genuss: Rathausplatz im Sommer, Genussmeilen, Märkte, Kaffeehaus …

Details zur Kampagne “Culturissimo 2012” in Spanien und Italien finden Sie hier.



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 Martina Pürkl am 07.07.2011  

Privatzimmervermittlung 2.0

Couchsurfing” ist ja nicht wirklich neu und wurde über die letzten Jahre beliebter. Mittlerweile tummeln sich auf der größten Couchsurfing-Website couchsurfing.org ca. 2,7 Mio. Couchsurfer weltweit. Während das Couchsurfing an sich keine kommerziellen Interessen verfolgt, sind in der Zwischenzeit Start-Ups auf dem Markt, die die Idee des Couchsurfings mit Gewinnorientierung verbinden. Das US-Unternehmen airbnb.com lässt seit 2008 Privatpersonen auf einer Internetplattform ihre Zimmer vermitteln. Seit 2009 bietet gloveler.com einen ähnlichen Service an. Stärkeren Schwung bekommt der Trend zur privaten Zimmervermittlung jetzt durch die Gründung des Start-Ups 9flats.com des deutschen Entrepeneurs Stephan Uhrenbacher, der sich auch schon für Qype verantwortlich zeigte. Im Grunde ist 9flats.com eine Kopie des airbnb.com Konzepts. Das Konzept von 9flats.com: Jeder Onliner kann über die Plattform seine Wohnung, ein Zimmer oder eine Couch im Wohnzimmer kostenlos anbieten. Bei jeder Buchung bekommt 9flats.com eine Provision. Die Zahlung zwischen Mieter und Vermieter übernimmt 9flats.com dabei komplett selbst. Ausgezahlt wird der Übernachtungsbetrag allerdings erst nach der ersten Nacht, um den Reisenden abzusichern, dass das Geld erst überwiesen wird, wenn die Leistung erbracht wurde. Bei einem ersten Check der Angebote stelle ich fest, dass die Appartments/Zimmer teilweise wirklich toll sind, aber auch nicht unbedingt billig. Es stellt sich schon die Frage, warum man für ein Privatzimmer ohne Frühstück fast so viel zu zahlen bereit wäre wie für ein Hotelzimmer incl. Frühstück. Auf der anderen Seite hat man die Möglichkeit in wirklich guten Appartments unterzukommen mit authentischem Flair. Hier ein typisches Beispiel einer Wohnung in Wien: Link. Wird jetzt jeder Besitzer einer interessanten Wohnung zum potenziellen Touristiker? Wer füllt die Meldezettel aus?
Screenshot 9flats.com
ds_9flats_shot



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 Holger Sicking am 04.05.2011  

Back to the future – Tourismus 2050

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung

Der neuseeländische Universitätsprofessor Ian Yeoman (www.etfi.eu) nahm die Teilnehmer des ITB Marketing & Distribution Days mit auf eine Reise in die Tourismuszukunft. Die drei wesentlichen Faktoren, die die Zukunft der Welt beeinflussen werden, treiben auch den Tourismus an:

  • Wohlstand
  • Ressourcen und
  • Technologie.

Layar-App

Layar-App

Ja, das Wachstum kommt aus Asien. Aber nein, der Wohlstand wird nicht unbedingt gleichmäßiger verteilt. Die neuen/jungen Märkte sind vor allem in Indien und Brasilien zu finden. Die europäischen Märkte altern rapide – soweit altbekannte demografische Entwicklungen. Die offenen Münder im Publikum entstanden dann jedoch bei der Vorstellung von neuen hochtechnologischen Entwicklungen, die schon bald auch den Tourismus maßgeblich beeinflussen werden: Gestural interfaces, Besucherzentren mit Robotern (Banco Santander), Hologramme (japanisches Popkonzert) und den Brillen und Kontaktlinsen mit “augmented reality-Funktionen”. Yeoman spannte den Bogen weiters über viele Facetten des gesellschaftlichen Wandels und wie Experience Economy, Fluid Identity und dem Spannungsfeld zwischen Materialismus und der Balance zwischen Fortschritt und Ökologie.

Fazit trotz allem technischen Fortschritts: Der Mensch bleibt im Mittelpunkt und die Marke wird wichtiger denn je. Zum Abschluss gab uns Prof. Yeoman noch einen Tipp mit: Die gelungene Marketingkampagne von Südkorea Tourismus, die einige der erwähnten Strömungen bereits jetzt mit Storytelling intelligent verbindet: „An extraordinary journey“: www.haru2010.com

Download der Präsentation



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 Martina Pürkl am 13.03.2011  

“12 ways to seduce consumers to your destination“ – Erfolgsfaktor PR

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

Zum Abschluss des ITB Future Days gab Keith Bellows, der Chefredakteur des renommierten Reisemagazins National Geographic Traveler  den Teilnehmern eine treffende Analyse zur Situation des Reisejournalismus sowie hilfreiche Tipps für die erfolgreiche PR Arbeit mit auf den Weg. In Zeiten eines tiefgreifenden sozialen, demografischen und technologischen Wandels sind die  aktuellen Herausforderungen im Tourismusmarketing und in den Reisemedien sehr ähnlich gelagert. Es geht für beide darum, die Reiseinhalte in den neuen Kanälen und angepasst an die, sich laufend ändernde, Mediennutzung so attraktiv wie möglich aufzubereiten. Bellows zeigte einige aktuelle Reisegeschichten die in Kurzvideos und mittels Social Web Aktivitäten erzählt werden. Zusammengefasst kann man sagen: „It’s a story that matters, not a place“.

Um die erfahrenen und gestressten Reisejournalisten heutzutage noch von einer Destination überzeugen zu können, bedarf es einer sehr sensiblen und professionellen Vorgehensweise in der PR. Bellows illustrierte dazu – jeweils mit sehr anschaulichen Beispielen – 12 Regeln, wie eine Destination erfolgreich in den Medien wahrgenommen wird:

  1. naionalThe virtual experience leads to an actual one
  2. Be a discovery not a vacation
  3. Have a unique selling proposition
  4. Be sustainable. Honor your best
  5. Steal from the leaders
  6. Tell stories
  7. Use your citizens
  8. Be aggressively social
  9. Be comfortable being different
  10. Stay true to yourself
  11. Keep innovating
  12. Look forward – the next generation will drive the bus

PR bekommt in Zeiten sozialer Netzwerke und medialer Reizüberflutung eine neue Bedeutung. Werden die von Bellows postulierten Ansätze eingehalten, sind die Chancen groß, dass eine Destination Aufmerksamkeit und Begehrlichkeit auslösen kann. Bellows schloss seinen Vortrag mit einer Liste von Signalwörtern, die symbolisch für die momentane Wertewelt seiner Leser und gleichzeitig für künftig am stärksten nachgefragte Themen in der Reiseberichterstattung stehen:  caring, true, deep, authenticity…



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Die „geheimen“ Wünsche unserer Gäste – Touristik entdeckt Neuromarketing für sich

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

REWEREWE Touristik präsentierte gemeinsam mit Prof. David Scheffer ein innovatives Projekt im Bereich Neuromarketing. Wie Ingo Markgraf von REWE ausführte, half die Analyse bei der Identifikation von 4 unterschiedlichen Reisetypen. Diese Typen unterscheiden sich massiv in ihren „geheimen“ Sehnsüchten (95% der (Reise)-entscheidungen fallen im Unterbewusstsein). Die Kenntnis über die unterschiedlichen Werthaltungen und ermöglichte REWE ihre Marken (JahnReisen, Tjaereborg etc.) klar auf diese Bedürfnisse auszurichten.

So wurden z.B. die Katalogcover über starke visuelle Signale an diese Schemata angepasst. Die konsequente Weiterentwicklung der Werbematerialen gab den REWE-Marken ein klareres Profil und brachte den entscheidenden Vorteil in der Positionierung (z.B. Marktführer bei Familienreisen). Der Einsatz von Erkenntnissen des Neuromarketings könnte künftig auch Destinationen wertvolle Unterstützung bei der zielgruppengerechteren und damit effizienteren Gestaltung ihrer Werbemittel bieten.



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Die Ungarn auf "Schatzsuche".

Ein Gastbeitrag von Emanuel Lehner, Region Manager ÖW Zentraleuropa

Eigentlich ist es keine große Überraschung, aber beeindruckend sind die Zahlen, die man über die Entwicklung des Online-Marktes liest, immer wieder. Auch die Ungarn surfen natürlich fleißig im Netz, so sind es jeden Tag gut 3,5 Millionen Unique User, die sich dem globalen Datenstrom anschließen. Klar ist, dass das WWW erste Informationsquelle der Ungarn ist. Spannend für uns Touristiker ist die Tatsache, dass 78% der potenziellen Urlauber erst einmal eine der bewährten Suchmaschinen zu Rate ziehen, wenn es an die Planung des Urlaubs geht. Phänomenal ist für uns jedoch, dass 10% der Ungarn bereits übers Internet buchen! Warum so enthusiastisch werden Sie nun fragen: Bedenkt man die relativ junge Geschichte der Kredit- und Bankkarten, die für österreichische Verhältnisse noch etwas mühsamen Zahlungsmodalitäten, das erst wachsende Vertrauen in unbare Geschäfte, dann zeigt dieses Phänomen in eine klare Richtung. Bei der ÖW Ungarn setzen wir nun schon seit ein paar Jahren auf diese Entwicklung, auch viele österreichische Anbieter haben sich angeschlossen.

Diesen Werbedruck im Internet müssen wir weiter verstärken.

LandkarteIn wenigen Wochen setzen wir daher ein neues Ausrufezeichen im Online-Marketing auf ungarischen Tourismus-Markt: Gemeinsam mit acht österreichischen Partnern gehen wir „Auf Schatzsuche“. 35 Millionen Adviews sind unser Ziel, es handelt sich um die größte österreichische Online-Initiative, die bislang auf dem ungarischen Markt gestartet wurde. Im Rahmen dieser „Schatzsuche“ werden auf dem ungarischen Länderportal der Österreich Werbung täglich Symbole neben den Artikeln der acht österreichischen Partner platziert. Die Besucher kommen über externe Onlineportale direkt zur „Schatzsuche“ auf austria.info/hu. Während die interessierten Urlauber in den Angeboten der Partner schmökern, können Symbole gesammelt werden. Wer ausreichend Symbole gesammelt hat, nimmt an der Verlosung von Familienurlauben und 50 Sachpreisen teil. Beworben wird die „Schatzsuche“ durch Social E-Marketing und eine massive Online-Kampagne auf Fremdportalen. Für diesen Zweck wurde eigens ein „Warenkorb“ Programm geschaffen. Die User, die sich für das Gewinnspiel registrieren, können die Symbole in einem Warenkorb sammeln – und gewinnen.

Am 04.04.2011 geht’s los ! Schauen Sie mal rein auf www.austria.info/hu



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 Martina Pürkl am 06.03.2011  

Unterschätzen Sie die Tschechen im Sommer nicht!

Tatjana Kucharova, Miss World 2006, als Wander-Testimonial bei einer Pressefahrt für tschechische Journalisten Ein Gastbeitrag von Ingrid Sieder, Markt Managerin der ÖW Tschechien

Als Winterurlauber sind die Tschechen in vielen österreichischen Skiregionen ja nicht mehr wegzudenken, doch verstärkt entdecken unsere nördlichen Nachbarn unsere Attraktionen im Sommer. Autos mit Fahrräder hinten drauf und einem tschechischen Kennzeichen sind keine Seltenheit auf Österreichs Straßen. Auch die tschechischen Journalisten und die Reisebüros bestätigen uns wachsendes Potential für Sommerurlaub und 643.000 Nächtigungen (+3,5%) im letzten Sommer schlagen sich schon in der Tourismusstatistik deutlich zu Buche. Die Österreich Werbung wollte es aber genau wissen und startete 2010 eine große Befragung.

Die Ergebnisse der Länderstudie Tschechien untermauern eindrucksvoll, dass es ein sehr großes Wachstumspotential im Sommer gibt, aber auch, dass das sommerliche Angebote noch gar nicht so bekannt sind, wie wir gemeint haben. Das Image vom Urlaubsland Österreich ist sehr positiv, aber stark vom alpinen Skiurlaub geprägt. Viele Tschechen können sich oft gar nicht vorstellen, dass man in den verschneiten Alpentälern im Sommer auch ins Schwitzen kommen kann oder dass man in unseren Seen sogar genüsslich baden kann ohne dass die Zehenspitzen einfrieren.

Das wollen wir natürlich ändern und die vielfältigen Facetten ums Wandern, Radl‘n und Baden aufzeigen. Heuer starten wir Ende März eine große Werbekampagne bei der wir mittels Duftanzeigen auf emotionale und sympathische Art erhöhte Aufmerksamkeit erreichen wollen. Dieser Duft, der neue sogenannte „Corporate Scent“ der Österreich Werbung, der diese Woche bei der ITB vorgestellt wird, wird auf unseren Anzeigen in führenden Frauenmagazinen und einem Selfmailer zum Rubbeln und in Folge zum Erraten sein. Auf das wir im Tourismusmarketing auch olifaktorisch verführen … Beispielexemplare zum Riechen senden wir gerne zu!

Im Bild: Tatjana Kucharova, Miss World 2006, als Wander-Testimonial bei einer Pressefahrt für tschechische Journalisten



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 Martina Pürkl am 06.03.2011  

Kinder, wie die Zeit vergeht …

Im Forschungslabor «Medienwandel – Gesellschaftswandel» des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IMPZ) der Universität Zürich ist eine spannende Zeitreise durch die Mediennutzung entstanden. Vier Minuten, die die Dimension des Wandels eindrücklich aufzeigen.



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 Martina Pürkl am 30.01.2011  

Ein Auto macht (Lust auf) Urlaub in Österreich

Was hat es mit einem BMW auf sich, der in Österreich einen Urlaub verbringt und warum dieser auch noch Lust auf Urlaub in Österreich macht. Garantiert ist jedenfalls viel Aufmerksamkeit auf niederländischen Straßen, auf dem Weg nach Österreich und auch in Österreich.

Berichtet wird darüber in einem Blog und auf verschiedenen Bewertungsseiten und natürlich auf dem niederländischen Länderportal von austria.info 

Mehr Infos und weitere Ideen für Ihren Marktauftritt bei Martina.Fuchs@austria.info im ÖW Market Office Amsterdam.



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 Martina Pürkl am 24.08.2010