Was versteckt sich hinter „mira 2011“
Gestern ist die Pressekonferenz zur Kongressstatistik 2011 im Hotel de France über die Bühne gegangen. Dr. Petra Stolba (GF Österreich Werbung) und Christian Mutschlechner (Präsident Austrian Convention Büro) haben die Ergebnisse vor zahlreichen Journalisten präsentiert. Die Statistik, die mit neuem Logo und neuem Namen „mira 2011“ (meeting industry report austria) präsentiert wurde, hat gezeigt, dass die Kongress- und Tagungswirtschaft in Österreich einen wichtigen Stellenwert, auch in Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Situation, hat. Wenn man bedenkt, dass im letzten Jahr rund 13.400 (+ 17%) nationale und internationale Veranstaltungen mit 1,3 Mio Teilnehmern (+19%), in Österreich abgehalten und daraus 2,6 Millionen Nächtigungen (+18%) generiert wurden, wird klar, dass dies ein gutes Ergebnis ist. (Quelle mira 2011) Herr Mutschlechner schätzt den Beitrag der Tagungsindustrie am Brutto-Inlands-Produkt mit rund 1,3 Mrd. Euro.
Im internationalen Vergleich hat Österreich weltweit Platz 10 erreicht und in Europa die 7. Stelle besetzt. Wien hat seinen Platz an der Sonne verteidigen können und ist im Jahr 2011 erneut Nummer 1 der Welt. (Quelle ICCA Report 2011)
Der Begriff Nachhaltigkeit spielt auch im Kongresswesen eine bedeutende Rolle – klar ersichtlich an der Initiative „Green Meetings“, die vom Lebensministerium und dem Verein für Konsumenteninformation in Zusammenarbeit mit dem ACB ins Leben gerufen wurde. 2011 sind in Österreich 18 Veranstaltungen mit dem Umweltzeichen Green Meetings zertifiziert worden. Die dadurch einhergehende Auswirkung auf die Umwelt, kann an Hand des folgenden Beispiels gezeigt werden:
Ein Teilnehmer einer Veranstaltung verursacht pro Tag 3,5 kg Restmüll und 5,5 kg Papiermüll. Mit Hilfe von Green Meetings kann der Restmüll pro Teilnehmer um 31% und der Papiermüll sogar um 55% vermindert werden. Wendet man dies nun auf die 18 Veranstaltungen mit 1.362 Teilnehmern und 63 Tagen an, ist das eine Vermeidung von 94.519 kg Restmüll und 257.778 kg Papiermüll. Sehr beachtlich, nicht wahr?
Die offizielle Presseaussendung der Österreich Werbung zur mira 2011, findet ihr unter diesem Link.
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Marktforschung,
Statistik
Rupert Rechling am
15.05.2012 |
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Zu Beginn des Kalenderjahres hält der Europatourismus trotz instabiler Wirtschaft eine positive Dynamik. Die internationalen Gästezahlen und Nächtigungen sind in den meisten Destinationen, die Daten für den ersten Quartalsbericht der European Travel Commission “Tourism in Europe 2012 – Trends&Prospects” gemeldet hatten, gestiegen. Die Angaben beziehen sich überwiegend nur auf Jänner und Februar.
Österreich liegt mit Steigerungen von rd. 5% bei den internationalen Ankünften und rd. 3% bei den internationalen Nächtigungen im Vergleich der betrachteten ETC-Destinationen im unteren Mittelfeld (Jän-März).
Die Auslastung der europäischen Hotellerie ist in den ersten beiden Monaten 2012 leicht gestiegen (rd. +1%), das Wachstum liegt jedoch deutlich unter jenem der Vergleichsperioden der letzten beiden Jahre. Die höchsten Zuwächse gab es in Zentral/Osteuropa (rd. +7,5%), die geringsten in Westeuropa (rd. +0,5%).
Die Anzahl der Flugpassagiere hat sich um 5% erhöht (bis Mitte April).
Europa befindet sich erneut in einer leichten Rezession, das BIP in der Eurozone wird 2012 lt. Tourism Economics um 0,5% zurückgehen. Die Sorgen in Sachen Verschuldung sind groß. Zweifel bestehen, ob die Eurozone in der Lage wäre, Zusammenbrüche großer Marktwirtschaften (z.B. Spanien, Italien) zu überstehen. Bestimmend für die Weltwirtschaft sind derzeit: Sparkurse der Regierungen, Rückzahlung von Schulden anstelle von Ausgaben bzw. neuen Investments, vorsichtige Großunternehmen, die von niedrigen Wachstumsmöglichkeiten ausgehen, hohe Rohstoffpreise.
Europa verliert Anteile im Welttourismus. Zwischen 2001 und 2011 ist die Nachfrage nach Westeuropa schwächer verlaufen als nach Zentral-/Osteuropa. Mit Ausnahme der VAE schwächte sich die Position Westeuropas bei allen betrachteten Fernmärkten. Die Prognose der Ankünfte bis 2015 für Westeuropa aus den Fernmärkten ist positiv, dennoch wird Westeuropa außer in den VAE weiterhin Marktanteile abgeben.
Der Originalbericht der ETC ist kostenlos verfügbar.
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Europa,
Statistik,
Tourismusforschung
Bettina Kuprian am
10.05.2012 |
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Deutsche Pensionisten auf der Jagd nach der Wandernadel. Dieses Klischee über den Wanderurlauber in Österreich ist noch immer anzutreffen. Aber stimmt es wirklich? In einer Auswertung zum Wanderurlauber im Rahmen der T-MONA Urlauberbefragung Sommer 2011 kommen wir auf die Bestätigung einiger Klischees, aber einige Punkte sind definitiv anders. Ja, der Wanderurlauber in Österreich kommt vor allem aus Deutschland, ist etwas älter als der Durchschnittsurlauber, kommt wegen der Berge und der Natur und bleibt länger als der Durchschnittsgast. Aber: der Wanderurlauber ist nicht Pensionist (zumindest nicht stärker als der Durchschnittsgast), er ist überdurchschnittlich häufig Akademiker mit überproportional hohem Einkommen. Er nächtigt am häufigsten in 4/5 Sterne-Unterkünften und informiert sich überproportional häufig über das Internet. Einige Basisinfos hier: Link
Unsere Trendscouts in der Österreich Werbung beobachten übrigens in Japan seit längerem einen interessanten Mikro-Trend in Bezug auf das Wandern: In Japan gehen immer mehr junge Frauen in Gruppen wandern, die so genannten “Yama Girls”. Das Besondere ist, dass die Yama Girls das Wandern mit einem besonderen modischen Stil verbinden und einem besonderen Lifestyle / Lebensgefühl. Sie wandern in Leggings (hoffentlich kommt der Trend nicht bei deutschen Hausfrauen an) und Minirock (am besten möglichst bunt). Es geht darum, möglichst stylish und gleichzeitig bergtauglich gekleidet zu sein. Man ist auf der Suche nach so genannten Power Spots (Energiequellen in den Bergen). Mittlerweile kreiert North Face Modelinien für diesen weiblichen Wandertyp und es gibt in Japan eine eigene Zeitschrift (Randonee) für Yama Girls.
http://pinterest.com/alealeb/yama-girl/
http://blog.japantimes.co.jp/japan-pulse/trends-in-japan-2010-yama-boom/
http://www.bloomberg.com/news/2010-11-04/miniskirts-conquer-mount-fuji-as-yama-girls-spur-japanese-trekking-trend.html
http://www.yamagirl.net/
http://blog.japantimes.co.jp/japan-pulse/power-spots-japan%E2%80%99s-latest-spiritual-craze/
(Quelle: Pink Tentacle)
(Quelle: Teva) allerdings eher als Konzept gedacht
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Tourismusforschung,
Wandern
Holger Sicking am
25.04.2012 |
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Was immer Ihnen jetzt durch den Kopf gegangen ist, gemeint ist: Handeln Sie nachhaltig? Katleen Johne hat bei den Nachhaltigkeitsseminaren der Tirol Werbung die Erfahrung gemacht, dass “enkeltauglich” mehr Verständnis bei Touristikern weckt als der Begriff “Corporate Social Responsibility” (CSR).
„Corporate Social Responsibility“ bedeutet so viel wie „gesellschaftliche Verantwortung“ eines Unternehmens. Gemeint ist damit faires und verantwortungsvolles Verhalten gegenüber Mitarbeiter/innen, Geschäftspartner/innen, lokalen Gemeinschaften und nicht zuletzt gegenüber der Umwelt.
Die brandneue Broschüre des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend mit dem Titel “Erfolgreich mit Corporate Social Responsibiltiy – Ein Leitfaden für den Tourismus” liefert Reiseveranstaltern, Reisebüros sowie Hoteliers, Gastronomen und Destinationen einen Überblick über die vielfältigen Instrumente zur Umsetzung von
CSR sowie die Möglichkeiten der Zertifizierung. Ein CSR-Prozess ermöglicht eine umfassende Analyse der Betriebsabläufe, offenbart Stärken und Schwächen und liefert damit wichtige Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens.
Tags: CSR,
Gesellschaft,
Nachhaltigkeit,
Umwelt
Bettina Kuprian am
13.04.2012 |
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Die 10 österreichischen Tourismusgemeinden mit den meisten Nächtigungen 2011

Auflösung bzw. weitere Orte und Infos/Eckdaten zum Tourismus in Österreich im Jahr 2011 finden Sie hier
Bettina Kuprian am
29.03.2012 |
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