Städteinfos mit Wow-Effekt

Was passiert wenn sich das Stadtmarketing mit Google zusammenschließt und alle technischen Möglichkeiten für die Touristeninfo ausreizt? In New York kann man das bereits sehen. Vielleicht auch irgendwann in Wien?
Interessant auch zu sehen, wie die Google Applikationen erstens mobil und zweitens haptisch erfahrbar werden.
Einfach Video anschauen und staunen über die Zukunft der Tourismusinfo. Würde sicher nicht nur mit Städten funktionieren, sondern auch mit Bergen und Tälern (Flug über Österreich?).

Und hier noch der Link zur Website von New York.



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 Holger Sicking am 10.02.2009  

Eyetracking: Google Nutzern auf die Augen schauen

Das Ergebnis gleich vorneweg:

Heatmap von Google Suchanfragen basierend auf Eyetracking Studie

Man sieht hier das Ergebnis einer Eyetracking-Studie zum Nutzenverhalten auf Google-Suchergebnisseiten. Auf welche Ergebnisse achten die Nutzer von Google? Wird die gesamte Seite wahrgenommen oder nur ein geringer Teil? Was ist mit den bezahlten Werbungen am oberen und am rechten Rand?
Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass der Bereich oben links stärker wahrgenommen wird. Die Werbung auf der rechten Seite wird relativ schwach wahrgenommen. Es zeigt sich bei fast allen Suchanfragen ein F-Muster. Auf die Auswirkungen möchte ich nicht die Tiefe eingehen, aber es sollte klar sein, dass man bei den Google-Ads geschickt mit Schlüsselbegriffen umgehen bzw. Geld in die Hand nehmen muss, um in den obersten Bereich zu gelangen. Bezahlten Anzeigen in den „hinteren Reihen“ bringen fast nichts.

Als Marktforscher geht es mir aber weniger um diese konkreten Ergebnisse als um die Methode Eyetracking an sich. Beim Eyetracking werden die Blickbewegungen des Konsumenten aufgezeichnet. Früher setzte man dem Konsumenten einen Kamerahelm auf, mit dem alle Blickbewegungen aufgezeichnet werden konnten. Heute ist die Kamera direkt in den Computermonitor eingebaut, d.h. Probanden sitzen im Marktforschungsinstitut vor einem Computer. Ein Laser misst die Augenbewegungen aus und alle Blickbewegungen und Klicks werden aufgezeichnet. So kann man als Touristiker z.B. die neue Webseite auf Nutzerfreundlichkeit valide testen lassen.
Bei der Wiener Firma Interface habe ich mir die Technik präsentieren lassen. Das interessante ist, dass damit nicht nur Webseiten optimiert werden können, sondern auch Werbekreationen (z.B. Werbesujets). Hier mal ein Beispiel einer Plakatuntersuchung:

News-Eyetracking-Heatmap

Ich habe mir beispielsweise eine Plakatanzeige von Palmers Unterwäsche am Computer zeigen lassen und mein Blick wurde aufgezeichnet. D.h. ich weiß nun mit hoher wissenschaftlicher Validität in welcher Reihenfolge ich auf welche Körperteile bei weiblichen Wäschemodels achte. Marktforschung kann so viel Spass machen.



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 Holger Sicking am 18.01.2009  

the empire strikes back

so schnell kann’s gehen:
gestern schrieb peter in seinem blog über seine eindrücke von einem hotel in hannover, die nicht wirklich positiv waren und rief die blogosphäre auf, dies zu verbreiten. ein paar stunden später gab es bereits über 20 beiträge auf anderen blogs (u.a. von helge, daniel und reinhard) und unzählige kommentare. auch auf twitter wurde die sache besprochen. auf google ist peter’s beitrag mittlerweile an 2. Stelle.

beeindruckend. so schnell wird der beitrag auch nicht wieder verschwinden aus den google suchergebnissen. stellt dich die frage: sind es die 5 euro pro stunde für die benutzung des WLANs wert, (wahrscheinlich) einige buchungen zu verlieren? dass immer mehr leute das internet für die vorab-information nutzen, sollte auch den verantwortlichen des hotels klar sein. spätestens seit heute. was mich wieder dazu bringt, was auch in unserem travel 2.0 guide drinsteht: achten sie auf ihre online-reputation und reagieren sie drauf. ich bin mal gespannt, wie das hotel in weiterer folge agiert. laut peter sitzt die chefin ja heute in seinem vortrag.

übrigens: daniel hat einen wettbewerb ausgerufen. wer die beste lösung für die verzwickte lage des hotels findet, erhält eine kiste (bayrisches) bier und eine flasche (französischen) wein. wenn das kein ansporn ist!



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 Österreich Werbung am 27.11.2008  

#phocus08 – Gedankensplitter Trends, Mobile, Suche & ein persönliches Fazit

Summary & Gedanken zur <a href=”Persönliches Summary zur <a href=”Phocus Wright Conference 08:

TripAdvisor CEO & Founder – Stephen Kaufer

“Reviews and unbiased comments from diners lifted Trip Advisor’s traffic on restaurant area significantly” Hmmm, ich habe den Eindruck, dass neben Reisen sich mit Restaurant Bewertungen eines der nächsten Biz-Models von Trip-Advisor ankündigt. Viel Spass also für Speising, Qype & Co …

“The challenge is to get our visitors to tell us who their friends are …” – nicht wirklich neu, oder?

Summasummarum – habe ich mir von diesem Vortrag wenig Neues, Aussagekräftiges mitgenommen, doch möglicherweise waren meine Erwartungen zu hoch ….

CEO Priceline Jeffrey Boyd:

“Hotels and DMO’s do not have enough budget to run the business for OTA’s., so they are searching and implementing new biz models.” (Anmerkung – er spricht dabei neue Advertising-Partnerschaften z.B. mit Google an)

“Online Travel Marketing is growing more rapidely in Europe than in the US.”

Gute Zusammenfassung des Interviews hier und hier riceline eyes marketing push for Booking.com: Priceline has not ruled out a major branding programme.. http://tinyurl.com/6kamyg

Mobile Travel Solutions, AT&T

Ich habe die letzten Tage eine Menge dazu gehört aus meiner Sicht ist “mobile” im Vergleich zur Bedeutung z.B. zur “Suche” hier überproportional stark vertreten. Irgendwie entsteht bei mir der Eindruck, daß Anbieter in diesem Segment versuchen hier in den USA unbedingt Fuss zu fassen und Phocus dem Folge leistet …

Meine bisherige Meinung lautet, dass “mobile Anwendungen” im Business-Travel Segment Relevanz haben – aber nicht oder nur wenig bei privaten Urlaubsreisen. Ein wenig überzeugt aber künftig mehr über den Nutzen mobiler Anwendungen nachzudenken hat mich die Speech von AT&T – Ricky Heath, Head of Travel and Trasnsportation Industry lt. Eigendefinition die Largest Communications / Technology Company in the World.

Laut AT&T sind mobile Technologien gerade am Absprung um nachhaltig das Reiseplanungsverhalten der Konsumenten zu ändern. Aussagen von AT&T

  • “Twoday Biz for us is already much more than telephones …”
  • “Mobility, Mobility, Mobility – makes companies smarter, more productive and a lot more money, not all about the iPhone.”
  • “Big new solutions appear – mobility will be a competition differentiator”
  • “Velocity and Business Trends Driving the Market Globalization, Virtualiszation, Mobile Society f.e. 2010 9,5 Mio DATA CARD USERS in the US only at AT&T expected.”
  • “iPhone “The Game Changer” Iphone just keeps Getting Better – Music, Visual Voice Mail Web Browsing, Mapping ….

Example: Johnny is late to the airport… (Anm. Er bringt etliche beeindruckende Beispiele zur Anwendung des iPhones im Reisebereich, eines davon Johnny, er hat Barcode für den Parkplatz, genauen Wegplan um am kürzesten Weg vom Parkplatz zum Gate zu kommen seinen Boarding Pass fertig am Display und bestellt sich einen Kaffee von Starbucks, den er am Weg zum Gate fix fertig (und natürlich bezahlt) abholt – bekommt seinen Flug. Glücklich, nicht abgehetzt und mit Kaffee versorgt.) Laut AT&T ist das in den USA HIER HEUTE SCHON REALITÄT!

Er präsentiert Innovationen von at&t im Bereich “mobile”:

  • Roving Agent = Mobile Biz-Models ermöglichen zusätzliche Erlöse für Travel Agents
  • Cashless cabin = mobile Kreditkartenzahlungen in Flugzeugen
  • PAXTrack Kosteneliminierung durch Location Identifizierung von Fluggästen auf einer Karte, soll auch den Passagier glücklich machen … – Datenschutz – quo vadis.
  • SMARTTRack (sorry – hab nicht alles verstanden …:-) )
  • Electronic Flight Bag (detto …)
  • Unique Hospitality Mobile Solutions z.B. Video Share, Image Capture GPS Location (z.B. im Kinder im Urlaub zu finden) Signature Capture (mobile Unterschrift)
  • Emergency Notification Services
  • Video-Conferencing via AT&T Telepresence (Anmerkung – die Teilnehmer an einem Meeting sind über den Erdball verstreut, die Telepresence- Konferenz wirkt aber, als ob sie gemeinsam in einem Meeting-Raum sitzen würden. Dies soll künftig auch MOBIL möglich sein …)

Schlusssatz: “Mobility makes companies smarter!” Fazit: einer der spannendsten, informativsten Vorträge auf dieser Konferenz

Triporaty CEO

70% der Reisenden wissen 6-7 Monate vor Reiseantritt noch nicht wohin es gehen soll. Tiporati gibt antwort auf die Frage: WOHIN! Targeted Online Media Plattform. The Customers Problem is: where you want to go?”

Triporaty delivers a Solutions for the customer, not only on their site also with their Facebook-Apps: Recommendation Engine, Group Collaboration Engine.

Kayak CEO Steve Hafner

Travolution hat via Twitter kurz vor dem Vortrag die neuesten Kayak-News veröffentlicht. Schnell dieses Tool …: Kayak unveils trio of new tools: Meta search site Kayak has unveiled new features across its global s.. http://tinyurl.com/63moso

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Online Reiseindustrie sind aus seiner Sicht: Surfspeed & Relevance. Deshalb sieht er auch in diesem Zusammenhang Expedia, Google, TripAdvisor, Travelzoo als größte Mitbewerber.

Auch Kayak arbeitet an neuen Geschäftsmodellen, z.B. ähnlich wie Google Adwords der Tourismus-Industrie künftig “Media Modelle” auf “cost per click” – Basist anzubieten. D.h. die Suchergebnisse bleiben wie bisher auf “cost per Action” (Buchung), zusätzlich bieten sie aber Hoteliers die Möglichkeit, neben den Suchergebnissen um “Placements” zu bieten (Das bringt spannende Möglichkeiten auch für Mitbewerber …)

Kayak’s Mobil-Strategie bringt er charmant auf den Punkt: “Kayak brought out a great mobile product a few years ago. It was used by 1000 people. Mobile Apps dont work without normal Telephones. But it works with iPhone …” Deshalb arbeiter Kayak an der Entwicklung neuer iPhone Applications.

Mariott International – Amy Mc Pherson, Vice President Marketing & Sales

präsentiert ihre Sicht der Innovation anhand einer 2-dimensionalen Innovations-Leiter: “Travel Innovation comes if it changes things in 2 dimensions – change customers, change industry”. Touristische Innovationen kann man aus Ihrer Sicht dabei in 3 “cluster” einteilen, dazu bringt sie Beispiele von Massnahmen Mariotts:

Tabel Stakes – Bidding, HDTV Wifi Bidding

Differentiators – more value to the customer, high customer experience, – Service Travel Agent Programms, website www.Mariott.com

Industry Game Changers – Hotel Loyality Programms, Portfolio Strategy, Travel Web Revenue Management, Neue Massnahmen bei Marriott: Sales Force One (= Mariott ändert gerade das Verkaufsmodel und das Gruppen-Business Modell unter dem Motto “industry first”)

Dann beschließt sie den Vortrag mit einigen eindrucksvollen Aussagen:

  • “Twoday Game Changer are tomorrows Table Stake”
  • “Times of Crises are Times of greatest Innovations!”
  • “Desperate Times do not call for desperate measures, the call for smart measures.”
  • Sie zitiert Henry Ford: “Sustainable Innovation comes von powerful, destructive alternatives If I had asked people what thea wanted, they would have said #”faster horses”
  • “Customers want a different experience – no all over model
  • multi brand model, customer layality programm etc. are very important for us.”
  • “3 steps of success for Mariott: Innovation + Execution + Culture (which is most important for success of Marriott)”
  • und schließt mit einem Zitat von J.W. Mariott: “Take care of the employees, and they ll take care of the customers, and the customers will keep coming back”

Hier ihre ausgezeichnete “presentation”: phocus08-AmyMcPhersonFinal201108 (pdf, 201 KB)

Google – Rob Torres, Managing Directer Travel US

Das Selbstbewusstsein und die Marktmacht Googles auch in der Online Travel Industry in den US erkennt man am Titel und der Beschreibung des Google Vortrages im Programm der Konferenz: “ASK GOOGLE! No speech, no presentations. Nonstop audience questions from start to finish!” …

Aus meiner Sicht war es eine inspirierende Frage-Antworten-Stunde unter Einsatz innovativer Konferenztechnik-Tools (Fragen konnten via SMS oder Video aus der “Google Garage” gestellt werden …). Die wichtigsten Aussagen die mir hängengeblieben sind zusammengefasst:

  • “We do not have to become a transactional company. We offer Services and make money with it.”
  • “Google Developing Travel initiatives for its Android platform: Right now NO. But we are open to …”
  • “Travel = Change how people search, not only cheap, value, etc. the only important factors. 1/7 travel purchasers use some kind of video during research process.”
  • “Googles Mission – It is all about the user. But yes – it is monetizing. At the end the User should find everything which is relevant for him and not what is good for the industry.”
  • Antwort auf die Frage von Travelzoo – How can Hotels come up on google map organic? A: It is the sites own url and responsibility. So they can change their content …”

Auf die direkte Frage ob Google Kayak kaufen wird, gab es keine Antwort. Ist auch eine Antwort … Weitere Meinungen von Bloggern via Twitter-Kommentare:

Stephen: Here may be no #Troogle (Anm: = Kombination von Tourismus + Google als touristische Suchmaschine Android) but google’s ‘one box’ search results + fact they touch 60-80% of all Travel-related queries means plenty

Jenleo: See Google Insights to follow query trends – my new toy for jenleo!

Microsoft Scott Howe Vice President General Manager MICROSOFT ADVERTISING

spricht über “What Travel Marketers can borrow from other Industries?”

Interessante Sicht des “Werbevermarkters” Microsoft mit zahlreichen Erfolgsbeispielen aus anderen Branchen. Er gibt der Reise-Industry folgende Empfehlungen für Online-Marketing:

Ad Spendings – Do not simply optimize around the “last click”

Retail - Experiment with different target schemes: Target your Audience, use cookies Segment for Targeting (Anm: um einen langfristigen Mehrwert durch Kundenbindung zu bekommen, der User kennt die Seite bereits. Er sieht dies effizienter als viel Geld auszugeben um Clicks auf der eigenen Seite zu bekommen. Als Erfolgsbeispiel bringt er eine asiatische Hotelkette die via Targeting auf “Recent site visitors, Not booked room, Surfing anywhere” Ihre Hotel-Verkäufe auf der eigenen Seite massgeblich gesteigert hat. Spannend, wäre interessant wieviele Hotels in Europa, abgesehen der großen Hotelketten schon mit Targeting und Re-Targeting arbeiten …”)

  • Social-marketing sites – find your consumers wherever they are and LET THEM DO YOUR WORK FOR YOU
  • Search is not a flat list of rankings? Vertical aggregation of useful tools will be the goal!
  • To un-focus consumer from price is Consumer Experience … – marry everything (Anm: Kontext, Aggregation von externen Content). It is all about the experience to really make a customer relationship.

Dieser letzte Satz ist auch mein persönliches Fazit der Konferenz. “Improve the Customer Experience

Dieser Satz ist in den letzten Tagen immer wieder gekommen: Den Blick darauf richten, das Informations- und Kauferlebnis potentieller Gäste im Web zu steigern. Ich sehe das als die zentrale Herausforderung um unsere touristischen Marken künftig im Web auch so zu führen, wie wir es wollen. Richten wir uns nicht danach, werden die User schnell zu Websites “wandern” die ihm dieses Erlebnis bieten – ohne dann Einfluss auf Inhalte zu unseren touristischen Produkte zu haben. Also liegt es an uns Usern “customer experience” auch beim Besuch unserer Websites zu liefern (ähnlich einem einmaligen Shopping-Erlebnis auf Einkaufsstraßen oder in Flagship-Stores). Ja, wir können das.

NACHTRAG: Auf Wunsch einer Kollegin in unseren Kommentaren anbei die 2 Präsentationen mit “mobile”-Schwerpunkt. Zwischen den Workshops gab es natürlich jede Menge zu dem Thema – allerdings bleibe ich bei meiner Meinung: Mobile bringt dem Tourismus im Biz-Context viel. Im Leisure-Bereich wird es wohl in den nächsten 3-5 Jahren nicht über den “nice to have”-Status hinauskommen …

phocus08-RickyHeathAT-T (pdf, 3,503 KB)

phocus08-TravelChannelWorkshopPresentations111808 (pdf, 6,266 KB)



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 Österreich Werbung am 20.11.2008  

Phocus Wright Conference – die ÖW in LA

Abgesehen davon, daß sich der Titel reimt, ist die ÖW (hier das versammelte Team der Österreich Werbung Nordamerika)

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seit Jahren auch in Los Angeles mit einem Mitarbeiter vertreten. Peter Katz akquiriert und betreut seit Jahren Professional Congress Organizers und Tour Operator aus dem Westen der USA für Reisen nach Österreich, und das seit Jahren mit großem Erfolg.

Auch ich verbringe die nächsten Tage in dieser Stadt, der Grund ist, daß meine Chefin mir ermöglicht einen Blick über den Tellerrand zu machen. D.h. ich nehme an der weltgrößten Konferenz im Online Travel Business teil, der Phocus Wright Conference.

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CEO’s from Expedia, Sabre, Priceline, TripAdvisor, Travelport, Wyndham Hotels and many more taking the stage. verkündet Bruce Rossard von Phocus. Sehr spannend.

Es gibt auch eine Facebook Seite und eine Blogger-Veranstaltung, das Bloggers Summit, an dem ich als einer von mehreren europäischen Vertretern teilnehmen werde. Das ist gut. Das gibt eine Menge Gründe selbst zu bloggen,. Weil bloggen = Teilen von Wissen und das ist bekanntlich die beste Methode um eigenes Wissen wertvoller zu machen.

Deshalb teile ich mein neu gelerntes Wissen hier im Blog mit Euch geschätzte Leserinnen und Lesern. Mein Plan – jeden Tag ein Fazit zum Tag. Bin schon sehr gespannt welche Online-Strategien, -Methoden und -Trends hier in der Reiseindustrie über dem großen Teich wirksam sind oder sein sollen. Und mit neuen Kommunikationstools experimentieren werde ich auch. So long.



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 Österreich Werbung am 16.11.2008  

Social Web in der touristischen Buchungsentscheidung

Soeben hat der meist-gelesene Blogger Österreichs – Hannes Treichl – in einem Beitrag über Online-Tools berichtet die hauptverantwortlich für die Buchungsentscheidung sind.

Besonders spannend finde ich dabei ein Chart, dass er von einem anderen Ö-Blogger und Tourismus-Kenner übernommen hat.

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Ebenso zitiert dabei auch Markus Schauer, einen österreichischen Hotel-Direktor der jahrelang seine Betten in Online-Buchungsportalen optimiert hat und so zu einem der führenden Experten/Consulter im Bereich Online Yield Management Österreichs geworden ist. Markus hat sich die Zeit genommen und via Google Insight eine Analyse der Anzahl der Suchen nach “Hotel + Wien” vorgenommen. Sehr spannend.

Dies kann übrigens jeder Touristiker SELBST und KOSTENLOS machen. Es ist gar nicht schwierig. Ich selbst bin kein Technik/Marktforschungs-Profi und habe es ohne Schwierigkeiten geschafft unterschiedliche Websites (via Google Trends), Suchbegriffe und Marktforschungs-Analysen (z.B. Zeitpunkt der Suche nach Wandern/Schifahren/Segeln durch Google-User Google Trends oder Suchbegriffs-Analysen Google Insight) zu analysieren.

Für alle die sich tiefer interessieren: Vicky Brock, eine britische Bloggerin und Marktforschungs-Expertin schreibt in ihrem Tourismus-Blog über Best Practices, Nutzen von Social Web und Online Marktforschung. Das Blog ist in englischer Sprache aber sehr lesenswert für jene Touristiker, die ein wenig tiefer in innovatives Online-Marketing eintauchen wollen …

Also – ausprobieren. Es zahlt sich aus.



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 Österreich Werbung am 30.10.2008  

Wer nutzt Suchmaschinen?

55% des Traffics am B2C-Länderportal der Österreich Werbung kommt über Suchmaschinen. Insofern gibt es eine spannende Frage auf die wir gerne eine Antwort hätten:

Wer nutzt Suchmaschinen?

Natürlich versuchen wir die Antwort herauszufinden. So wissen wir durch die “Analyse von Zielgruppen die es wirklich gibt” (O-Ton Sociovision), dass in der SinusMilieu-Typologie die “Established” (in Westeuropa in der Gesellschaft etablierte, gutsituierte, gebildete, konsum- und reisefreudige Lebensstil-Gruppierung) und die “Intellectuals” (Intellektuelle, postmaterielle Millieus in Westeuropa) überdurchschnittlich stark Suchmaschinen zur Informations-Gewinnung nutzen (im Vergleich zu anderen Sinus-Millieus).

Doch dies sind und bleiben Marktforschungs-Untersuchungen. Vielmehr interessiert uns PraktikerInnen doch das tatsächliche Verhalten der User im Web, oder?

Matthias Wieser vom Katschberg hat mich auf das neue “Mafo-Service” von Google “Full Value of Search” aufmerksam gemacht, auf der Google heute diese GFK-Chart zur Altersverteilung der Nutzer von Google veröffentlicht hat:

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Die Seite ist aber darüberhinaus für uns Touristiker hochinteressant, da wir damit ganz simpel Marktforschung zum Suchverhalten unserer potentiellen Gäste machen können – wir bekommen Antworten zu folgenden Fragstellungen:

  1. Was führt zu Suchanfragen im Internet?
  2. Wie und wonach wird gesucht?
  3. Wie wird die Suchergebnis-Seite (SERP) betrachtet?
  4. Welche Effekte auf die (Marken-)Wahrnehmung löst die SERP aus?
  5. Und welche Effekte auf die Kaufentscheidung löst die SERP aus?

Alles in allem seeeeehr spannende Fragestellungen die uns Touristiker brennend interessieren. Google will mit diesem neuen Studien-Darstellung sichtlich Adwords – Kunden dazu zu bringen Google Insights for Search zu nutzen (das MAFO-Tool für Suchwort-Relevanz – wohl mit dem Ziel durch diese Dienstleistung wiederum mehr Adwords an den Mann/die Frau zu bringen … – ist doch schlaue Geschäftspraxis, oder? Was können wir Touristiker uns da wohl von dem Service-Design Googles “abschauen” …).

Wie auch immer – für uns TouristikerInnen ist schon die Möglichkeit über Google Trends oder Trends for Websites unser Suchmaschinen-Marketing zu optimieren genial. Darüberhinaus bietet jedoch das neue Google-Service angreifbare Fallbeispiele, Studien und Analysen zur Interpretation des Suchverhaltens unserer Zielgruppen zu bekommen.

Und das dzt. kostenlos. Ist doch genial, oder?

Schön wäre hier die eine oder andere Meinung oder Erfahrungsberichte zu diesen neuen Google-Tools aus Sicht der TouristikerInnen lesen könnten.

Wer-nutzt-Suchmaschinen (pdf, 15 KB)



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 Österreich Werbung am 07.10.2008