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Die in diesem Blog getroffenen Aussagen geben ausschließlich die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und stellen keinen offiziellen Standpunkt der Österreich Werbung dar.

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Die Autoren dieses Weblogs übernehmen keine Verantwortung oder Haftung für die Inhalte externer Websites.

I Don’t Like Mondays ?

Ein Montag im Mai – 8 Uhr früh – Liverpool Street Station. Bedeckter Himmel, volle U-Bahn.
Auf den ersten Blick ein normaler Arbeitstag für Londoner. Nicht ganz!

Ein Blogbeitrag von Martina Jamnig, ÖW Großbritannien

Ein Klick auf das Bild führt Sie zur Bildergalerie

Um Londonern den Wochenauftakt etwas zu erleichtern, hat sich die ÖW Großbritannien eine musikalisch-kulinarische Überraschung einfallen lassen. Im Rahmen der Sommerkampagne wurde in der Liverpool Street Station, dem stark frequentierten Hub für City Worker, ein Stück Österreich präsentiert. Saxophon-Spieler in Lederhosen verblüfften Pendler/-innen zunächst in der U-Bahn mit einer modernen Version von Klassikern aus „Sound of Music“, bevor sie in der Liverpool Street Station zusammentrafen und weitere Songs zum Besten gaben. Standing Ovation bekam die Jazzversion des ÖW Corporate Sounds, der von den Musikern „Lederhosen Love“ genannt wird.

Unterstützt wurden die Musiker von charmanten österreichischen Dirndln, die den Londonern den Montagmorgen mit einem „Guten Morgen Kipferl“, mit Ideen für einen Sommerurlaub in Österreich und einem Lächeln versüßten. Und Londons sonst so gestresste Pendler lächelten zurück. Also doch: Monday Monday, so good to me!

Mehr Informationen über Marketingaktivitäten der ÖW Großbritannien finden Sie hier.

 



Tags: Großbritannien, kreativ, Marketing, Zielgruppe
Martina Pürkl am 23.05.2013  |   Keine Kommentare

Wandern von Berufs wegen…

Ein Blogbeitrag von Karoline Scheiber, ÖW Großbritannien, über eine Aktion der ÖW Deutschland

“Von einander Lernen” unter diesem Motto hat die Österreich Werbung schon vor einigen Jahren ein internes Austauschprogramm mit dem Titel “Mobilitätsprojekt” ins Leben gerufen. Dabei werden Mitarbeiter/-innen für 2 Wochen in ein anderes ÖW Büro “verliehen” und haben die Möglichkeit an einem Leitprojekt mitzuarbeiten und sich ein paar Tipps und Trick von den Kollegen abzuschauen. Ich persönlich bin ein sehr großer Fan dieses Programms und hab mich irrsinnig gefreut als ich den Zuschlag für Berlin bekommen habe.

Die Idee ein Stückerl Österreich dauerhaft nach Berlin zu “verpflanzen” fand ich eine sehr sympathische und nachhaltige Art der Außenwerbung. Unter dem Titel “Wir machen Berlin ein Stück Österreicher” haben die Berliner Kolleg/-innen gemeinsam mit den Landestourismusorganisationen mobil gemacht und über 700 Alpenpflanzen, Apfelbäume, Felsformationen, Holzbankerln und sogar ein Fernrohr zusammengetragen um einen vernachlässigten Park – im sonst so schicken Bezirk Charlottenburg – wiederzubeleben.

Was hier so einfach klingt, war aber in Wirklichkeit ein ganz schön aufwändiges Projekt und ist wohl nach und nach zu einem Gesamtkunstwerk gewachsen. Und der Funke der Begeisterung ist ganz offensichtlich auch auf das Gartenbauamt des Bezirks Charlottenburg übergesprungen. Gemeinsam wurden sorgfältig Pflanzen ausgewählt und extra ein pensionierter Stadtgärtner (und bekennender Österreich Fan) für dieses Projekt abgestellt, um dem Park nicht nur den Namen Österreich Park zu geben, sondern auch eine Österreichische Landschaft und die typische gemütlich-entspannte Atmosphäre einzuhauchen.

Wanderbegleiter Berlin

Als ich ca. 2 Wochen vor der feierlichen Eröffnung des Parks im Berliner Büro eingecheckt habe, liefen die Vorbereitungen natürlich schon auf vollen Touren. Und bei Saras Update zum Status Quo hat mich dann auch das Parkfieber gepackt. Mit wie viel Liebe zum Detail dieses Projekt umgesetzt wurde, ist mir spätestens beim Zusammenstellen des Briefings für die Wanderbegleiter/-innen so richtig bewusst geworden. Mit “Hier ist der Park, bitteschön liebe Berliner” war‘s hier nämlich nicht getan!

Es wurden extra dynamische und sympathische Österreicher/-innen rekrutiert, die 350 wanderfreudige Berliner/-innen von der österreichischen Botschaft durch den Tierpark zum Österreich Park begleiteten und dabei das Gefühl des “Willkommen sein” verbreitet sollten. Im Park selbst wurden 9 Österreich Erlebenstationen mit Kunstinstallationen, Spielen, Kunsthandwerk, Entspannungsinseln, österreichischen Köstlichkeiten und stimmungsvoller Musik aufgebaut um die Übergabe des Österreich Parks an Berlin gebührend zu feiern.

Und den Berliner/-innen dürfte die Idee mindestens genauso gut gefallen haben wie mir. Die haben uns im wahrsten Sinne des Wortes die Türen eingerannt. Die Karten für die Wanderung (damit wir unsere Gastgeberqualitäten auch richtig wahrnehmen konnten) mussten auf 350 Teilnehmer/-innen limitiert werden. Die waren so schnell weg, wie sonst nur die Tickets für das Glastonbury Festival!

Auch im Park haben ca. 700 Berliner/-innen die Eröffnung des Österreich Parks mitgefeiert. Die Picknickwiese hat an eine riesige Österreich-Fahne erinnert und war mit Sitzkissen in Rot-Weiß-Rot nahezu gepflastert. Und hätte es nicht rechtzeitig zum Ende der Veranstaltung einen Regenguss gegeben, würden die Berliner /-innen wohl immer noch feiern.

Berliner Fans

Es ist schön zu sehen, wie viele Österreich Fans es in Berlin gibt und auf wie viel Begeisterung dieses Projekt bei den Berliner/-innen gestoßen ist. Gegen Ende der Veranstaltung hab ich mich an ein steirischen Apfelbäumchen gelehnt, mir das bunte Treiben auf der Picknickwiese angesehen, dem zufriedenen “Schwatzen in Berliner Schnautze” gelauscht und mir gedacht: “Schön, dass ich hier dabei sein durfte.” Dankeschön Berlin!

Mehr Informationen zur Aktion finden Sie in der Aussendung: ÖW eröffnet Österreich-Park mitten in Berlin.



Tags: Berlin, Nachhaltigkeit, Wandern
Martina Pürkl am 16.05.2013  |   Keine Kommentare

Kulturstraßen des Europarates

Gastbeitrag von Ursula Schiller, ÖW Brand Management

24 zertifizierte Kulturstraßen verbinden und durchqueren die europäischen Staaten und gehen auch über die Grenzen Europas hinaus. Die „Kulturstraßen des Europarates“ stehen für grenzüberschreitende kulturelle Verbindungswege und werden in einem aufwändigen, oft mehrjährigen Prozess evaluiert. Das Europäische Institut für Kulturstraßen (EICR) ist für die Zertifizierung als „Kulturstraße“zuständig. Vor kurzem fand im BMWFJ ein Workshop zu diesem Thema statt. Dabei wurde auch das Handbuch vorgestellt, das eine sehr gute Übersicht zum Thema Kulturstraßen gibt:

  • Wie wird man eine „Kulturstraße“
  • Ablauf der Zertifizierung
  • bestehende Kultur- und Themenstraßen
  • Erfahrungsberichte

 

Derzeit führen drei der Europäischen Kulturstraßen durch Österreich: der Europäische Mozartweg, die Transromanica und die Europäische Friedhofsroute. Die Zertifizierung der Habsburgerstraße ist noch für dieses Jahr in Planung.

Eine neue Initiative entstand 2012: Das Projekt „Crossroads of Europe“. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit von Europäischer Kommission und Europarat. Ziel ist die Förderung von „Europäischen Kulturstraßen“ durch gemeinsame Marketingmaßnahmen.

Das Projekt CERTESS fokussiert sich auf die Vermittlung von „Europäischen Kulturstraßen“, gezielt im Bereich E-Tourismus.

Mehr Informationen zu den jährlichen Kultur-Themenschwerpunkten der ÖW: 
2013: “Architektur und Identität” und 2014: “Österreich. Treffpunkt Europas”



Tags: Europa, Kultur, Kulturstraße, schwerpunkt
Martina Pürkl am 29.04.2013  |   Keine Kommentare

Where is your happy place?

Ein Gastbeitrag von Martina Jamnig, ÖW Großbritannien

Im Rahmen der Marketingkampagne “Sommerglücksmomente” luden wir die wichtigsten Medienvertreter zu einer Sommerauftaktveranstaltung in die Kensington Roof Gardens ein. Um dem Thema der Kampagne “Summer highs” gerecht zu werden, suchten wir nach einer passenden Location. Mit den Roof Gardens wurde der perfekte Ort gefunden.

Es handelt sich dabei um Londons einzigen Private Members Club mit 5.000 m² Gartenfläche, aufgeteilt auf 6 verschiedenen Ebenen inklusive Dachterrassen, und befindet sich im Eigentum von Sir Richard Branson. Die Roof Terrace bietet nicht nur einen hervorragenden Ausblick über die Dächer Londons, sondern auch einen Rückzugsort und ein Stück Natur inmitten des hektischen Londons, wo unsere Gäste wieder Energie tanken konnten. Mit der Verpflichtung zur Nachhaltigkeit passte die Location auch perfekt zu unseren Themen.

 

 Austria First Aid Kit

Um den Journalisten ein Stück österreichischen Sommer für zuhause mitzugeben, haben wir ein „Austria First Aid Kit“ mit Leitprodukten der Österreichischen Nachhaltigkeit zusammengestellt: so verhilft der Sonnentor Tee “Leicht wie eine Feder” mit Dinkel-Joghurt Keksen im trüben London zu frischer Motivation, das Irschner Heublumenbad entspannt und Käse und Senfsauce aus dem Bregenzerwald sorgen für Genuss. Als Abrundung gab es noch den Meisterwurz Schnaps, der zum einen oder anderen Höhepunkt verhelfen kann.

 

Weitere Möglichkeiten für gemeinsame Marketing Aktvitiäten mit der Österreich Werbung in Großbritannien finden Sie hier.

 



Tags: Großbritannien, Nachhaltigkeit, Sommerglücksmoment
Martina Pürkl am 22.03.2013  |   Keine Kommentare

Österreichische Seendestinationen

Copyright: NTG/steve.haider.com
Kohl & Partner führte im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend eine Studie zu den Erfolgsfaktoren für den Tourismus in österreichischen Seenregionen durch.
 
Am positiven Beispiel des Neusiedler Sees zeigen wir die Entwicklung der letzten 15 Jahre auf. Während andere österreichische Seenregionen in dieser Zeit rund 10 % der Übernachtungen verloren haben, setzt sich am Neusiedler See ein entgegengesetzter Trend durch: + 11 % bei den Übernachtungen in den letzten 15 Jahren.

 


Bei wesentlichen Eckdaten hat sich der Neusiedler See besser entwickelt:

  • Deutlicher Zuwachs bei den Übernachtungen um + 11 % in der Region Neusiedler See seit 1996, Österreichische Seenregionen insgesamt: – 10 %
  • Vergleichsweise höhere Nächtigungsanteile in den Frühjahrs- und Herbstmonaten in der Region Neusiedler See
  • Relativ konstante Entwicklung der Bettenzahl im 10-Jahres-Vergleich: Region Neusiedler See: – 3,3 %, Österreichische Seenregionen insgesamt: – 12,6 %
  • Höhere Auslastung der Betten in der Region Neusiedler See im Sommerhalbjahr: Region Neusiedler See: 68,3 Vollbelegstage, Österreichische Seenregionen insgesamt: 55,7 Vollbelegstage
  • Optimale Nutzung des Potenzials aus umliegenden Ballungszentren (Großraum Wien) für Kurzurlaube


Spannend ist: was macht den Erfolg in der Region Neusiedler See aus?


1. Der Neusiedler See setzt auf saisonverlängernde Angebote

“Martiniloben” im Herbst, “Wein im Frühling”, sowie bewährte Rad- und Naturangebote sind nur wenige Angebote, die zur Verlängerung der Saison beitragen. Der Neusiedler See hat es selbst im schwierigen Monat November geschafft, beträchtliche Steigerungen bei den Nächtigungen und der Wertschöpfung für die Region zu erreichen (Das Produkt Martiniloben bewirkte eine Steigerung der Übernachtungen um + 32 % im November 2006 – 2010).

2. Die Region hat Mut zum Profil und konzentriert sich auf fünf Kernthemen

Der Neusiedler See fokussiert die gesamte Ausrichtung auf fünf Themensäulen und verliert sich nicht in einer unendlichen Vielfalt an Themen: Wein & Kulinarik, Sport, Natur, Kultur und Wellness.

3. Das attraktive Rundum-Angebot bringt Allwettertauglichkeit und umfassenden Urlaub am See

Die ganze Region setzt auf Urlaub am See und nicht vorrangig auf Badeurlaub. Die Umsetzung der Themensäulen findet sich auch in den Betrieben wieder. Die St. Martins Therme & Lodge profiliert sich zum Beispiel mit der Kombination Wellness und Natur. Zur Wellnessinfrastruktur werden auch naturorientierte Aktivitäten (zB Safari, Ranger-Ausfahrten) im Nationalpark Neusiedler See angeboten. Mit dem attraktiven Sportangebot, wie z. B. den Radwegen entspricht die Region Neusiedler See auch perfekt den Ansprüchen der Gäste hinsichtlich Urlaub am See: Eine T-MONA Sonderauswertung (Tourismus Monitor Austria, 3.454 befragte Urlauber im Sommerhalbjahr) unterstreicht die Wichtigkeit des Rundum-Angebotes für den (wirtschaftlichen) Erfolg in den Seenregionen. Insbesondere die Aktiv-Angebote, die regionale Kulinarik, Unterhaltungsangebote und atmosphärische Elemente, sowie die Gastfreundschaft nehmen als Entscheidungsgrund für den Urlaub in einer Seenregion an Bedeutung deutlich zu.

4. In der Region Neusiedler See bestehen wirkungsvolle nachhaltige Produkte – Beispiel Vila Vita Pannonia

Beispielsweise setzt das Vila Vita Pannonia in Pamhagen ehrlich und wirkungsvoll auf das Thema Nachhaltigkeit und hat dafür das österreichische Umweltzeichen für Tourismusbetriebe sowie den Staatspreis für Tourismus verliehen bekommen.

“Nachhaltigkeit ist bei uns nicht nur als Marketing-Gag zu verstehen, sondern wir nehmen Nachhaltigkeit in Bezug auf die Umwelt und unsere Mitarbeiter ernst. Nachhaltigkeit ist gelebtes Credo in unserer Produktentwicklung.” Bert Jandl, Vila Vita Hotel Pannonia, Region Neusiedlersee

5. Die Berührungspunkte zwischen Land und See werden passend inszeniert

Der See als Kulisse spielt für das emotionale Erlebnis des Gastes eine große Rolle, deshalb müssen wir durch Inszenierungen darauf aufmerksam machen. Die Mole West in Neusiedl am See oder die Seebühne in Mörbisch sind gut gelungene Beispiele der Inszenierung solcher Berührungspunkte zwischen Land und See und auch Imageträger für die ganze Region.

6. In der Region Neusiedler See werden die Kräfte gut gebündelt und die Angebote gut vernetzt

Die Zusammenarbeit läuft vorbildhaft. Zudem besteht mit dem Produkt der Neusiedler See Card schon lange ein attraktives Leistungsbündel für den Gast.

“Mit der Gründung der Neusiedler See Tourismus GmbH wurden die Kräfte in der Region gebündelt. Zudem ist es sehr wichtig, dass wir uns als Destinationsorganisation laufend mit der Landestourismusorganisation Burgenland Tourismus abstimmen. Urlaub am See ist ein wesentlicher und zukunftsfähiger Bestandteil im österreichischen Tourismus. Dem steigenden Bedürfnis der Gäste nach MEHR als nur Badeurlaub kann die Region Neusiedler See mit einem attraktiv entwickelten Rundum-Angebot der Region perfekt entsprechen”. Dietmar Keller, Neusiedler See Tourismus GmbH


Die Kurzfassung der See-Studie:

 

 

Quelle: Mag. Gernot Memmer, Kohl & Partner Tourismusberatung GmbH



Tags: Destination, Kommunikation, Kundenorientierung, Marketing, Nachhaltigkeit, Statistik, Zielgruppe
Martina Pürkl am 21.05.2012  

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