Das Madrider Unternehmen PadInTheCity bietet Stadtreisenden an, tageweise iPads zu mieten, die mit einer Reihe von Reise-Applikationen und 3G ausgestattet sind. Die iPads müssen vorab online bestellt und per PayPal oder Kreditkarte bezahlt werden. Die Miete für die Geräte kostet 39 Euro pro Tag. Dafür erhalten die Madrid-Besucher eine Datenflatrate über 3G und iPad-Apps wie “Metro Madrid”, “Lonely Planet Madrid” oder “iSpain”. Die iPads werden zu dem Kunden geliefert und wieder abgeholt. Eine Kaution in Höhe von 390 Euro sorgt dafür, dass das iPad zu seinem regulären Besitzer zurückkehrt.
Quelle: EXECUTIVE TRAVEL TRENDREPORT 5/2011 von trendne
In Österreich bietet z.B. die Firma skill3d ein ähnliches Service: “Mobile Concierge” ist eine mobile Anwendung für Tablets, die Gästen eine Reihe von bequemen Möglichkeiten eröffnet: mehrsprachig, mobiler Reiseführer mit Tipps für Sehenswürdigkeiten, Wanderrouten und kulinarische Angebote …
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Martina Pürkl am 17.05.2011
Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung
Moderiert von Prof. Dr. Klaus Pechlaner (Kath.-Univ. Eichstätt) gaben Klaus-Dieter Koch (Brand:Trust) und Ariane Ehrat (Engadin-St. Moritz) einen Einblick in das Markenmanagement von Alpenregionen. Koch stellte die Markenstudie von Brand:Trust vor. Darin wurden die 40 attraktivsten Wintersportgebiete in Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol analysiert.
Wie Koch ausführte, sind Marken wie ein Eisberg zu sehen: Der häufigste Fehler ist, dass alle bei den sichtbaren Aspekten verändern (Logo, Werbemittel etc.) und es bei Oberflächenmanagement bleibt. Dieser Ansatz ist jedoch nicht erfolgreich, da die Ursachen nicht erkannt werden. Unter der Oberfläche befinden sich die wesentlichen Faktoren im Markenmanagement. Es geht um Spitzenleistungen einer Destination und um die Frage: „Was können wir besser als andere?“
Der Brand:Trust Performance Monitor ist eine Portfolioanalyse, die Marken nach ihrer Bekanntheit und Begehrlichkeit positioniert. Dabei gibt es No Brands, In-Brands, Out-Brands und Star Brands. Ehrat berichtete aus der Markenpraxis einer erfolgreichen Tourismusregion: Im Zusammenschluss der 12 Engadiner Orte plus Starbrand St. Moritz war der Markenbildungsprozess entscheidend. Koch ergänzt, das Menschen grundsätzlich eine einfache und sichere Kaufentscheidung wollen und Marken müssen dies leisten. Wichtig ist es, neben der Bekanntheit, auch Begehrlichkeit auszulösen. Koch hat Maßnahmen dazu in seinem Buch „Was Marken unwiderstehlich macht – 101 Wege zur Begehrlichkeit“ aufgezeigt.

Markenbotschafterin Christina Guidon vom Engadiner Sommerlauf
Die größte Hürde im Markenprozess sind die Bewohner einer Destination (vom touristischen Leistungsträger bis zu den lokalen Bewohnern). Marken wachsen immer von innen heraus. Die Menschen müssen mitgenommen werden. Der Prozess beginnt bei den Bewohnern, wie Ehrat aus eigener Erfahrung ergänzt. Dzt. gibt es 80 Markenbotschafter im Engadin (vom Liftwart zur Verkäuferin) und bis zu 300 sind geplant. Diese sind wichtige Multiplikatoren der Marke.
Koch appelliert nochmals, nicht mehr „alles für alle anzubieten“ und erinnert an den Ursache/Wirkungs-Zusammenhang: Wenn man alle für alles anbietet, dann sind auch alle der Wettbewerb. Wenn man aber das richtig Gute für eine bestimmte Zielgruppe anbietet, dann sind es auch nur wenige, bestimmte Mitbewerber.
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Martina Pürkl am 13.03.2011
Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung
Der neuseeländische Universitätsprofessor Ian Yeoman (www.etfi.eu) nahm die Teilnehmer des ITB Marketing & Distribution Days mit auf eine Reise in die Tourismuszukunft. Die drei wesentlichen Faktoren, die die Zukunft der Welt beeinflussen werden, treiben auch den Tourismus an:
- Wohlstand
- Ressourcen und
- Technologie.

Layar-App
Ja, das Wachstum kommt aus Asien. Aber nein, der Wohlstand wird nicht unbedingt gleichmäßiger verteilt. Die neuen/jungen Märkte sind vor allem in Indien und Brasilien zu finden. Die europäischen Märkte altern rapide – soweit altbekannte demografische Entwicklungen. Die offenen Münder im Publikum entstanden dann jedoch bei der Vorstellung von neuen hochtechnologischen Entwicklungen, die schon bald auch den Tourismus maßgeblich beeinflussen werden: Gestural interfaces, Besucherzentren mit Robotern (Banco Santander), Hologramme (japanisches Popkonzert) und den Brillen und Kontaktlinsen mit “augmented reality-Funktionen”. Yeoman spannte den Bogen weiters über viele Facetten des gesellschaftlichen Wandels und wie Experience Economy, Fluid Identity und dem Spannungsfeld zwischen Materialismus und der Balance zwischen Fortschritt und Ökologie.
Fazit trotz allem technischen Fortschritts: Der Mensch bleibt im Mittelpunkt und die Marke wird wichtiger denn je. Zum Abschluss gab uns Prof. Yeoman noch einen Tipp mit: Die gelungene Marketingkampagne von Südkorea Tourismus, die einige der erwähnten Strömungen bereits jetzt mit Storytelling intelligent verbindet: „An extraordinary journey“: www.haru2010.com
Download der Präsentation
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Martina Pürkl am 13.03.2011
Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management
REWE Touristik präsentierte gemeinsam mit Prof. David Scheffer ein innovatives Projekt im Bereich Neuromarketing. Wie Ingo Markgraf von REWE ausführte, half die Analyse bei der Identifikation von 4 unterschiedlichen Reisetypen. Diese Typen unterscheiden sich massiv in ihren „geheimen“ Sehnsüchten (95% der (Reise)-entscheidungen fallen im Unterbewusstsein). Die Kenntnis über die unterschiedlichen Werthaltungen und ermöglichte REWE ihre Marken (JahnReisen, Tjaereborg etc.) klar auf diese Bedürfnisse auszurichten.
So wurden z.B. die Katalogcover über starke visuelle Signale an diese Schemata angepasst. Die konsequente Weiterentwicklung der Werbematerialen gab den REWE-Marken ein klareres Profil und brachte den entscheidenden Vorteil in der Positionierung (z.B. Marktführer bei Familienreisen). Der Einsatz von Erkenntnissen des Neuromarketings könnte künftig auch Destinationen wertvolle Unterstützung bei der zielgruppengerechteren und damit effizienteren Gestaltung ihrer Werbemittel bieten.
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Martina Pürkl am 11.03.2011
Unter diesem Titel hat die Technische Universität Dortmund (Juniorprofessur für Dienstleistungsmanagement) eine Studie erstellt, und darin „Solution Selling“ – also das kundenorientierte Verkaufen von Lösungen – als Strategieoption für den Handels- und Dienstleistungssektor untersucht.
Die Studie betrachtet die Thematik branchenübergreifend vom Elektrofachhandel über Finanzdienstleister bis hin zu Reiseveranstaltern, und leitet daraus folgende spannenden Ergebnisse und Erfolgsfaktoren ab:
- Die Leistungsangebote und Positionierungen der Anbieter in den einzelnen Branchen sind zumeist sehr austauschbar. Daher differenzieren sich besonders erfolgreiche Unternehmen stärker als kundenorientierte „Lösungsanbieter“, als beispielsweise nur über den Preis.

- Kunden von lösungsorientierten Anbietern sind zufriedener, kaufen öfter wieder, empfehlen öfter weiter, nutzen häufiger Cross-Selling-Angebote und kaufen häufiger höherpreisige Produkte.
- Um von den Kunden als Solution Seller wahrgenommen zu werden, bedarf es vor allem eines hohen Individualitätsgrades der Leistung, intensiver Beratung und dem Paketlösungscharakter der Leistung.
Die Österreich Werbung behandelt den Aspekt der Problemlösung im Rahmen der Innovationsworkshops, um das bewusste Lösen von Kundenproblemen und –anforderungen auch in den Mittelpunkt innovativer touristischer Produkte & Angebote zu stellen.
Kontakt für weitere Informationen und Rückfragen: florian.felder@austria.info
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Florian Felder am 09.11.2010
Das Market-Institut hat jetzt 500 Österreicher gefragt, wie sich verschiedene Urlaubsarten in den nächsten 20 Jahren entwickeln könnten. Bei welchen Urlaubsarten wird das Interesse sich sehr verstärkt haben? Mal abgesehen davon, dass solche Fragen nach zukünftigen Entwicklungen immer mit etwas Vorsicht zu genießen sind (wer hätte vor 20 Jahren die Entwicklung des Internets vorhersagen können?), lassen sich aber doch einige Tendenzen ablesen.

Link: Market Artikel
Was mir auffällt, sind gesellschaftliche Trends, die sich in den veränderten Urlaubsgewohnheiten widerspiegeln.
Es vollzieht sich ein demographischer Wandel. Menschen werden älter, dementsprechend können Seniorenreisen zunehmen. Menschen werden individualistischer, das Modell der lebenslangen Partnerschaft erodiert. Individualreisen, Singlereisen und Urlaub als Partnerbörse könnten profitieren. Urlaub war immer schon Gegenwelt zum Alltag. In dem Maße wie der Beruf(stress) immer mehr den Alltag bestimmt, wird in Zukunft der Urlaub noch stärker zum Ort des Abschaltens, Kraft tankens, Auszeit. Folgerichtig steht der Punkt “Reisen als Entgegensteuerung von Burn-Out-Syndromen” auf einem vorderen Platz.
In dem Maße wie man sich im Alltag verausgabt, dient der Urlaub immer stärker zum Aufladen der Batterien. Entsprechen bietet Urlaub die Möglichkeit, sich um sich selbst zu kümmern. Dieses Kümmern betrifft Körper, Geist und Seele. Daher gewinnen nicht nur Gesundheitsurlaube, sondern auch Urlaubsformen, die die geistigen und seelischen Energieressourcen wieder aufladen (Selbstfindungsreisen, Weiterbildungsreisen). Was die Ergebnisse nicht zeigen, ist die gesteigerte Multioptionalität der Urlauber. Es wird versucht immer mehr in einen Urlaub zu packen, d.h. dass die Anzahl der genannten Urlaubsarten für einen einzigen Urlaub, Anzahl der Aktivitäten, etc. immer weiter zunimmt.
Plastische Chirurgiereisen muten sehr exotisch an, aber im Trend liegen die Schönheitsoperationen ja und durchaus möglich, dass in Zukunft mehr Moskauer zum Schlemmen in die Steiermark und anschließendem Fettabsaugen nach Wien fliegen. Dr. Worseg wird es freuen.
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Holger Sicking am 03.09.2010
Facebook, Bewertungsplattformen & Co sind wohl jetzt auch schon bei den kleinen Tourismusverbänden und Privatzimmervermietern angekommen. Was uns derzeit beschäftigt, ist die Frage, wie kommuniziert die Tourismusbranche untereinander? Reichen Homepage, Newsletter und Email oder wollen die TouristikerInnen Infos über Marktforschung, Marketingtipps etc. auch über Facebook oder Xing erhalten? Soll Facebook privat bleiben oder wäre es bequem auch die Geschäftskommunikation damit abzuwickeln? Wie sehen Sie das?

Auf jeden Fall berücksichtigen werden wir in der B2B-Kommunikation die Tipps von US-Autor Dave Steel, Verfasser des Buches “The Do’s and Don’ts of Social Media for Business”.
Via: The Steel Method
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Martina Pürkl am 31.08.2010
Innovative Tourismusprodukte für den tschechischen Markt
Am 23.März hat in Linz der erste Innovationsworkshop der Österreich Werbung stattgefunden. Gemeinsam mit Oberösterreich Tourismus und 15 Teilnehmern (u.a.: Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH, ÖBB, Ferienregion Böhmerwald, Hotel am Domplatz Linz, Hotel Post Weyer, Ferienregion Traunsee, OÖ Touristik) wurden rund um das Thema „Wettbewerbsvorsprung am Markt Tschechien“ mehr als 125 kreative Produktideen entwickelt.
Basierend auf den fachlichen Impulsen der Österreich Werbung über die
Marke „Urlaub in Österreich“ , Zielgruppen und den
Markt Tschechien, haben die Workshopteilnehmer die anschließende „Ideenwerkstatt“ genutzt, um Ihrer Kreativität nach dem Motto „Alles ist erlaubt!“ freien Lauf zu lassen. Um die Ideen in diesem Kreativprozess wirklich frei fließen lassen zu können, hat es in dieser Phase keine Fragen nach Budgets, Machbarkeitsstudien oder anderen Einschränkungen gegeben – was zählt, ist die Idee.
„Radfahrer-Wallfahrt“, der „Radlbeißer“ für Radurlaube mit Hund oder „Singletreff-Radeln“ sind nur einige der spontan erdachten Produktideen. In einem nächsten Schritt sind die chancenreichsten Ansätze (Was passt am besten zu den Ansprüchen der Zielgruppe? Welche Idee hat die größten Marktchancen? etc.) von
Oberösterreich Tourismus und
Österreich Werbung ausgewählt worden. Hier sind jetzt auch die zuvor bewusst ausgeblendeten Grenzen der reellen Machbarkeit berücksichtigt worden.
Trotzdem haben es 15 wirklich spannende, und definitiv innovative Produktideen durch diesen Filter geschafft. Im nächsten Schritt machen sich Touristiker aus OÖ auf den Weg nach Tschechien um ihre Marktkenntnisse vor Ort zu vertiefen. Manche der oberösterreichischen Rad-Ideen können also vielleicht schon bald „erradelt“ werden.
Kontakt für weitere Informationen und Rückfragen: innovation@austria.info
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Florian Felder am 06.05.2010
Ein Gastkommentar von Markus Wiesenhofer, Teamleiter International Market Management, Österreich Werbung.
Südtirol – Successful Destination Branding: Experiences from a First Mover
Überzeugender wurde eine Destinationsmarke selten präsentiert: Südtirol bewegt!

www.suedtirol.info
Christoph Engl / Geschäftsführer der Südtirol Marketing Gesellschaft präsentierte den Entwicklungsprozess der Marke Südtirol in einem überfüllten Konferenzsaal dem gespanntem Publikum. Vor mehr als 5 Jahren startete Südtirol mit professionellem Destination Branding mit Unterstützung der Agentur Metadesign Berlin. Südtirol hat sich im Detail damit beschäftigt, was für die Marke überhaupt wichtig ist.
Engl beginnt seine beeindruckende Präsentation mit einem anschaulichen Erlebnis: Der bekannte italienische Werbefotograf Fulvio Bonavia bereitete sich für ein Fotoshooting in Südtirol vor. Die inszenierte Alpenszene mit Milchkannen vor der Berghütte wurde von ihm aber völlig falsch verstanden: Milchkannen sehen für Italiener einfach wie Gasflaschen aus. Die Erkenntnis daraus: Eine Destination muss als erstes mit den Augen des Gastes gesehen werden. “Marketing ist ein Kampf der Wahrnehmung, nicht der Wahrheit.” D.h. es geht nicht darum welche Bilder wir als Destination zeigen wollen, sondern welche von den Menschen selbst – und mit ihren Farben – gezeichnet werden.
Engl zeigt auf was den Menschen in unserer heutigen Gesellschaft immer wichtiger wird: Natur, Gesundheit, Individualität. Der Luxus der Zukunft wird ein unsichtbarer Luxus sein: Zeit, Aufmerksamkeit, Sinn, Ruhe, Raum. Aus diesen Megatrends und den Südtiroler Stärken wurde der Markenkern von Südtirol definiert: Die kontrastreiche Symbiose von Landschaft (alpin & mediterran), Produkten (Natur & Kultur) und Menschen (Spontaneität & Verlässlichkeit). Bei der Markenpositionierung ist schließlich die Begehrlichkeit, die eine Marke auslöst entscheidend, nicht nur die Bekanntheit (nur eine gute Voraussetzung) – Südtirol muss Begehrlichkeit wecken! Und Südtirol soll nicht als geografischer Ort sondern als Lebensgefühl kommuniziert.
Engl zeigt erst zum Abschluss seiner unterhaltsamen Präsentation die Dachmarke Südtirol auch visuell: „Qualität Südtirol“ (1 Mrd. Äpfel tragen das Logo) und „Unternehmen aus Südtirol“ sowie einige Werbeclips. Auch bemerkenswert: Südtirol investiert 75% des Budgets in Fernsehwerbung (inkl. Internetvideos), da alle großen Marken dort kommunizieren. Damit will Engl sein Ziel erreichen: Südtirol positioniert sich als Marke unter den zehn begehrlichsten Destinationen in Europa.
Fazit: Ein sympathischer und professioneller Mitbewerber, dessen Aktivitäten man verfolgen sollte.
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Martina Pürkl am 18.03.2010
Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, Teamleiter im International Market Management, Österreich Werbung.
Einer interessanten Frage ging eine bemerkenswerte Diskussionsrunde nach: “Kann eine Reise in die nahe Umgebung eine exotische Erfahrung sein?”
Unter der Moderation von Dr. Wolfgang Isenberg (Thomas Morus Academy Bensberg) diskutierten Christoph Melcher (BSP Business School Potsdam), Reimar Molitor (Regionale 2010) und Auliana Poon (Tourism Intelligence International). Poon zeigt in ihrer Eingangspräsentation das Potential für Creative Tourism international auf.
Immer mehr Menschen interessieren sich für die kulturellen Hintergründe eines Events und einer Destination. Zunehmend wollen Touristen nicht nur konsumieren sondern sich auch in kulturelle Ereignisse involvieren. Einen sehr spannenden Einblick in Praxis gab Reimar Molitor von der Regionale 2010, einer Kulturinitiative im Umkreis von Köln. Zielsetzung dabei ist den Blick auf die kleineren regionalen Kulturattraktionen zu richten und damit das Bild der Region neu zu prägen. Identität ist nicht nur eine wichtige Frage für die Reisenden sondern auch für Bewohner, die zuerst unter den Einheimischen geklärt werden muss. Es dürfen jedoch keine Gegensätze zwischen Touristen und Besucher aus der Region aufgebaut worden. Die Bewohner sollten sich mit ihrer Rolle als Gastgeber anfreunden.
Melchers merkte an, das Bedarf nach sinnstiftenden Angeboten das ist, sie jedoch sehr schwierig – da komplexe Pakete – anzubieten sind.
Poon erinnerte daran, dass man Gästen Erlebnisse bieten und damit Gründe geben muss, wieder zu kehren. Wenn die sogenannten „Checklist-Touristen” alle Sehenswürdigkeiten abgehakt hätten, gebe es kein Bedürfnis zu bleiben.
Isenberg brachte die beiden Grundströmungen auf den Punkt:
- Reisende im globalen Zusammenhang haben immer stärkeres inhaltliches Interesse an tiefergehenden Informationen über eine Destination.
- Ebenso findet eine gewisse Distanzreduzierung statt, da man sich auch stärker mit seinem eigenen Umfeld auseinandersetzen will.
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Martina Pürkl am 16.03.2010
Ein Blick über die Standgrenzen hinaus von Erich Neuhold, Bereichsleiter IMM, Österreich Werbung.
Eine simple Zielsetzung möchte man meinen:
Die Marke Urlaub in Österreich repräsentieren und möglichst gute Voraussetzungen für Fachgespräche schaffen …
Die Ideen, Wünsche und Erwartungen rund um diesen alljährlich mit großem Auftritt betriebenen Messeauftritt, sind jedoch so vielfältig und unterschiedlich wie sich die Tourismusbranche eben darstellt. Ich habe mich auf der Messe bei unseren Mitbewerbern etwas umgesehen, immerhin stellen auf der ITB rund 190 Länder aus. Einige Beispiele nachfolgend. Ohne Wertung.
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Martina Pürkl am 16.03.2010
Wie jedes Jahr, konnte ich auch diesmal bei der actb mitarbeiten. Einige Bilder vom Messegeschehen und den Veranstaltungen rundherum finden sich hier.
Für die Zukunft der Messe planen wir einige Neuerungen: die nächste actb wird erst wieder im Jahr 2012 und ab dann alle 2 Jahre stattfinden. Für die Jahre dazwischen arbeiten wir an einer neuen Plattform mit dem Schwerpunkt “Erlebnis des Tourismuslandes Österreich”.
Der Vertrieb und die Informationsbeschaffung im Tourismus hat sich wie kaum in einer anderen Branche grundlegend geändert. Und die Aufgabe einer nationalen Marketingorganisation ist es nun einmal die Aktivitäten neuen Herausforderungen anzupassen. Unser Ziel ist es, eine innovative und effektive Verkaufsförderungsplattform in Österreich zu gestalten.
Hier gehts zum Pressetext.
Hören und sehen Sie dazu die Geschäftsführerin der ÖW, Dr. Petra Stolba in einem Interview
Aus der Presse:
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Martina Pürkl am 05.02.2010
Ich wurde von Mario Jooss und Roman Egger, FH Salzburg, eingeladen heute am Brennpunkt eTourismus 2009 einen Impulsvortrag zu halten. Die Verantstaltung findet abwechselnd in Salzburg und Oberbayern statt und ist Teil eines spannenden EU-Projektes in Salzburg und Oberbayern unter dem Titel e-Tourism-fitness .
Diese symposienartige Veranstaltung soll gezielte Impulse für die gesamte Projekt-Region geben, den State of the Art Know How und Top Trends aufzeigen, eine breite Plattform für ad Networking bzw. zum Austausch von Synergien bieten und auch gezielt wichtige Markt- und Trendsetter im Reisemarkt auf europäischer Ebene einbinden und Kontaktanbahnungsmöglichkeiten für die Regionen unterstützten.
Hier meine Präsentation zum Impulsvortrag bzw. auf Slideshare
Eine gelungene Veranstaltugn mit Profis für die touristische Basis. Hier Details zum Programm , das immerhin 440 TouristikerInnen interessiert die heute hier nach Garmisch-Partenkirchen gekommen sind.
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Die Spritpreise steigen und was machen die Amis? Sie machen aus der Not eine Tugend und entwickeln ein Tool, mit dem man Destinationsvorschläge nach Tankfüllung bekommt. Tripadvisor und Expedia haben zusammen ein nettes Online-Tool programmiert, mit dem man sich Ausflugstipps anzeigen lassen kann, die innerhalb einer Tankfüllung liegen (oder wahlweise halber / viertel Tankfüllung).

http://www.expedia.com/daily/promos/vacations/drivegetaway
(man muss den ganzen Link in den Browser kopieren, sonst landet man auf der österreichischen Startseite)
Was lernen wir daraus? Nun ja, eine Lektion ist sicher, dass es immer darum geht, die Auswahlmöglichkeiten von Urlaubern auf ein sinnvolles Maß zu reduzieren. Man muss sich überlegen, wie man die Wahlmöglichkeiten nutzenstiftend eindämmen kann. Man kann einen Filter setzen nach Hotelkategorie, Familien- / Pärchen- oder Singleurlaub, etc.. Allerdings sollte man immer die Augen offen halten nach gesellschaftlichen Veränderungen. Momentan führt der Trend uns eher in Richtung Kostentransparenz. Also muss man sich überlegen, wie man durch neue Denkansätze und nutzenstiftende Tools dem Wunsch nach Angebotsfilterung und Kostentransparenz gerecht wird. Dieses Tool trägt diesen Überlegungen auf genial einfache Weise Rechnung.
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Holger Sicking am 14.07.2009
Der aktuelle Blog-Post zu einem Kult(ur)-Projekt der europäischen Kulturhauptstadt Linz09 von Springwise, immerhin einer der (wenn nicht DAS) weltweit führende(n) Trend-Blog(s) (Springwise ist laut Blog-Suchmaschine Technorati das 2.234-beliebteste Weblog weltweit!!!) ist einfach zu schön um übersetzt, gekürzt oder zusammengefasst zu werden.
Als Österreich Werber – einfach Danke. An Springwise, an Linz09 (allgemein wegen des innovativen Anspruches zahlreiche besondere Kulturprojekte zu initiieren) und an alle Initiatoren von Pixelhotel. Gratulation.
25 March 2009 Published on 25 March 2009 in Tourism & Travel

The downside of a great hotel is that it makes it too easy for a traveller to stay inside and miss out on experiencing the local culture. The Austrian city of Linz is tackling that issue by scattering unique individual hotel lodgings throughout the city’s metropolitan area, in effect turning the entire city into a one large hotel—a Pixelhotel.
The Pixelhotel project is one of the city’s attempts, as 2009 European Capital of Culture, to lure tourists to Linz by using creative and sustainable approaches to architecture. The locations chosen for redesign are unorthodox, from a cabinetmaker’s workshop and a ship to an art gallery. Each unique unit has its own specific aesthetic to make it a one-of-a-kind hotel experience. Lacking regular hotel infrastructure, the units provide minimal amenities only, as a way of encouraging tourists to go out and explore Linz. Prices range from EUR 87 for a single room to EUR 147 for a double.
Linz’s mini hotel ‘pixels’ aren’t quite pop-up hotels, but their flexible approach to accommodation shares that same spirit of surprise and creativity. Other innovative cities and businesses—time to consider transforming a few unused spaces? (Related: Free accommodation for visiting creatives— Swiss bomb shelter becomes ‘zero star’ hotel.)
Website: www.pixelhotel.at
Contact: office@pixelhotel.at
Spotted by: Martina Meng and Tais Reis
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