Dr. Hugo Götsch ist Koordinator der Studiengänge Tourismusmanagement und Sport- und Eventmanagement an der Freien Universität Bozen und seit Dezember “Tourismus-Blogger“.
Da es im Web nur Sprachgrenzen gibt und über nationale Grenzen hinauszuschauen immer wesentlich ist um Innovation & Trends zu erkennen, lese ich gerne seine Ideen zum Südtiroler Tourismus. Letztens visionierte er über ein innovatives und originelles Hotelkonzept für Südtiroler Orte: ein “Streuhotel” besser “albergo diffuso”.
Der Grundgedanke: Ein nicht mehr genutztes Gebäude im historischen Ortskern, wird als „homebase“ mit Rezeption und Gästezimmer genutzt. Die restlichen Dienstleistungen wie Restaurant, Frühstücksraum, Aufenthaltsraum, SPA, Beauty, Seminarraum und weitere Gemeinschaftsräume befinden sich in unterschiedlichen Gebäuden, max. 200 m von der „homebase“ entfernt.
Er bringt auch ein Hotel-Beispiel aus Sardinien.
Wäre doch für so manchen alpinen Ort in Österreich mit gewachsenem touristischem Ortskern (Sölden, Kaprun, Seefeld, Bad Kleinkirchheim, …) ein innovativer Ansatz verlassenen Bauerngehöften und nicht mehr genutzten Handwerksgebäuden, alten Wohnhäusern eine neue Bedeutung zu verleihen und durch Instandsetzung der “historischen” Bausubstanz ein traditionelles Ortsbild zu bewahren. Fehlt nur der Investor …
Tags: Benchmark, Hotel, Innovation


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