Online Brand Management, also die Kommunikation zu oder über (touristische) Marken, Destinationen, Städte, Hotels passiert schon längst überwiegend abseits der Websites und E-Marketing-Aktivitäten (Banner, google-ads…) touristischer Leistungsträger.
Etliche österreichische TouristikerInnen haben erkannt, dass Beobachten und Reagieren auf ihre “Online Reputation” (gemeint ist die Online-Präsenz ihres touristischen Angebotes in Communities, Reiseforen, Video- oder Foto-Plattformen, privaten oder kommerziellen Reise-Blogs oder simpel & idealerweise in Online-Reisemedien) auch für sie als “kleine” touristische Marke hoch relevant ist. Doch ein Großteil der touristischen Basis in Österreich ist noch immer von einem zumindest semi-professionellem Monitoring der Web-Präsenz ihres touristischen Angebotes weit entfernt.
Eine Hilfestellung für touristische Klein- und Mittelbetriebe liefert das Weblog von Marketing Pilgrim. Ein Statement aus diesem Blog-Beitrag bringt es auf den Punkt:
If you’re a small business–or one that operates only in a particular geographic region–you might be forgiven for seeing “online reputation management” and think it doesn’t apply to you. You’re not a big brand, you don’t have to worry about the Wall Street Journal or Newsweek writing about your business, so why worry?
While managing a national reputation may not be of concern, I’ll guarantee that there’s a local web portal or trade journal that keeps tabs on what your customers think about your business. No better example of this than the hospitality industry. Most hotel managers look upon online reviews as a thorn in their flesh–there’s just no pleasing some guests, so why even try?
In jedem Fall sind alle Vorschläge besser als den Rechtsweg zu beschreiten. Das kostet dem Kläger – auch wenn er im Recht ist – nur Zeit und Nerven und bringt definitiv keine positive Werbung im Netz. Ausgezeichnet gelöst hat dies z.B. das im Blogbeitrag angeführte Waikiki Resort Quest Hawaii Der Guest Service Manager dieses Hotels bittet alle Gäste auf, auf TripAdvisor eine Gästebewertung abzugeben. Gibt es dennoch unliebsame Kommentare hat der Blogger einige Tipps parat um “Negativ-Werbung” in ein positives Licht zu rücken. Anschließend werden unzähllige andere Online-Usern diese Online-Reaktion als positiven Image-Transfer wahrnehmen.
Auch Hannes Treichl, Ed Wohlfahrt und Karin Schmollgruber haben als social web Profis und Tourismus-Kenner in deren Weblogs bereits Ideen und gute Vorschläge für Touristiker gegeben, proaktiv und positiv auch mit weniger angenehmen oder falschen Bewertungen oder Beschreibungen umzugehen. In jedem Fall bleibt uns aber nicht erspart selbst “Teil des web 2.0″ zu werden. D.h. mindestens ein/e MitarbeiterIn oder noch besser der Hotelier selbst sollte seine Marke beobachten und wenn nötig steuern.
Doch wie genau geht das denn, fragen Sie sich möglichkerweise jetzt? Einfach in den Link-Tipps dieses Blog-Beitrages nachlesen, dort gibt es Antworten genug …
Tags: Benchmark, Hotel, Online, Reise-Community, Reputation, SEO, Travel 2.0

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