Eckdaten zu Australien, China, Korea

Aus “down under” wurden 2010 laut vorläufigen Angaben (Australian Tourism Forecasting Committee)  rd. 7,2  Mio. Auslandsreisen gezählt. Bis 2020 ist ein Wachstum von rd. 4,5% pa vorhergesagt. Die meisten Reisen finden auf der Osthalbkugel statt, ca. 16% führen nach Europa.  In Österreich durften wir uns 2010 um rd. 115.000 australische Gäste bemühen (+11%), die mit rd. 280.000 Nächtigungen zu Buche schlugen (+12%).

China ist bekanntermaßen einer der am schnellsten wachsenden Reisemärkte der Welt. Vorläufige Zahlen lassen vermuten, dass es  2010 sowohl nach Ausgaben als auch nach Auslandsreisen an die dritte Stelle der weltweit größten Herkunftsländer vorgerückt  ist. Allerdings bleiben 70% der Reisen sozusagen auf heimischem Boden (Hong Kong, Macao). Die meistbesuchten europäischen Destinationen sind Russland, Frankreich, Deutschland und Italien.
Österreich verzeichnete 2010 rd. 182.000 Ankünfte (+17%) und rd. 267.000 Nächtigungen (+20%) aus China.  Nach Ankünften ist es für uns der drittgrößte Übersee-Herkunftsmarkt (nach USA und Japan), nach Nächtigungen der fünftgrößte.

Der Tiger Südkorea hat nach einem Einbruch der Auslandsreisen in der Krise 2009  im letzten Jahr wieder kräfig gebrüllt  (+33% Jan-Okt. 2010). Rd. 77% der Auslandsreisen bleiben jedoch  im Asiatischen Raum, an zweiter Stelle steht Europa mit rd. 10%. Innerhalb Europas sind  Frankreich, Deutschland, die Türkei, UK,  Russland, die Schweiz  die Top-Ziele. Österreich verbuchte 2010 rd. 78.000 Ankünfte (+31%) und  rd. 117.000 Nächtigungen (+19%).

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 Bettina Kuprian am 01.02.2011