Fan oder nicht Fan?

Bild_Pixelio.de_RainerSturm
Ich gehe ja nicht wirklich als Fußballfan durch – maximal noch als Anhängerin des FC Mistelbach. Aber was mich wirklich an der EURO fasziniert, ist wie kreativ manche an das Thema Fußball herangehen und andere Blickwinkel ermöglichen.

Zum Beispiel, Homophobie im Fußball anlässlich der EURO 2008 zu thematisieren, stand im Mittelpunkt des europaweit ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs “Homo:Foul”. Das Siegerfoto kommt aus Österreich.

Oder “Cordoba Reloaded”: in Erinnerung an das Match in Cordoba traten zwei deutsche und zwei österreichische Mannschaften aus Roboter-Hunden und elektronischen Würfeln gegeneinander an.

Auch die Aktion des Foto-Künstlers Spencer Tunick :
1.840 Menschen zogen sich im Ernst-Happel Stadion aus.

Und Ausstellungen – z.B. im Wien Museum am Karlsplatz: “Wo die Wuchtel fliegt…” oder gleich gegenüber: “herz:rasen” im Wiener Künstlerhaus

Über verschiedene Meinungen und Blickwinkel auch ein überaus lesenswerter Artikel in den Salzburger Nachrichten.
Der-Euro-eine-Chance- (pdf, 5,938 KB)

Und wenn mir mein Bruder vom Match Österreich gegen Kroatien erzählt. Wo er ganz begeistert davon sprach, dass die AnhängerInnen sich gegenseitig bejubelten, beim Singen aushalfen und das auch noch lange nach dem Match in der U-Bahn. Dann freue ich mich über das Völkerverbindende daran.



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 Martina Pürkl am 11.06.2008