In Punkto Datenschutz...
Seit Anfang Juni liegt jeden Morgen die Presse vor meiner Tür – druckfrisch und gerade rechtzeitig zum ersten morgendlichen Aufwach-Espresso. Aber halt – hab ich die überhaupt bestellt? Die freundliche Mitarbeiterin beim Abonnentenservice ist auch nicht schlauer als ich: „Ihre Anmeldung als Testleserin ist online gekommen. Mehr kann ich Ihnen dazu nicht sagen. Wahrscheinlich haben Sie bei einem Gewinnspiel mitgemacht und bei der Angabe Ihrer persönlichen Daten vergessen, ein Häkchen wegzunehmen.“
In Zeiten wie diesen, wo die Digitalisierung von Daten aller Art zunimmt, reagieren viele Menschen auf den Schutz persönlicher Daten immer sensibler. Hochleistungsfähige Computer ermöglichen die Verarbeitung und Vernetzung riesiger Datenmengen und Datenbanken. So findet die nächste Volkszählung im Jahr 2010 als Registerzählung statt: D.h. die erhobenen Informationen werden nicht wie bisher direkt von den Bürgern eingeholt, sondern den vorliegenden Verwaltungsregistern (z.B. dem zentralen Melderegister, dem Bildungsstandregister, dem Unternehmensregister etc.) entnommen.
Speziell in der Werbung und Marktforschung müssen wir dem Thema Datenschutz und Datensicherheit große Aufmerksamkeit schenken und den Sorgen der Menschen Rechnung tragen, sonst führen wir uns selbst ad absurdum.
Zu diesem topaktuellen Thema fand am Freitag, den 30. Mai eine Veranstaltung vom Expertenforum Onlineforschung statt. Besonders interessant und praxisorientiert war der Vortrag von Dr. Harald Krassnigg (Rechtsanwalt, evolaris), der über die Kombination von Datenschutz und Kontaktierungen für Marktforschungszwecke als Werbung im Sinne des Telekommunikationsgesetzes sprach. Weiters präsentierte er die notwendige Zustimmung zum Erhalt von elektronischer Post zum Zweck der Marktforschung. Krassnigg beeindruckt und überzeugt durch seine fachliche Kompetenz in diesem Bereich, die Unterlagen seiner Präsentation mit praktischen Tipps gibt es hier zum download.
Zurück zur morgendlichen Presse auf meinem Fußabstreifer: Am Ende meiner Überlegungen zu Datenschutz und Datensicherheit dämmerts mir doch noch dunkel herauf. Es war wohl die Onlineabstimmung zum „Beauty Innovation Award 2008“, bei der ich aufgrund einer flehentlichen Email einer lieben Freundin teilgenommen habe… und wahrscheinlich so zur frisch gekürten Presse Testleserin wurde :-)
In Zeiten wie diesen, wo die Digitalisierung von Daten aller Art zunimmt, reagieren viele Menschen auf den Schutz persönlicher Daten immer sensibler. Hochleistungsfähige Computer ermöglichen die Verarbeitung und Vernetzung riesiger Datenmengen und Datenbanken. So findet die nächste Volkszählung im Jahr 2010 als Registerzählung statt: D.h. die erhobenen Informationen werden nicht wie bisher direkt von den Bürgern eingeholt, sondern den vorliegenden Verwaltungsregistern (z.B. dem zentralen Melderegister, dem Bildungsstandregister, dem Unternehmensregister etc.) entnommen.
Speziell in der Werbung und Marktforschung müssen wir dem Thema Datenschutz und Datensicherheit große Aufmerksamkeit schenken und den Sorgen der Menschen Rechnung tragen, sonst führen wir uns selbst ad absurdum.
Zu diesem topaktuellen Thema fand am Freitag, den 30. Mai eine Veranstaltung vom Expertenforum Onlineforschung statt. Besonders interessant und praxisorientiert war der Vortrag von Dr. Harald Krassnigg (Rechtsanwalt, evolaris), der über die Kombination von Datenschutz und Kontaktierungen für Marktforschungszwecke als Werbung im Sinne des Telekommunikationsgesetzes sprach. Weiters präsentierte er die notwendige Zustimmung zum Erhalt von elektronischer Post zum Zweck der Marktforschung. Krassnigg beeindruckt und überzeugt durch seine fachliche Kompetenz in diesem Bereich, die Unterlagen seiner Präsentation mit praktischen Tipps gibt es hier zum download.
Zurück zur morgendlichen Presse auf meinem Fußabstreifer: Am Ende meiner Überlegungen zu Datenschutz und Datensicherheit dämmerts mir doch noch dunkel herauf. Es war wohl die Onlineabstimmung zum „Beauty Innovation Award 2008“, bei der ich aufgrund einer flehentlichen Email einer lieben Freundin teilgenommen habe… und wahrscheinlich so zur frisch gekürten Presse Testleserin wurde :-)
Themen: Online Marktforschung Online Datensicherheit Datenschutz
Petra Öhlböck am 10. Jun, 10:28



Datenschutz
Ein anderes heikles Thema dass für uns Touristiker relevant ist, betrifft das Copyright von Marktforschungs-Studien - ich weiss aus der Praxis, dass es gang und gebe ist, Tourismus-Studien an "befreundete" Kollegen weiterzugeben. Dies ist aber von Seiten der Marktforschungs-Institute meist stark eingeschränkt. Also Achtung dabei!
Allerdings hilft web 2.0 auch stark der Verbreitung dieser MAFO-Studien. V.a. das Zitieren der Studien-Ergebnisse in Blogs und social web Netzen trägt stark bei, dass deren Bekanntheit gesteigert wird (und somit auch das Kaufinteresse daran ...)