Halle 17 – Standnummer 104

ein Beitrag von Sophie Popp, ITB-Mitarbeiterin in der Österreich Werbung Deutschland

Wir sind schon mitten in den Vorbereitungen für die ITB 2012. Im letzten Jahr waren es 11.000 Aussteller aus 180 Ländern, die sich auf der weltweit führenden Fachmesse präsentierten. Über 160.000 Besucher fanden ihren Weg auf die ITB. Und auch nächstes Jahr möchte Österreich auf ca. 1.200m² seine Gäste willkommen heißen.

Die ITB 2012 findet von Mittwoch 7. März bis Sonntag, 11. März 2012 statt. Die drei Fachbesuchertage sind Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Samstag und Sonntag hat die ITB wieder für das Publikum geöffnet. Der Stand der Österreich Werbung befindet sich, wie schon in den Jahren zuvor, in Halle 17/Standnummer 104.

Auch dieses Jahr sind die Erlebniswelt, das Network Café und die Business Lounge wichtige Bestandteile des Auftritts. Auf Grundlage der Rückmeldungen unserer Partner und unseren eigenen Erfahrungen haben wir folgende Adaptionen für das Jahr 2012 vorgenommen:

  • Thematische Präsentationsfläche für Austeller und Ausstellereinheiten in S, M, L
  • Klares Besucherleitsystem durch Stelenbeschriftung
  • Neue optische Wegführung
  • Neue ÖW-Erlebniswelten
  • ÖW Empfänge an beiden Eingängen
  • Neue Boden-, Decken- und Hintergrundgestaltung hinter den Stelen

Auch für den kulinarischen Genuss ist gesorgt – Starkoch Franz Raneburger und sein Team von Edelweiß Catering werden wieder besondere Köstlichkeiten zaubern. Den Service übernehmen die Schüler und Schülerinnen der Kärntner Tourismusschule.

Ein erster kleiner Einblick in das Design des Gemeinschaftsstandes

2012 wird der Stoff hinter den Stelen mit österreichbezogenen Motiven bedruckt. Auch die Decke wird durch Stoffbahnen mit Relief abgehangen um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen.

 

Ansicht vom Stand Slowenien kommend, rechts Eingang mit ÖW-Empfang und Bildwelt

Aussteller 2012

Wir möchten Ihnen auch unsere Aussteller auf der ITB 2012 nicht länger vorenthalten. Hier sind Sie den  Ausstellern auch schon dicht auf den Fersen. Wir haben sie für Sie alphabetisch nach Bundesland sowie anschließend überregional sortiert: Ausstellerliste_Jan 2012



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 Sophie Popp am 19.12.2011  |   Keine Kommentare

Ein „Guten-Morgen-Busserl“ am Zürcher Hauptbahnhof

Ein Gastbeitrag von Eva Wallimann, Östererich Werbung Schweiz

Schweizer Gäste schätzen bei ihrem Urlaub in Österreich besonders die herzliche Gastfreundschaft. Ebenso genießen sie die traditionellen Spezialitäten in einer zeitgemäß verfeinerten Form. Ziel unserer Aktivität war es, Urlaub in Österreich in einem überraschenden, unerwarteten Umfeld zu präsentieren und das Bild von Österreich als gastfreundliches Genuss-Urlaubsland mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten positiv zu verstärken.

Die „Guten-Morgen-Busserl“-Aktion am Hauptbahnhof Zürich wurde durch eine groß angelegte Bewerbungs-Kampagne begleitet. Diese umfasste Einschaltungen in der leserstärksten Tageszeitung der Schweiz, Spots im Lokalradio, ein SMS-Gewinnspiel, PR-Maßnahmen in der Schweiz und Österreich, umfassenden E-Marketing Aktivitäten und Außenflächenwerbung am HB Zürich. Unsere Partner dabei waren die Schweizerischen Bundesbahnen, Austrian Airlines, die Sacher Hotels sowie das Grand Hotel Europa.

Weitere Eindrücke der „Guten-Morgen-Busserl“-Aktion am Hauptbahnhof Zürich, mit 300.000 Passanten pro Tag der lebendigste Verkehrsknotenpunkt der Schweiz, können Sie hier sehen.

Informationen über diese und andere Aktionen in der Schweiz 
erhalten Sie bei der ÖW in Zürich, Eva Wallimann, T: 0041 44 457 10 50



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 Martina Pürkl am 22.11.2011  |   3 Kommentare

Wie lernende Systeme Ihre Internetwerbung revolutionieren werden

- von Yvonne Beckers-

 Stellen Sie sich vor, Sie haben zwei Mitarbeiter. Der eine, nennen wir ihn Herr Müller, arbeitet still vor sich hin. Er nimmt alle Ihre Aufträge gewissenhaft entgegen und arbeitet alles ab.

 Der andere Mitarbeiter, Herr Schlau, nimmt Ihre Aufträge entgegen, arbeitet diese ab, und berichtet Ihnen im Anschluss daran detailliert über seine Arbeit. Darüber hinaus liefert er Ihnen noch die ein oder andere Idee zur Optimierung Ihrer Produkte. Das ermöglicht Ihnen, Ihre gesamte Strategie stets den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

Mit welchem Mitarbeiter arbeiten Sie lieber zusammen – Herr Müller oder Herr Schlau? Dumme Frage, denken Sie jetzt wahrscheinlich! Schaut man sich aber die derzeitige Werbepraxis im E-Marketing an, dann findet man jede Menge „Herr Müllers“ und keine „Herr Schlaus“.

Werbemittel werden derzeit über sogenannte Adserver an vermutlich für Sie relevante Internetseiten ausgeliefert. Im besten Fall klickt ein Besucher der Seite auf Ihre Werbemittel. Dieser Besucher landet auf Ihrer Seite und macht dort irgendwas. Ihr Werbemittel aber ist nicht in der Lage dem Adserver eine Rückmeldung über die Qualität des Besuchers zu geben. Wie hat sich dieser denn auf Ihrer Seite danach verhalten? Ist er direkt wieder abgesprungen, hat er vielleicht den Inhalt Ihrer Seite aufmerksam gelesen oder sogar einen Prospekt bestellt?

Das Werbemittel gibt genauso wenig Feedback zu seiner Arbeit wie unser Herr Müller. So läuft das tausendfach, jeden Tag, je nachdem wie viele „Herr Müllers“ für Sie arbeiten.

Das E-Marketing Team der Österreich Werbung Deutschland hat nun aber so einen „Herrn Schlau“ entwickelt.

Gemeinsam mit der Plista GmbH aus Berlin schufen sie ein intelligentes System, dass durch Rückmeldungen an den Adserver wichtige Informationen zur Optimierung der Werbeschaltung sendet. Diese werden so detailliert zurückgespielt, dass der Adserver ganz gezielt da Banner schaltet, wo sich die interessantesten User aufhalten.

Wer interessant ist, bestimmt der Kunde. Ganz egal, ob es um eine längere Verweildauer auf der eigenen Website geht, die Senkung der Abbruchrate oder mehr User, die Prospekte bestellen. Dank der zurückgelieferten Informationen des Systems kann der Traffic im Detail optimiert werden.

 

Alles, was unser Herr Schlau braucht, um gute Informationen zu liefern, ist die Anbindung an den Google Analytics Zugang des Kunden und eine Zielsetzung, wie z.B. der Wunsch nach einer längeren Verweildauer der User auf der eigenen Website. Logisch ist, dass sich seine Arbeit besonders bei längerem Einsatz des Systems lohnt. Mit jedem Tag, den das System arbeitet, lernt es mehr über das Userverhalten auf der Website und kann somit immer besser die interessantesten Seiten für die Werbeschaltung herausfiltern.

Die Plista GmbH freut sich natürlich über die innovative, gemeinsame Neuentwicklung mit der Österreich Werbung Deutschland. Als Belohnung für die tolle Idee, erhalten alle Kunden, die über die Österreich Werbung Deutschland buchen daher auch einen attraktiven Rabatt von 30 % auf das Produkt. So wäscht eine Hand die andere.

Ich persönlich wünsche mir zukünftig, dass mehr solcher „Herr Schlaus“ im Netz eingesetzt werden. Das schont nicht nur das Werbebudget der Kunden, sondern auch die Nerven der Internetsurfer. Ich heiße die Idee, demnächst mehr Werbung, die genau auf mich zugeschnitten ist zu sehen, sehr willkommen. Seien wir doch mal ehrlich – wer ärgert sich beim Surfen im Netz nicht ständig über all die wahllos ausgelieferte Werbung?

Mehr Informationen zum neuen Plista Produkt der Österreich Werbung Deutschland GmbH erhalten sie hier.



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 Yvonne Beckers am 15.11.2011  |   Keine Kommentare

access 2011 – im Zeichen der Veränderung!

accessAm 3. und 4. Oktober hat die wichtigste B2B Fachmesse für die österreichische Kongress und Tagungswirtschaft zum achten Mal ihre Tore geöffnet. Über 1700 nationale und internationale Fachbesucher sowie Hosted Buyer aus 15 verschiedenen Ländern trafen sich in der Wiener Hofburg um an diesen zwei Tagen über die Kongress- und Tagungsdestination Österreichs zu diskutieren.  Wer sind die Initiatoren dieser Messe?  Das austrian business and convention network (abcn)  der Österreich Werbung, Austrian Airlines, das Vienna Convention Büro, die Round Table Konferenz Hotels und das Austrian Convention Büro  bilden die fünf Trägerorganisationen, die für die Organisation der access verantwortlich sind. 

Einer der Hauptaufgaben von abcn, also auch von mir, war (ist) es, die internationalen Fachbesucher, die sogenannten „Hosted Buyer“,  nach Österreich einzuladen. Aus 15 verschiedenen Ländern (DE, IT, FR, CH, CZ, SL, HR, ES, BE, NL, PL, RO, IN, AT, UK) wurden rund 230 potentielle Entscheidungsträger ausgewählt und durften am Hosted Buyer Programm teilnehmen. Viele der Hosted Buyer sind schon am Wochenende davor angereist, um sich auf den Pre-Touren in den Bundesländern neue Produkterfahrung anzueignen.  Der Wettergott war uns an diesem Wochenende gnädig und hat somit auch dazu beigetragen, dass alle Teilnehmer ihre Zeit in Österreich in vollsten Zügen genießen konnten.

Die access academy, die während der beiden Messetage, interessante Fachvorträge angeboten hat, Stand in diesem Jahr im Zeichen der Veränderung.  Hochkarätige Veranstaltungen zu den Themen „Kommunikations- und Konfliktmanagement“ sowie „Change Management“ boten einen informativen Ausgleich zum sonstigen Messegeschehen.

Das Thema Nachhaltigkeit wurde auch in diesem Jahr wieder aktiv behandelt. Aktiv deshalb, weil die access zum zweiten Mal die Zertifizierung des Österreichischen Umweltzeichens „Green Meetings“ erhalten hat. Darauf sind wir sehr stolz und möchten hier als einer der Vorreiter agieren und ein Zeichen in der Branche setzen,  damit dieses Thema im Bewusstsein der zahlreichen Veranstalter verankert wird, sodass in naher Zukunft noch mehr „Green Meetings“ abgehalten werden.

Wie sagt man so schön nach der access ist vor der access und somit sind wir schon wieder in den ersten Vorbereitungen für nächstes Jahr, wo die access dann zum neunten Mal  ihre Tore öffnen wird. 

Alle Infos zur access2011 findet ihr auf www.access-austria.at



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 Rupert Rechling am 11.10.2011  

Wien tanzt auf der Fassade der Polnischen Akademie der Wissenschaften

Am 28. April gab es den Startschuss zur Aktion „Frühlingsstimmenwalzer“ in Warschau. Auf der klassizistischen Fassade der Polnischen Akademie der Wissenschaften, mitten in Warschau, tanzte Wien in Form eines Video Mappings zu den Klängen des Frühlingsstimmenwalzers und moderner Loungemusik, die eigens für diese Produktion von einem polnischen Musiker kreiert wurde. 12 Minuten dauerte ein Mapping mit bewegten Bildern und zeigte Schönbrunn, den Klimt-Kuss, die Spanische Hofreitschule, das Wiener Kaffeehaus und andere Wiener Impressionen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=FMF8Pp_2Jlo

Zwischen 700 und 1000 Menschen bewunderten über zwei Wochen lang täglich die innovativen Vorführungen. Die Mund zu Mund Propaganda ließ viele neugierige Warschauer zur Fassade pilgern, Busse und Taxis fuhren langsamer, Spaziergänger blieben stehen, junge Leute warteten geduldig sitzend vor der Fassade und es wurde heftig fotografiert und gefilmt. Unzählige kleine Videos landeten so im social web.

Beworben wurde die Aktion hauptsächlich online. Zusätzlich konnte im 1. Staatlichen Radioprogramm eine 3-Stunden Wiensendung unter dem Titel „Die 4 Jahreszeiten“ gebucht werden. Etwa 100 Gäste aus der Medien- und Reiseveranstalterbranche folgten der Einladung zum Wienabend und zur Premiere der Videomapping Aktion und zeigten sich begeistert.

 Die Organisation erfolgte durch die ÖW Polen – mehr Infos bei franca.kobenter@austria.info



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 Martina Pürkl am 09.06.2011  

MIT DEM LEIH-PAD DEN URLAUBSORT ENTDECKEN

39EuroDas Madrider Unternehmen PadInTheCity bietet Stadtreisenden an, tageweise iPads zu mieten, die mit einer Reihe von Reise-Applikationen und 3G ausgestattet sind. Die iPads müssen vorab online bestellt und per PayPal oder Kreditkarte bezahlt werden. Die Miete für die Geräte kostet 39 Euro pro Tag. Dafür erhalten die Madrid-Besucher eine Datenflatrate über 3G und iPad-Apps wie “Metro Madrid”, “Lonely Planet Madrid” oder “iSpain”. Die iPads werden zu dem Kunden geliefert und wieder abgeholt. Eine Kaution in Höhe von 390 Euro sorgt dafür, dass das iPad zu seinem regulären Besitzer zurückkehrt.

Quelle: EXECUTIVE TRAVEL TRENDREPORT 5/2011 von trendne

 

In Österreich bietet z.B. die Firma skill3d ein ähnliches Service: “Mobile Concierge” ist eine mobile Anwendung für Tablets, die Gästen eine Reihe von bequemen Möglichkeiten eröffnet: mehrsprachig, mobiler Reiseführer mit Tipps für Sehenswürdigkeiten, Wanderrouten und kulinarische Angebote …



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 Martina Pürkl am 17.05.2011  

Interview mit Kevin May von Tnooz

Kevin May ist Gründer und Herausgeber der Online-Plattform Tnooz, die sich als Anbieter von Nachrichten, Analysen und Kommentaren zum Thema eTourisms versteht.

Als Branchenkenner haben wir ihn zum Thema Video- und Bewegtbild im Tourismus sowie nach seiner Einschätzung zum Verhältnis von Suchmaschinen und Social Media gefragt:



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 Olaf Nitz am 15.03.2011  

Erstes Alpen-Forum auf der ITB: Branding Excellence in der Alpenregion

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung

Moderiert von Prof. Dr. Klaus Pechlaner (Kath.-Univ. Eichstätt) gaben Klaus-Dieter Koch (Brand:Trust) und Ariane Ehrat (Engadin-St. Moritz) einen Einblick in das Markenmanagement von Alpenregionen. Koch stellte die Markenstudie von Brand:Trust vor. Darin wurden die 40 attraktivsten Wintersportgebiete in Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol analysiert.

Wie Koch ausführte, sind Marken wie ein Eisberg zu sehen: Der häufigste Fehler ist, dass alle bei den sichtbaren Aspekten verändern (Logo, Werbemittel etc.) und es bei  Oberflächenmanagement bleibt.  Dieser Ansatz ist jedoch nicht erfolgreich, da die Ursachen nicht erkannt werden. Unter der Oberfläche befinden sich die wesentlichen Faktoren im Markenmanagement. Es geht um Spitzenleistungen einer Destination und um die Frage: „Was können wir besser als andere?“

Der Brand:Trust Performance Monitor ist eine Portfolioanalyse, die Marken nach ihrer Bekanntheit und Begehrlichkeit positioniert. Dabei gibt es No Brands, In-Brands, Out-Brands und Star Brands. Ehrat berichtete aus der Markenpraxis einer erfolgreichen Tourismusregion: Im Zusammenschluss der 12 Engadiner Orte plus Starbrand St. Moritz war der Markenbildungsprozess entscheidend. Koch ergänzt, das Menschen grundsätzlich eine einfache und sichere Kaufentscheidung wollen und Marken müssen dies leisten. Wichtig ist es, neben der Bekanntheit, auch Begehrlichkeit auszulösen. Koch hat Maßnahmen dazu in seinem Buch  „Was Marken unwiderstehlich macht – 101 Wege zur Begehrlichkeit“ aufgezeigt.

Markenbotschafterin Christina Guidon vom Engadiner Sommerlauf

Markenbotschafterin Christina Guidon vom Engadiner Sommerlauf

Die größte Hürde im Markenprozess sind die Bewohner einer Destination (vom touristischen Leistungsträger bis zu den lokalen Bewohnern). Marken wachsen immer von innen heraus. Die Menschen müssen mitgenommen werden. Der Prozess beginnt bei den Bewohnern, wie Ehrat aus eigener Erfahrung ergänzt. Dzt. gibt es 80 Markenbotschafter im Engadin (vom Liftwart zur Verkäuferin) und bis zu 300 sind geplant. Diese sind wichtige Multiplikatoren der Marke.

Koch appelliert nochmals, nicht mehr „alles für alle anzubieten“ und erinnert an den Ursache/Wirkungs-Zusammenhang: Wenn man alle für alles anbietet, dann sind auch alle der Wettbewerb. Wenn man aber das richtig Gute für eine bestimmte Zielgruppe anbietet, dann sind es auch nur wenige, bestimmte Mitbewerber.



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 Martina Pürkl am 13.03.2011  

Back to the future – Tourismus 2050

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management, Österreich Werbung

Der neuseeländische Universitätsprofessor Ian Yeoman (www.etfi.eu) nahm die Teilnehmer des ITB Marketing & Distribution Days mit auf eine Reise in die Tourismuszukunft. Die drei wesentlichen Faktoren, die die Zukunft der Welt beeinflussen werden, treiben auch den Tourismus an:

  • Wohlstand
  • Ressourcen und
  • Technologie.

Layar-App

Layar-App

Ja, das Wachstum kommt aus Asien. Aber nein, der Wohlstand wird nicht unbedingt gleichmäßiger verteilt. Die neuen/jungen Märkte sind vor allem in Indien und Brasilien zu finden. Die europäischen Märkte altern rapide – soweit altbekannte demografische Entwicklungen. Die offenen Münder im Publikum entstanden dann jedoch bei der Vorstellung von neuen hochtechnologischen Entwicklungen, die schon bald auch den Tourismus maßgeblich beeinflussen werden: Gestural interfaces, Besucherzentren mit Robotern (Banco Santander), Hologramme (japanisches Popkonzert) und den Brillen und Kontaktlinsen mit “augmented reality-Funktionen”. Yeoman spannte den Bogen weiters über viele Facetten des gesellschaftlichen Wandels und wie Experience Economy, Fluid Identity und dem Spannungsfeld zwischen Materialismus und der Balance zwischen Fortschritt und Ökologie.

Fazit trotz allem technischen Fortschritts: Der Mensch bleibt im Mittelpunkt und die Marke wird wichtiger denn je. Zum Abschluss gab uns Prof. Yeoman noch einen Tipp mit: Die gelungene Marketingkampagne von Südkorea Tourismus, die einige der erwähnten Strömungen bereits jetzt mit Storytelling intelligent verbindet: „An extraordinary journey“: www.haru2010.com

Download der Präsentation



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 Martina Pürkl am 13.03.2011  

Chancen für den Tourismus durch Sportgroßveranstaltungen

münchen 2018Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

Aus Anlass der vergangenen Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen und der Kandidatur für die Olympischen Spiele 2018 in München thematisierte Bayern Tourismus in seiner Pressekonferenz das Thema Sportgroßveranstaltungen. Der bayrische Wirtschaftsminister Martin Zeil würdigte zu Beginn die sehr positive Entwicklung des Tourismus in Bayern in den letzten Jahren. Die Nächtigungen stiegen 2010 auf den Höchststand seit 2001 (+3,6 % ggü. 2009). Besonders starker Zuwachs wurde in Mittelfranken verzeichnet. Verstärkt wurde auch die Internationalisierung: 12,9% mehr ausländische Nächtigungen im Vorjahr (Niederlande, USA) bedeuten das bereits jetzt jede 5. Nächtigung in Deutschland auf Bayern entfällt.

Die Wintersportkompetenz wird in Bayern mit hoher architektonischer Qualität verbunden. Zeil nennt dazu nur zwei Initiativen als Beispiel:

  • Das Projekt „Sightsleeping“ des BayernTourismus bietet „Übernachten für Augenmenschen“ und gibt Bayern eine Vorreiterrolle bei ästhetisch anspruchsvollen Hotels.
  • Artouro, der bayrische Tourismusarchitekturpreis wird 2011 erstmalig und einmalig in Deutschland vergeben.

Für Sybille Wiedenmann von Bayern Tourismus ermöglichen „die Sportgroßveranstaltungen die Marke Bayern mit Leben zu erfüllen“. Die Weiterentwicklung der Sportstätten und der Infrastruktur bringen nicht nur für Spitzensportler Wettkampfstätten, von den massiven Investitionen profitieren auch Bewohner und Gäste. Einige Beispiele unterstreichen diese Entwicklung:

Massive Innovationen der touristischen Leistungsträger wurden dort dadurch initiert. (z.B. Renovierung und Ausbau von Hotels statt, TUI Dorfhotel 2014 geplant). Bayern Tourismus unterstützt diesen Aufschwung mittels umfangreicher Medienarbeit (starke Geschichten erzählen!). So wurden kürzlich 60h Stunden Fernsehmaterial produziert, und von über 1.000 Medien übernommen. Im Rahmen der Ski-WM kam die Medienalm mit KUKA (mit einem 4D-Simulationsroboter der z.B. einen Flug über die Zugspitze ermöglichte) zum Einsatz. Mit dem Projekt “Schneebayern“ wurden alle Wintersportangebote zusammengefasst. Wichtig ist hier für Wiedenmann der Beziehungsaufbau vor Ort d.h. die Gewinnung neuer Bayern-Botschafter. Dies gelingt zunehmend über die neuen Medien. Schon 25.000 Fans auf Facebook zeugen davon. 

 

Charles McKee, VP International Canadian Tourist Commission gab einen smarten Rückblick auf die Erfahrung des kanadischen Tourismus mit den olympischen Winterspielen von Vancouver 2010. In wenigen Bildern berichtete er, wie Kanada von diesem Event langfristig profitieren konnte:

  • Market the Destination, not the Sport. (The Games will sell themselves.)
  • Start early with your brand – Canada keep exploring! (We need to make CAN a “now-destination”, so people need to go this year.)
  • Re-Imaging Canada
  • Your People are your brand.
  • Be ready to harvest the afterglow. (most important lesson of the games: the really heavy work begins after the games, heightened interest in destination)

sportMcKee betonte, dass es nach den Winterspielen vor allem auf die “Conversion” ankam d.h. aus dem gesteigerten Interesse tatsächliche Buchungen zu machen. Über die erhöhte Aufmerksamkeit durch die Winterspiele und die dadurch sympathische Positionierung von Kanada konnte ein sehr hoher Impact und effizientere Werbewirkung erzielt werden.

Die Arbeit endet nicht nach dem Spielen.
Im Gegenteil: Die Dynamik kann erst danach durch massive Werbeanstrengungen in Tourismuserfolgen umgesetzt werden.



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Die „geheimen“ Wünsche unserer Gäste – Touristik entdeckt Neuromarketing für sich

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

REWEREWE Touristik präsentierte gemeinsam mit Prof. David Scheffer ein innovatives Projekt im Bereich Neuromarketing. Wie Ingo Markgraf von REWE ausführte, half die Analyse bei der Identifikation von 4 unterschiedlichen Reisetypen. Diese Typen unterscheiden sich massiv in ihren „geheimen“ Sehnsüchten (95% der (Reise)-entscheidungen fallen im Unterbewusstsein). Die Kenntnis über die unterschiedlichen Werthaltungen und ermöglichte REWE ihre Marken (JahnReisen, Tjaereborg etc.) klar auf diese Bedürfnisse auszurichten.

So wurden z.B. die Katalogcover über starke visuelle Signale an diese Schemata angepasst. Die konsequente Weiterentwicklung der Werbematerialen gab den REWE-Marken ein klareres Profil und brachte den entscheidenden Vorteil in der Positionierung (z.B. Marktführer bei Familienreisen). Der Einsatz von Erkenntnissen des Neuromarketings könnte künftig auch Destinationen wertvolle Unterstützung bei der zielgruppengerechteren und damit effizienteren Gestaltung ihrer Werbemittel bieten.



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Die Ungarn auf "Schatzsuche".

Ein Gastbeitrag von Emanuel Lehner, Region Manager ÖW Zentraleuropa

Eigentlich ist es keine große Überraschung, aber beeindruckend sind die Zahlen, die man über die Entwicklung des Online-Marktes liest, immer wieder. Auch die Ungarn surfen natürlich fleißig im Netz, so sind es jeden Tag gut 3,5 Millionen Unique User, die sich dem globalen Datenstrom anschließen. Klar ist, dass das WWW erste Informationsquelle der Ungarn ist. Spannend für uns Touristiker ist die Tatsache, dass 78% der potenziellen Urlauber erst einmal eine der bewährten Suchmaschinen zu Rate ziehen, wenn es an die Planung des Urlaubs geht. Phänomenal ist für uns jedoch, dass 10% der Ungarn bereits übers Internet buchen! Warum so enthusiastisch werden Sie nun fragen: Bedenkt man die relativ junge Geschichte der Kredit- und Bankkarten, die für österreichische Verhältnisse noch etwas mühsamen Zahlungsmodalitäten, das erst wachsende Vertrauen in unbare Geschäfte, dann zeigt dieses Phänomen in eine klare Richtung. Bei der ÖW Ungarn setzen wir nun schon seit ein paar Jahren auf diese Entwicklung, auch viele österreichische Anbieter haben sich angeschlossen.

Diesen Werbedruck im Internet müssen wir weiter verstärken.

LandkarteIn wenigen Wochen setzen wir daher ein neues Ausrufezeichen im Online-Marketing auf ungarischen Tourismus-Markt: Gemeinsam mit acht österreichischen Partnern gehen wir „Auf Schatzsuche“. 35 Millionen Adviews sind unser Ziel, es handelt sich um die größte österreichische Online-Initiative, die bislang auf dem ungarischen Markt gestartet wurde. Im Rahmen dieser „Schatzsuche“ werden auf dem ungarischen Länderportal der Österreich Werbung täglich Symbole neben den Artikeln der acht österreichischen Partner platziert. Die Besucher kommen über externe Onlineportale direkt zur „Schatzsuche“ auf austria.info/hu. Während die interessierten Urlauber in den Angeboten der Partner schmökern, können Symbole gesammelt werden. Wer ausreichend Symbole gesammelt hat, nimmt an der Verlosung von Familienurlauben und 50 Sachpreisen teil. Beworben wird die „Schatzsuche“ durch Social E-Marketing und eine massive Online-Kampagne auf Fremdportalen. Für diesen Zweck wurde eigens ein „Warenkorb“ Programm geschaffen. Die User, die sich für das Gewinnspiel registrieren, können die Symbole in einem Warenkorb sammeln – und gewinnen.

Am 04.04.2011 geht’s los ! Schauen Sie mal rein auf www.austria.info/hu



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 Martina Pürkl am 06.03.2011  

Unterschätzen Sie die Tschechen im Sommer nicht!

Tatjana Kucharova, Miss World 2006, als Wander-Testimonial bei einer Pressefahrt für tschechische Journalisten Ein Gastbeitrag von Ingrid Sieder, Markt Managerin der ÖW Tschechien

Als Winterurlauber sind die Tschechen in vielen österreichischen Skiregionen ja nicht mehr wegzudenken, doch verstärkt entdecken unsere nördlichen Nachbarn unsere Attraktionen im Sommer. Autos mit Fahrräder hinten drauf und einem tschechischen Kennzeichen sind keine Seltenheit auf Österreichs Straßen. Auch die tschechischen Journalisten und die Reisebüros bestätigen uns wachsendes Potential für Sommerurlaub und 643.000 Nächtigungen (+3,5%) im letzten Sommer schlagen sich schon in der Tourismusstatistik deutlich zu Buche. Die Österreich Werbung wollte es aber genau wissen und startete 2010 eine große Befragung.

Die Ergebnisse der Länderstudie Tschechien untermauern eindrucksvoll, dass es ein sehr großes Wachstumspotential im Sommer gibt, aber auch, dass das sommerliche Angebote noch gar nicht so bekannt sind, wie wir gemeint haben. Das Image vom Urlaubsland Österreich ist sehr positiv, aber stark vom alpinen Skiurlaub geprägt. Viele Tschechen können sich oft gar nicht vorstellen, dass man in den verschneiten Alpentälern im Sommer auch ins Schwitzen kommen kann oder dass man in unseren Seen sogar genüsslich baden kann ohne dass die Zehenspitzen einfrieren.

Das wollen wir natürlich ändern und die vielfältigen Facetten ums Wandern, Radl‘n und Baden aufzeigen. Heuer starten wir Ende März eine große Werbekampagne bei der wir mittels Duftanzeigen auf emotionale und sympathische Art erhöhte Aufmerksamkeit erreichen wollen. Dieser Duft, der neue sogenannte „Corporate Scent“ der Österreich Werbung, der diese Woche bei der ITB vorgestellt wird, wird auf unseren Anzeigen in führenden Frauenmagazinen und einem Selfmailer zum Rubbeln und in Folge zum Erraten sein. Auf das wir im Tourismusmarketing auch olifaktorisch verführen … Beispielexemplare zum Riechen senden wir gerne zu!

Im Bild: Tatjana Kucharova, Miss World 2006, als Wander-Testimonial bei einer Pressefahrt für tschechische Journalisten



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 Martina Pürkl am 06.03.2011  

So sieht's aus…

ÖW Chefin Petra Stolba erzählt, was die Besucher am Österreich Stand dieses Jahr erwartet.

 



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 Manuela Mödlhammer am 04.03.2011  

der Aufbau geht weiter – Tag 4

Aufbautag 4_Bande_Stelen_ITB 2011Auch heute am Donnerstag geht es in Halle 17 sehr geschäftig zu. Jeder werkelt an anderen Stellen und doch tragen alle Aufbauhelfer dazu bei, dass am Ende ein Gemeinschaftsstand entsteht. Sehr spannend war das heute morgen mit anzusehen. Gut, dass die anderen Hallenaussteller heute erst begonnen haben ihr Material zu liefern, so hat unser Messebauer mehr Platz :-)

 

Der Boden ist verlegt und einige Wände stehen auch schon. So konnte man schon in die Küche gehen. Aus dem Boden schauen überall die Kabel raus, aber das wird man bald nicht mehr sehen, denn jetzt kommen so langsam die Aufbauten mit den Stelen und Countern. Waren schon in der Halle zusehen, standen nur noch nicht am richtigen Platz.

 

früh Aufbautag 4_ITB 2011Die Stoffbahnen mit den Bundesländernamen und dem ÖW Schriftzug hingen auch schon ab. Das wird sehr schön, endlich nicht mehr so viel weiß. Ich freue mich schon auf morgen und bin gespannt , wie weit die Mannschaft gekommen ist. Es gibt dann natürlich wieder neue Fotos. Bis dahin …



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 Pamela Ziegler am 03.03.2011