"Apple" als Service Innovation für Hotelgäste
Am Hotelgeschichten Weblog habe ich einen Post zum ersten Apple-Hotel Deutschlands entdeckt:
Modernste Medienausstattung vermeldet die Website des Nymphe Strandhotels: Als Gast steht Ihnen in allen Zimmern aktuellste Kommunikationstechnik zur Verfügung: Internetzugang per WLAN oder Ethernet, VoIP-Telefon, iMac Multimedia-Computer mit Internetzugang, TV-, Radio-, DVD-, CD- sowie Foto-Funktion und iPod Docking-Station.
In Business-Hotels wäre dies ja noch nichts Ungewöhnliches, ok - vielleicht dass bei der Multimedia-Ausstattung zu 100% auf Apple gesetzt wird. Das Besondere ist aber vielmehr, dass es sich bei dem Betrieb um ein reines Ferienhotel auf der deutschen Insel Rügen handelt, deren Hauptzielgruppe Wellness- und Familiengäste sind!
Obwohl es auch im Alpenraum zahlreiche Pioniere und best practices in der Hotellerie gibt, ärgern sich heute noch unzählige Gäste über Betriebe, die ihren Gästen 1,- € oder mehr pro Stunde Web-Zugang auf die Hotelrechnung setzen. Hier könnten sich an obigem Beispiel also noch etliche Hoteliers bei der Gestaltung touristischer Dienstleistungen etwas abschauen ...

Birgit Mager vom Zentrum für Service Design Forschung bringt es auf den Punkt: Bedingungsloser Fokus auf die Bedürfnisse des Kunden. Wir Touristiker brauchen uns somit nur eine Frage zu beantworten um die Gunst unserer Kunden mit optimalen Serviceleistungen statt ruinösem Preisdumping zu gewinnen: Welche Bedürfnisse haben unsere Gäste?
Klingt doch einfach - ist es auch oft. Bleibt mir nur noch auf eines der Erfolgsrezepte meiner PR-Aktivitäten bei der Österreich Werbung hinzuweisen: das KISS-Prinzip: Keep it simple and stupid!
Modernste Medienausstattung vermeldet die Website des Nymphe Strandhotels: Als Gast steht Ihnen in allen Zimmern aktuellste Kommunikationstechnik zur Verfügung: Internetzugang per WLAN oder Ethernet, VoIP-Telefon, iMac Multimedia-Computer mit Internetzugang, TV-, Radio-, DVD-, CD- sowie Foto-Funktion und iPod Docking-Station.
In Business-Hotels wäre dies ja noch nichts Ungewöhnliches, ok - vielleicht dass bei der Multimedia-Ausstattung zu 100% auf Apple gesetzt wird. Das Besondere ist aber vielmehr, dass es sich bei dem Betrieb um ein reines Ferienhotel auf der deutschen Insel Rügen handelt, deren Hauptzielgruppe Wellness- und Familiengäste sind!
Obwohl es auch im Alpenraum zahlreiche Pioniere und best practices in der Hotellerie gibt, ärgern sich heute noch unzählige Gäste über Betriebe, die ihren Gästen 1,- € oder mehr pro Stunde Web-Zugang auf die Hotelrechnung setzen. Hier könnten sich an obigem Beispiel also noch etliche Hoteliers bei der Gestaltung touristischer Dienstleistungen etwas abschauen ...

Birgit Mager vom Zentrum für Service Design Forschung bringt es auf den Punkt: Bedingungsloser Fokus auf die Bedürfnisse des Kunden. Wir Touristiker brauchen uns somit nur eine Frage zu beantworten um die Gunst unserer Kunden mit optimalen Serviceleistungen statt ruinösem Preisdumping zu gewinnen: Welche Bedürfnisse haben unsere Gäste?
Klingt doch einfach - ist es auch oft. Bleibt mir nur noch auf eines der Erfolgsrezepte meiner PR-Aktivitäten bei der Österreich Werbung hinzuweisen: das KISS-Prinzip: Keep it simple and stupid!
Themen: Trends Servicedesign Innovation Hotel
Martin Schobert am 22. Mrz, 15:49



Keep It Simple, Stupid!
;-)
Aber die Aussage unterschreibe ich sofort - Service, Service, Service.
Apple bieten wir nun nicht an, aber ein "Notfall-Laptop" ist vorhanden sowie Lan in allen Appartements.
Grüße aus Badenweiler!
Das Nachdenken über Dienstleistungen
Wenn Touristiker also nicht beabsichtigen sich über den Preis zu behaupten, ist die Differenzierung über die Gestaltung der Dienstleistung "Urlaub" oder noch besser gleich der ganzen Reise inklusive Vor- und Nachleistungen zum Aufenthalt wohl der Schlüssel zum Erfolg.
Entscheidend wird aber sein, dieses besondere Design des Angebotes abseits herkömmlicher touristischer Kommunikationskanäle zu transportieren. Weil vor allem Authentizität, Erfahrung und Erlebnisberichte von Gästen der Motor künftiger touristischen Kommunikation sein wird. Der Versuch Ihres Corporate Blogs hat zwar andere Zielsetzungen, ist aber ein gutes Beispiel um mit anderen, noch unbekannten Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Und wenn man es wieder auf Urlaub bezieht: Wer möchte nicht bei Gleichgesinnten, quasi Freunden, seinen Urlaub verbringen?