Oskar Hintereggers ITB Resümee

„Wir sind gut dabei, viel positives ist geschehen und die nächste ITB steht vor der Tür!“

Was mich immer wieder auf’s Neue bei der Arbeit motiviert,  ist der Beitrag den die ÖW in der Moderation zwischen Innen- und Außensicht der Marke „Urlaub in Österreich“ leistet.

Wie sagt man so schön: Beim Absenden der Botschaft an den Empfänger denken! Die ITB 2010 war für mich, erstmalig in meiner neuen Funktion, eine Demonstration wie kompetitiv und spannend die Branche agiert. Eines ist klar, es kommt bei der ITB besonders darauf an, dass Botschaften bei den Kunden und Partnern punktgenau ankommen und möglichst lange nachwirken.

Der Österreich-Stand und die im Rahmen der ITB organisierten Veranstaltungen sind – im wahrsten Sinne des Wortes – komplexe Kommunikationsplattformen. Ein rundum positiv besetztes Umfeld sollte er sein, das anspricht und Neugierde weckt, Besucher anzieht, inspiriert und mit dem sich gleichzeitig beide, Aussteller und Besucher, im hohem Maß wohlfühlen und austauschen können. Aufgrund der bisherigen Rückmeldungen, die Ausstellerbefragung läuft ja noch bis nach Ostern, freue ich mich, dass der Österreich Gemeinschaftsstand diesen Ansprüchen wohl gerecht geworden ist. Mein besonderes Dankeschön gilt den Schülerinnen und Schülern der Salzburger Tourismusschulen für ihre eindrucksvolle Demonstration von Charme und Servicequalität, dem Team von Küchenmeister Franz Raneburger, das abermals zur Höchstform aufgelaufen ist, Margareta Reichstaler und Barbara Klaczak, vom Genussregionen Marketing und den KollegInnen der SLT für die feine lukullische Untermalung und Inszenierung der Via Culinaria. Und natürlich geht ein besonderer Dank an mein Team in Berlin und die KollegInnen in Wien für die vielen kleinen Innovationen (wie eben dieser Blog oder den Presseabend unter dem Motto „ 4 mal quer“) die reibungslose Koordination aller Auftritte und den tollen Einsatz vor Ort.

Gerne hätten wir beim diesjährigen Auftritt einen Appell für alle Sinne vermittelt. Den Stand auch „österreichisch“ duften zu lassen, das ging dann der Messeorganisatoren – zumindest für heuer – doch etwas zu weit. Aber wir arbeiten daran. Auf meinem Weg durch die Hallen, geprägt vom Vorsatz einer intensiven Konkurrenzbeobachtung, hat sich vor allem und speziell in den „Deutschland Hallen“ ein Bild eingeprägt – „size matters“. Aber wenn es, darum geht die Marke erlebbar zu machen oder eine Geschichte zu erzählen blieb da schon weniger übrig. So oder so: wir wollen den Auftritt weiter optimieren und sind für Anregungen dazu dankbar.

Es ist nichts Neues, dass gehaltvolle und relevante Botschaften schon lange Zeit vor dem Start ITB entwickelt werden und die Messe Bühne für eine öffentlichkeitswirksame Präsentation dieser Botschaften ist. Die neuen „Exponate“ und Sonderpräsenzen wie der Dirndlmat aus Niederösterreich, der Tiroler „Outdoor-Spind“, der „Genusstypentest“  der Via Culinaria, das Wasser der Steirer oder der „Rastplatz Donausteig“ aus Oberösterreich kamen sehr gut an. Die deutschen Kampagnen der Österreich Werbung wie „Österreich. Von Natur aus Wandern.“  und „Kulturgeflüster“ wurden durch eindrucksvolle Bildwelten in Szene gesetzt und die Allianz der 10 Kampagne “Österreich neu entdecken“ war neben dem Genussland Österreich der „Star“ der Standparty.

Schön auch, dass in deutschen Medien im Zuge der ITB-Berichterstattung Österreich wieder als „Touristenmagnet“ wahrgenommen wird. Dass Österreich bei den Ergebnissen der Deutschen Reiseanalyse die Türkei überholt und wieder einen Stockerlplatz hat, war ebenfalls eine tolle Botschaft zum richtigen Zeitpunkt. Dass derzeit alle über den Urlaub im eigenen Land oder das gar nicht mehr so neue Schlagwort „homing“ sprechen wissen wir. Wir wissen auch, wer unsere wirklichen Mitbewerber sind: Deutschland liegt im Trend, heißt es (zu) oft und vor allem die Küstengebiete wollen die Wellen noch weiter auskosten.

Nach allem was ich auf der ITB gesehen und erlebt habe bin ich aber zuversichtlich – und überzeugt, dass „Österreich – neu entdecken“ genau jener Fokus ist, den wir jetzt brauchen.



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 Markus Aspetzberger am 30.03.2010