Neue Ergebnisse für Prognose 2010

Wagen wir doch einmal einen Blick ins nächste Jahr. Welche Urlauber werden weniger reisen, wem kommen die Tränen beim Blick in die Urlaubsgeldbörse, wo und wie wird gespart (wenn überhaupt)? Die Europäische Kommission versucht sich mit ihrer neuen Tourismus-Studie in der Beantwortung dieser Fragen auf europäischem Niveau. Im September 2009 wurden dafür 24.000 Europäer in 27 Ländern zu ihrem Urlaubsverhalten befragt. Die gesamten Ergebnisse gibt es hier.

Beispielergebnisse aus der Studie:

 FlashEurobarometer1

 FlashEurobarometer2

 

Die wichtigen Quellmärkte Niederlande, Deutschland, Österreich und überraschenderweise auch Großbritannien scheinen für 2010 verhältnismäßig stabil in Bezug auf die Nachfrageerwartungen. Knapp 50% der Österreicher geben an, sich 2010 ohne Probleme einen Urlaub leisten zu können.
Besonders gut schaut es in den nördlichen Ländern aus. In Osteuropa wird etwas skeptischer in die Zukunft geschaut. Slowenen, Tschechen und Polen werden anscheinend den Gürtel noch am wenigsten eng schnallen müssen.
Der Wahrheit wird man allerdings wohl erst auf die Spur kommen, wenn die gesamtwirtschaftliche Entwicklung (Stichwort Arbeitslosigkeit) für 2010 offensichtlicher wird.



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 Holger Sicking am 21.10.2009