Die „geheimen“ Wünsche unserer Gäste – Touristik entdeckt Neuromarketing für sich

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

REWEREWE Touristik präsentierte gemeinsam mit Prof. David Scheffer ein innovatives Projekt im Bereich Neuromarketing. Wie Ingo Markgraf von REWE ausführte, half die Analyse bei der Identifikation von 4 unterschiedlichen Reisetypen. Diese Typen unterscheiden sich massiv in ihren „geheimen“ Sehnsüchten (95% der (Reise)-entscheidungen fallen im Unterbewusstsein). Die Kenntnis über die unterschiedlichen Werthaltungen und ermöglichte REWE ihre Marken (JahnReisen, Tjaereborg etc.) klar auf diese Bedürfnisse auszurichten.

So wurden z.B. die Katalogcover über starke visuelle Signale an diese Schemata angepasst. Die konsequente Weiterentwicklung der Werbematerialen gab den REWE-Marken ein klareres Profil und brachte den entscheidenden Vorteil in der Positionierung (z.B. Marktführer bei Familienreisen). Der Einsatz von Erkenntnissen des Neuromarketings könnte künftig auch Destinationen wertvolle Unterstützung bei der zielgruppengerechteren und damit effizienteren Gestaltung ihrer Werbemittel bieten.



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

KUONI's Global Holiday Report

Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

KuoniDer Schweizer Reisekonzern KUONI präsentierte zum Start der ITB 2011 erstmals den KUONI Global Holiday Report. Mit der Übernahme von GTA (Gulliver Travel) wieder auf Expansionskurs, schlägt KUONI eine klare Differenzierungsstrategie im Wettbewerb mit den großen Mitbewerbern TUI und Co. ein: KUONI will gleichzeitig „Trusted advisor“ und „Destination insider“ für den anspruchsvollen, reiseerfahrenden Gast sein. Dazu gehört fundiertes Wissen über die Zielgruppe und deren Reiseverhalten und –bedürfnisse. Mit dem Global Holiday Report liegt ein aufschlussreiches Psychogramm über die KUONI-Kunden vor: In 12 Märkten wurden 12.000 Kunden vor und nach einer Reise im November/Dezember 2010 befragt. Spannende kulturelle Unterschiede wurden durch diese Consumer Insights deutlich wie z.B. Franzosen sparen beim Essen und Spanier gehen am lockersten mit dem Geld um. Sehr wichtiges Marktwissen, das auch österreichischen Anbietern helfen kann ihr Angebot noch besser auf die Gästebedürfnisse auszurichten. Einziger Wermutstropfen: Der wichtigste Reisemarkt Deutschland ist nicht in der Studie zu finden, da KUONI dort (noch) nicht am Markt präsent ist.

Download unter: www.kuoni.com/holidayreport



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 Martina Pürkl am 11.03.2011  

Blick zu den Nachbarn – Deutsche Zentrale für Tourismus

Ein Gastbeitrag von Heidi Tscharf, Strategie & Unternehmensentwicklung in der Österreich Werbung urban20110209-01-029-350x233

Selbstbewusst und vor Erfolg strotzend präsentiert die DZT ihre Erfolgstory auf der diesjährigen itb. Mit 60,3 Mio. internationalen Übernachtungen hat Deutschland 2010 ein Rekordergebnis gelandet: + 10 % an internationalen Übernachtungen. Insbesondere die Märkte NL (+5,4%), Schweiz (+8,6%), UK (+13%), Italien (+6,2%) boomten, ebenso die Märkte aus Übersee, die in Summe wiederum 2 Mio. mehr Übernachtungen für Deutschland brachten. Zum Vergleich – Österreich bilanzierte 2010 mit 89,9 Mio. ausländischen Übernachtungen und konnte mit dem Ergebnis das Vorjahresniveau halten.

Von den Zugewinnen profitierten innerhalb Deutschlands insbesondere die Bundesländer Bayern (+10,9%), Berlin (+14,1%), NRW (+10,5%), Niedersachen (+11%), Hamburg (+11,9%), Sachsen (+11,3%), Brandenburg (+13,8%).

2011 setzt Deutschland auf die Top Events: FIFA Frauen-Weltmeisterschaft, 125. Geburtstag des Automobils, 200. Geburtstag von Franz Liszt, auf Wellness – und Gesundheitsreisen und das Messe- und Kongressgeschäft.

Bis zum Jahr 2020 prognostiziert das Reiseland Deutschland ein mögliches Wachstum von 20 Mio. Übernachtungen. Ein ambitioniertes Ziel. Respekt.



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 Martina Pürkl am 10.03.2011  

Touristische Österreichische Marken im Social Web

Ich hatte im letzten Jahr eine Liste mit 40 österreichischen Destinationen aufgestellt und deren Social Web Aktivitäten dargestellt, also Anzahl der Facebook-Fans, Twitter-Follower, etc.. Martin Schobert von Tourismusdesign hat mich in seinem Blog-Beitrag darauf hingewiesen, dass auch das Engagement und andere Dinge eine wichtige Rolle spielen, also gehen wir jetzt einen Schritt weiter. Auf der österreichischen Website socialmediaranking.at werden die Social Media Aktivitäten österreichischer Organisationen quantitativ miteinander verglichen. Dabei zählt nicht nur die Anzahl der Facebook-Fans und Twitter-Follower, sondern auch z.B. die Stärke der eigenen Aktvitität und das Engagement der Nutzer. Die Daten werden auf einen Gesamtindex verdichtet und wöchentlich ausgewiesen. Einen Einblick in die Methodik findet sich hier. Auf Platz Nr. 1 der österreichischen Organisationen ist Red Bull mit einem Indexwert von 90 (von maximal möglichen 100 Punkten). Der Wien Tourismus liegt auf Platz 10 und die Österreich Werbung auf Platz 14 in dieser Woche. Ich habe nun, um einen Vergleich für den Tourismus anstellen zu können, aus den Top 500 die touristisch relevanten Organisationen herausgefiltert und in Rankings miteinander verglichen. Einschränkend sei darauf hingewiesen, dass u.U. noch die ein oder andere relevante Tourismusmarke nicht in das Monitoring aufgenommen wurde. Das sollte sich über die nächsten Wochen bessern durch höhere Nutzung der Plattform. Viel Spaß mit den Darstellungen. Ich hoffe damit kommt man der realistischen Darstellung der Social Web Bedeutung für touristische Organisationen wieder einen Schritt weiter.

Darstellung 1: Ranking der Gesamtindizes

Social Web Tourismus Ranking

Darstellung 2: Anzahl der Facebook-Fans

Anzahl Facebook Fans Tourismus

Darstellung 3: Anzahl der Twitter-Follower

Twitter Follower Tourismus

Darstellung 4: Activity Score (Stärke der eigenen Aktivität)

Activity Score Tourismus

Darstellung 5: Engagement Score (Stärke des Engagements der Nutzer)

Engagement Social Web Tourismus



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 Holger Sicking am 03.03.2011  

10 österreichische Regionen unter den besten 15 im Alpenraum

Das Forschungsinstitut BAK Basel Economics hat auch dieses Jahr wieder den internationalen Benchmarkvergleich alpiner Destinationen aufgestellt. Aus österreichischer Sicht ein voller Erfolg. 10 der 15 erfolgreichsten Destinationen im Alpenraum sind österreichisch. Beim Benchmark-Index wird die Marktanteilsentwicklung, die Auslastung der Hotellerie und die Ertragskraft einer Region auf eine Kennzahl verdichtet. Der Bettenauslastung kommt mit 50% das höchste Gewicht im Index zu. Die Skala reicht von 1 bis 6, wobei 6 der Höchstwert ist. Über Zusammensetzung und Gewichtung lässt sich sicher streiten, aber häufig sind solche Benchmarkvergleiche als Ausgangslage für tiefergehende Diskussionen nicht schlecht.

2011 Benchmark Tourismus International

Die österreichischen Destinationen liegen vor allem durch die besseren Auslastungswerte auf den vorderen Plätzen. Vor allem im Winter sind die österreichischen Destinationen nahezu unschlagbar. Im Sommer schaut das Konkurrenzbild schon heterogener aus. Der große Gewinner im Sommer ist Rennweg / Katschberg, die von Rang 64 auf Rang 12 aufgestiegen sind.

Im Winter ist die Region Lech-Zürs spitze, im Sommer Achensee und insgesamt das Grossarltal.

Die gesamt Studie gibt es hier. Eine Zusammenfassung findet sich hier.



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 Holger Sicking am 01.03.2011  

Nicht nur das Wandern ist der Schweizer Lust.

Carmen

Ein Gastbeitrag von Carmen Breuss,
Marktmanagerin ÖW Schweiz

Bei meinen Biketouren oder Wanderungen erlebe ich es immer wieder: Die Schweiz ist multisportiv. Im täglichen Leben zuhause und in den Ferien. Und dank der Erfahrung im eigenen Land recht wetterfest und gut ausgerüstet. Ein Paradies für Outdoor-Ausstatter! Jeder dritte Schweizer gibt Sport sogar als Reisemotiv an. Für Österreich spannend: Wandern hat in den letzten Jahren wieder deutlich an Beliebtheit zulegen können. Was steht nun wo auf der Rangliste der Aktivitäten?

Zu den beliebtesten Sportarten der Schweizer gehören Radfahren/Mountainbiken (35 %), Wandern/Walking (33,7%) und Schwimmen (25.4%). Laut der neuesten Studie des Bundesamtes für Sport „Sport Schweiz – Das Sportverhalten der Schweizer Bevölkerung“ treiben 40% der Schweizer Bevölkerung mehrmals pro Woche mindestens drei Stunden Sport. Dieser Anteil ist in der Deutschschweiz mit 45% sogar noch höher. Obwohl sich die Befragten in rund 200 verschiedenen Sportarten engagieren, gibt es einige klare Spitzenreiter in der Gunst der Aktiven: Radfahren, Wandern/Walking, Schwimmen. Der Sport hat in der Schweizer Wohnbevölkerung ein ausgezeichnetes Image: 98 Prozent der Befragten glauben, dass der Sport einen positiven Beitrag an die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen leistet. Mehr Infos dazu finden Sie hier.



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 Martina Pürkl am 17.02.2011  

Gewonnen? Jo jo …

Der Steffelbauer von der Hebalm und sein Jo-Jo brachten der Steiermark Tourismus GmbH nun auch beim CIFFT-Festival (Comité International des Festivals du Film Touristique) die Auszeichnung zum “Weltbesten Tourismusfilm 2010″.  Die Begründung für den Preis (gedreht von Andreas und Renate Meschuh, Art Media): mit dem humorvollen Zugang zur Steiermark wurde eine neue Art des Tourismusfilms kreiert. Jo, jo – mir gefällt er auch, er bringt mich zum Schmunzeln … aber sehen Sie selbst:

Ein zweiter österreichischer Film ist unter den CIFFT-Preisträgern, der “Adlerweg” der Tirol Werbung. Er bringt ganz andere Seiten in mir zum Schwingen.  

Unter den weiteren Preisträgern sind 2 polnische Filme, die sich vor allem mit Frederic Chopin befassen (Chopin-Jahr 2010), ein dänischer und einer aus Mozambique (wo mir vor allem beeindruckende Aufnahmen sehr großer Echsen in Erinnerung geblieben sind). Der Film über Riga, wo der Weihnachtsbaum “erfunden” wurde und der vor allem zur Jahreszeit passt, verführte mich in ein Advent-Aufklappbuch. Für verspielte Menschen wie mich was ganz Besonderes:



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 Martina Pürkl am 29.11.2010