ich war diesmal auch wieder in einer session aktiv. in dieser habe ich unsere neue prospektplattform vorgestellt. hier haben alle regionen/destination/hotels/etc. die möglichkeit, ihre prospekte kostenlos raufzuladen. diese werden dann per ipaper-viewer angezeigt, sind aber auch downloadbar. ebenso besteht die möglichkeit, den prospekt per embed-code auf der eigenen seite einzubauen (siehe unten). eine bestellfunktion für hardcopy-versionen ist ebenfalls implementiert. alle prospekte sind geocodiert und auch über eine karte abrufbar.
helge hat openstreetmap vorgestellt. ein sehr interessantes projekt, das auch für den tourismus sehr wertvoll sein kann und hoffentlich wird. die präsentation dazu ist hier verfügbar.
dazu gab’s eine sehr spannende und vielschichtige diskussion zum thema social web und social media marketing von den jungs von tourismuszukunft, von der es ebenfalls eine präsentation gibt.
natürlich war das bei weitem nicht alles…weitere berichte vom castlecamp gibt’s hier.
in 23 tagen ist es soweit, das erste barcamp zum thema tourismus findet auf der burg kaprun statt (in österreich wohlgemerkt…im februar gab’s ja schon das tourismuscamp in eichstätt). daher kommt auch der name castlecamp.
wir als öw sind natürlich auch vertreten (meine wenigkeit wird sich den ausflug gönnen, vielleicht kommen noch ein paar kollegen mit) und unterstützen das camp auch als sponsor.
ein thema wird auch die darstellung von tourismusorganisationen bzw. destinationen in social networks á la facebook sein. hierzu habe ich ein kleines brainstorming auf brainr eingerichtet, bei dem schon vorab ideen gepostet werden können. am camp selbst wird’s dazu noch ein papier-wiki geben und natürlich auch eine session, wo wir über die ergebnisse plaudern.
Ein kurzer Nachtrag zu meinem letzten post: Die Veranstalter des 1. Barcamps für Touristiker im deutschsprachigen Bereich haben ein Kurzvideo auf You Tube gestellt.
Das Video bringt in 4 Minuten einen Überblick, worum es bei dieser “Un-Konferenz” eigentlich geht – die Teilnehmer legen selbst und spontan die Inhalte und die Agenda fest. Vorgetragen wird in den “sessions” nur das, was die meisten Teilnehmer interessiert. Genauso ist aus dem “stegreif” auch mein Impuls-Vortrag über social web Aktivitäten des Tourismus in Österreich und die web 2.0-Strategie der Österreich Werbung entstanden, wobei ich inhaltlich das meiste schon für den “Travel 2.0 – Wegweiser” für österreichische Touristiker aufbereitet hatte.
Fazit – genial ist, wieviel man selbst aus einer spontanen Diskussion im Zuge eines Barcamps mitnehmen kann, deshalb: hohe Besuchs-Empfehlung meinerseits für jeden online-affinen Touristiker!
Jetzt beschäftige ich mich seit 3 Jahren mit dem Einsatz von Social Web und travel 2.0, also dem Einsatz von web 2.0 im Tourismus. Soviel gelernt, wie am 1. Barcamp für Touristiker im deutschsprachigen Bereich (organisiert von den Autoren von Tourismus-Zukunft – Danke, gut gemacht!) habe ich aber schon lange nicht.
Fazit I: Aus den Augen aus dem Sinn … – Einfach gleich bloggen! Bist du einmal zu Hause, sind alle anderen Dinge wichtiger als einen Blog-Beitrag zu schreiben (v.a. wenn das Barcamp-WLan nur einen single log in Zugang hat und ein Bloggen aus den Sessions somit nicht wirklich einfach ist …). Etliche haben es dennoch geschafft (zumindest im nachhinein), z.B. hier, hier, hier, hier, hier oder hier.
Fazit II: Social Web im Tourismus hat nichts mit eTourism und Technik zu tun. Es geht vielmehr um zwischen-menschlichen Dialog im Web statt einseitiger Kommunikation von Tourismusangeboten.
Noch hängengeblieben:
Unterscheide bei Communities zwischen kommunikations-/netzwerkbasierten (wayn.com) und contentbasierten (tripadvisor). Wow, liegt natürlich auf der Hand, aber darauf muss man als online-aktiver Touristiker erst einmal kommen. Die Unterscheidung ist natürlich unendlich relevant bei Planung von E-Marketing-Aktivitäten auf oder mit diesen Online-Plattformen …Künftig werden Reisebewertungsplattformen und Reise-Communities und via google.maps mit Millionenen Nutzern verstärkt Destinationsinhalte kommuniziert werden (Frage: Führt diese Entwicklung dazu, dass unser Destinationsmarketing irgendwann überflüssig wird???)Google ist den Freund (siehe oben) kann aber auch dein Feind werden: durch die Nutzug von maps, analytics, earth, adwords usw. schenken wir google Wissen und Know How (z.b. erhält Google durch unseren Einsatz von google-maps auf unseren Websites alle geo-Daten aller Hotels, Restaurants, Freizeiteinrichtungen etc. weltweit. Google füttert damit seine eigenen Datenbanken – wie lange dauert es also noch bis sie daraus ein Geschäftsmodell entwickeln? Und wer glaubt, dann noch sicherstellen zu können, wer unsere touristische Angebote zu welchen Konditionen verkauft?
Social Software im INTRANET touristischer Organisationen schafft Mehrwert, vermeidet Ineffizienz und erspart komplizierte Wissensmanagement-Tools und Kauf & Implementierung individueller Unternehmens-Software – da ist noch viel Potential drinnen.
Tourismus-Mitarbeiter mit E-Business-Verantwortung die noch nie ein Barcamp besucht haben, fehlt eine wesentliche E-Kompetenz: den Dialog im Web zu verstehen und die fundamentale Änderung im Online-Kommunikationsverhalten selbst zu verinnerlichen. Also, wer es jetzt verstanden hat: wann & wo Barcamps in Ö stattfinden steht – hier
letzten samstag war wieder ein barcamp (diesmal im WerkzeugH) in wien. wie immer sehr interessante vorträge:
helge und philipp haben bikemap und maptales vorgestellt und über idee und die konzepte dahinter geplaudert.
max hat über sein (noch offlines) blogsvision erzählt. hier geht es um ein alternatives blog-bewertungssystem zu google und technorati.
martin und ritchie haben fatfoogoo vorgestellt: eine plattform, auf der virtuelle gegenstände aus spielen wie world of warcraft versteigert und erworben werden können. eine iphone-version von tupalo wurde auch hergezeigt, ist allerdings noch nicht online.natürlich gabs noch viel mehr sessions, mehr dazu gibts u.a. hier und hier.
diesen samstag und sonntag ist das nächste barcamp in klagenfurt. werde wieder dabei sein und danach hier bericht erstatten.
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