Ein Tag mit der Geschäftsführung

Die Österreich Werbung beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion Schule macht Wirtschaft des Magazins FORMAT. Im Zuge dessen besuchte Dr. Petra Stolba die Tourismusschule Krems und gab dort in einem Vortrag Einblicke in ihre Arbeit als Geschäftsführerin. Um noch mehr über die Arbeit an der Spitze eines Unternehmens zu erfahren, konnten sich die Schülerinnen und Schüler für einen Tag mit einer Geschäftsführerin / einem Geschäftsführer bewerben.

Martina Kiraly, Schülerin der HAK Mödling, war glückliche Gewinnerin des „Cheftages“ und durfte einen Tag mit Dr. Petra Stolba verbringen. Die Geschäftsführerin der ÖW zeigte der Schülerin aber nicht den „normalen Büroalltag“ in Wien, sondern nahm sie für einen Tag zur weltgrößten Tourismusmesse, der ITB in Berlin, mit.

Wie es ihr gefallen hat, erzählt Martina selbst:

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 Österreich Werbung am 31.03.2010  

Messeauftritt(e)

Für alle, die nicht auf der ITB in Berlin zu Gast waren, gibt es – spät aber doch – ein kurzes Video zum Messeauftritt der Österreich Werbung auf der diesjährigen Messe:

(Anmerkung: Der fußballspielende Drache war nicht Teil des österreichischen, sondern des slowenischen Messeauftritts)

In dieser Sache gleich ein Aufruf: Wenn Sie Anregungen oder Ideen zum Messeauftritt oder -stand haben, Ihnen etwas weniger oder besonders gut gefallen hat, dann posten Sie einen Kommentar. Dies gilt natürlich auch, wenn Sie bei einem Messestand eines anderen Urlaubszieles ein Feature gefunden haben, dass uns Ihrer Meinung nach noch fehlt. Als Inspiration dafür gibt es im folgenden Video ein paar Impressionen eines Rundgangs durch die ITB:



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 Österreich Werbung am 29.03.2010  

Geschäftsreisen: Alles bleibt anders!

Gastkommentar von Markus Wiesenhofer, Teamleiter bei International Market Management, Österreich Werbung.

Strategien für die Zeit nach der Krise …

… unter diesem Motto läßt sich der Vortrag von Stefan Vorndran von BCD Travel zusammenfassen. Vorndran gab einen Überblick über die Entwicklungen im Geschäftsreisesegment seit Ausbruch der Krise.

Business-TravellerDer finanzwirtschaftliche Kollaps, der im September 2008 begann, bedeutete eine Zäsur: Ca. 20% des Geschäftsreisemarktes ging verloren. Jede Geschäftsreise wird auf ihre Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit hinterfragt (Manche Firmen strichen 50% ihrer Reisen!). Travel Management in Unternehmen erfährt dadurch aber auch eine vollkommen neue Wahrnehmung.

Die Welt hat sich nachhaltig verändert.

Es wird kein Bounce-Back oder einen yo-yo Effekt geben. Vorndran nennt es „The new normal“ – ein dauerhaft niedrigeres Nachfragenivau. Ein erheblicher Teil von Reisen wird schlicht durch virtuelle Meetings ersetzt. Touristikunternehmen passen ihre Kostenstrukturen der neuen Situation an und bereinigen ihr Angebotsportfolio. Geschäftsreisetourismus ist endgültig zum Einkäufermarkt geworden:  Alles bleibt anders!

Vertiefende Informationen zum Thema und aktuelle Studien von Forbes und Oxford stehen online auf: www.bcd.de



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 Martina Pürkl am 17.03.2010  

Trend: näher, kürzer, billiger

Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, Teamleiter im Bereich International Market Management, Österreich Werbung.

ITB BERLIN 2010Im Rahmen der ITB Future Days wurden aktuelle Tendenzen am Reisemarkt diskutiert. Stefan Nigg von GFK präsentierte aktuelle Ergebnisse der GFK Travel Insights (Verkaufsdaten von Reiseveranstalter/-büros).

Grundaussagen: In Deutschland und Großritannien stabilisiert sich die Urlaubsnachfrage für die Sommersaison nach den starken Rückgängen in den letzten 1,5 Jahren.

Die größten Gewinner des kommenden Sommers sind Türkei und Ägypten. “All inclusive” und Kreuzfahrten sind weiterhin sehr gefragte Reiseangebote. Zur Buchung entschließen sich weiterhin sehr kurzfristig. In der obersten Schicht hat die Reiseintensität noch zugenommen, die Mitte stagniert, während die unteren Schichten sich aufgrund der Krise noch weniger Reisen leisten (können).



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 Martina Pürkl am 17.03.2010  

Die Deutsche Reiseanalyse

Die Deutsche Reiseanalyse ist eine der größten Urlaubsverhaltenserhebungen in Deutschland. Sie findet seit ca. 40 Jahren statt, wodurch z.B. die Analyse langfristiger Trends möglich ist. Auf der itb haben wir Ulf Sonntag, Marktforschungsleiter des verantwortlichen Instituts N.I.T., zu den wichtigsten Ergebnissen der aktuellen Erhebung interviewt.



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 Holger Sicking am 16.03.2010  

„Spieglein Spieglein an der Wand, wer hat den schönsten Stand?“

Ein Blick über die Standgrenzen hinaus von Erich Neuhold, Bereichsleiter IMM, Österreich Werbung.

Eine simple Zielsetzung möchte man meinen:

Die Marke Urlaub in Österreich repräsentieren und möglichst gute Voraussetzungen für Fachgespräche schaffen …

Die Ideen, Wünsche und Erwartungen rund um diesen alljährlich mit großem Auftritt betriebenen Messeauftritt, sind jedoch so vielfältig und unterschiedlich wie sich die Tourismusbranche eben darstellt. Ich habe mich auf der Messe bei unseren Mitbewerbern etwas umgesehen, immerhin stellen auf der ITB rund 190 Länder aus. Einige Beispiele nachfolgend. Ohne Wertung.



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 Martina Pürkl am 16.03.2010  

Komm zur Ruhr!

…ist der Slogan einer der drei Kulturhauptstädte Europas 2010.

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, Teamleiter im International Market Management, Österreich Werbung. 

ITB BERLIN 2010ITB BERLIN 2010ITB BERLIN 2010

 

 

 

 

 

Im Rahmen der  ITB Destination Days wurde am Mittwoch 10.3. nachmittag auch eine erste touristische Zwischenbilanz zu den drei Kulturhauptstädten Europas 2010 gezogen. Istanbul, Pecs und Essen/Ruhr tragen heuer diesen ehrenvollen Titel. Hochkarätige Vertreter dieser Städte berichteten über die unterschiedlichen Zugänge und Entwicklungen und präsentierten die Programmhighlights des Jahres.

Der Moderator Prof. Friedrich Loock vom KMM-Institut in Hamburg führte durch die anregende Diskussion und erläuterte Hintergründe zur Serie der Europäischen Kulturhauptstädte.

Jede Kulturhauptstadt hat drei  Zielgruppen: 1.Bewohner der Städte, 2.Überregionale Öffentlichkeit, 3.Touristen aus Nah und Fern. Diese Gruppen müssen mit unterschiedlichen, auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Maßnahmen aktiviert werden müssen. Sehr viel Investitionen fliessen in Infrastruktur und neue Kultureinrichtungen.

Sehr große Aufmerksamkeit bekommt derzeit auch Istanbul als Brücke zwischen Orient und Okzident. Als dynamische Metropole mit 13 Mio. Einwohner gehört es schon jetzt – hinter London und Paris zur 3. meist besuchten Städtedestination in Europa. Auf der ITB präsentiert sich die Türkei heuer auch als Gastland insbesondere mit seinem Highlight Istanbul.

Die alte ungarische Industriestadt Pecs ihr – bereits im Kommunismus aufgebautes – Image als liberale und experimentierfreudige Stadt pflegen und setzt auf Stärken in den bildenden Künste (Heimatstadt von Viktor Vassarely und zahlreichen Bauhaus-Mitgliedern) sowie Tanz und Openairveranstaltungen.

Das Metropolgebiet RUHR mit 5,3 Mio. Menschen der 3. größte Ballungsraum in Europa hatte bisher 30 individuelle Marketingorganisationen. Die große Herausforderungen war und ist – unter Beratung der österreichischen Firma Invent – daraus eine Einheit zu schaffen und eine gemeinsame Geschichte erzählen zu können. Das umfangreiche kulturelle Angebot wie z.B. das Museum Folkwang, Gasometer, Zollverein, Duisburger Hafen, Dortmunder U soll Bilder in den  Köpfen der potentiellen Besucher auslösen. Bei der gigantischen Eröffnungsfeier in der Zeche Zollverein schaffte dies „local hero“ Herbert Grönemeyer bereits sehr eindrucksvoll mit seinem Kulturhauptstadt-Song „Komm zur Ruhr“.

So unterschiedlich die Ausgangslage dieser drei Kulturhauptstädte, so verschiedenartig sind auch die erhofften Erfolge:

  • Das bisher sehr stark historisch geprägte Image Istanbul soll künftig stärker mit zeitgenössischen Aspekten (Design, Kunst) erweitert werden. Die Zahl der Gäste soll von  7,5 Mio. auf 10 Mio. Gäste (Ziel jedoch vor Krise festgelegt., deshalb Ziel: 9-10 Mio. 2009 gabs 6,5% mehr Ankünfte.
  • In der multiethnischen Stadt Pecs geht es vor allem darum neue Perspektiven Richtung Kultur und Tourismus zu öffen. Vor allem die Aufenthaltsdauer soll von 1,2 Nächte auf 2,2 Nächteerhöht werden.
  • Das Ruhrgebiet will mindestens  10% dauerhaft mehr Touristen (dzt. 5,5 Mio. Nächtigungen) und investiert deshalb kräftig in einen Orientierungssystem, Hotels und sonstige touristische Infrastruktur.

Weitere Informationen zu den Kulturhauptstädten 2010:
Pecs:  http://www.pecs2010.hu/
Istanbul:  http://www.istanbul2010.org/index.htm
Essen/Ruhr: http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/



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 Martina Pürkl am 15.03.2010  

ITB World Travel Trends Report

Ein Gastbeitrag von Erich Neuhold, Bereichsleiter International Market Management, Österreich Werbung

Forecasting Global and European Tourism – in Cooperation with IPK Int.
Berlin, 10.03.2010

KopfhörerSechs Milliarden Umsatz macht das Tourismus- und Marktforschungsunternehmen IPK weltweit, mit dem IPK „Travel Monitor“ werden seit 1988 in über 60 Ländern Daten analysiert und 500.000 Befragungen zu „Outbound Travel“ durchgeführt. Die Teilnahme an der Präsentation der „World Travel Trends“ bei der ITB ist daher für viele Touristiker ein „Muss“. Die Ergebnisse von Rolf Freitag, dem CEO von IPK Int. in aller Kürze:

2009 hat erstmals eine „Schuldenkrise der Banken“ (und nicht SARS, die Schweinegrippe oder ein Terroranschlag) auf den Tourismus eingewirkt. Wie und ob die Konjunkturpakete greifen werden, bleibt abzuwarten.

„Worst Case“ wäre, wenn die „Schuldenkrise der Banken“ in eine langfristige „öffentliche“ Krise einmünden und eine „Epidemie“ auslösen würde (das gilt insbesondere für Irland, GB, Spanien, Portugal und Griechenland).

Ankünfte, Umsätze und Rentabilität sind gesunken, nicht aus mangelndem Interesse an Urlaubsreisen, sondern aufgrund der gesunkenen „consumer confidence“.  Die Reisen sind kürzer geworden, kein Verzicht, aber bei der Reise wird gespart. Wertschöpfung, Umsätze und Übernachtungen sind zurückgegangen, die Währungsabwertungen z.B. in GB und Schweden haben die Lage noch zusätzlich verschärft, die Urlaubsreisen wurden dadurch teurer.

Langstrecken-Reisen waren stärker betroffen als Kurzreisen, ein für Krisenzeiten typisches Verhalten (nicht zu weit weg von zu Hause). „High End“-Reisende machen zwar nur 1 Prozent der Reisenden aus, auf Ihr „Konto“ gehen jedoch 27 % der Ausgaben.

Der Buchungsanteil im Internet steigt, zurückzuführen u.a. auf die verbesserten Buchungsplattformen.

Bei den Verkehrsmitteln haben der Flug- und der Busverkehr am stärksten gelitten, PKW-Reisen haben zugenommen.

In Deutschland nehmen Inlandsreisen kontinuierlich zu, gerade im Hinblick auf nachhaltige und „gesunde“ Reisen wurden neue Produkte entwickelt. Schnee, -Sport- und Eventreisen liegen ebenfalls im Trend, negative Entwicklung bei den Geschäftsreisen.

PK ITBFür 2010 wird langsamer Aufschwung erwartet, aber es gibt nach wie vor Gefahren und noch keine klaren Signale für ein nachhaltiges Wachstum. Siemens z.B. sagt „Jahre des langsamen Wachstums“ voraus, es zeichnet sich ein zwar langsamer aber kontinuierlicher Aufwärtstrend ab. Erstmals nicht getrieben von Europa (Prognose Auslandsreisen plus/minus 1 %) oder Nordamerika (hohes Staatsdefizit, hohe Schulden,  Prognose minus 5 %), sondern durch Asien (China boomt, sehr dynamisch, Prognose plus 4 %).

Vortrag mit den detaillierten Analysen und Prognosen



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 Martina Pürkl am 15.03.2010  

Das erste Mal

Michael Scheuch (Bereichsleiter Brand Management) und Ulrike Rauch-Keschmann (Unternehmenssprecherin der ÖW) waren in diesem Jahr zum ersten Mal auf der ITB zugegen. Im Interview beschreiben sie, wie es ihnen dabei ergangen ist und welche Eindrücke nach zwei Messetagen hängen geblieben sind:



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 Österreich Werbung am 15.03.2010  

Hinter den Kulissen der Kulinarik

Wie auch schon in den letzten Jahren wurde der Messestand der Österreich Werbung von Haubenkoch Franz Raneburger, Küchenchef auf Schloss Glienicke, kulinarisch betreut. Im Interview erzählt er, was auf der Speisekarte steht und welche Besonderheiten das Kochen auf der Messe mit sich bringt:

Unterstützung bekommt Franz Raneburger von Schülern und Schülerinnen aus österreichischen Hotelfachschulen. Jedes Jahr kommt ein anderes Bundesland zum Zug, 2010 sind die Salzburger Schulen an der Reihe. Eine Schülerin gibt im folgenden Interview einen Einblick in ihre Arbeit auf dem Messestand der ÖW:



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 Österreich Werbung am 14.03.2010  

Interview: Rainer Edlinger über neue Social Media Trends

Rainer Edlinger, Social Web Fachmann der Region Zell am See/Kaprun und Organisator des jährlich stattfindenden Castle Camps auf der Burg Kaprun, erzählt im folgenden Gespräch über neue Trends auf der ITB und sich verändernde Denkweisen in Sachen Social Web.

PS.: Das Castle Camp 2010 findet am 4. und 5. September 2010 wieder auf der Burg Kaprun statt!

PPS: Den von Rainer erwähnten Social Web Guide gibt es hier!



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 Österreich Werbung am 13.03.2010  

Barbara Sammt im Interview

Barbara Sammt – verantwortlich für den Auftritt der Österreich Werbung auf der ITB 2010 – lässt im folgenden Interview die ersten Tage der ITB Revue passieren und erzählt, worauf sie sich nach der Messe besonders freut.



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 Österreich Werbung am 12.03.2010  

Zeit ist der neue Luxus..

DaliEinige Highlights aus der ITB-Podiumsdiskussion „Funktioniert Luxustourismus noch?“. Das Thema klingt zwar nach einem kleinen Segment, was es auch ist, aber einige Aussagen aus der Diskussion treffen meiner Ansicht nach auch für touristische Tendenzen in einem größeren Rahmen zu.
Es diskutierten Klaus Koch (CEO vom Markenconsultant Brandtrust und Moderator), Peter Hill (CEO von Oman Airways) und Hans Peter Holzinger (CEO vom Luxusreiseveranstalter Windrose). Das Publikum konnte per SMS Fragen an den Moderator schicken, der diese auf einem Monitor sah und einbauen konnte.Als Eingangsthese wurde formuliert, dass der Luxustourismus durch die Krise den Zenith überschritten hätte und das Segment in dieser Form nicht mehr funktioniert.

Quintessenz der Diskussion war, dass die Rückgänge 2009 im Luxussegment eine einmalige Situation darstellen. Das Luxussegment ist seit 30 Jahren kontinuierlich gestiegen und nach wie vor eines der resistentesten Bereiche. Die große Angst bei Luxustouristen über mögliche wirtschaftliche Verschlechterung der eigenen Situation sei vorbei. Windrose verbucht z.B. seit Jahresbeginn ein Plus von 9% nach Rückgängen im Vorjahr.
Der Reiseveranstalter verkauft Luxusurlaube nicht als Luxus, sondern als Lebensarttourismus. Er betrachtet Luxus als Genuss, Komfort, Dinge, die man genießen kann. Angebote werden demnach nicht als Luxus, sondern als Lebensart und Lifestyle verkauft. Ganz bewusst auch, um von dem gegenwärtig angeschlagenen Image von Luxus wegzukommen. In diesem Punkt hat die Krise doch auch ihre Spuren hinterlassen. Es zählen jetzt wieder mehr traditionelle Werte. Wichtig ist es, den Luxusgästen einen möglichst stressfreien Urlaub zu bieten. So werden z.B. Museumsführungen außerhalb der Besucherzeiten angeboten. Gourmetaspekte spielen neben den Sehenswürdigkeiten eine große Rolle.
Komfort und Stressfreiheit werden also noch wichtiger. Entschleunigung und Zeit sind der neue Luxus.

Ein anderer Punkt, der recht differenziert diskutiert wurde, war die Bedeutung von Ökotourismus im Luxussegment. Es wurde angemerkt, dass der Ökotourismus kaum eine Rolle spielt und auf absehbare Zeit auch keine Rolle spielen wird. Nachhaltigkeit sei zwar wichtig, aber nicht entscheidend für die Urlaubsentscheidung.

Ein Punkt der aus meiner eigenen Sicht bedeutsam in Bezug auf den Tourismus insgesamt ist, ist der Umstand, dass der Luxus von heute der Mainstream von morgen ist. Früher mag der Flat-TV im Hotel Luxus gewesen sein, heute ist es Standard. Das gilt für den gesamten Wellness-Bereich und es lassen sich noch tausende Beispiele bringen. D.h., dass man das Luxussegment auf jeden Fall in Bezug auf das eigene touristische Angebot der Zukunft beobachten sollte, selbst wenn man nicht in diesem Bereich nach Gästen fischt.



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 Holger Sicking am 10.03.2010  

Die ITB kann starten…

Zur Einstimmung auf die nächsten Tagen luden wir gestern zu einem exklusiven Abendessen ins Jüdische Museum Berlin ein. 4 mal quer – so das Motto und der Name der Veranstaltung – gestaltete sich auch der Abend. Nämlich einfach ein bisschen anders.

30 Journalisten aus Deutschland und Österreich trafen auf 4 österreichische Regionen und konnten diese von einer etwas anderen Seite kennenlernen. Niederösterreich, Kärnten, Oberösterreich und die Nationalparkregion Hohe Tauern waren durch jeweils 3 Personen vertreten und sorgten für gute Stimmung und interessante Gespräche. Sei es bei dem Rundgang durch das Museum, bei dem jede Region auch ein Ausstellungsobejekt vorstellte und damit Lust auf das Museum aber auch auf Österreich machte, oder beim anschließenden Dinner. Die Art und Weise des Ablaufs war für alle neu. Denn hinter dem Namen der Veranstaltung „4 mal quer“ verbirgt sich natürlich auch eine ausgefeilte Idee. 4 Regionen, 4 Tische, 4 Gänge – quer durch Österreich und quer durch das Auditorium des Museums. Denn zwischen den Gängen des Dinners, die aus den vertretenen Regionen stammten, wechselten die Österreicher aus Kärnten, Oberösterreich, Niederösterreich und der Nationalparkregion Hohe Tauern auf den nächsten Tisch und hatten so die Möglichkeit mit allen Journalisten ins Gespräch zu kommen. Zwischen Flusskrebescocktail, Lamm, Rheinanke und Zwetschkenknödel hatte man deshalb immer wieder neue Gesprächspartner. Je später der Abend wurde desto anrregender wurden auch die Unterhaltungen und beim Ausklang mit Digestif fand man nochmal die Möglichkeit sich durchzumischen und Gespräche fortzuführen.

Ein sehr gemütlicher, aber dennoch spannender Abend vor der Hektik der kommenden Tage kam auch bei den Gästen gut an und  wir freuen uns, dass die ITB 2010 in einer so netten Atmosphäre eingeläutet wurde.

Es kann also los gehen…



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 Lisa Rauchbüchl am 10.03.2010  

ITB ABC (Die Fortsetzung)

Ein augenzwinkernder Gastbeitrag von Leonie Stolz, Marktmanagerin der Österreich Werbung

N wie Neues
Alle fragen immer danach. Nach dem Neuen. Und wenn es nichts Neues gibt? Dann bleibt alles beim Alten und man plaudert über die vergangenen ITBs.

O wie „Ob ich es wohl pünktlich zum nächsten Termin schaffe?“
Diese Frage stellt sich nur, wer seine Termine nicht mit Hilfe des Hallenplans gemacht hat, die langen Laufwege unterschätzt hat oder sich beim letzten Termin verplaudert hat.

P wie Partyhopping
Zu möglichst vielen Partys pro Abend gehen, ist „Volkssport“ auf der ITB. Spätestens am dritten Messetag (= Freitag) sind die dunklen Augenringe der Partyhopper nicht mehr zu übersehen.

Q wie Querfeldein
durch den Sommergarten ist bei trockenem Wetter eine beliebte Abkürzung zwischen den Hallen und zum Schnappen frischer Luft

R wie Reisen
Wer es noch nicht wusste – es ist DAS Thema der ITB.

S wie S-Bahn
Fährt in Berlin eher unregelmäßig, mal wegen Wetters, mal wegen Streik, mal wegen kaputter Räder.

T wie Trinken
Sollte man auf der Messe genügend – und auch mal ein Glas Wasser anstelle des überall angebotenen Kaffees.

U wie U2
Mit einer einzigen UBahn quer durch Berlin von West nach Ost und umgekehrt. Und an der Messe hält sie auch noch: Station Kaiserdamm – die Alternative zu überfüllten SBahn-Zügen (siehe „S“)

V wie Viel zu Entdecken
… gibt es vor allem in den Hallen mit exotischen Destinationen. Oder liegt das Gute vielleicht doch so nah?

W wie „Wo ist nochmal …
Österreich?“ In Halle 17!!!

X wie X-beliebiges Land
Wer Überraschungen mag: einen Stift mit geschlossenen Augen auf die Ausstellerliste fallen lassen und dann den Stand aufsuchen.

Y wie Yeti
Der Yeti wurde übrigens auch auf der ITB noch nie gesehen. Auch wenn Reisen in die (vermeintliche) Welt des Yetis von einigen Spezialisten angeboten werden.

Z wie Zu guter Letzt …
… wünsche ich uns allen eine spannende und erfolgreiche ITB!



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 Barbara Sammt am 09.03.2010