KLM hat gemeinsam mit Yahoo eine interessante simple Art der Reiseempfehlungssuche entwickelt. Zu Beginn steht die Frage: “Was wollen Sie in ihrem Urlaub tun oder sehen?”, die der Nutzer mit Schlagworten beantwortet. Dann wird nach dem persönlichen Budget für die Reise gefragt. Die dann präsentierten Infos speisen sich aus WikiTravel, Twitter, Flickr und Google Maps. Der Reisende bekommt so einen recht persönlichen Eindruck von möglichen Reisezielen.
Hier der Link: KLM Travlr
Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung
Der neuseeländische Universitätsprofessor Ian Yeoman (www.etfi.eu) nahm die Teilnehmer des ITB Marketing & Distribution Days mit auf eine Reise in die Tourismuszukunft. Die drei wesentlichen Faktoren, die die Zukunft der Welt beeinflussen werden, treiben auch den Tourismus an:
Wohlstand
Ressourcen und
Technologie.
Layar-App
Ja, das Wachstum kommt aus Asien. Aber nein, der Wohlstand wird nicht unbedingt gleichmäßiger verteilt. Die neuen/jungen Märkte sind vor allem in Indien und Brasilien zu finden. Die europäischen Märkte altern rapide – soweit altbekannte demografische Entwicklungen. Die offenen Münder im Publikum entstanden dann jedoch bei der Vorstellung von neuen hochtechnologischen Entwicklungen, die schon bald auch den Tourismus maßgeblich beeinflussen werden: Gestural interfaces, Besucherzentren mit Robotern (Banco Santander), Hologramme (japanisches Popkonzert) und den Brillen und Kontaktlinsen mit “augmented reality-Funktionen”. Yeoman spannte den Bogen weiters über viele Facetten des gesellschaftlichen Wandels und wie Experience Economy, Fluid Identity und dem Spannungsfeld zwischen Materialismus und der Balance zwischen Fortschritt und Ökologie.
Fazit trotz allem technischen Fortschritts: Der Mensch bleibt im Mittelpunkt und die Marke wird wichtiger denn je. Zum Abschluss gab uns Prof. Yeoman noch einen Tipp mit: Die gelungene Marketingkampagne von Südkorea Tourismus, die einige der erwähnten Strömungen bereits jetzt mit Storytelling intelligent verbindet: „An extraordinary journey“: www.haru2010.com
Ein Gastbeitrag von Emanuel Lehner, Region Manager ÖW Zentraleuropa
Eigentlich ist es keine große Überraschung, aber beeindruckend sind die Zahlen, die man über die Entwicklung des Online-Marktes liest, immer wieder. Auch die Ungarn surfen natürlich fleißig im Netz, so sind es jeden Tag gut 3,5 Millionen Unique User, die sich dem globalen Datenstrom anschließen. Klar ist, dass das WWW erste Informationsquelle der Ungarn ist. Spannend für uns Touristiker ist die Tatsache, dass 78% der potenziellen Urlauber erst einmal eine der bewährten Suchmaschinen zu Rate ziehen, wenn es an die Planung des Urlaubs geht. Phänomenal ist für uns jedoch, dass 10% der Ungarn bereits übers Internet buchen! Warum so enthusiastisch werden Sie nun fragen: Bedenkt man die relativ junge Geschichte der Kredit- und Bankkarten, die für österreichische Verhältnisse noch etwas mühsamen Zahlungsmodalitäten, das erst wachsende Vertrauen in unbare Geschäfte, dann zeigt dieses Phänomen in eine klare Richtung. Bei der ÖW Ungarn setzen wir nun schon seit ein paar Jahren auf diese Entwicklung, auch viele österreichische Anbieter haben sich angeschlossen.
Diesen Werbedruck im Internet müssen wir weiter verstärken.
In wenigen Wochen setzen wir daher ein neues Ausrufezeichen im Online-Marketing auf ungarischen Tourismus-Markt: Gemeinsam mit acht österreichischen Partnern gehen wir „Auf Schatzsuche“. 35 Millionen Adviews sind unser Ziel, es handelt sich um die größte österreichische Online-Initiative, die bislang auf dem ungarischen Markt gestartet wurde. Im Rahmen dieser „Schatzsuche“ werden auf dem ungarischen Länderportal der Österreich Werbung täglich Symbole neben den Artikeln der acht österreichischen Partner platziert. Die Besucher kommen über externe Onlineportale direkt zur „Schatzsuche“ auf austria.info/hu. Während die interessierten Urlauber in den Angeboten der Partner schmökern, können Symbole gesammelt werden. Wer ausreichend Symbole gesammelt hat, nimmt an der Verlosung von Familienurlauben und 50 Sachpreisen teil. Beworben wird die „Schatzsuche“ durch Social E-Marketing und eine massive Online-Kampagne auf Fremdportalen. Für diesen Zweck wurde eigens ein „Warenkorb“ Programm geschaffen. Die User, die sich für das Gewinnspiel registrieren, können die Symbole in einem Warenkorb sammeln – und gewinnen.
Heute auf der Messe da leuchtete es schon richtig an unserem Stand. Da haben die Männer von Expoxx ordentlich was geschafft seit gestern. Die Stelen standen alle an ihrem Platz und waren schon beleuchtet. Nur die Grafiken davor fehlen, so sah es noch etwas nackt aus. Eine gute Vorstellung, wie die Stelen dann in wenigen Tagen komplett aussehen und leuchten werden, bekam man alle mal.
Die großen Bilder bei den Erlebniswelten hingen auch schon. So konnte ich mit meiner Blumenfrau die Dekoration bei der Erlebniswelt Regeneration besprechen. Denn da wird das Bild in die Realität fortgsetzt und es wird einen echten Teich mit Steg und Pflanzen wie am richtigen See in Kärnten geben. Aber da verrate ich mal lieber nicht zu viel.
Auch wurde schon einiges für unseren Österreich Abend heute installiert, aber auch zu diesem Thema dann ein anderes Mal mehr. Im Großen und Ganzen läuft alles wie geplant und der Messebauer ist guter Dinge. Mal sehen, wie es dann morgen weitergeht.
Auch heute am Donnerstag geht es in Halle 17 sehr geschäftig zu. Jeder werkelt an anderen Stellen und doch tragen alle Aufbauhelfer dazu bei, dass am Ende ein Gemeinschaftsstand entsteht. Sehr spannend war das heute morgen mit anzusehen. Gut, dass die anderen Hallenaussteller heute erst begonnen haben ihr Material zu liefern, so hat unser Messebauer mehr Platz
Der Boden ist verlegt und einige Wände stehen auch schon. So konnte man schon in die Küche gehen. Aus dem Boden schauen überall die Kabel raus, aber das wird man bald nicht mehr sehen, denn jetzt kommen so langsam die Aufbauten mit den Stelen und Countern. Waren schon in der Halle zusehen, standen nur noch nicht am richtigen Platz.
Die Stoffbahnen mit den Bundesländernamen und dem ÖW Schriftzug hingen auch schon ab. Das wird sehr schön, endlich nicht mehr so viel weiß. Ich freue mich schon auf morgen und bin gespannt , wie weit die Mannschaft gekommen ist. Es gibt dann natürlich wieder neue Fotos. Bis dahin …
Im Forschungslabor «Medienwandel – Gesellschaftswandel» des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IMPZ) der Universität Zürich ist eine spannende Zeitreise durch die Mediennutzung entstanden. Vier Minuten, die die Dimension des Wandels eindrücklich aufzeigen.
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