Crowdsourcing im Tourismus
Eine zentrale Frage für uns Touristiker, DMC-Manager (Anm. für alle Nicht-Insider: Destination Management Company) und touristischer Produktentwickler ist doch: Wie kommt man zu neuen Ideen und Innovationen im Tourismus?
Der klassische Weg: Tourismusforschung - ist leider häufig kein Weg: Oft scheuen wir Touristiker uns statt eines genialen Werbe-Inserats oder der Teilnahme an einer sympathischen Publikumsmesse 3, 4 oder gar 10.000 Euros in Marktstudien oder professionelle Gäste-Analysen zu investieren. Der Grund - ehrlich betrachtet: meist fehlt Zeit und/oder Marktforschungs-Know How um mehr als das Management Summary zu nützen. Um Ableitungen für innovative Strategien oder Ideen für neue Gäste-Zielgruppen zu erhalten fehlt uns Touristikern also in der Regel die geeignete Human-Ressource. (kleine Anm. am Rande: hier und hier und bei uns gibt es übrigens eine Menge an Marktforschungs-Know How - kostenlos. Für Eilige meist als praktische Zusammenfassung, aber garantiert nicht umsonst ...)
Der moderne Weg: Zukunfts- und Trendforschung. Ja - das kann schon was. Heute schon zu wissen was Gäste in 5 Jahren kaufen werden, ist hier das Ziel. Doch auch dabei holt uns die Realität schnell ein, bleibt es fast immer beim frommen Wunsch: Trend-Gurus wie Matthias Horx, Andreas Reiter, Vertreter von Brainstore, GDI & Co die wir Touristiker zu unseren zahlreichen Symposien und Tourismustagen einladen zeigen uns in eloquenter Sprache und beeindruckenden Beispielen wohin die Reise geht. Doch bleiben sie dabei doch an der Oberfläche. Auf Fragen wie "Wenn sie Hotelier im Zillertal wären - was wären Ihre Investments in den nächsten 3 Jahren?" kommen kaum realisierbare Ideen für die nähere Touristiker-Praxis. Geht auch nicht - schließlich sind sie Trendforscher und investieren nicht in Hotelprojekte, schon gar nicht in österreichischen Tourismus-Hochburgen ...
Innovativere und doch so simple Wege eröffnet uns aber jetzt das web 2.0. Bestes Beispiel ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia die uns klar zeigt wohin die Reise geht: Crowdsourcing heisst das Zauberwort der Zukunft. Darunter versteht man so viel wie "Lass die Masse für dich denken!" Einer der Vordenker im deutschsprachigen Bereich ist ein Tiroler und nebenbei der Autor des meistgelesenen Weblogs aus Österreich - Hannes Treichl. Auf ebendiesem Blog hat er schon eine Menge zum Thema veröffentlicht. Und heute hat er ein wunderbares Beispiel für Crowdsourcing im Tourismus gebracht:

Hannes schreibt dazu: Ein Designleckerbissen nicht nur für Architekten sondern auch ein Ideenpool für innovative Touristiker: Die im Juni erscheindende Hochglanzpublikation von TheCoolHunter über die coolsten Hotels der Welt...
... In einer Zeit in der Crowdsourcing in aller Munde ist gehen auch in diesem Projekt nicht ausschließlich Redakteure auf Bilderjagd. TheCoolHunter ruft über seine reichweitenstarke Internetseite (ca. 2 Mio. Page Views / Monat) Leser, Hotelier, Architekten und Reisende auf Vorschläge einzuschicken. ...
... Also los, worauf noch warten? Eine bessere Gelegenheit für kostenloses Marketing kommt heuer nicht mehr! Alle weiteren Infos bei CoolHunter
Dieser Aufforderung ist nichts mehr hinzuzufügen ...
Der klassische Weg: Tourismusforschung - ist leider häufig kein Weg: Oft scheuen wir Touristiker uns statt eines genialen Werbe-Inserats oder der Teilnahme an einer sympathischen Publikumsmesse 3, 4 oder gar 10.000 Euros in Marktstudien oder professionelle Gäste-Analysen zu investieren. Der Grund - ehrlich betrachtet: meist fehlt Zeit und/oder Marktforschungs-Know How um mehr als das Management Summary zu nützen. Um Ableitungen für innovative Strategien oder Ideen für neue Gäste-Zielgruppen zu erhalten fehlt uns Touristikern also in der Regel die geeignete Human-Ressource. (kleine Anm. am Rande: hier und hier und bei uns gibt es übrigens eine Menge an Marktforschungs-Know How - kostenlos. Für Eilige meist als praktische Zusammenfassung, aber garantiert nicht umsonst ...)
Der moderne Weg: Zukunfts- und Trendforschung. Ja - das kann schon was. Heute schon zu wissen was Gäste in 5 Jahren kaufen werden, ist hier das Ziel. Doch auch dabei holt uns die Realität schnell ein, bleibt es fast immer beim frommen Wunsch: Trend-Gurus wie Matthias Horx, Andreas Reiter, Vertreter von Brainstore, GDI & Co die wir Touristiker zu unseren zahlreichen Symposien und Tourismustagen einladen zeigen uns in eloquenter Sprache und beeindruckenden Beispielen wohin die Reise geht. Doch bleiben sie dabei doch an der Oberfläche. Auf Fragen wie "Wenn sie Hotelier im Zillertal wären - was wären Ihre Investments in den nächsten 3 Jahren?" kommen kaum realisierbare Ideen für die nähere Touristiker-Praxis. Geht auch nicht - schließlich sind sie Trendforscher und investieren nicht in Hotelprojekte, schon gar nicht in österreichischen Tourismus-Hochburgen ...
Innovativere und doch so simple Wege eröffnet uns aber jetzt das web 2.0. Bestes Beispiel ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia die uns klar zeigt wohin die Reise geht: Crowdsourcing heisst das Zauberwort der Zukunft. Darunter versteht man so viel wie "Lass die Masse für dich denken!" Einer der Vordenker im deutschsprachigen Bereich ist ein Tiroler und nebenbei der Autor des meistgelesenen Weblogs aus Österreich - Hannes Treichl. Auf ebendiesem Blog hat er schon eine Menge zum Thema veröffentlicht. Und heute hat er ein wunderbares Beispiel für Crowdsourcing im Tourismus gebracht:

Hannes schreibt dazu: Ein Designleckerbissen nicht nur für Architekten sondern auch ein Ideenpool für innovative Touristiker: Die im Juni erscheindende Hochglanzpublikation von TheCoolHunter über die coolsten Hotels der Welt...
... In einer Zeit in der Crowdsourcing in aller Munde ist gehen auch in diesem Projekt nicht ausschließlich Redakteure auf Bilderjagd. TheCoolHunter ruft über seine reichweitenstarke Internetseite (ca. 2 Mio. Page Views / Monat) Leser, Hotelier, Architekten und Reisende auf Vorschläge einzuschicken. ...
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Themen: Benchmark Crowdsourcing Studien Trends Web 2.0
Martin Schobert am 29. Feb, 23:21



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