Oscarverdächtig?

Drehbuchwettbewerb

Was uns der 7. März bringen wird?  Wer weiß? Hoffen wir das Beste. 

Für PreisträgerInnen der Zukunft könnte dieser Wettbewerb jedoch schon mal ein erster Schritt dazu sein. Dabei geht es, Orte oder Regionen in Österreich in den Mittelpunkt eines Spielfilmes zu stellen. Erinnern wir uns doch gerne an Simon Polt oder an die viel diskutierte Piefke Saga und damit an die Orte, an denen sie spielen.

Das hat häufig großen und manchmal auch lang anhaltenden Effekt auf den Tourismus. Die Fantasy-Trilogie “Der Herr der Ringe” erwies sich quasi als neunstündiger Werbefilm für Neuseeland, der ein Nächtigungsplus von 20 % bescherte.

Eben diese Verbindung von Film und Tourismus gibt den Anstoß für diesen Drehbuchwettbewerb und soll verwertbare Drehbücher liefern. 

Josef Hader bringt es auf den Punkt: „Meine Sympathie oder Antipathie für ein Land hängt wesentlich von Filmen ab, die aus diesem Land kommen. In Filme zu investieren, bedeutet also nicht nur Kulturförderung, sondern es bringt auch ganz konkret etwas – Werbung für unser Land.“ Da hat er gar nicht so unrecht – ich brauche mich da nur an die Filme von Michael Moore erinnern …

Um von ehemaligen Drehorten touristisch profitieren zu können, hat der Experte für Filmtourismus, Stefan Rösch einige Tipps parat. Er empfiehlt für eine effiziente Vermarktung von Filmschauplätzen u.a. die Angabe der geografischen Koordinaten eines Drehorts, die Installation eines Leitsystems mit Wegweisern und Tafeln und die Bereitstellung von Broschüren. Mehr darüber im bulletin 1/2010

Details für die Teilnahme am Drehbuchwettbewerb finden Sie hier.



Tags: , , , ,
 Martina Pürkl am 19.02.2010