Google im TV - Pflichtprogramm für Touristiker
Google Trends ist zwar dzt. nur in englischer und chinesischer Sprache verfügbar, dennoch ist Karl Pall, der google-Österreich Chef hier innovativ unterwegs.
Wie überhaupt sich möglicherweise Österreich Österreich doch nicht nur als Provinzposse eines Bloggers sondern als nachhaltiger Google-Standort in Österreich etablieren könnte.
Wiewohl - Technik-Freaks freuen sich möglicherweise darüber - für uns Touristiker hat diese Meldung kaum Relevanz.
Wie überhaupt sich möglicherweise Österreich Österreich doch nicht nur als Provinzposse eines Bloggers sondern als nachhaltiger Google-Standort in Österreich etablieren könnte.
Wiewohl - Technik-Freaks freuen sich möglicherweise darüber - für uns Touristiker hat diese Meldung kaum Relevanz.
Themen: Österreich Innovation Inlandstourismus Trends Google
Martin Schobert am 1. Jun, 03:52



ist so eine Sache mit dem applied
kritisch wird´s aus meiner sicht bei der konkreten anwendung:
1. unternehmen müssen geld verdienen:
wie deckungsgleich ist die web2.0 usergemeinde mit den gästen in unseren destinationen?
jugendcamps auf youtube und flickr posten - ok, aber busreisen im sommer?
=> ich glaube, zum jetzigen zeitpunkt ist der zeitintensive einsatz von web2.0 technologien durch unternehmer noch kritisch zu hinterfragen
2. google trends:
hab mir das einige wochen auf meine igoogle Seite gestellt - war nett aber für meine derzeitige tagesarbeit (noch) wertlos
3. vertical search / google maps:
wenn die millionen posts mit geo tags versehen sind, wird in absehbarer zeit eine sehr gute trefferquote zu bestimmten themen kombiniert mit geografischer zuordnung als suchergebnis präsentiert. dmo´s als conten creator und gäste als co-content creator.
aber wie managen wir die aktivitäten der gäste?
4. Web2.0 Einsatz für DMO´s:
Wer betreut mein Wiki?
Wer schreibt regelmäßige Beiträge im Blog?
Wer hat Ahnung von Digital Storytelling und kann kostengünstig Video Clips realisieren?
Es so eine Sache mit den Anwendungen oft fehlen Zeit, Geld vor allem aber auch Skills um bei den early adopters zu sein.
In Österreich können wir Gott sei Dank auf Euch zurückgreifen. Danke.
Relevanz
@ 1: auch Busreisende informieren sich im web via google über Destinationen, Bus-Reiseveranstalter usw. Ich habe erst kürzlich präsentiert bekommen, dass 30-39, 40-49 und auch schon 50-59 in absoluten Zahlen aufgrund der Alterspyramide stärker das Internet nutzen als Junge zw. 19-29! Und die Sinus-Gruppe der Etablierten in Deutschland(Bevölkerungs-Gruppe mit hoher Bildung, Einkommen, Konsumverhalten und elitärem Lebensstil) nutzt google überdurschnittlich stark als Informationsquelle vor Kaufentscheidungen!
Und schon heute werden touristische Marken im Web abseits der eigenen Website, Werbebanner oder google-Ad's wesentlich stärker diskutiert, kommentiert. Dort passiert dzt. Markenführung - im social web, in web 2.0 tools wie Reise-Blogs, Wikipedia, Trip-Advisor, FlickR, You Tube usw. Super illustriert dies das Bsp aus meinem you tube Blogpost. Deshalb hat es mehr Relevanz denn je, dass Touristiker sich so rasch als möglich mit der Weiterentwicklung des web auseinandersetzen und rasch lernen damit umzugehen.
@ 2: ich habe bislang damit nur "gespielt", werde es demnächst selbst austesten.
@3: Ich verstehe deine Frage nicht ganz. Anbieter wie z.B. lovo bieten ja heute schon Empfehlungen für Urlaubsaktivitäten, Freizeit-, Restaurant- und Event-Tipps. Damit ist das Management der Gäste vor Ort künftig z.B. via MMobiltelefon auch für Destinationen einfach möglich.
@ 4: Deine Touristiker, deine Gäste, deine Liftbetreiber und anderen Freizeit-Einrichtungen sind doch die besten Content-Provider, oder? Und dein Gäste-Service oder Urlaubsinformation betreut formell das Wiki oder dein Blog. Damit schaffst du nicht mehr Arbeit sondern Motivation durch Job Enlargement, Delegation von Verantwortung usw., v.a. wenn du Ihnen sagst, dass sie das umständliche Ordnersystem mit Infos zum Lammertal nicht mehr führen müssen ...
Professionelle Video-Clip Produktionen sind leider tatsächlich dzt. noch einfach zu teuer - eventuell bieten da Praktika/Projekte mit Fachhochschulen (z.B. PR/Journalismus in Salzburg) eine leistbare Alternative.
Und zum "Storytelling": Kennst du Destinationen die heute schon touristisches Storytelling auch nur "nicht digital" beherrschen, zumindest dass es annähernd den Vorstellungen und Ideen von Stephan Denning entspricht ???