Ein Blick über die Standgrenzen hinaus von Erich Neuhold, Bereichsleiter IMM, Österreich Werbung.
Eine simple Zielsetzung möchte man meinen:
Die Marke Urlaub in Österreich repräsentieren und möglichst gute Voraussetzungen für Fachgespräche schaffen …
Die Ideen, Wünsche und Erwartungen rund um diesen alljährlich mit großem Auftritt betriebenen Messeauftritt, sind jedoch so vielfältig und unterschiedlich wie sich die Tourismusbranche eben darstellt. Ich habe mich auf der Messe bei unseren Mitbewerbern etwas umgesehen, immerhin stellen auf der ITB rund 190 Länder aus. Einige Beispiele nachfolgend. Ohne Wertung.
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Martina Pürkl am 16.03.2010
…ist der Slogan einer der drei Kulturhauptstädte Europas 2010.
Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, Teamleiter im International Market Management, Österreich Werbung.



Im Rahmen der ITB Destination Days wurde am Mittwoch 10.3. nachmittag auch eine erste touristische Zwischenbilanz zu den drei Kulturhauptstädten Europas 2010 gezogen. Istanbul, Pecs und Essen/Ruhr tragen heuer diesen ehrenvollen Titel. Hochkarätige Vertreter dieser Städte berichteten über die unterschiedlichen Zugänge und Entwicklungen und präsentierten die Programmhighlights des Jahres.
Der Moderator Prof. Friedrich Loock vom KMM-Institut in Hamburg führte durch die anregende Diskussion und erläuterte Hintergründe zur Serie der Europäischen Kulturhauptstädte.
Jede Kulturhauptstadt hat drei Zielgruppen: 1.Bewohner der Städte, 2.Überregionale Öffentlichkeit, 3.Touristen aus Nah und Fern. Diese Gruppen müssen mit unterschiedlichen, auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Maßnahmen aktiviert werden müssen. Sehr viel Investitionen fliessen in Infrastruktur und neue Kultureinrichtungen.
Sehr große Aufmerksamkeit bekommt derzeit auch Istanbul als Brücke zwischen Orient und Okzident. Als dynamische Metropole mit 13 Mio. Einwohner gehört es schon jetzt – hinter London und Paris zur 3. meist besuchten Städtedestination in Europa. Auf der ITB präsentiert sich die Türkei heuer auch als Gastland insbesondere mit seinem Highlight Istanbul.
Die alte ungarische Industriestadt Pecs ihr – bereits im Kommunismus aufgebautes – Image als liberale und experimentierfreudige Stadt pflegen und setzt auf Stärken in den bildenden Künste (Heimatstadt von Viktor Vassarely und zahlreichen Bauhaus-Mitgliedern) sowie Tanz und Openairveranstaltungen.
Das Metropolgebiet RUHR mit 5,3 Mio. Menschen der 3. größte Ballungsraum in Europa hatte bisher 30 individuelle Marketingorganisationen. Die große Herausforderungen war und ist – unter Beratung der österreichischen Firma Invent – daraus eine Einheit zu schaffen und eine gemeinsame Geschichte erzählen zu können. Das umfangreiche kulturelle Angebot wie z.B. das Museum Folkwang, Gasometer, Zollverein, Duisburger Hafen, Dortmunder U soll Bilder in den Köpfen der potentiellen Besucher auslösen. Bei der gigantischen Eröffnungsfeier in der Zeche Zollverein schaffte dies „local hero“ Herbert Grönemeyer bereits sehr eindrucksvoll mit seinem Kulturhauptstadt-Song „Komm zur Ruhr“.
So unterschiedlich die Ausgangslage dieser drei Kulturhauptstädte, so verschiedenartig sind auch die erhofften Erfolge:
- Das bisher sehr stark historisch geprägte Image Istanbul soll künftig stärker mit zeitgenössischen Aspekten (Design, Kunst) erweitert werden. Die Zahl der Gäste soll von 7,5 Mio. auf 10 Mio. Gäste (Ziel jedoch vor Krise festgelegt., deshalb Ziel: 9-10 Mio. 2009 gabs 6,5% mehr Ankünfte.
- In der multiethnischen Stadt Pecs geht es vor allem darum neue Perspektiven Richtung Kultur und Tourismus zu öffen. Vor allem die Aufenthaltsdauer soll von 1,2 Nächte auf 2,2 Nächteerhöht werden.
- Das Ruhrgebiet will mindestens 10% dauerhaft mehr Touristen (dzt. 5,5 Mio. Nächtigungen) und investiert deshalb kräftig in einen Orientierungssystem, Hotels und sonstige touristische Infrastruktur.
Weitere Informationen zu den Kulturhauptstädten 2010:
Pecs: http://www.pecs2010.hu/
Istanbul: http://www.istanbul2010.org/index.htm
Essen/Ruhr: http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/
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Martina Pürkl am 15.03.2010

Was uns der 7. März bringen wird? Wer weiß? Hoffen wir das Beste.
Für PreisträgerInnen der Zukunft könnte dieser Wettbewerb jedoch schon mal ein erster Schritt dazu sein. Dabei geht es, Orte oder Regionen in Österreich in den Mittelpunkt eines Spielfilmes zu stellen. Erinnern wir uns doch gerne an Simon Polt oder an die viel diskutierte Piefke Saga und damit an die Orte, an denen sie spielen.
Das hat häufig großen und manchmal auch lang anhaltenden Effekt auf den Tourismus. Die Fantasy-Trilogie “Der Herr der Ringe” erwies sich quasi als neunstündiger Werbefilm für Neuseeland, der ein Nächtigungsplus von 20 % bescherte.
Eben diese Verbindung von Film und Tourismus gibt den Anstoß für diesen Drehbuchwettbewerb und soll verwertbare Drehbücher liefern.
Josef Hader bringt es auf den Punkt: „Meine Sympathie oder Antipathie für ein Land hängt wesentlich von Filmen ab, die aus diesem Land kommen. In Filme zu investieren, bedeutet also nicht nur Kulturförderung, sondern es bringt auch ganz konkret etwas – Werbung für unser Land.“ Da hat er gar nicht so unrecht – ich brauche mich da nur an die Filme von Michael Moore erinnern …
Um von ehemaligen Drehorten touristisch profitieren zu können, hat der Experte für Filmtourismus, Stefan Rösch einige Tipps parat. Er empfiehlt für eine effiziente Vermarktung von Filmschauplätzen u.a. die Angabe der geografischen Koordinaten eines Drehorts, die Installation eines Leitsystems mit Wegweisern und Tafeln und die Bereitstellung von Broschüren. Mehr darüber im bulletin 1/2010
Details für die Teilnahme am Drehbuchwettbewerb finden Sie hier.
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Martina Pürkl am 19.02.2010
“The brand is a destination’s DNA. It defines the destination and should run through everything the destination does. It inherently answers the following implicit questions in the potential visitor’s mind:
- What kind of place is it?
- What makes it different from everywhere else?
- Will I like it?
- How will it make me feel?”
Quelle: Handbook on Tourism Destination Branding
Hrsg. European Travel Commission & World Tourism Organization 2009
200 Seiten zum Thema Markenbildung, -wirkung, -messung und den Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, bestückt mit Beispielen und Erklärungen. Kurzum – ein Kompendium, das den Leser/die Leserin fit in Sachen Branding macht.
Um 75 Euro plus Versandspesen online zu bestellen über die Website der ETC
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Bettina Kuprian am 20.08.2009
Die Spritpreise steigen und was machen die Amis? Sie machen aus der Not eine Tugend und entwickeln ein Tool, mit dem man Destinationsvorschläge nach Tankfüllung bekommt. Tripadvisor und Expedia haben zusammen ein nettes Online-Tool programmiert, mit dem man sich Ausflugstipps anzeigen lassen kann, die innerhalb einer Tankfüllung liegen (oder wahlweise halber / viertel Tankfüllung).

http://www.expedia.com/daily/promos/vacations/drivegetaway
(man muss den ganzen Link in den Browser kopieren, sonst landet man auf der österreichischen Startseite)
Was lernen wir daraus? Nun ja, eine Lektion ist sicher, dass es immer darum geht, die Auswahlmöglichkeiten von Urlaubern auf ein sinnvolles Maß zu reduzieren. Man muss sich überlegen, wie man die Wahlmöglichkeiten nutzenstiftend eindämmen kann. Man kann einen Filter setzen nach Hotelkategorie, Familien- / Pärchen- oder Singleurlaub, etc.. Allerdings sollte man immer die Augen offen halten nach gesellschaftlichen Veränderungen. Momentan führt der Trend uns eher in Richtung Kostentransparenz. Also muss man sich überlegen, wie man durch neue Denkansätze und nutzenstiftende Tools dem Wunsch nach Angebotsfilterung und Kostentransparenz gerecht wird. Dieses Tool trägt diesen Überlegungen auf genial einfache Weise Rechnung.
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Holger Sicking am 14.07.2009
Ich bin eingeladen heute nachmittag eine Präsentation auf der größten Information & Communication Technology Conference in Europa – der Enter 2009 - zum Thema “Travel 2.0 – A Guidebook to Tourism Organisation” halten.
Auf Twitter ist unter dem Suchbegriff enter09 ein Stream eingerichtet, auf dem einige Twitter-User, die an der Konferenz teilnehmen, live davon berichten.
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Zukunft
Seit Anfang Oktober gibt es erstmals weltweit gültige Kriterien
für nachhaltigen Tourismus. Aufgestellt wurden sie von “Partnership for Global Sustainable Tourism Criteria” – einer Allianz von 27 Organisationen. Und vorgestellt wurden sie von
Ted Turner, Gründer und Vorsitzender der United Nations Foundation auf dem Weltnaturschutzkongress.
Mit Hilfe der Kriterien ist es möglich, nachhaltige Praktiken in Hotels und Resorts und von Reiseveranstaltern zu zertifizieren.
Die Kriterien beziehen sich schwerpunktmäßig auf vier Bereiche:
1. Maximierung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vorteile des Tourismus für die Gemeinden vor Ort
2. Reduzierung der negativen Auswirkungen auf das kulturelle Erbe
3. Reduzierung umweltschädlicher Effekte vor Ort
4. Entwicklungsplanung für mehr Nachhaltigkeit
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Bettina Kuprian am 31.10.2008