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Die in diesem Blog getroffenen Aussagen geben ausschließlich die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und stellen keinen offiziellen Standpunkt der Österreich Werbung dar.

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Die Autoren dieses Weblogs übernehmen keine Verantwortung oder Haftung für die Inhalte externer Websites.

Erste Ergebnisse der Deutschen Reiseanalyse

Gastbeitrag von Heidi Tscharf, Tourismusforschung

Gute Nachrichten für das Urlaubsland Österreich: Die Reisefreudigkeit der Deutschen ist trotz Wirtschaftskrise nach wie vor erfreulich hoch. Mit einer Reiseintensität von 75,3 % (deutschsprachige Bevölkerung) bedeutet dies 53,6 Mio. Reisende.

Österreich konnte davon profitieren.
Die Reisen mit 5+Tagen Dauer haben nach einer Stagnation im Vorjahr wieder zugelegt. Mit  3,8 Mio. Reisen (+ 200.000 Reisen) bedeutet dies für Österreich einen Ausbau des Marktanteils von 5,2 % auf 5,5 %. Österreich belegt damit den Platz 4 der beliebtesten Auslandsreiseziele der Deutschen – nach Spanien, Italien und der Türkei.

Auch bei den Kurzreisen konnte Österreich zulegen.
Rd. 3,4 Mio. Reisen nach Österreich sind diesem Segment zu zuordnen. Damit ist Österreich das beliebteste Kurzreiseziel der Deutschen im Ausland.

Detaillierte Ergebnisse der Deutschen Reiseanalyse sind demnächst zu erwarten.
Weitere Informationen lesen Sie hier.



Tags: kurzreisen, Marktanteile, Reiseanalyse
Martina Pürkl am 06.03.2013  |   Ein Kommentar

Wintersaison zur Halbzeit positiv

Der Winterurlaub in Österreich bleibt auf Erfolgskurs. Einerseits wurden Unterkünfte der Luxuskategorie und andererseits günstigere Unterkunftsformen – wie Ferienwohnungen und 2/1 Stern Betriebe – stärker nachgefragt. Die Gewinner der bisherigen Saison sind die Ferienwohnungen, auf die 58% der Nächtigungszuwächse entfallen, das sind 350.000 Nächtigungen mehr in privaten und gewerblichen Ferienwohnungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Zwischen November und Jänner wurden lt. vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria die Ankünfte um 0,8% (rd. 61.000 AN) auf 7,7 Mio. und die Nächtigungen um 2,1% (rd. 603.000 NÄ) auf 28,6 Mio. gesteigert. Die Aufenthaltsdauer erhöhte sich leicht von 3,68 auf 3,73 Nächte. Die erneute Steigerung gegenüber dem Erfolgswinter 2011/2012 beruht auf Zuwächsen von internationalen Gästen, deren Ankünfte um 1,3% (rd. 68.000 AN) auf 5,3 Mio. und Nächtigungen um 3,0% (rd. 637.000 NÄ) auf 21,9 Mio. zugenommen haben.

Die Ankünfte und Nächtigungen der Inlandsgäste verliefen leicht rückläufig, viele Österreicher verbrachten die Weihnachtsferien zu Hause.

Zusammenfassung mit Details zu den Ergebnissen Jänner bzw. November bis Jänner.



Tags: Ankünfte, Marktforschung, Nächtigungen, Saisonen, Umsätze
Bettina Kuprian am 26.02.2013  |   Keine Kommentare

Bestes Kalenderjahr bisher

Exakt 20 Jahre nach dem letzten Höchststand (1992) freut sich die österreichische Tourismuswirtschaft über neue Bestmarken: Die Ankünfte stiegen lt. vorläufigen Zahlen von Statistik Austria um 4,4% auf 36,1 Mio. und die Nächtigungen um 4,0% auf rd. 131 Mio. Absolut bedeutet dies einen Gästezuwachs von 1,5 Mio. und einen Nächtigungszuwachs von rd. 5 Mio.!

Der enorme Anstieg wurde zu rd. 90% durch ausländische Gäste erzielt, deren Nächtigungskurve um 4,8% ( 4,4 Mio.) auf 95,0 Mio. kletterte. Die Inlandsnächtigungen stiegen um 1,8% (rd. 636.000 NÄ) auf einen neuen Höchstwert von 35,9 Mio. Die Aufenthaltsdauer wurde bei durchschnittlichen 3,6 Nächten gehalten. Seit 1992 (5,0 NÄ) ist sie um 1,4 Nächte gesunken.

Aus 44 von 56 in der Tourismusstatistik ausgewiesenen Herkunftsländern wurden Nächtigungszuwächse erzielt, d.h. rd. 8 von 10 Märkten entwickelten sich positiv.

Die Umsätze im Kalenderjahr erholten sich laut vorläufigen Berechnungen und stiegen im Jahresdurchschnitt um etwa 4½% an. Real stiegen die Umsätze um 2½%, nachdem sie seit 2009 Jahr für Jahr gesunken waren.

Details zum Kalenderjahr sowie zur Entwicklung der bisherigen Wintersaison (Nov – Dez) stehen Ihnen hier zur Verfügung: www.austriatourism.com/tourismusforschung

 



Tags: Kalenderjahr, Marktforschung, Statistik, Wintersaison
Bettina Kuprian am 29.01.2013  

Exzellenter Winterauftakt im November




1,7 Mio. Gäste entsprechen einer Zunahme von 6,9%. Überdurchschnittlich gestiegen sind die Ankünfte laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria aus dem Ausland (+ 7,8%), sie erreichten ein Volumen von rd. 885.000.
Die Gesamtnächtigungen nahmen um 4,3% auf rd. 4,2 Mio. zu, wobei die Inlandsnächte mit + 4,7% überdurchschnittlich stark ausgeweitet worden sind. Die Nächtigungen der Ausländer stiegen um 3,9%  auf rd. 2,2 Mio.
Sowohl die Ankünfte als auch die Nächtigungen markieren neue Höchstwerte. Anteilsmäßig entfallen rd. 6% der Nächtigungen einer Wintersaison auf den November. Rund 50% werden hingegen im Jänner und Februar verbucht.

Die meisten der Top-15 Herkunftsnationen bauten ihr Nächtigungsaufkommen im November aus. Eindrucksvoll ist der Zuwachs aus Italien (+29,6%). Wenig überraschend die starke Performance aus Russland (+25,8%), das mit rd. 89.000 Nächtigungen den Platz 5 unter den Top Nationen eroberte. Zweistellige relative Nächtigungszuwächse gab es weiters aus der Schweiz (+11,1%) und Frankreich (+16,6%).

Sie interessieren sich für Details zu Herkunfts- und  Bundesländern sowie für die Ergebnisse Jänner bis November? Dann besuchen Sie uns bitte unter www.austriatourism.com/tourismusforschung

 



Tags: Marktforschung, Statisik, Wintersaison
Bettina Kuprian am 04.01.2013  

Die Gastgeber als Glücksstifter

© ÖW / Fankhauser

Glücksforschung war früher ein belächelter Exot,  ist aber mittlerweile  in der Volkswirtschaft angekommen. Man macht sich Gedanken, wie sich der Fokus “quantitatives Wachstum”  auf unsere Befindlichkeit und Gesundheit auswirkt. Prof. Ruckriegel, vormals Ökonom, heute Forscher in Sachen Glück an der Georg-Simon-Ohm :) – Hochschule in Nürnberg, hat beim ÖWork_Shop im September darüber gesprochen,  welchen Beitrag Erkenntnisse aus der Glücksforschung zum Thema Urlaub leisten können.

Grundsätzlich beschäftigt sich die Glücksforschung mit subjektivem Wohlbefinden, wovon es 2 Arten gibt: emotionales und kognitives. Ersteres ist die Gefühlslage im Moment – wie geht es mir gerade?  Das zweite ist Glücklichsein als dauerhaftes Gefühl, als Grad der Zufriedenheit mit dem Leben. Hier findet eine Abwägung statt, zwischen dem, was man will und dem, was man hat.  Entscheidend ist dabei natürlich, dass einem bewusst ist, was man hat. Bei weltweiten Glücksrankings  stehen Nationen wie Bangladesh an vorderster Front. Glücksgefühle können also nicht ausschließlich etwas mit “Haben” zu tun haben.

Wie entstehen Glücksmomente und  nachhaltiges Glück im Urlaub?

Urlaub zu haben  bedeutet nicht (mehr) automatisch Glücklichsein. Beim Urlaub geht es  laut Prof. Ruckriegel sehr viel um gelingende soziale Kontakte. Daraus folgt für die Gastgeber, dass die Aufmerksamkeit und Freundlichkeit, die sie  den Gästen entgegenbringen, echt/authentisch sein muss. Und das ist nur der Fall, wenn die Gastgeber gerne Gastgeber sind, d.h., wenn sie selbst glücklich / zufrieden sind.

Um Glücksmomente erfahren zu können ist Achtsamkeit wichtig,  sich dessen bewusst zu sein, was ist, wenn es ist. Glücksaktivitäten können bewusst gemacht und trainiert werden. Einige Beispiele:  Dankbarkeit üben, Grübeleien und soziale Vergleiche vermeiden, Hilfsbereitschaft stärken. Falls Ihnen das zu tugendhaft ist, beleuchtet der Harvard Business Manager den Zusammenhang zwischen Glücklichsein und Erfolg (“Glücklichsein im Job – so werden Sie zufriedener und dadurch erfolgreicher”, April 2012, Leseprobe und Bestellung).

“Glück findet sich nicht mit dem Willen oder durch große Anstrengung. Es ist immer schon da, vollkommen und vollendet, im Entspannen und Loslassen.” ( Gendün Rinpoche)

Waren Sie heute schon (un)glücklich?  Entspannen und Loslassen!

Den Vortrag von Prof. Ruckriegel beim ÖWork_Shop vom September 2012 zum Thema “„Ankommen und aufleben. Wie Sie Ihre Gäste nachhaltig glücklich machen.“ können Sie hier nachlesen:  “Was bedeutet nachhaltiges Urlaubsglück?”



Bettina Kuprian am 30.10.2012  

Sommer 2012 weiter auf Erfolgskurs

Im August erhöhte sich die Zahl der Gäste um 3,7% auf einen neuen Rekord von 4,3 Mio. Die Nächtigungen legten um 1,4%  auf 17,4 Mio. zu. Die Aufenthaltsdauer lag bei 4 Nächten (-0,1 Nächte).  Wien (+6,4%) und Salzburg (+4,2%) registrierten die stärksten Nächtigungszuwächse.

Die Nachfrage aus dem Ausland entwickelte sich deutlich besser als der Inlandstourismus, die Österreicher-/innen dürften in einem der wärmsten Augustmonate der Messgeschichte (ZAMG) den Urlaub auch zu Hause genossen haben, was besonders Vorarlberg (-3,2%), die Steiermark (-1,2%) und Niederösterreich (-3,2%) zu spüren bekamen. Aber auch im Burgenland (-0,9%) und Kärnten (-0,8%) fehlten Inlandsnächtigungen. Die Nächtigungen aus dem Ausland nahmen um rd. 223.000 zu. Den größten Anteil an dieser Steigerung hatten Gäste aus Deutschland (+103.000 NÄ), dem arabischen Raum (+97.000 NÄ) sowie aus China (+21.000 NÄ).

Weitere Details zur bisherigen Sommerentwicklung.



Tags: Sommer, Statistik
Bettina Kuprian am 01.10.2012  

Erfolgsmessung im Tourismus

Die Thematik der Wirkungsmessung betrifft alle Touristiker.  Eine gute Gelegenheit für Anregungen und Erfahrungsaustausch bietet der  Workshop “International Seminar on Key Performance Indicators for Destination Marketing”, der  am 14. September (Freitag)  an der Modul University Vienna stattfindet.

Zum Auftakt des Tages wird das Ergebnis eines gemeinschaftlichen Projektes der ETC und UNWTO präsentiert, ein Handbuch über Erfolgsmessung im Destinationsmarketing. Es folgen internationale Fallbeispiele. Abgeschlossen wird der  Tag mit einer Podiumsdiskussion. Der Workshop beginnt um 9.30 Uhr (Registrierung), die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung erbeten.   Weitere Infos.

Der Tag vorher (Donnerstag, 13.9.) ist hauptsächlich für jene Vertreter-/innen von nationalen Tourismusorganisationen und Städtetourismusorganisationen interessant, die ins TourMIS (Tourismus Marketing Informationssystem) Ankünfte/Nächtigungen einwarten. Doch auch dieser Workshoptag ist für alle Interessierten offen, die das System kennenlernen möchten. Das TourMIS ist eine Plattform, über die kostenlos Tourismusstatistik zur Verfügung gestellt wird.  Es können z.B. die Ankünfte/Nächtigungen in Österreich, den Landeshauptstädten und Bundesländern nach Monaten, Saisonen, Jahren oder die Entwicklung von Herkunftsnationen abgefragt werden.  Das TourMIS  ist ein langjähriges Kooperationsprojekt verschiedener nationaler und internationaler Partner, entwickelt von Dr. Karl Wöber, Modul University Vienna,  beauftragt und hauptsächlich finanziert durch die Österreich Werbung,



Tags: Erfolgsmessung, Statisik, TourMIS, Workshop
Bettina Kuprian am 28.08.2012  
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