Ist er nicht schön unser Wolfgangsee? Danke Hans Wieser für das tolle Foto aus deiner idyllischen Region.
Wer von uns will im Herbst nicht selbst hier oben stehen, tief durchatmen, sich und der Natur etwas Gutes tun. Auto und Alltag hinter sich lassen und gemütlich mit der Bahn anreisen. Regionales, Biologisches vor Gourmet- und Fastfood stellen. Im Privatquartier oder bei nachhaltig wirtschaftenden Hotelbetrieben nächtigen, deren “CO2 Fussabdruck” ausgeglichen ist. Sich von der Einfachheit der Natur inspireren lassen, zu den Wurzel finden und Zeit für sich selbst haben. Einfach mehr spüren und mitnehmen als man bei der Ankunft hatte… .
Doch wieviele Gäste wollen diese Art des Reisens? Wie groß ist das Potential. Ich werde nächste Woche dazu bei einer Veranstaltung zur Umsetzung der Alpenkonvention in Mallnitz Antworten aus Sicht der Österreich Werbung geben.
Einladung-Tagung_Bergsteigerdoerfer (909 KB)
Doch wie denken andere Nationen? Wie attraktiv ist “Green Travel” z.B. im Land der Entertainment und Amusement-Parks und des organisierten, intensiven Tourismus – den USA?
Laut Diskussion im Phocus Wright Workshop “Green Travel” legen zwar 40% der Reisenden aus den USA großen Wert auf nachhaltiges Reisen, allerdings sind sie abwartend nachhaltige Angebote tatsächlich auch zu kaufen, die Nachfrage hält sich in Grenzen weil Konsumenten befürchten, dass nachhaltiges Reisen einen Verzicht bei Bequemlichkeit und Komfort mit sich zieht.
Phocus bringt dazu passend mit dem Partner Sustainable Travel International im kommenden Jänner eine Lifestyle – Studie zu nachhaltigem Reisen heraus und unterscheidet zwischen 6 Lifestyle-Typologien von “Green Travellers”:
- Indifferent - I don’t really think about energy, consumption, in my day-to-day activities
- Passive - I don’t waste energy but don’t do anything in particular to reduce my use of energy
- Uncommitted - I do a few things here and there to reduce my energy consumption
- Dedicated - I do a lot of things to reduce my energy consumption
- Activist - I seek out opportunities to reduce my carbon footprint as many ways as possible
Fazit des Workshops: Jeder dieser Typen eines nachhaltig Reisenden sind unterschiedlich anzusprechen, haben unterschiediche Kauf- und Konsum-Eigenschaften.
Hmmm, ist ja schön und gut. Aber haben wir Touristiker in alpinen Ländern nicht schon immer gewusst, daß nachhaltiger Tourismus seit Gründung unserer Alpenvereine einen wesentlicher Teil des Gästeaufkommens ausmacht, aber Gäste nachhaltig Reisen in unterschiedlicher Intensität konsumieren? Naja – man muss ja nicht immer viel dazulernen …
Tags: Benchmark, Energie, Klimaschutz, Nachhaltigkeit

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