Wertvolles Web 2.0
Ich sag gleich vorweg - mit einem Augenzwinkern in Richtung meiner Blogger- und Arbeitskollegen Christian und Martin: Was folgt, ist ein Web 2.0 kritischer Beitrag ;-)
Sie sind Mitglied bei XING? Außerdem ist Ihr Profil auf Facebook zu finden? "Dann sind Sie eine ganze Menge wert", so die letzte Profilausgabe (Nr. 35, 39. Jg.), die sich in einer mehrseitigen Reportage mit Datenhandel beschäftigt…
…und welchen wertvollen Beitrag Web 2.0 Anwendungen dazu liefern!

Den meisten Österreichern – so heißt es in dem Profil-Beitrag – ist gar nicht bewusst, dass sie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit längst in mindestens einer privaten Datenbank erfasst sind: Angefangen von Namen und Beziehungen, über Reise- und Essgewohnheiten, Hund und Katz im Haushalt, bis hin zu Kontoverbindungen. Adresshändler verdienen daran Millionen. Die größten Gewinner sind dabei Betreiber von Social Web Plattformen, auf denen User emsig und bereitwillig persönliche Daten preisgeben. Und Hand aufs Herz: Wer von uns liest die kleingedruckten AGBs, die genau das erlauben, was wir meistens nicht wollen, den Verkauf der dort eingegebenen Daten?!

"Bist du schon drin?"
Tja, und eigentlich darf ich mich darüber gar nicht aufregen - ich "bin ja schon (mitten)drin!" Für StudiVZ bin ich bares Geld wert: Sie kennen 97 meiner Freunde, meine Adresse, Studienrichtung, Vorlieben, welchen Hobbies ich nachgehe und dass ich voriges Jahr in Irland auf Urlaub war.
Anfang 2007 kaufte das Verlagshaus Holtzbrinck die Studentenplattform – inkl. seiner damals einer Million Mitglieder – um kolportierte 100 Millionen Euro!
Ich bin mir nicht sicher, ob uns die gesamte Tragweite dieser Entwicklungen schon bewusst ist. Sicher bin ich mir aber, dass dieses Thema in Zukunft noch für sehr heiße Diskussionen sorgen wird!
Sie sind Mitglied bei XING? Außerdem ist Ihr Profil auf Facebook zu finden? "Dann sind Sie eine ganze Menge wert", so die letzte Profilausgabe (Nr. 35, 39. Jg.), die sich in einer mehrseitigen Reportage mit Datenhandel beschäftigt…
…und welchen wertvollen Beitrag Web 2.0 Anwendungen dazu liefern!

Den meisten Österreichern – so heißt es in dem Profil-Beitrag – ist gar nicht bewusst, dass sie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit längst in mindestens einer privaten Datenbank erfasst sind: Angefangen von Namen und Beziehungen, über Reise- und Essgewohnheiten, Hund und Katz im Haushalt, bis hin zu Kontoverbindungen. Adresshändler verdienen daran Millionen. Die größten Gewinner sind dabei Betreiber von Social Web Plattformen, auf denen User emsig und bereitwillig persönliche Daten preisgeben. Und Hand aufs Herz: Wer von uns liest die kleingedruckten AGBs, die genau das erlauben, was wir meistens nicht wollen, den Verkauf der dort eingegebenen Daten?!

"Bist du schon drin?"
Tja, und eigentlich darf ich mich darüber gar nicht aufregen - ich "bin ja schon (mitten)drin!" Für StudiVZ bin ich bares Geld wert: Sie kennen 97 meiner Freunde, meine Adresse, Studienrichtung, Vorlieben, welchen Hobbies ich nachgehe und dass ich voriges Jahr in Irland auf Urlaub war.
Anfang 2007 kaufte das Verlagshaus Holtzbrinck die Studentenplattform – inkl. seiner damals einer Million Mitglieder – um kolportierte 100 Millionen Euro!
Ich bin mir nicht sicher, ob uns die gesamte Tragweite dieser Entwicklungen schon bewusst ist. Sicher bin ich mir aber, dass dieses Thema in Zukunft noch für sehr heiße Diskussionen sorgen wird!
Themen: Web 2.0 Social Web Datenschutz Datenhandel
Petra Öhlböck am 1. Sep, 17:15


