think green

 „Green Meetings“ ist ein Schlagwort, welches zurzeit in aller Munde ist. Auch ich beschäftige mich im Zuge meiner Vorbereitungen der diesjährigen access natürlich intensiv mit diesem Thema.

Schon im Vorfeld darf ich mit Stolz verkünden, dass die access die erste mit dem Umweltzeichen zertifizierte Fachmesse sein wird.  Ziel dieser Veranstaltung ist es in diesem Jahr also, den Kriterien zu entsprechen, welche auf Initiative des ACB von Branchenkollegen in Zusammenarbeit mit dem Ministerium und dem Verein für Konsumenten Information im Rahmen eines Fachausschusses erarbeitet wurden.

umweltzeichen Nun könnte sich mancher die Frage stellen, was denn an dieser Initiative, im Vergleich zu bisherigen „grünen“ Auszeichnungen, so besonders sein soll – die Antwort ist einfach: Erstmalig wird nämlich nicht der Austragungsort einer Veranstaltung, sondern die Veranstaltung selbst, mit all ihren Mitwirkenden zertifiziert. Der Definition des Österreichischen Umweltzeichens zufolge ‚…zeichnen sich „Green Meetings“ durch erhöhte Energieeffizienz, Abfallvermeidung und umweltschonende An- und Abreise der Gäste aus. Zentrale Aspekte sind auch regionale Wertschöpfung und soziale Verantwortung.‘

Interessant zu beobachten ist aber auch, dass das Phänomen Nachhaltigkeit mittlerweile auch schon Einzug in den Festival-Bereich hält. So stand beispielsweise das diesjährige Frequency-Festival erstmalig im Zuge der Aktion „Green Events Austria“ unter dem Stern des Nachhaltigkeitsprogrammes GREEN STAGE. Vorrangig ging es 2010 um die Umsetzung einer verbesserten Abfallsammellogistik. Um auch den Festival-Besuchern einen Beitrag zum Umweltschutz schmackhaft zu machen, wurde in Zusammenarbeit mit Zipfer ein spezielles Dosenentsorgungskonzept erarbeitet:  15 leere Dosen gegen 1 volle Dose Zipfer Märzen J Man darf auf das nächste Jahr gespannt sein. Mehr dazu: http://www.frequency.at/infos

Climate Austria
Eine weitere spannende Methode, unserer Umwelt zu helfen, ist die Initiative „Climate Austria“. Hier handelt es sich um ‚…eine Kooperation zur freiwilligen Kompensation von CO2-Emissionen.‘ Der jeweilige CO2-Ausstoß kann von Privatpersonen genauso wie von Unternehmen kompensiert werden. Dazu wird per CO2-Rechner, in Abhängigkeit der verursachten CO2-Emissionen, ein Beitrag ermittelt, welcher in die Realisierung von österreichischen oder internationalen Klimaschutzprojekten fließt, die wiederum zu einer entsprechenden CO2-Emissionsverringerung führen. Eine Idee für die Meeting-Branche besteht also zum Beispiel in der Möglichkeit, Flüge zum und vom Veranstaltungsort zu kompensieren.
Abschließend lässt sich also feststellen, dass nachhaltiges Wirtschaften immer populärer wird und in nicht allzu ferner Zukunft aus Unternehmensstrategien nicht mehr wegzudenken sein wird.



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 Alexander Kery am 25.08.2010