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Die in diesem Blog getroffenen Aussagen geben ausschließlich die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und stellen keinen offiziellen Standpunkt der Österreich Werbung dar.

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Die Autoren dieses Weblogs übernehmen keine Verantwortung oder Haftung für die Inhalte externer Websites.

Welttourismus 2010 gut gestartet

Nach einer Flaute, die mehr als ein Jahr dauerte, hat der Welttourismus im letzten Quartal 2009 wieder etwas Wind bekommen (+2%).In den ersten beiden Monaten dieses Jahres sind die internationalen Ankünfte um 7% gestiegen (vorläufige Hochrechnung UNWTO). Das ist eine sehr gute Entwicklung, allerdings konnte der Einbruch der ersten beiden Monate 2009 damit noch nicht wettgemacht werden. Der Mittlere Osten weist die höchsten Zuwachsraten auf. Europa liegt bei +3%. 

Für das Jahr 2010 bleibt die UNWTO derzeit bei ihrer Prognose von +3 bis +4%.
Die Auswirkungen des Vulkanausbruchs auf den Welttourismus 2010 werden mit -0,3% eingeschätzt. Die UNWTO glaubt, dass die Auswirkungen für Europa bei weniger als einem halben Prozent der jährlichen internationalen Ankünfte liegen.

 

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Tags: internationale Ankünfte, Welttourismus
Bettina Kuprian am 03.05.2010  

Bisheriger Winter (Nov.-März) im Plus

Ein ausgezeichnetes März-Ergebnis mit zweistelligen Zuwächsen bei Ankünften (+12,5%) und Nächtigungen (+12,7%) führte in der bisherigen Wintersaison zu einem Anstieg der Gästezahlen um 3,0% und der Nächtigungen um 1,3%.
Das starke März-Ergebnis hängt mit den Osterferien zusammen, die heuer bereits in der letzten März-Woche begannen, wohingegen sie im Vorjahr zur Gänze in den April fielen.

Zwischen November und März setzt sich die Erfolgsgeschichte des Inlandstourismus fort: die Ankünfte und Nächtigungen erreichten neue Rekordwerte (+4,8% bzw. +3,4%). Die Ankünfte und Nächtigungen ausländischer Gäste (AN +2,3%, NÄ +0,7%) entwickelten sich in den ersten fünf Wintersaison-Monaten ebenfalls positiv.

Die Hotels der Luxuskategorie (5-/4-Stern) schnitten mit +3,8% sehr gut ab, während die 3-Stern- und 2-/1-Stern-Betriebe Einbußen erlitten (‑0,9% bzw. ‑3,1%). Ebenfalls von Rückgängen betroffen waren die Privatquartiere (‑5,0%). Aber in Privaten Ferienwohnungen sind die Nächtigungen gestiegen (+2,6%).

Eine Zusammenfassung der Hochrechnung von Statistik Austria  inklusive der AN/NÄ nach Herkunftsländern für März und die bisherige Wintersaison finden Sie hier

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Bettina Kuprian am 28.04.2010  

Europatourismus im 1. Quartal 2010

“Good old Europe” musste 2009 überdurchschnittlich starke Rückgänge hinnehmen: die internationalen Ankünfte sind um ca. 6% gesunken, das Wachstum der letzten Jahre wurde zunichte gemacht.  Österreich (-2,6% bei Gästen aus dem Ausland) zählt zu jenen Destinationen, die sich im Jahr der weltweiten Krise am besten gehalten haben.

Anfang 2010 zeigen sich im Europa-Tourismus wieder positive Tendenzen.  Tourism Economics – von der European Travel Commission mit der Erstellung des ersten Quartalsberichts zum Europatourismus 2010 beauftragt – rechnet mit einer Steigerung von ca. 2% im heurigen Jahr.

Wer es kurz zusammengefasst haben will, möge sich auf der b2b der ÖW informieren.
Wer es lang und in Englisch haben will, möge sich das Original von der Website der ETC  herunterladen.

 

 

 

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Tags: ETC, Europatourismus, Prognose, Trends
Bettina Kuprian am 21.04.2010  

Indien – ein junger Markt

Indien ist einer der dynamischsten Outbound-Märkte der Welt. Die Auslandsreisen haben zwischen 2001 und 2008 um ca. 13% pro Jahr zugenommen und halten momentan bei einer Größenordnung von ca. 11 Mio.
Das ist für einen Markt mit mehr als 1 Mrd. Einwohner nicht sehr beeindruckend,  aber  ca. 60% der Inder (700 Mio!)  leben von weniger als 2U$ pro Tag!  

Für den Tourismus interessant ist die  Gruppe der reichen Inder und die stark wachsende Mittelschicht (meist Haushalte mit zwei Einkommen). Gut gestellte Inder (Haushaltsnettoeinkommen von U$ 9.000- und mehr) leben sehr luxuriös und verwöhnt. Sie  haben mehrere Hausangestellte und erwarten bei Auslandsreisen einen entsprechend hohen Service.  Auslands- und speziell Europareisen haben einen hohen Prestigewert.

Das Potential Indiens als Quellmarkt wird oft mit China verglichen. Kurz- und mittelfristig ist aus Indien ein stärkeres Wachstum zu erwarten als aus China.   Die Prognosen für die Zukunft sind gut. Laut UNWTO wird es  2020 ca. 50 Mio. auslandsreisende Inder geben.

Indien – ein junger Markt:  die Hälfte der indischen Bevölkerung ist max. 24 Jahre alt :)

Viele interessante Eckdaten zum Reisemarkt Indien bietet Ihnen die European Travel Commission mit dem kostenlosen Market Insight Indien

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Bettina Kuprian am 20.04.2010  

Erfolgskriterien der Stadthotellerie

Der Städtetourismus hat die Wirtschaftskrise besonders zu spüren bekommen und Städtereisen werden auch weiterhin  überlegter geplant und gebucht.  Was ist für ÖsterreicherInnen ausschlaggebend bei einem Stadthotel, welche Trends/Tendenzen zeigen sich?

Auszüge aus einer GfK Studie im Auftrag der Arcotel Gruppe (März 2010) .

  • Die Konsumenten achten verstärkt auf das Preis-Leistungsverhältnis.
  • Jüngere Zielgruppen und Frauen schauen eher auf den Preis als andere.
  • Das Internet ist die wichtigste Informationsquelle zu Hotelangeboten.

Wichtige Entscheidungskriterien

  • Zimmerpreis (77%)
  • Standort/Lage (69%)
  • Kulinarisches Angebot (56%)
  • Services wie Shuttle-Dienste oder Stadtrundfahrten (48%)
  • Design/Architektur (26%)

Die Bedeutung der einzelnen Faktoren ist innerhalb soziodemografischer Gruppen unterschiedlich.  Bei den bis 29-jährigen ÖsterreicherInnen wollen 85 Prozent ein günstiges Zimmer, sie legen aber gleichzeitig auch die höchsten Ansprüche aller Altersgruppen an das kulinarische Angebot mit Bar/Restaurant (60 Prozent) und an das Design (33 Prozent) sowie an die zentrale Lage (76 Prozent). Ebenso preisbewusst agieren Frauen: Acht von zehn weiblichen Befragten entscheiden nach den Kosten. In der Altersgruppe bis 49 Jahre entscheiden hingegen nur 69 Prozent nach dem Preis und 68 Prozent nach Lage, so wie 55 Prozent nach dem kulinarischen Angebot im Hotel und 51 Prozent nach den angebotenen Serviceleistungen. Bei den Buchern über 60 Jahre finden wiederum 71 Prozent die Zimmerkosten wesentlich, 61 Prozent schauen auf die zentrale Lage, 54 Prozent auf die Services und 52 Prozent auf das Essen.

Was macht einen perfekten Aufenthalt in einem Stadthotel aus?

  • ein sauberes und ordentliches Zimmer (93%) - und das insbesondere für die ganz junge Zielgruppe
  • freundliches Personal (88%)
  • Ansprechpartner, die Tipps zur Stadt geben können (60%)
  • attraktives Frühstücksbuffet (60%)
  • familiäre Atmosphäre (54%)

Die Ansprüche an einen perfekten Urlaub sind innerhalb der Bundesländer unterschiedlich. Ein tolles Frühstücksbuffet ist z.B. für 7 von 10 Vorarlbergern wichtig aber nur für 5 von 10 OberösterreicherInnen. Freundliches Personal ist insbesondere für Wiener, Burgenländer und Kärntner Voraussetzung. 

Wie  bzw. wo informiert man sich?

  • Internet (68%)
  • Freunde/Bekannte (56%)
  • Reisebüro (48%)
  • Prospekte/Kataloge (43%)
  • Reiseliteratur (33%)

Reisekataloge seien derzeit nach wie vor nicht wegdenkbar. Die Tendenz gehe jedoch eindeutig dahin, dass die Bedeutung von Internet immer weniger mit Bildung zu tun habe und sich auch sonst immer weiter auf alle Bevölkerungs- und Altersgruppen ausdehne, so GfK-Prokurist Alexander Zeh bei der Präsentation der Studie. 

Quelle: GfK Austria, März 2010, telefonische Befragung von 1.000 ÖsterreicherInnen, repräsentativ für die Österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren
Rückfragen: GfK Austria, Abt. Mobilitätsforschung, E: public.relations.austria@gfk.com

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Tags: Erfolgsfaktoren, Städtetourismus, Trends
Bettina Kuprian am 09.04.2010  

Spanien und Österreich top bei Auslandsurlauben der Deutschen 2009

Die Deutschen absolvierten laut German Travel Monitor von IPK International 2009 ca. 301 Mio. Reisen ab 1 Nächtigung (-1%). Diese Zahl beinhaltet Urlaubs-, Geschäftsreisen sowie Verwandten/Bekanntenbesuche. Inlandsreisen haben zugenommen (+1%), die Auslandsreisen gingen um 4% zurück.
46% aller Reisen entfielen auf Urlaubsreisen, 40% auf andere private Reisen und 14% auf Geschäftsreisen (-4%).
Die Urlaubsreisen im Inland sind 2009 um 2% gestiegen, Urlaubsreisen ins Ausland um 4% gesunken.

Österreich stand 2009 mit einem Anteil von 16% aller Auslandsurlaubsreisen (ab 1N) gemeinsam mit Spanien an erster Stelle bei den Deutschen. Auf den Plätzen folgen Italien, die Türkei, Frankreich, die Niederlande und Griechenland.

Weltweit sind laut IPK International die Auslandsreisen ab 1Nächtigungen  um  4% zurückgegangen, die Wirtschaftskrise forderte ihren Tribut. Die Nachfrage nach Reisezielen in Europa sowie in Amerika hat am stärksten gelitten, asiatische Destinationen waren weniger stark betroffen und Afrika hat sogar zugelegt.

Die Europäer absolvierten 2009 ca. 395 Mio. Auslandsreisen, das waren um 6% weniger als 2008. Die Anzahl der Übernachtungen im Ausland ist um 12% zurückgegangen. Die einschneidensten Auswirkungen auf das Auslands-Reiseverhalten hatte die Krise in Großbritannien: die Briten haben 2009 ca. 8 Mio. Auslandsreisen gestrichen! Deutsche und Russen verzichteten auf 3 Mio. bzw. 2,6 Mio. Auslandsreisen.

Am stärksten schränkten sich die Europäer bei den Rundreisen ein (-14%), Städtereisen und Sun&Beach Urlaube gingen um 3% zurück.

Quelle: Global Travel Trends 2009, preliminary results, IPK International.

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Tags: Auslandsreisen, Urlaubsreisen
Bettina Kuprian am 08.04.2010  

Tourismusstatistik aus TourMIS sehr gefragt

 

Im März 2010 verzeichnete das TourMIS, das Tourismus Marketing Informations Systsem, einen neuen Rekord an Datenabfragen: 19.674 mal wurden Tabellen aus dem TourMIS abgerufen. Am meisten interessierten sich die UserInnen für Ankünfte/Nächtigungen in europäischen Städten (59%) und  in Österreich (27%). 14% der Abfragen entfielen auf Daten anderer europäischer Zielländer.

Die TourMIS-Nutzung ist kostenlos für jeden Interessenten möglich (online Registrierung). Derzeit sind 15.200 UserInnen registriert, 1.200 von ihnen haben TourMIS in den letzten 6 Monaten benutzt.

 

Praktisch ist, dass TourMIS  zu vielen Datentabellen auch Grafiken erzeugt (wenn Sie auf das “Grafik”-Icon oberhalb einer Tabelle klicken, entsteht die Grafik). 
Beispiele:

Veränderung der Ankünfte/Nächtigungen aus Deutschland 2009

 TourMIS Chart AN/NÄ aus D in BL 2009

 

 Nationenmix von Tirol (NÄ) 2009

TourMIS Chart NÄ in Tirol nach HKL 2009

 

 TourMIS  ist im Auftrag der Österreich Werbung von Dr. Karl Wöber,  Modul University Vienna, entwickelt worden und stellt mittlerweile ein unverzichtbares Online-Statistik-Tool für Touristiker dar. Durch Kooperationen mit Statistik Austria, dem Europäischen Städtetourismusverband (ECM) sowie der European Travel Commission (ETC) werden im TourMIS neben österreichischen Incoming-Statistiken auch Ankünfte/Nächtigungen europäischer Städte und Länder abgebildet.

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Tags: Statistik, TourMIS
Bettina Kuprian am 06.04.2010  
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