Die Welttourismus Organisation (UNWTO) berichtet, dass die weltweiten internationalen Ankünfte in den ersten 8 Monaten 2011 um 4,5 % (+29 Mio.) auf 671 Mio. gestiegen sind. Entgegen dem bisherigen Trend sind die internationalen Gästezahlen in entwickelten Volkswirtschaften stärker gestiegen als in Schwellenländern. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf die starke Nachfrage nach Europa (+6 %).
Was die Ausgaben für Auslandsreisen betrifft, zeigten sich die stärksten relativen Steigerungen bei Brasilien (+40 %), Indien (+33 %), China (+30 %), der Ukraine (+24 %), Russland (+21 %), Korea (+17 %) und Schweden (+15 %).
Eine Übersicht der Entwicklung in den Weltregionen und in europäischen Ländern steht Ihnen unter www.austriatourism.com/tourismusforschung zur Verfügung.
Den Originalbericht der UNWTO gibt es hier.
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Bettina Kuprian am
22.12.2011 |
2 Kommentare
Die Nachfrage in Europa verläuft 2011 sehr gut, mit Ausnahme von Montenegro melden alle europäischen Destinationen Zuwächse bei den internationalen Ankünften. Erkennbar ist eine Abschwächung der Zuwächse mit fortschreitendem Jahresverlauf.

In ihrem Report „European Tourism – Trends and Prospects Quarterly Report 3/2011 bringt die European Travel Commission Informationen über die Wirtschaftslage und die Reiseströme wichtiger Herkunftsländer in Zielgebiete.
Oxford Economics verweist darauf, dass die Euro-Zonen-Krise und die Tatsache, dass die USA in eine erneute Rezession rutschen könnten, eine Bedrohung für die Weltwirtschaft darstellen.
Den Originalbericht der ETC sowie die Charts zur Entwicklung der Ankünfte/Nächtigungen in Europa 2011 bisher finden Sie hier
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Bettina Kuprian am 03.11.2011
Die erste Schätzung für die weltweiten internationalen Ankünfte zwischen Jänner und Juni 2011 liegt bei rd. 440 Mio., das entspricht einem Zuwachs von 4,5 % bzw. 19 Mio. Dies nimmt die UNWTO zum Anlass, die weltweite Bedeutung des Tourismus für wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung zu unterstreichen.
Die Nachfragesteigerungen in den Industrieländern schlossen mit +4,3 % mehr zu jenen in Schwellenländern (+4,8 %) auf. Der Grund hierfür waren Rückgänge im Mittleren Osten und in Nord-Afrika sowie eine Verlangsamung des Wachstums in einigen asiatischen Destinationen. Die Nachfrage in Europa (+6%) verlief besser als erwartet.
Zusammenfassung in Deutsch.
Original der UNWTO in Englisch.

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Bettina Kuprian am 14.09.2011
Die UNWTO schätzt die weltweiten internationalen Ankünfte in den ersten vier Monaten des Jahres 2011 auf rd. 268 Mio. (+4,5% bzw. +12 Mio.).Die Nachfrage in Europa (+6%) verlief besser als erwartet, Asien/Pazifischer Raum lag im weltweiten Schnitt (+5%) und blieb damit etwas unter den Prognosen zurück. Nordostasien wurde durch die Ereignisse in Japan beeinträchtigt (+1%) und Nordafrika (-11%) und der Mittlere Osten (-7%) sind auf Grund der politischen Ereignisse eingebrochen.
Die wichtigsten Eckdaten für Sie zusammengefasst. Das Original der UNWTO.
2010 wurden weltweit rd. 940 Mio. internationale Ankünfte gezählt (+ 7%), damit wurden nicht nur die Rückgänge durch die Finanzkrise ausgeglichen, sondern auch das Vor-Krisenniveau von 2008 übertroffen.China (55,7 Mio. intern. Ankünfte) steht erstmals auf dem Podest der drei Top-Destinationen: es liegt nach Frankreich (76,8 Mio.) und den USA (59,7 Mio.) an dritter Stelle und verdrängte Spanien (52,7 Mio.) auf Platz 4.
Österreich behauptete seine Positionen und ist weiterhin weltweit an 11. Stelle und
innerhalb der EU an 6. Stelle.
Weitere Details zum Welttourismus 2010
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Bettina Kuprian am 02.08.2011
Nicht nur für Österreich, sondern auch für den Rest der Welt gilt: es wird wieder mehr gereist! In den ersten 6 Monaten 2010 sind die internationalen Ankünfte laut UNWTO weltweit um 7% gestiegen. Die touristische Nachfrage ist nach dem wirtschaftlich sehr schwierigen Jahr 2009 wieder angelaufen, der Einbruch des ersten Halbjahres 2009 (-8%) wurde aber noch nicht wettgemacht.
Die Gewinner 2010 bisher sind der Mittlere Osten, Asien und Afrika. Europa liegt – um es einmal in der Sprache der Golfer auszudrücken – über Par. Ich hoffe, das stimmt (bin keine Golferin). Es ist ein bisschen gefinkelt. Das Par definiert die Zahl der Schläge, die ein sehr guter Golfer durchschnittlich braucht, um den Ball dorthin zu bringen, wo er hingehört (Wikipedia). Die weltweite Entwicklung von +7% wäre das Par.
Alles Weitere unter: www.austriatourism.com/tourismusforschung
Die Prognose für den Welttourismus 2010 lautet immer noch: +3% bis +4% , aus derzeitiger Sicht sind +4% wahrscheinlicher.
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Bettina Kuprian am 10.09.2010
Quelle: European Travel Commission, European Tourism 2010: Trends&Prospects, Quarterly Report 2/2010
Die touristische Nachfrage für Europa hat in den ersten beiden Quartalen leicht an Fahrt gewonnen, dennoch konnte der Rückgang vom letzten Jahr nicht wettgemacht werden. In West- und Südeuropa sind die internationalen Ankünfte in den ersten Monaten 2010 gestiegen, in Nord- und Zentraleuropa erneut gesunken.
Die Ergebnisse der einzelnen Destinationen sind sehr unterschiedlich. Von 28 Destinationen weisen nur 15 Zuwächse bei den internationalen Ankünften auf. Die stärksten prozentuellen Zuwächse zeigten sich in Estland (+14,8%), den Niederlanden (+11,8%) und Portugal (+11%).
Weitere Eckpunkte zusammengefasst finden Sie hier.
Den englischen Originalbericht der European Travel Commission können Sie hier kostenlos downloaden.
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Bettina Kuprian am 29.07.2010
Die UNWTO hat jetzt die Ankünfte und Einnahmen nach Zielländern bzw. die Ausgaben nach Herkunftsländern für 2009 veröffentlicht. Die Zahlen sind noch vorläufig.
Österreich hat sich im Krisenjahr 2009 gut geschlagen. Die Rückgänge bei den internationalen Ankünften (-2,6%) waren deutlich geringer als im europäischen Schnitt, somit konnte Österreich seine Marktposition verbessern. Auch die Einbußen bei den Einnahmen aus dem internationalen Reiseverkehr (-5,2%) fielen geringer aus als bei anderen europäischen Top-Destinationen.
- Weltweit wurden 2009 ca. 880 Mio. internationale Ankünfte registriert (-4,2%). Afrika war die einzige Region mit Zuwächsen (+2,9%). Europa musste die stärksten Rückgänge hinnehmen (-5,7%).
- Unter den 50 größten Destinationen erreichten nur 12 Zuwächse bei den Ankünften ausländischer Gäste. In Europa waren dies Schweden, Ungarn, die Türkei und Italien.
- Österreich verbesserte sich 2009 um einen Platz und liegt nach internationalen Ankünften weltweit an 11. Stelle (innerhalb Europas an 7. Stelle).
- Die Einnahmen aus dem internationalen Reiseverkehr (611 Mrd. €) sind weltweit um 4,6% gesunken.
- Unter den 50 einnahmenstärksten Destinationen erzielten nur 10 im letzten Jahr Steigerungen, u.a. die Ukraine, Schweden, Ungarn und Tschechien.
- Österreich verteidigte seine Position und liegt nach Einnahmen aus dem internationalen Reiseverkehr weltweit auf dem hervorragenden 10. Platz (13,9 Mrd. €, -5,2%). Innerhalb Europas belegt Österreich den 7. Rang.
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Bettina Kuprian am 08.07.2010
Nach einer Flaute, die mehr als ein Jahr dauerte, hat der Welttourismus im letzten Quartal 2009 wieder etwas Wind bekommen (+2%).In den ersten beiden Monaten dieses Jahres sind die internationalen Ankünfte um 7% gestiegen (vorläufige Hochrechnung UNWTO). Das ist eine sehr gute Entwicklung, allerdings konnte der Einbruch der ersten beiden Monate 2009 damit noch nicht wettgemacht werden. Der Mittlere Osten weist die höchsten Zuwachsraten auf. Europa liegt bei +3%.
Für das Jahr 2010 bleibt die UNWTO derzeit bei ihrer Prognose von +3 bis +4%. Die Auswirkungen des Vulkanausbruchs auf den Welttourismus 2010 werden mit -0,3% eingeschätzt. Die UNWTO glaubt, dass die Auswirkungen für Europa bei weniger als einem halben Prozent der jährlichen internationalen Ankünfte liegen.
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Bettina Kuprian am 03.05.2010
Laut World Tourism Organization (UNWTO) wurden zwischen Jänner und Augst 2009 weltweit ca. 600 Mio. internationale Ankünfte gezählt, das sind um 7% oder ca. 43 Mio. weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (vorläufige Daten).
Im ersten Halbjahr 2009 schrumpften die internationalen Ankünfte um 8%. Die Rückgänge haben sich im Hochsommer deutlich abgeschwächt (Juli und August: jeweils -3%). Die UNWTO deutet dies als Hinweis darauf, dass der Tiefpunkt der Nachfragerückgänge bereits vorbei sein könnte. Die Abwärtsentwicklung im Welttourismus begann im August 2008.
Für 2009 rechnet die UNWTO mit Rückgängen von -4% bis -6%. Und für 2010 wird eine leichte Erholung (+1% bis +3%) im Welttourismus erwartet.
Quelle: UNWTO World Tourism Barometer October 2009.
Zusammenfassung hier.
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Bettina Kuprian am 11.11.2009
Zwischen Jänner und Juli 2009 wurden laut UNWTO weltweit ca. 500 Mio. internationale Ankünfte gezählt, das sind um 7% oder ca. 40 Mio. weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die ersten 7 Monate des Kalenderjahres machen ca. 57% der Tourismusnachfrage eines Jahres aus.
Der Rückgang der internationalen Ankünfte in Westeuropa beträgt -7,3%. Das heißt, dass die Entwicklung in Österreich (-3,9% bei den internationalen Ankünften) deutlich besser verläuft.
Aus derzeitiger Sicht behält die UNWTO ihre Prognose der weltweiten internationalen Ankünfte 2009 mit -4 bis -6% bei. In Europa wird ein Rückgang zwischen -5% und -8% erwartet.
Eine deutsche Zusammenfassung der Entwicklung mit Informationen zu den internationalen Ankünften in den Weltregionen steht Ihnen unter www.austriatourism.com/tourismusforschung zur Verfügung.
Das Original in Englisch (UNWTO World Tourism Barometer Interim Update September 2009) befindet sich auf der Website der UNWTO.
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Bettina Kuprian am 13.10.2009
Mit den
World Tourism Highlights 2009 veröffentlicht die
UNWTO einen kostenlosen Folder mit Eckdaten zur weltweiten Tourismusentwicklung
2008. Letztes Jahr wurden weltweit 922 Mio. internationale Ankünfte registriert (+2%). Nach einer guten Entwicklung im ersten Halbjahr waren die Auswirkungen der Finanzkrise im zweiten Halbjahr deutlich zu spüren.
Österreich steht 2008 weltweit nach Einnahmen aus dem internationalen Reiseverkehr an 10. und europaweit an 7. Stelle. Im Ranking nach internationalen Ankünften befindet sich Österreich weltweit an 12. und europaweit an 8. Stelle.
Die stärksten relativen Zuwächse 2008 bei internationalen Ankünften verzeichneten 2008 die Türkei, Bulgarien (je +12%), die Ukraine (+10%) und Österreich (+6%).
Spanien, Italien, Frankreich, Uk mussten Rückgänge hinnehmen. Die Schweiz und Deutschland verbuchten Steigerungen von je ca. 2%.
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Bettina Kuprian am 05.10.2009