Wie lernende Systeme Ihre Internetwerbung revolutionieren werden

- von Yvonne Beckers-

 Stellen Sie sich vor, Sie haben zwei Mitarbeiter. Der eine, nennen wir ihn Herr Müller, arbeitet still vor sich hin. Er nimmt alle Ihre Aufträge gewissenhaft entgegen und arbeitet alles ab.

 Der andere Mitarbeiter, Herr Schlau, nimmt Ihre Aufträge entgegen, arbeitet diese ab, und berichtet Ihnen im Anschluss daran detailliert über seine Arbeit. Darüber hinaus liefert er Ihnen noch die ein oder andere Idee zur Optimierung Ihrer Produkte. Das ermöglicht Ihnen, Ihre gesamte Strategie stets den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

Mit welchem Mitarbeiter arbeiten Sie lieber zusammen – Herr Müller oder Herr Schlau? Dumme Frage, denken Sie jetzt wahrscheinlich! Schaut man sich aber die derzeitige Werbepraxis im E-Marketing an, dann findet man jede Menge „Herr Müllers“ und keine „Herr Schlaus“.

Werbemittel werden derzeit über sogenannte Adserver an vermutlich für Sie relevante Internetseiten ausgeliefert. Im besten Fall klickt ein Besucher der Seite auf Ihre Werbemittel. Dieser Besucher landet auf Ihrer Seite und macht dort irgendwas. Ihr Werbemittel aber ist nicht in der Lage dem Adserver eine Rückmeldung über die Qualität des Besuchers zu geben. Wie hat sich dieser denn auf Ihrer Seite danach verhalten? Ist er direkt wieder abgesprungen, hat er vielleicht den Inhalt Ihrer Seite aufmerksam gelesen oder sogar einen Prospekt bestellt?

Das Werbemittel gibt genauso wenig Feedback zu seiner Arbeit wie unser Herr Müller. So läuft das tausendfach, jeden Tag, je nachdem wie viele „Herr Müllers“ für Sie arbeiten.

Das E-Marketing Team der Österreich Werbung Deutschland hat nun aber so einen „Herrn Schlau“ entwickelt.

Gemeinsam mit der Plista GmbH aus Berlin schufen sie ein intelligentes System, dass durch Rückmeldungen an den Adserver wichtige Informationen zur Optimierung der Werbeschaltung sendet. Diese werden so detailliert zurückgespielt, dass der Adserver ganz gezielt da Banner schaltet, wo sich die interessantesten User aufhalten.

Wer interessant ist, bestimmt der Kunde. Ganz egal, ob es um eine längere Verweildauer auf der eigenen Website geht, die Senkung der Abbruchrate oder mehr User, die Prospekte bestellen. Dank der zurückgelieferten Informationen des Systems kann der Traffic im Detail optimiert werden.

 

Alles, was unser Herr Schlau braucht, um gute Informationen zu liefern, ist die Anbindung an den Google Analytics Zugang des Kunden und eine Zielsetzung, wie z.B. der Wunsch nach einer längeren Verweildauer der User auf der eigenen Website. Logisch ist, dass sich seine Arbeit besonders bei längerem Einsatz des Systems lohnt. Mit jedem Tag, den das System arbeitet, lernt es mehr über das Userverhalten auf der Website und kann somit immer besser die interessantesten Seiten für die Werbeschaltung herausfiltern.

Die Plista GmbH freut sich natürlich über die innovative, gemeinsame Neuentwicklung mit der Österreich Werbung Deutschland. Als Belohnung für die tolle Idee, erhalten alle Kunden, die über die Österreich Werbung Deutschland buchen daher auch einen attraktiven Rabatt von 30 % auf das Produkt. So wäscht eine Hand die andere.

Ich persönlich wünsche mir zukünftig, dass mehr solcher „Herr Schlaus“ im Netz eingesetzt werden. Das schont nicht nur das Werbebudget der Kunden, sondern auch die Nerven der Internetsurfer. Ich heiße die Idee, demnächst mehr Werbung, die genau auf mich zugeschnitten ist zu sehen, sehr willkommen. Seien wir doch mal ehrlich – wer ärgert sich beim Surfen im Netz nicht ständig über all die wahllos ausgelieferte Werbung?

Mehr Informationen zum neuen Plista Produkt der Österreich Werbung Deutschland GmbH erhalten sie hier.



Tags: , , , ,
 Yvonne Beckers am 15.11.2011  

New Media Analysis and Strategies for Tourism Organizations

Workshop  (in Englisch) an der Modul University Vienna, freier Eintritt, um Registrierung wird gebeten
Datum: Freitag, 16.9.2011
Zeitraum:  9.45 Uhr bis 17.30 Uhr

2. Tag eines internationalen Seminars der European Travel CommissionEuropean Cities Marketing und Modul University Vienna, offen für alle Interessierten.

Themen:
Media Monitoring, Web Mining und Visualization
Mobile Applications and User Behavior
Industry Case Studies



 Bettina Kuprian am 26.07.2011  

Interview mit Helge Fahrnberger, Toursprung

Helge Fahrnberger, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von Toursprung, spricht über technologische Trends auf der diesjährigen ITB. Ein wichtiger Trend ist das Thema Mobile Web (vgl. auch Interview mit Uwe Frers), in diesem Zusammenhang spielen auch mobile Karten eine große Rolle.



Tags: , , , , , ,
 Österreich Werbung am 22.03.2011  

Interview mit Florian Bauhuber, Tourismuszukunft

Florian Bauhuber, Gründer und Geschäftsführer von Tourismuszukunft, berichtet über Veränderungen in der Wahrnehmung von Social Media, wachsendes Know How der Kunden und Leuchttürme in Bezug auf den Einsatz von Social Media im Tourismus.



Tags: , , , , ,
 Österreich Werbung am 19.03.2011  

Interview mit Uwe Frers, TripsByTips

Wie auch schon im letzten Jahr haben wir Uwe Frers, Gründer und Geschäftsführer von TripsByTips, zu den aktuellen Trends auf der ITB interviewt. Aus seiner Sicht gibt es vier Themen, um die es sich in diesem Jahr verstärkt dreht:

  1. Social Media
  2. Mobile Web
  3. Lokalisation
  4. Content

Mehr dazu im Interview:



Tags: , , , , , , ,
 Österreich Werbung am 16.03.2011  

Interview mit Kevin May von Tnooz

Kevin May ist Gründer und Herausgeber der Online-Plattform Tnooz, die sich als Anbieter von Nachrichten, Analysen und Kommentaren zum Thema eTourisms versteht.

Als Branchenkenner haben wir ihn zum Thema Video- und Bewegtbild im Tourismus sowie nach seiner Einschätzung zum Verhältnis von Suchmaschinen und Social Media gefragt:



Tags: , , , , ,
 Olaf Nitz am 15.03.2011  

Mobile first!

 Ein Gastbeitrag von Markus Wiesenhofer, International Market Management

googleChristine Petersen von Tripadvisor zeigt im Interview zwei wesentliche aktuelle Trends im Online Travel Bereich auf: Einerseits “From Wisdom of crowds to wisdom of friends!“ (Online Freundschaftsempfehlungen) und andererseits „Movement from desktop to second screens (tablets, smart phones)”. Bedeutet also: Mobiles Internet wird zunehmend zum wichtigsten Onlinezugang. Dr. Bernd Fauser von Google schlägt mit seinen Aussagen wie „Mobile first!  in dieselbe Kerbe. Das heisst, in Zukunft werden alle neuen Google-Entwicklungen zuerst für mobile Anwendungen konzipiert. Aus der explosionsartigen Verbreitung von mobilen Onlinezugängen entstehen interessanterweise auch neue Buchungsmuster wie „Most bookings on mobile are on Friday, while most bookings on desktop are on Monday“. Bereits 10% der Google-Suche stammt von Smartphones. Zum Abschluss seiner Präsentation beeindruckt Google das Publikum mit Demos von Google Places (Augmented Reality) oder Google goggles. Ganz nach dem Firmenmotto „Don’t be evil!“



Tags: , , , , , ,
 Martina Pürkl am 11.03.2011