Ja, es gibt sie. Jene Hotels die nicht den Vorstellungen eines Urlaubers entsprechen. Genauso wie es verdorbene Hamburger, schlechten Wein und verwelkte Blumen gibt. Ich denke jeder stimmt mir zu, dass ein Abstreiten dieser Tatsache absurd wäre.
Ja, das Web ändert sich. Von einem Informationsmedium zu einem Kommunikationsmedium. D.h. nicht mehr Unternehmen, respektive Hotels, Reiseveranstalter, Medien informieren – one way. Vielmehr kommunizieren, interagieren Menschen und Unternehmen miteinander, untereinander und auch oft einfach nur an viele andere im World Wide Web.
Ob wir wollen oder nicht. Der User übernimmt heute selbst die Verantwortung zur Kommunikation und Bewertung von Produkten. Er oder sie zeigen im Internet schonungslos was ihm oder ihr passt – und detto das was nicht gefällt. Dafür nutzt er Plattformen wie You Tube (Durchaus selbstkritische Anmerkung: gibt man “beautiful hotel austria” ein erscheint an erster Stelle eine traurige Urlaubstragödie und an zweiter Stelle ein Hotel aus Slowenien und erst an dritter Stelle ein Hotel aus Österreich. Da wird mir nun wohl ebenso jede/r TouristikerIn zustimmen: Österreichs Tourismus hat Nachholbedarf bei Social Media Optimisation!!!), FlickR, Google Earth oder wie in diesem Fall TripAdvisor.
Vorhang auf: Die schmutzigsten Hotels der Welt, gekürt von TripAdvisor Nutzern. Lag zwar auf der Hand dennoch freut es mich natürlich: aus Österreich ist keines dabei. Zum Glück und viel wichtiger aber ist, dass TripAdvisor auch die besten Hotels der Welt zeigt. Das freut nicht nur das Herz des globalen Weltreisenden sondern vor allem auch uns Tourismusmanager …
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